Suchergebnisse für "DAF"
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[…]Ward sich unter dem Einfluss der katholischen Kirche von den Deutschen anwerben lässt und dafür auch seine Liebe zu Renée aufgibt, wird der gleichaltrige Jef scheinbar zum Widerstandskämpfer. Indem Els Beerten die Ereignisse aus ständig wechselnden Perspektiven erzählt, virtuos Zeiten und Räume wechselt, spiegelt auch der Aufbau des Romans die […]
[…]der nationalsozialistischen Pseudo-Gewerkschaft „Deutsche Arbeitsfront“ (DAF) im April 1935 boten den ersten konkreten Anlass zu einer breit angelegten Aktion gegen das Regime. Im „Reinhart-Brief“ dieses Monats wurde dazu aufgerufen „alle Stimmzettel völlig durchzustreichen“, um somit den Widerstand der Arbeiterschaft gegen die NS-Herrschaft auszudrücken. Tatsächlich erbrachte diese „Wahl“ in den Augen […]
[…]Spätbekehrten? Diese Peinlichkeit ist dadurch zu erklären, dass Klee sich unglücklicherweise dafür entschieden hat, auch spätere NS-Opfer oder Widerstandskämpfer aufzunehmen, wenn diese dem Regime zunächst loyal gegenübergestanden hatten. So finden sich etwa Dietrich Bonhoeffer und Martin Niemöller, nicht jedoch Kurt Schumacher. Aber Charlotte Bühler passt dennoch nicht in dieses Schema, […]
[…]die Flucht in den Zionismus wandte. Wie Christian Wiese zeigt, stützte sich der Centralverein dafür auf die Apologetik der Vertreter der Wissenschaft des Judentums, obwohl die meisten CV-Mitglieder religiös indifferent waren. Mit der Neuerfindung des Judentums als ethnische Minderheit betrat der Centralverein einen Mittelweg zwischen integrationalistischer Assimilation und nationaljüdischer Absonderung. […]
[…]dieses Schweigen zu bezwingen wäre, gibt es nicht. Das Buch von Nejusch ist ein gutes Beispiel dafür. Ein deutscher Journalist, wäre er redlich, hätte nach der Lektüre von Nejuschs Buch geschrieben, dass die Autorin „mit uns“ abgerechnet hat. Ich habe auch diese Formulierung benutzt, ich bin aber eine Fremde, eine […]
[…]hatte Bauer mit den Worten zitiert, die Juden würden zwar nicht mehr als Schweine beschimpft, dafür heiße es jetzt: „Wir haben vergessen, dich zu vergasen.“ Versuch einer Nachrede ohne Beweis Salopp wie gewohnt geht Steinke auch im Kapitel über die KZ-Haft Fritz Bauers mit den Fakten um. Seiner Familie habe […]
[…]schafft. Die Aktivisten der NGOs kämpfen für die Freiheit der Palästinenser, sind aber dafür, dass ganze Viertel, Städte und Landschaften judenfrei sind. Zu Recht fragt Tenenbom, warum Juden nicht im Westjordanland leben dürfen. In Israel leben doch auch Millionen Araber. Die NGOs und die Europäische Kommission bezahlen Reisen nach Israel, […]
[…]Judenhass motivierte Massaker wie 1834 in Safed, 1840 die Damaskus- oder besser Ritualmordaffäre, 1920 in Jerusalem, 1921 in Jaffa, 1929 in Hebron, 1938 in Tiberias, 1941 in Bagdad und 1945 in Tripolis. Hebron wird judenrein. Und zwar judenrein von ultraorthodoxen strenggläubigen Juden, die selbst antizionistisch und gegen den Staat Israel […]
[…]der westlichen Siegermächte bereits Ende der vierziger Jahre erheblich an Schwung (S. 310). Dafür waren vor allem der sich anbahnende Kalte Krieg, Deutschlands geopolitische Lage und das berechtigte Anliegen der Alliierten, in Deutschland eine stabile Demokratie zu installieren, verantwortlich. Diese Entwicklung kam für viele Deutsche nicht ungelegen: Hitler, Himmler, Göring […]
[…]haben Bürger und Neuhaus allerdings auf einen geplanten zweiten Band verschoben. Dafür enthält die Biografie Piepers einen umfangreichen Dokumententeil mit abgedruckten Briefen und Veröffentlichungen des Priesters. Im Anhang findet man eine Zeittafel und eine kommentierte Liste mit Büchern aus Piepers Privatbibliothek. Es ist zwar nicht die Aufgabe einer Biografie, nach […]
[…]Sophie verzichtet zu Recht auf ein versöhnliches Happy End und jede Rührseligkeit. Es vermittelt dafür höchst unterhaltsam Einsichten, die grundlegend zur Entwicklung einer moralischen Kompetenz gehören. – Ein bemerkenswertes Buch, auch zum Vorlesen bestens geeignet. Rezension: Tomas Unglaube. Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Erstveröffentlichung unter dem Titel „Unvergesslich“ in […]
Rezension über: Edgar Feuchtwanger mit Bertil Scali: Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Aus dem Französischen von Antje Peter. Mit einem Nachwort von Bertil Scali. München: Siedler, 2014. 224 Seiten, ISBN 978-3-8275-0038-0. Wenn ein Junge in die biblische Geschichte eintaucht und sich vorstellt, David zu […]
[…]um die Ermittlungen fortzuführen. Doch auch dieses Vorgehen galt den Antisemiten als Beweis dafür, dass etwas vertuscht werden solle. Aufgehetzt durch antisemitische Artikel und immer neue Gerüchte gingen die Konitzer nun auch zur direkten Gewalt über. Die ersten Ausschreitungen richteten sich gegen das Haus der Lewys. Aber letztlich galt es […]
[…]schon bald zu Ende. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt jemand diesen Propagandafilm sieht? Gerron kämpft mit sich, doch das Spiel ist schon entschieden. Der Film ist seine Verteidigungsstrategie. Das Leben von vielen hängt jetzt von ihm ab, von seinem Film. Denn solange sie drehen, gibt es für die […]
[…]Das Berufsbeamtengesetz und das Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft schufen dafür unterschiedliche Grundlagen. Ausnahmen, insbesondere für Frontkämpfer, ermöglichten zunächst einem Teil der Betroffenen die weitere Berufsausübung. Das vollständige Berufsverbot für jüdische Rechtsanwälte folgte 1938. Die Entrechtung verlief daher schrittweise und darf nicht als vollständiger Ausschluss aller jüdischen Juristen schon […]
[…]Dialoge sparen mit Vorurteilen und Klischees. Im fünften Teil des Buches werden beide Propagandafilme miteinander verglichen. Besonders bemerkenswert erscheint in diesem Kontext das Herausarbeiten der deutlichen Schwächen, die beide Machwerke aus heutiger Sicht sehr wohl aufzeigen. So mussten beide Filme ganz nebenbei auch noch kommerziell einigermaßen erfolgreich werden, was die […]
[…]dann als Jagdflieger. Circa 20 Abschüsse hat er, der nie zur Infanterie wollte, erzielt. Dafür bekam der Jäger aus Bayern den höchsten Orden für Tapferkeit, den Pour le Mérite. Was Göring aus fliegerischer Perspektive vom Kriegsgeschehen am Boden mitbekommen haben dürfte, liest sich so: „Dort oben, in 1000, 2000, 3000 […]
[…]von Lenin notieren. Die Versammelten vor der Rednertribüne wurden zusätzlich mit roten Propagandaflaggen ausgestattet. Auch diese waren im Original nicht vorhanden. Man musste aber keineswegs in den Machtkampf der kommunistischen Führung verwickelt sein, um der Bildretusche zum Opfer zu fallen: Auf einer Originalaufnahme aus dem Jahre 1930 beispielsweise sieht man […]
[…]und der wachsenden Bedeutung von Bewegungen wie BDS. Der Leser erhält ein tiefes Verständnis dafür, wie sehr die bundesdeutsche Wahrnehmung des Konflikts von Vergangenheit, Medienbildern und gesellschaftlichen Debatten beeinflusst ist. Geigers Sprache ist stets klar, präzise und von dem Wunsch getragen, aufzuklären statt zu polemisieren. Sein Buch ist ein Plädoyer […]
[…]einerseits auf einen förmlichen Vorfriedensvertrag (pactum de contrahendo) verzichtet wurde, aber dafür (tatsächliche oder scheinbare) Abweichungen zwischen dem Waffenstillstandsabkommen und dem endgültigen Vertragsschluss entstehen – in Bezug auf das Waffenstillstandsabkommen gilt der Grundsatz „pacta sunt servanda“.(42) Mit der gleichsam alternativlosen Annahme der Waffenstillstandsbedingungen war jedoch bereits „der Versailler Vertrag geboren“.(43) Insbesondere […]
[…]in vormoderner Tradition war Stoecker nur in seinen Predigten. Der Antijudaismus sorgte allerdings dafür, dass viele protestantische Gegner des Antisemitismus mit einem Glaubwürdigkeitsproblem zu kämpfen hatten, denn auch sie gingen von einer Superiorität des Christentums aus und forderten von den Juden die Taufe oder zumindest die Assimilation. Bezeichnend ist hier […]
[…]Botschaften – zum Beispiel Rassenideologie und Führerkult – nicht nur in den Propagandafilmen, sondern auch in den vordergründig unpolitischen Unterhaltungsfilmen verbreitet wurden. Der von Harro Segeberg, Professor für neue Literatur und Medien in Hamburg, herausgegebene Band verfolgt dagegen einen etwas anderen Ansatz. Nicht die „Ideologisierung des Medialen“, sondern die „Medialisierung […]
[…]Militärs direkt Einfluss genommen bis hin zu inhaltlichen Änderungen im Drehbuch. Ein Beispiel dafür ist der von Ridley Scott inszenierte Film „Black Hawk Down“, der eine gescheiterte Mission im Somalia-Konflikt 1993 thematisiert. Eckhard Pabst zeigt in seinem Beitrag zu diesem Film die Selbstbezüglichkeit und die Unfähigkeit der Amerikaner, kulturelle Differenzen […]
[…]bedeutet nicht, dass sie genutzt wird. Algorithmische Filterblase und Bestätigungsfehler sorgen dafür, dass Menschen überwiegend Inhalte sehen, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen. Und die Geschwindigkeit, mit der Inhalte in sozialen Medien verbreitet werden, übersteigt bei weitem die Geschwindigkeit, mit der Faktenprüfung und Einordnung stattfinden können. Medienkompetenz als Gegenstrategie Wenn die […]
[…]deutlich, hatten hier eine besondere Funktion. Weniger für die aktuell politische Propaganda – dafür war die Wochenschau im Kino zuständig – als für die weltanschauliche. Der Film sollte seinen Beitrag dazu leisten, die „Volksgenossen“ im Sinne des Nationalsozialismus zu formen. „Kunst“, so Goebbels in der gleichen Rede, sei „immer Volkserziehung“ gewesen. Doch darüber […]
[…]farbigen Zeichnungen sind es, die einen Blick in die elterliche Vergangenheit werfen. Denn dafür ist das Erlebnis des Holocaust zu düster. Die Bilder und ein über Seiten gesetzter Comic sind in schwarz-weiß gehalten. Gedanken- und Sprechblasen bringen das zum Ausdruck, was unaussprechbar ist und auf den Eltern sowie auf Bernice […]
[…]weil ihm die Alliierten eine klare Warnung zukommen ließen, dass man ihn als Kriegsverbrecher dafür behandeln würde. Und weil alle froh waren, dass der Eiffelturm stehen blieb, wurde aus ihm der „Retter“ von Paris und einer der Vorreiter der deutsch-französischen Freundschaft. Eine etwas polemische Zusammenfassung wohlgemerkt, aber nur zu typisch […]
[…]britische Mandatsgebiet Palästina kam nicht zur Durchführung; die militärische Niederlage in Nordafrika verhinderte den vorgesehenen Einsatz des Kommandos in Ägypten. Rauff erhält im September 1943 das Kommando in Westoberitalien. Er ist an Massakern im Rahmen von Sühnemaßnahmen und für die Deportation von Tausenden von Juden in die Vernichtungslager verantwortlich. Am […]
[…]Werk des polnischen Militärhistorikers Janusz Piekalkiewicz: Rommel und die Geheimdienste in Nordafrika 1941-1943 (1998). Rommels Planungen wurden vom englischen Nachrichtendienst entschlüsselt und unterlaufen. Wie reagierte der Feldherr darauf? Mit der typisch deutschen Hysterie: Verräter seien die Italiener gewesen. Solcher Schwachsinn wäre zu inszenieren gewesen: Ein Feldherr versteht nichts vom Nachrichtendienst. […]
[…]Broder aus Israel berichtet. Sie fotografierte im kriegszerstörten Libanon, im Apartheidstaat Südafrika und dokumentierte Aktivitäten der Black Panther Party. Bekannt wurde sie auch als Theaterfotografin. Die Stücke unter Claus Peymanns Ägide in Berlin, Bochum, Stuttgart und Wien begleitete sie bis kurz vor ihrem Tod 1996. Die legendäre Fotoserie von der […]
[…]nicht schon vor einem halben Jahrhundert möglich gewesen? Man sollte dem Wiener Czernin Verlag dafür dankbar sein, dass endlich die persönlichen Erinnerungen eines Judenältesten vollständig – und noch nicht als kritische Ausgabe – der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Sie stammen aus Benjamin Murmelsteins eigener Feder, und man sollte eventuell zu findende […]
[…]zu unterscheiden. Feuchtwangers Roman „Jud Süß“ von 1925 und Harlans antisemitischer Propagandafilm von 1940 sind eigenständige Werke. Harlans Film deutete den Stoff im Sinne des nationalsozialistischen Antisemitismus um; er war keine getreue Verfilmung von Feuchtwangers Roman. Es rächt sich, wenn die Theaterleute die Geschichte nicht studieren, sondern lieber von anderen […]
[…]aus allen Teilen Europas völlig entwurzelt in DP-Lagern. Allein im Münchener Raum gab es mit Feldafing, St. Ottilien-Konvent, Landsberg und Föhrenwald vier solcher Lager. Föhrenwald bestand bis 1957 als jüdisches DP-Lager, mit einer autonomen Selbstverwaltung und galt für die deutschen Behörden nahezu als exterritoriales Gebiet. Die schrecklich traumatisierten Menschen übten […]
[…]damit das Grauen nach außen einbinden. Aber nur der Schriftsteller selbst setzt die Grenzen, doch dafür muss er frei sein. Und absolut frei und selbstbestimmt ist der Mensch jedoch nur im „Ausnahmezustand“. Und der ist mit dem Tod erreicht. Fazit Georges Batailles Blick geht tief in die Unterwelt des Menschen, […]
[…]Face“ von Spike Jones (1911 – 1965), der den Song für einen US-amerikanischen Propagandafilm der Walt Disney Company mit demselben Titel schrieb. Die Blaskapelle, die das Lied spielt, leitet den Donald-Duck-Cartoon, der ursprünglich „Donald Duck in Nutziland“ („Donald Duck im Bekloppten-Land“) heißen sollte, auch ein: „When der fuehrer says we […]
Der antisemitische Propagandafilm im Stuttgarter Haus der Geschichte Vor 270 Jahren ließ die Stuttgarter Justiz Joseph Süß Oppenheimer hängen, den der Herzog von Württemberg vier Jahre zuvor berufen hatte. Die Regierung stemmte sich dagegen: Denn Süß war Jude, verstand etwas von Finanzen und sah den Geheimräten auf die Finger. Als […]
[…]gegen diese Deutung verwehrt. Er schreibt aber auch selbst im Roman als Michael: „Die Gewähr dafür, dass die geschriebene [Version der Geschichte] die richtige ist, liegt darin, daß ich sie geschrieben und die anderen Versionen nicht geschrieben habe.“ (S. 205) Dann findet sich aber wiederum Folgendes in der Argumentation des […]
[…]Halle wie der Petersdom für Versammlungen von 180.000 Menschen tragen würde. Die Entwurfsskizze dafür stammte von Hitler selber. Tatsächlich sank der Belastungskörper in nur zwei Jahren um knapp 20 cm und neigte sich auch ein wenig. Für den zentralistischen Stadtplan sollten breite Schneisen geschlagen und das Straßenniveau so weit angehoben […]
[…]führte zu einem übersteigerten Konkurrenzdenken zur Wehrmacht, in dem Schmidt eine Erklärung dafür sieht, »dass sich viele jüngere Polizeioffiziere im kommenden Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg als Kompanie- und Zugführer durch besondere Radikalität hervorgetan haben« (S. 21 f). Die Deformation der Militärelite erörtert Timm C. Richter. Er arbeitet heraus, dass der Erste […]
[…]im MHM eine Stimme bekommen. Man erfährt etwas über ihr Schicksal. Im Bundestag fliegt man dafür schon mal aus dem Saal, wie es eine Fraktion erfahren musste. Sie wollte eigentlich nur namentlich der zivilen Opfer gedenken, die durch deutsche Befehlsgewalt bei einem Luftschlag bei Kunduz im September 2009 ihr Leben […]
[…]Spitzenfunktionäre machten ihm wertvolle Geschenke. Vor allem aber sorgte Hitler persönlich dafür, dass Breker finanziell abgesichert war: Er ordnete an, dass der Bildhauer ein jährliches Einkommen von mindestens einer Million Reichsmark erhalten und nur minimal besteuert werden solle, um seinen Wohlstand nicht zu schmälern. Breker war faktisch ein „Hofkünstler mit […]
[…]nicht zuletzt, jüdisches Leben als festen Bestandteil unserer Gesellschaft zu etablieren und so dafür Sorge zu tragen, dass die Öffentlichkeit selbst ein wachsames Auge hat. Dass Zivilcourage die Polizeikontrollen eines Tages vielleicht wirksam ersetzen kann. Und woanders sollte man damit anfangen als bei den Kindern? Zu sehen von 24. Januar […]
[…]der Versöhnungsarbeit zwischen Deutschen und Polen. Sogar das Bundesverdienstkreuz bekommt er dafür. Als Jurek 2006 in Warschau stirbt, erscheinen jedoch nur eine Handvoll Leute auf seiner Beerdigung. Bader, im Jahr 1979 geboren, wuchs in einer politisch engagierten Lehrerfamilie in einem schwäbischen Dorf auf. Nachdem sie Jurek kennenlernt, entschließt sie sich, […]
[…]zu sein scheint, Kritik an der amerikanischen und israelischen Politik zu üben. Ein Beispiel dafür ist Finkelsteins Aussage, „um Israels Druckmittel für Verhandlungen zu stärken, steigerte die Holocaust-Industrie ihre Produktionsrate.“[8] Vermutlich hielt der Autor diese Umschreibung für besonders gelungen, da sie verdeutlichen soll, dass die Vernichtung an den europäischen Juden […]
[…]die Täter, wie sah die Hilfe aus und welche nachhaltigen unterstützenden Verbindungen sorgten dafür, dass die Täter ein unbeschwertes Leben führen konnten. Der zweite Teil mit dem Titel Konflikte beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Selbstverständnis der Deutschen zu den NS-Verbrechen und Massenmördern und den hieraus folgenden Verjährungsdebatten für NS-Morde. Im […]
[…]antisemitischer Klischees und liefert damit die Vorlage für den antijüdischen Hetz- und Propagandafilm Jud Süß von Veit Harlan. Der zum Bestseller avancierte Roman des deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger trägt ebenfalls den Namen Jud Süß. Im Gegensatz zu Hauffs antisemitischer Novelle spiegelt Feuchtwangers Roman die gesellschaftliche Situation der Juden nach der Aufklärung […]
[…]im Gegensatz zu Zielke Zugang gewährt wurde, mit ihrem Einfluss auf Hitler und Goebbels dafür gesorgt haben könnte, diesen Konkurrenten zielstrebig auszuschalten, um ihn dann wiederum als Mitarbeiter für den 2-teiligen Olympiafilm zu gewinnen. Zielke, der von den Machenschaften hinter den Kulissen nichts ahnte, kooperierte und produzierte den Prolog des […]
[…]Stärke des Spiels. Es erklärt nicht einfach die Nürnberger Prozesse. Es vermittelt ein Gefühl dafür, was für eine gewaltige Aufgabe damals vor den Beteiligten lag. Nach Krieg, millionenfachem Mord und staatlich organisiertem Verbrechen mussten Beweise gesichert, Verantwortlichkeiten geklärt und zugleich rechtsstaatliche Verfahren geschaffen werden. Vieles, was uns heute beim Völkerstrafrecht […]
[…]die erfundene Sprache als Ausdruck der Fantasie zu einer Möglichkeit, das Grauen zu überstehen. Dafür muss sich Gilles ein System schaffen. Er steigt in der Hierarchie auf und hilft in der Buchhaltung beim Erstellen der Listen. Aus den Namen toter Juden werden Vokabeln, die überleben helfen. Gleichzeitig steht das erfundene […]
[…]In der kollektiven Erinnerung bleibt das Zurücklassen verbrannter Erde als ein Warnsignal dafür, wie Ideologie den nackten Überlebensinstinkt außer Kraft setzen kann. Die westfälische Geschichte und die Regionalhistorie anderer Bundesländer bieten zahlreiche Belege dafür, wie knapp Deutschland einer noch größeren materiellen Vernichtung entgangen ist. Heute erinnern die wenigen erhaltenen Monumente […]