Suchergebnisse für "propaganda"

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Frau Holle (Deutschland 1944/48) – Die Überläuferin

[…]für ein Krisenkino, in dem bereits offenkundig „die mühsam aufrechterhaltene Kongruenz von Propaganda-Intention und Kunstmitteln“ (Witte) zerbricht. Autor: Ron Schlesinger (ron.schlesinger(ät)gmx.net)   Film: Frau Holle (1944/48, Regie: Hans Grimm, D). Der Film kann zu Forschungszwecken im Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin gesichtet werden.   Literatur: Brandlmeier, Thomas: Kampf ums Nachkriegsprogramm. Überläufer, alte deutsche […]
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Der Naumann-Kreis

[…]Hauptverfahren gegen ihn eröffnet. Werner Naumann, ehemaliger Staatssekretär im NS-Propagandaministerium sowie persönlicher Referent von Joesph Goebbels, nach Kriegsende lebte Naumann unerkannt in Süddeutschland, 1950 dann Geschäftsführer im Dienste der Firma Cominbel seines NS-Freundes Herbert Lucht, welcher wiederum vorher Leiter der Wehrmachtspropaganda in Frankreich war. Da seine Versuche, in der FDP […]

Intercepted – von Oksana Karpovych

[…]einem Reporter erzählen. Sie berichten sie ihren Freunden und Familien in der Heimat – ohne Propaganda und ohne Beschönigungen. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Jahr 2022 damit angefangen, Telefongespräche der russischen Soldaten abzuhören und aufzuzeichnen. Die Telefonmitschnitte wurden auf der […]

Heinz Brandt (1909–1986)

[…]Beruflich nahm er seine journalistische Tätigkeit wieder auf und war als Parteisekretär für Propaganda (Schulung) und später für Agitation zuständig. Aufgrund seiner Stellung hatte Heinz Brandt auch tiefe Einblicke ins Innere des Machtgefüges der DDR, insbesondere auch in die Lebenswirklichkeit der Arbeitnehmer, die trotz des Versprechens einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel […]

Der Mann auf dem Wachturm. Zum letzten Mal vor Gericht.

[…]Tod) wurde schon vor den Nazis in rechtsradikalen Kreisen aufrechterhalten, dann aber durch die NS-Propaganda noch einmal befeuert. Kinder und Jugendliche sind nun einmal besonders leicht zu manipulieren! Für den Angeklagten und seine Altersgenossen findet daher durchaus das Wort des Philosophen Adorno Anwendung: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. […]
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Under the Flags, the Sun – von Juanjo Pereira

[…]lebten. Ein besonders faszinierender Aspekt des Films ist die Darstellung der Rolle der Medien und Propaganda während der Diktatur. Das Archivmaterial zeigt eindrucksvoll, wie das Regime die Medien zur Indoktrination der Bevölkerung nutzte. Stroessner wurde als Vater der Nation und Garant für Stabilität und Fortschritt dargestellt. Der Film deckt auf, […]

NS-Prozesse 1945-2015 – von Karl-Heinz Keldungs

[…]wenige Landgerichte haben als Strafmilderungs­grund berücksichtigt, dass die jahrelange NS- Propaganda gegen Juden, Sinti und Roma und andere Staatsfeinde die Hemmschwelle der SS- Scher­gen gegenüber (…) Häftlingen bei der Begehung von Straftaten auf ein Mindestmaß herabgesetzt hat.“ (S. 441) Nationalsozialistische Propaganda wurde damit zum Milderungsgrund. Keldungs bewertet die Vielzahl der […]

Alltagsleben im Zweiten Weltkrieg

[…]werden, sie brachten diese Anschauung bereits selber mit oder hatten sich durch die ständige Propaganda von ihr nachhaltig beeinflussen lassen. Jene erschienen gerne in Uniform zum Unterricht, die Schüler/innen in entsprechender HJ-Bekleidung (Hitlerjugend beziehungsweise Bund Deutscher Mädels). Aber es gab auch Abweichler/innen in den eigenen Reihen: Lehrer/innen, die beispielsweise bei […]

Rudolf Heß (1894–1987)

[…]der Mann an Hitlers Seite einen derart eigenmächtigen Schritt gewagt hatte. Für die NS-Propaganda war Heß’ Englandflug ein peinlicher Zwischenfall, den man am liebsten aus der Geschichte getilgt hätte. Heß selbst hingegen verharrte im britischen Gewahrsam in der Überzeugung, richtig gehandelt zu haben – bis zum Schluss sollte er glauben, […]

Deutsch-italienische Beziehungen (1937–1943)

[…]zu zeigen, ganz gleich, wie die tatsächlichen Kräfteverhältnisse aussahen und die eigene Propaganda führten in eine Zwangslage, der nur mit einem Krieg begegnet werden konnte. Eifersüchtig auf die deutschen Erfolge, ständig von Minderwertigkeitskomplexen und Stimmungsschwankungen geplagt, hingerissen von der Person Hitlers, mußte Mussolini diesen Krieg führen, rationale Entscheidungen zu treffen […]

Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs

[…]Abwehrstellung. Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten konzentrierte sich auf Propaganda-Aktionen, unbedeutende Luftangriffe und den Seekrieg. Auf Anweisung Hitlers begannen aber schon im Oktober 1939 die Planungen für einen deutschen Angriff im Westen, der, wenn möglich, noch vor Einbruch des Winters erfolgen sollte, nachdem seine „Friedensangebote“ an […]

Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland

[…]Königseder und Juliane Wetzel geben jedoch zu bedenken, dass kein Jude nur von zionistischer Propaganda beeinflusst aus Osteuropa nach Deutschland geflohen wäre.[19] In dem oben schon erwähnten Lager Hohne-Belsen lebten Mitte Juni 1946 rund 9.000 der insgesamt 12.000 jüdischen DPs der britischen Zone.[20] In der französischen Zone hatten 1947, als […]

Die RBD Saarbrücken und die NS-Verbrechen in der Saar-Lor-Lux-Region

[…]aus Rech-les-Sarralbe (Moselle). Ende 1942 verhaftete ihn die Gestapo wegen „antideutscher Propaganda“, „Fluchthilfe für Gefangene“ und „Beihilfe zur Wehrdienst-Entziehung“ (zwangsweise rekrutierte Lothringer). Nach kurzem Verhör im Polizeihauptquartier Sarrebourg brachte man ihn per Pkw zum berüchtigten Gestapo-Gefängnis „Goldene Bremm“ in Saarbrücken. Diese Haftanstalt war eine wichtige Durchgangsstation für Opfer aus dem […]
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Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]Milchmann, „ein kleiner, höflicher Mann“, hielt die Artikel für verspätete antideutsche Propaganda. Das gab Vrba den Anstoß, ein Buch zu schreiben, das 1963 unter dem Titel „I Cannot Forgive“ erschien – „vermutlich die erste Publikation zu diesem Thema in England, die nicht nur für Fachleute war. Ich schrieb sie für […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]Bilder, Ausweise, Briefe etc. – ließ sich der Zeitpunkt ihrer Tötung exakt ermitteln. NS-Propagandaminister Goebbels war begeistert. Bereits am 14. April 1943 notierte er in seinem Tagebuch: „Ich gebe Anweisung, dies Propagandamaterial in weitestem Umfang auszunutzen. Wir werden davon einige Wochen leben können“. Der Minister war überzeugt, diese Entdeckung werde […]
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Die Blockade Leningrads − Fakten und Mythen einer russischen Kriegstragödie

[…]um Brot), in: Eženedel’nyj žurnal Nr. 104, 26.1.2004 [2] Nebenstehend ein zeitgenössisches Propaganda-Plakat „Wir verteidigen die Stadt Lenins“. [3] Der Ladoga-See (Ladožskoe Ozero, vgl. die Karte zu Beginn dieser Übersetzung) ist der größte Süßwasser-Binnensee Europas. Seine Wasserfläche beträgt 17.703 km2, seine Nord-Süd-Ausdehnung knapp 220 km, die West-Ost-Ausdehnung 120 km. Die […]
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September 1940: Tschechische Intellektuelle zu Besuch in „Großdeutschland“

[…]stattgefunden hatte.[2] Auf Einladung von Joseph Goebbels, „Reichsminister für Aufklärung und Propaganda“, besuchte eine Gruppe von 34 tschechischen Journalisten, Schriftstellern, Malern etc. das „Großdeutsche Reich“, wo man sie hofierte und schockte – um den Tschechen die Zwecklosigkeit jeglichen Widerstands zu demonstrieren und sie zur Kollaboration oder wenigstens zum Stillhalten zu […]
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Andrej Szeptycki (1865–1944)

[…]Kultureinfluß der Deutschen. Auch in dieser Hinsicht war der Zynismus der nazistischen Propaganda nicht zu übertreffen“.[4] Die Ukraine war ein deutsches Besatzungsgebiet (vgl. die nebenstehende Karte), das ökonomisch ausgebeutet, kulturell niedergehalten und politisch hingehalten wurde. Das war sehr bald offenkundig, und bereits Ende 1941 sind von Szeptycki einige sehr deutliche […]

Literatur und Literaturpolitik im nationalsozialistischen Deutschland

[…]was einen Dauerstreit zwischen Alfred Rosenberg (1893-1946), dem Chefideologen der Bewegung, und Propagandaminister Joseph Goebbels (1897-1945) auslöste. Goebbels hatte sich in jungen Jahren erfolglos literarisch versucht und wies der Literatur sozusagen eine „Brot und Spiele“-Rolle zu. Andere NS-Größen, allen voran Hitler, schätzten nur „Blut und Boden“-, Kriegs- und „völkische“ Literatur, […]
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Der ganze Reichstag stand unter roten Fahnen …

[…]nach einem Diktum Stalins genannt wird) und russischer Bildungslücken, die nach jahrzehntelanger Propaganda-Berieselung unvermeidlich sind. Eine summarische Würdigung von Kumanevs Leser-Dialog dürfte auch für nicht-russische Interessierte von Wert sein.   Wie viele russische (und deutsche) Opfer forderte der Krieg? Seit Jahrzehnten wird Russen wieder und wieder die Zahl von „20 […]

Jurij Borisowitsch Levitan (1914–1983)

[…]Bei den Russen waren es kaum weniger, und dieses Elend stellte größte Anforderungen an den Propaganda- und Lügenapparat des Kreml. Stalins „Rechenschaftsbericht“ – der in seinen „Gesammelten Werken“ 84 Seiten füllte – konnte die „großen Unkosten“ der Zwangskollektivierung (Verfall der Landwirtschaft, starker Rückgang der Viehzucht, Entvölkerung ganzer Regionen et cetera) […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren (1939–1945) und seine tschechischen Kollaborateure

[…]in Deutschland Bestseller. Unter solchen Umständen wirkte schlicht lächerlich, was Goebbels’ Propagandaministerium im November 1941 als Richtlinie verfügte: „Es ist grundsätzlich unerwünscht, eine autonome tschechische Kultur hervorzuheben, also eine von deutscher Kultur wesentlich unterschiedene Kultur. Eine tschechische Gemeinschaft mit Polen, Russen und anderen Slaven sollte nicht betont werden. Unerwünscht ist […]
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Kinder-KZs der kroatischen Ustaša-Terroristen im Zweiten Weltkrieg

[…]im Kosovo, um 1950 -1970 Bankangestellte in Ljubljana zu sein und 1977 friedlich zu sterben. Laut Propaganda bekamen die Kinder fünf bis sechs Mahlzeiten täglich, wofür auch die Finanzmittel bereitstanden – tatsächlich wurden nur zwei Mahlzeiten ausgegeben. Angelieferte Milch wurde den Kindern nicht gegeben, kranke Kinder bekamen keine Zusatznahrung, selbst […]
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Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

[…]„die komplette Ignoranz zur Thematik“ der Juden-Vernichtung, was man der nationalistischen Propaganda der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) anlastet. Danach präsentiert sich Polen „judenfrei, katholisch, soldatisch und männlich“. Weil der Holocaust in dieses Selbstporträt nicht passt, gibt es seit einigen Jahren kaum noch Schülerexkursionen nach Auschwitz, die Jugendgruppen dort sind […]
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Bund Deutscher Mädel (BDM)

[…]Rassenideologie und Führerglaube war ebenso fester Bestandteil des Programms wie aktive Kriegspropaganda nach 1939. Von der Reichsjugendführung wurden eigens zu Schulungszwecken die monatlichen Zeitschriften „Die Jungmädelschaft“ und „Die Mädelschaft“ herausgegeben, die detaillierte Anweisungen für die Gestaltung der Heimabende enthielten. Seit 1939 standen eigene BDM-Schulen zur Verfügung, darunter zwei „Reichsführerinnenschulen“, die […]

Der Röhm-Putsch (1934)

[…]Konkurrenz zur SA steht, und Luftfahrtsminister Hermann Göring, betreiben gezielte Propaganda gegen ihn. Der Machtkampf zwischen SA und Reichswehr wird immer heftiger, die Forderungen der SA-Führung immer vehementer, so dass Hitler schließlich eine Entscheidung für die eine oder andere Seite treffen muss. Die Reichswehr durch das braune Volksheer der Sturmabteilung zu […]

Paul Carell (1911–1997)

[…]Exemplaren in 20 Sprachen erreichte. Mit dieser Zeitschrift betrieb er effektivste Kriegspropaganda. Der DAILY EXPRESS urteilte am 25. April 1940: „Seiten im besten Farbdruck(…) Konzentrierte, geschickte Propaganda zu einem Preis, den jedermann zahlen kann und geschrieben in fast jedermanns Sprache.“ Belegt ist auch die Bedeutung Paul Karl Schmidts alias Paul Carell […]

„PR-Päpste“ − von Peer Heinelt

[…]1944 gewechselt war. Im Nationalsozialismus entwickelte er u. a. die Idee von der „politischen Propaganda“ als neben Gesetzen und Verboten „wichtigstem Mittel der Absatzlenkung“ (S. 54). Dabei lobte er Görings Vierjahresplan zur wirtschaftlichen Kriegsvorbereitung als Musterbeispiel einer vorbildlichen Absatzlenkung. Neben seiner Tätigkeit bei Krupp fand er 1948 Zeit sein Drama […]

Hitlers Heerführer – von Johannes Hürter

[…]hinaus. Die Hetz- und Mordbefehle Reichenaus, die Anregungen zu Pogromen und zu antisemitischer Propaganda durch Stülpnagel, Küchlers Zustimmung zur Ermordung von tausend Psychiatriepatienten und andere Beispiele belegen, dass nicht unbedingt die Nähe (Reichenau), die Abwartehaltung (Küchler) oder die Opposition (Stülpnagel) zum NS-System ausschlaggebend waren, sondern ganz stark auch Anpassung, Ehrgeiz, […]

München als „Hauptstadt der Bewegung“

[…]eine außergewöhnliche Reaktion auf die sonst so massenwirksame nationalsozialistische Erinnerungspropaganda. Andererseits ist es selbst Teil einer umfangreichen und langen Diskussion geworden, die nach 1945 um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit entstanden ist. Immerhin, die „Drückebergergasse“ hat Mitte der Neunziger Jahre wiederum ihr eigenes Denkmal erhalten. Über Form und Inhalt eines […]

Nuremberg: Its Lesson For Today [The 2009 Schulberg/Waletzky Restoration] – von Stuart Schulberg

[…]einerseits als mögliche Täter andererseits aber auch als Mitläufer-Opfer und Betrogene der Nazi-Propaganda anspricht. Natürlich gibt es heute weit differenzierte Dokumentationen des Nürnberger Prozesses, denn manches wurde 1948 aufgrund der politischen Rahmenbedingungen ausgeblendet: Der Streit mit den Sowjets um die Einbeziehung der von Stalin zu verantwortenden Opfer von Katyn. Oder […]
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Deutsche Exilpresse 1933–1945

[…]und Göring die „Abwehr der von jüdischen Kreisen in England und Amerika entfesselten Greuelpropaganda gegen das neue Deutschland“. Die „Nationalsozialistische Parteikorrespondenz“ rief zum Boykott jüdischer Geschäfte und zum „Abwehrkampf“ auf. Am 28. März 1933 rief die NSDAP zur Bildung von „Boykottkomitees“ auf. Damit hatte man den Gegner ausgemacht. Von diesem […]

Der Völkische Beobachter

[…]Sicht zunächst die innerparteiliche Kommunikation der „Bewegung“, die Integrationspropaganda: So forderte Hitler in seinem Artikel „Aufruf zur Bildung eines Pressefonds“, die Zeitung solle die Partei „nicht nur in ihrem Kampfe nach außen unterstützen, sondern auch mithelfen, im Inneren der „Bewegung“ jene einheitliche Richtung tonangebend zu bestimmen, ohne die eine innere […]

Die Wochenzeitung „Das Reich“

[…]einem Einheitsbrei verkommen war. Die Bevölkerung zeigte sich von der kontinuierlichen, plumpen Propaganda der Parteipresse ermüdet und auch im Rest der Welt genoß die deutsche Presse kein hohes Ansehen mehr.   Ein neues Konzept… Dieser Umstand war auch den Verantwortlichen längst bewußt geworden. Der Stabsleiter im Verwaltungsamt der NS-Presse, Rolf […]

Das geplante „Jüdische Siedlungsgebiet“ in Polen zwischen den Flüssen Sun und Bug

[…]was aber selten wahrgenommen wurde. Noch seltener wurde die Gefährlichkeit der antisemitischen Propaganda erkannt. Hitlers „Mein Kampf“ wurde gelesen aber nicht ernst genommen. Auswanderung bedeutete für viele Entfernung sowohl von der Familie, als auch von der traditionellen Lebensweise. Wenn schon auswandern, dann wohin? Das traditionelle Zielland der Auswanderer aus Osteuropa, […]
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Die Jüdische Gemeinde von Saloniki zur Zeit der Shoa

[…]Million „Umsiedler“ aus der Türkei in Griechenland Aufnahme suchten. Die nationalistische Propaganda schlug auch antisemitische Töne an und viele Juden zogen es vor zu emigrieren. In April 1941 fand die deutsche Besatzung eine Gemeinde von mehr als 50.000 Juden vor, welche der Aufsicht des Militärkommandos unterstellt wurde. Oberrabbiner Koretz wurde […]
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„Werwölfe“ 1945

[…]die Glocken aber schön!“ Das Buch von Hermann Löns wurde im Verarbeitungssystem der Goebbels-Propaganda zum moralischen Lehrbuch der neuzeitlichen deutschen Partisanen. Den mythischen Gehalt dieser Bewegung schilderte z.B. ein Gewährsmann des tschechoslowakischen Aufklärungsdienstes: Jeder Adept, Mann oder Frau, musste sich zuerst rituell waschen. Der Kommandant der terroristischen Zelle öffnete dann […]

Mädchen im 3. Reich – von Martin Klaus

[…]des physisch-starken und kämpferischen Mädchens. Das Mädchen des Dritten Reiches sollte, so Propagandaminister Goebbels, „gesund und kräftig, graziös und hübsch anzusehen sein.“ Vor allem das Gemeinschaftserlebnis wurde positiv als attraktives Gegenkonzept zu einer in Einzelinteressen sich aufspaltenden modernen Gesellschaft empfunden. Ungeachtet der Gehorsamspflicht und der weitgehenden Verplanung des Tagesablaufs der […]

„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

[…]intellektuelle Einschnitte. 1933 gleichgeschaltet, wurde dem Minister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, die Deutsche Hochschule für Politik unmittelbar unterstellt. „Zunächst erhebt die nationalsozialistische DHP keinen Anspruch mehr auf Wissenschaftlichkeit, doch seit 1935 drängen die Studierenden darauf, wieder einen akademischen Abschluss erwerben zu können“ (S. 41). Das Orientalische Seminar nahm […]
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Scham und Schamabwehr als Thema für die Schule

[…]herrschenden Werte als unehrenhaft und beschämend erlebt wurden und eine rechtspopulistische Propaganda, die diesen Scham-Modus des Erlebens zu schüren und instrumentalisieren vermochte. Eine besondere Rolle dürfte auch der Erfahrung von Millionen von Kindern und Jugendlichen zukommen, die die Heimkehr ihrer Väter von den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges erlebten. Statt siegreiche […]

Riefenstahl – von Jürgen Trimborn

[…]Filmschaffende, die direkt dem Führer unterstellt und nicht unter der Kontrolle des mächtigen Propagandaminister Goebbels stand. Doch wer war diese Leni Riefenstahl, der es gelungen war, so nahe ans Machtzentrum des Dritten Reiches zu kommen – und dazu noch als Frau in der männerdominierten NS-Welt? Eine Antwort darauf versucht Jürgen Trimborn […]

Widerstand des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK)

[…]Sonne in den Rücken gefallen“. Angesichts dieser Anklage, die von nationalsozialistischer Propaganda nur so strotzte, durften sie wirklich keine Gerechtigkeit erwarten. Allerdings wurden die ISKler von Seiten des Gerichts als „Opfer jüdischer Hetzer“ dargestellt, sie seien dem „jüdische[n] Rechtsanwalt Lehnen (…) ins Garn gegangen“. Damit wollte die Justiz wohl verschleiern, […]
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Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

[…]ihnen streng überwacht, da die Umgebung von Synagogen mehrfach Schauplatz „reichsfeindlicher Propaganda“ gewesen war. Der eigentliche Grund war ein anderer: Anfangs hatten die Nazis nur die Synagoge in Smíchov als Lager für gestohlene Güter verwendet, allmählich machten sie aus allen Synagogen solche Lagerstätten. Eine der letzten Verfügungen des Handelsministeriums untersagte […]
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Der Sound der Stunde Null

[…]vor 75 Jahren an und machte den deutschen Rundfunk ab 1933 zum Instrument nationalsozialistischer Propaganda. Als zwölf Jahre später die Alliierten in Deutschland einmarschierten, waren die meisten Sendeanlagen und Funkhäuser im Bombenhagel zerstört oder von den eigenen Truppen in die Luft gesprengt worden. Amerikaner, Briten, Franzosen und Sowjets besetzten die […]

Was haben junge Frauen mit Hitler zu tun?

[…]Angriff auf die Intimität zwischen Müttern und Kindern zollten Ärzte und Ärztinnen einer Propaganda Tribut, die Ergebnisse der Säuglingsforschung aus der Weimarer Republik zielsicher missbrauchte. Kenntnisreich und genau analysiert Chamberlain Ratgeber wie „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ der Ärztin und siebenfachen Mutter Johanna Haarer, die in Hitler-Deutschland eine […]

Die „Ereignismeldung UdSSR“ 1941 – von Klaus Michael Mallmann u. a. (Hrsg.)

[…]und wirtschaftlichen Lage, des Wiederaufbaus, der Bildungs- und Kulturentwicklung, der Propaganda, der Kollaboration, des Klerus, der Entwicklung der Volksdeutschen, des Verhaltens der Kommandos, des Antikommunismus, der Vernichtung der Kommunisten, der Stimmungslage innerhalb der Bevölkerung, des Antisemitismus, der Lösung der Judenfrage und der Judenverfolgung bis zu ihrer physischen Vernichtung aufweist. Das […]
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Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien – von Christer Petersen (Hrsg.)

[…]dass die Darstellung von Kriegen in den Medien gewissen Regeln folgt. So bedient sich die Kriegspropaganda häufig der Verkehrung der Täter- und Opferrollen. Selbst die NS-Propaganda versuchte den von ihr begonnenen Krieg immer als Verteidigungskrieg zu inszenieren. In Kriegsfilmen dagegen werden vielfach Ursachen ausgeblendet. Stattdessen dient der Krieg als Hintergrund […]
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Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“ – von Jörg Koch

[…]„naiv-antisemitische“ Novelle Hauffs liefert die Vorlage für die antisemitischen Propagandazwecke der Nazis. Kochs Dokumentation zeigt, dass der Regisseur Veit Harlan die historische Figur Oppenheimers für die Festsetzung antijüdischer Stereotype missbraucht. Ein Missbrauch, der für den SPD-Politiker Carlo Schmid mitverantwortlich ist für Auschwitz. Harlans Distanzierung und Ausblendung der psychologischen Wirkung seines […]
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Babij Jar – von Anatolij Kusnezow

[…]Leute“ halten, riecht keiner den starken Geruch des Todes, der sich durch Kiews Straßen zieht. Propagandaplakate legitimieren das beabsichtigte Verbrechen. „Die Juden, Polen und Moskowiter sind die ärgsten Feinde der Ukraine!“ Für das Kind Anatolij ist diese Propaganda befremdlich. Ist er gemeint? Ist er als halber Moskowiter der Feind? Und […]

Klassenbild mit Walter Benjamin – von Momme Brodersen

[…]die Kriegsverluste sind ausgemacht: Die Juden. In einer öffentlichen von Judenhass geschürten Propaganda werden sie als Drückeberger beschimpft und der Kriegsminister ordnet eine Untersuchung über genau diese jüdische Drückebergerei an. Eine ehrverletzende Verunglimpfung, die sich als nicht haltbar erweist. Hatten nicht gerade die deutschen Juden in Vertretung durch den „Reichsverein […]
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