Suchergebnisse für "hitler"

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Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

[…]„Hitler − Eine Karriere“ aus dem Jahr 1977 etwa intendierte eine Dekuvrierung des Hitler-Mythos, indem er Hitler als Kleinbürger voller Ressentiments und als Psychopath voller Zerstörungsfantasien vorführte. Faktisch verdankte der Film seinen Kinoerfolg eher der Faszination der visuellen Präsenz Hitlers. Gerade die 1970er-Jahre brachten eine regelrechte Flut an Filmen über die NS-Zeit, […]
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Mädchen im 3. Reich – von Martin Klaus

[…]politischen Entscheidungen nahezu völlig ausgeschlossen. Wenn dennoch gerade junge Mädchen in Hitler ihren „Führer“ sahen und mit Begeisterung in der weiblichen Hitlerjugend, im „Bund Deutscher Mädel“ (BDM) mitarbeiteten, dann ist das erklärungsbedürftig. Martin Klaus geht in seiner Untersuchung genau dieser Frage nach. Mädchen im Dritten Reich ist ursprünglich 1983 als […]

Das Produktionsteam hinter dem Film „Der ewige Jude“

[…]Messias“ undenkbar und ist als Goebbels‘ Credo an ihn gedacht. Außerdem ließ Hitler Goebbels den Film mehrmals umarbeiten, und das Endergebnis entspricht wahrscheinlich eher Hitlers Vorstellungen von Antisemitismus und Propaganda als denen von Goebbels. Insgesamt entsprach der Film vom Inhalt her genau den Vorstellungen der beiden. Als Auftraggeber und Produzent […]
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Der Nachrichtendienst der Wehrmacht: Abwehr gegen das Regime

[…]Hans von Dohnanyi (1902 – 1945) und Canaris zählten zu den Hauptverschwörern gegen Hitler. Der Putsch wurde wegen des Münchener Abkommens zwischen Hitler und Neville Chamberlain (1869 – 1940) abgeblasen. Auch ein zweiter Putsch seitens Halders, den die Abwehr mittrug, wurde nie verwirklicht. Canaris wiederum unterwanderte Hitlers Regime, wo er […]
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Warum Europa nichts aus dem Holocaust gelernt hat

[…](Bevölkerungszahlen) und moderner technischer Möglichkeiten (Information und Kommunikation). An Hitler-Geistgenossen war auch lange vor Hitler in Europa kein Mangel und – wie sichtbar und unüberhörbar zu vernehmen – sie fehlen auch heute nicht.   Schweigen und Hände in Unschuld waschen Die Ermordung von Juden erschien als so normal, dass keine […]

Werner Heyde (1902-1964)

[…]4 aufklärte, sprachen Brack und Heyde persönlich und zeigten dabei auch den rückdatierten Brief Hitlers mit dem Befehl zur „Euthanasie“ vor. Sie erklärten weiterhin, Hitler habe die Verabschiedung eines Gesetzes zur „Euthanasie“ aus außenpolitischen Gründen abgelehnt. Im November 1941 wurde Heyde außerdem Leiter eines der Würzburger Klinik angegliederten SS-Lazaretts für […]

Die „braune“ Vergangenheit des Spiegel

[…]vom 20. Juli 1944. Oven gelang es nach dem Attentat, eine telefonische Verbindung zwischen Hitler und Göbbels herzustellen, so dass Göbbels hiernach den Befehlshaber der Berliner Wachtruppen Major Renner davon überzeugen konnte, dass Hitler noch lebte und dass umgehend die Anführer des Putsches vom 20. Juli 1944 zu verhaften seien. […]

Otto von Bismarck: Der weiße Revolutionär?

[…]zu Bismarcks Indemnitätsgesetz behandelt. Schmitt habe versucht, „die Machtübertragung an Hitler als logisches Resultat der deutschen Verfassungsentwicklung seit dem Jahre 1866 erscheinen zu lassen“. Schmitt zufolge habe diese Indemnität eine verhängnisvolle Weichenstellung bewirkt, Winkler, S. 127 u. 128. 31) Bismarck, S. 142f. 32) Gall, S. 277. Eine Übersicht des Briefwechsels […]

Unter Soldaten und Agitatoren – von Othmar Plöckinger

[…]braucht es für den Verkaufserfolg eines Buchtitels mehr als eine kernige Aussage und den Namen Hitler auf dem Buchdeckel. In unserem Fall versucht Plöckinger im zeitlich eng gespannten Rahmen der Frage nach den gedanklichen Ursprüngen von Hitlers Ideologie mit ihren Hauptbestandteilen Antisemitismus und Antibolschewismus kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges […]
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Wilhelm II. (1859–1941)

[…]wurde im Februar 1935 abgelehnt. Daraufhin distanzierte sich der ehemalige Kaiser wieder von Hitler [3]. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges begrüßte er jedoch die Wehrmachtstruppen, die am 13. Mai 1940 Doorn erreichten. Ebenso gratulierte er Hitler telegrafisch zur Einnahme von Paris, konnte bei den Nationalsozialisten aber keinen Eindruck machen [3] […]

Die deutsche Frau und ihre Rolle im Nationalsozialismus

[…]Geschlecht stand, über die Frau bestimmen konnte und ihr übergeordnet war. Weiter erklärte Hitler, dass Frauen keinen Anteil an der Weltgeschichte hatten, da die Politik allein den Männern vorbehalten war, „aber es darf nicht ungesagt bleiben, dass Dinge, die dem Mann gehören, dem Mann auch verbleiben müssen. Und dazu gehört […]
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Odilo Globocnik (1904–1945)

[…]die nationalsozialistische Ideologie, auf seiner persönlichen Ergebenheit gegenüber Himmler und Hitler und auf seiner rücksichtslosen Durchsetzung ihrer rassenpolitischen Vorstellungen. In diesem „ideologischen Klientelismus“ spiegelte sich aber auch ein persönliches Bedürfnis wider: demonstrativ nachzuweisen, dass er mit Recht jener mythischen Welt angehörte, die das Dritte Reich seinen Anhängern bot. Globocnik ist […]

Der Diskurs um Widerstand im Dritten Reich

[…]Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Deutsche Gesellschaft und der Widerstand gegen Hitler. München 21986, S. 799–812. Anmerkungen [1] Die Problematik offenbart sich bspw. Neuhäusler, Johann: Kreuz und Hakenkreuz. Der Kampf des Nationalsozialismus gegen die katholische Kirche und der kirchliche Widerstand. München 1946. [2] Vgl. Kershaw, Ian: ’Widerstand ohne Volk?’ […]

Nicht minderwertig, sondern mindersinnig – von Malin Büttner

[…]und damit über eine weitere Möglichkeit propagandistischer Einflussnahme – etwa durch Hitlerzitate, Artikel zu den einschlägigen Schulungsthemen und Verhaltensbelehrungen. Beiträge zu ‚erbbiologischen’ und ‚rassenhygienischen’ Themen fänden sich in dem Blatt überraschenderweise nur selten. Die Hitlerjugend, so resümiert Büttner, habe auf viele gehörlose Kinder eine große Faszination ausgeübt, und die Anerkennung […]
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David Irving (*1938)

[…]Thesen seit mehreren Jahrzehnten als geschichtsrevisionistisch erkannt. Seine kruden Behauptungen, Hitler habe von alledem nichts gewusst und erst 1943, also beinahe nach vollbrachter Tat, davon erfahren (war Hitler taub? war er blind?), können heute, aufgrund wirklicher historischer Dokumente und Fakten, nur noch als illusorisch und volksverhetzend bezeichnet werden. Mit den […]

Operation Husky – die Landung der Alliierten auf Sizilien

[…]Griechenland, Kroatien und natürlich das Deutsche Reich. Mussolini, der „Duce“, war Adolf Hitlers (1889 – 1945) großes Vorbild. Als Hitlers Macht jedoch wuchs, wurde aus seinem Vorbild eine Art Haustier (neben Blondie), ein kleiner bissiger Kampfhund, den sich der Diktator hielt. Aus der Sicht der Westalliierten war Hitlers Wadenbeißer zugleich […]
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Der Doctor und die Nazis: Bezüge zur NS-Zeit in „Doctor Who“

[…]mehr, vielleicht noch mehr als die Daleks, die so geschaffen sind, verachtet der Doctor aber Hitler. In „Gegen die Zeit“ („Let’s kill Hitler“, 2011) kracht der Doctor mit der TARDIS in die Neue Reichskanzlei und hindert unbeabsichtigt einen Roboter, der den Diktator seiner gerechten Strafe zuführen sollte, daran, Hitler zu […]
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Die fragile Republik: Wie die AfD von Weimars Fehlern profitiert

[…]wie Jan-Werner Müller betonen, dass gerade diese „Legalitätstaktik“ gefährlich sei: „Hitler kam durch Wahlen an die Macht, nicht durch einen Putsch. Die AfD lernt aus dieser Lektion.“ Fazit: Weimar ist überall Der Vergleich zwischen AfD und Weimarer Parteien ist keine Gleichsetzung, sondern eine Warnung. Die DNVP zeigt, wie eine Partei […]
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Die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ und die Wannsee-Konferenz im Januar 1942

[…]Umsetzung dieser sogenannten Endlösung, die in einem beispiellosen Völkermord mündete. Hitler und der Weg zur „Endlösung“ In den ersten Jahren der NS-Herrschaft versuchte das Regime, die sogenannte Judenfrage vor allem durch Vertreibung der Juden aus Deutschland zu lösen. Die Auswanderung der jüdischen Bevölkerung wurde forciert und es gab Pläne, die […]
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Adolf Galland (1912 – 1996)

[…]und britischen Verbände wirksam begegnen zu können. Doch die politische Führung, insbesondere Hitler und Göring, hielt an der Offensivdoktrin fest und verzettelte die Ressourcen in verlustreichen Kämpfen in Nordafrika und im tiefen Russland. Galland organisierte in dieser Zeit den berühmten Kanaldurchbruch der deutschen Schlachtschiffe, das Unternehmen Cerberus, bei dem er […]

Josef Stalin (1878–1953)

[…]in Schauprozessen verurteilt und öffentlich hingerichtet. 1939 schlossen Stalin und Adolf Hitler (1889 – 1945) einen geheimen Nichtangriffspakt, den Hitler bekanntlich brach, was zum Krieg zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich führte. Stalins Sohn aus erster Ehe, Jakow, starb in deutscher Kriegsgefangenschaft, weil sein Vater keinen Finger rührte, um ihn freizubekommen. […]

Walter Model (1891–1945)

[…]Laufbahn angelangt. Generalfeldmarschall Walter Model als „Feuerwehrmann“ Hitlers Models Ruf als zuverlässiger Krisenmanager führte dazu, dass Hitler ihn immer wieder an Brennpunkte der Front versetzte. So übernahm er im März 1944 das Kommando über die Heeresgruppe Nordukraine und im Juni zusätzlich über die Heeresgruppe Mitte, bevor er an die Westfront […]

Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust

[…]Kultur der Bundesrepublik 1949-1989, Frankfurt am Main/New York 1997. Benz, Wolfgang: Zwischen Hitler und Adenauer. Studien zur deutschen Nachkriegsgesellschaft, Frankfurt/Main 1991. Benz, Wolfgang: Zwischen Antisemitismus und Philosemitismus. Juden in der Bundesrepublik, Berlin 1991 Bodemann, Y. Michal: Gedächtnistheater. Die jüdische Gemeinschaft und ihre deutsche Erfindung. Hamburg 1996. Diner, Dan: Ist der […]
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Přemysl Pitter (1895–1976)

[…]das nun Hunderte tschechische und deutsche Flüchtlinge aus dem Sudetenland aufnahm, die vor Hitlers Herrschaft flohen. Aber dabei blieb es ja nicht: Präsident Beneš floh ins britische Exil, sein Nachfolger wurde der ehemalige Präsident des Obersten Verwaltungsgerichts Emil Hácha (1872–1945), den Hitler im März 1939 zwang, „das Schicksal des tschechischen […]

Richard Sorge (1895–1944)

[…]Frühe“. Stalin wischte die Warnungen vom Tisch und glaubte an seine „Freundschaft“ mit Hitler. Dann griff Hitler an, und die Sowjetunion geriet in größte Schwierigkeiten – vor Wintereinbruch sollte durch die Einnahme Moskaus der Krieg entschieden sein. Da kam am 14. September 1941 ein Funkspruch Sorges: Die kaiserliche Regierung Japans […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]und anderen Veröffentlichungen dürfen nur Formulierungen wie „erschossen durch Hitler-Leute (hitlerowcy) in Katyń“ oder „umgekommen in Katyń“ verwendet werden; sofern Daten zu nennen seien, dürfen diese nicht früher als vom Sommer 1941 sein; polnische Soldaten seien nach dem September 1939 „Internierte“, nicht aber „Kriegsgefangene“ der Roten Armee gewesen; Nekrologe u.ä. […]
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„Wer war eigentlich Jude?“

[…]zur Todesstrafe für „Rassenschande“, Anklagen gegen „Judenknechte“ etc. weiter. Selbst Hitler soll sich gewundert haben, woher Streicher das Material für seine Zeitschrift hatte – es kam aus ungezählten Briefen, Hinweisen, Verleumdungen etc., die ganz „normale“ Menschen an die Redaktion schickten (Fred Hahn: Lieber Stürmer! Leserbriefe an das NS-Kampfblatt 1924-1945, Stuttgart […]

Die slowakischen Juden im Zweiten Weltkrieg

[…]vom 18. Januar 1940 verbot ihnen den Dienst in der Armee. Im Juli 1940 trafen sich Hitler und Tiso in Salzburg, wonach es zu radikalen Änderungen in der Slowakei kam. Deutscher Druck verschaffte slowakische Radikalen größten Einfluß, z.B. Šaňo Mach (1902-1980), dem nationalistischen Ideologen und Führer der paramilitärischen Hlinka-Garden, der […]

Finnlands Juden zwischen Russland und Deutschland

[…]konnte seine staatliche Unabhängigkeit bewahren und startete ab Ende Juni 1941 im Gefolge von Hitlers „Feldzug“ gegen die Sowjetunion seinen „Fortsetzungskrieg“ gegen denselben Gegner. Denn laut Juho Paasikivi (1870–1956), finnischer Botschafter in Moskau, ab 1946 Staatspräsident, das Sowjetsystem war „tausend Mal schlimmer“ als Hitlers Regime. Diese Überzeugung teilten auch die […]

Slowakei 1939-1945: Schmerzliche Erinnerungen an schwerste Zeiten

[…]erklärt der slowakische Militärhistoriker Joszef Bystrický: Die Slowakei ließ sich willig von Hitler für die Zerschlagung der Tschechoslowakei einspannen, sie war von Anfang an, dem 1. September 1939 (Überfall auf Polen), der „erste aktive Verbündete der Wehrmacht“. Slowakische Soldaten beteiligten sich ab Juni 1941 im Verband der 17. deutschen Armee […]
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Die „Wochenschau“ als Mittel der NS-Propaganda

[…]werden. Aber auch die Opfer des deutschen Vormarsches wurden nur spärlich gezeigt. Goebbels und Hitler wussten ganz genau, dass ungeachtet der Propaganda, die den Feind zum Untermenschen erklärte, solche Bilder in der Bevölkerung einen ungewollten Mitleidseffekt hätten auslösen können. Umso lieber wurden zerstörtes feindliches Gerät, liegengebliebene Panzer, ausgebrannte Flugzeuge gezeigt […]

Die Jugend des Dritten Reiches im Widerstand

[…]gezwungen wurden, waren ganze Straßenzüge in München mit Teerfarbe bemalt; “Nieder mit Hitler!” und “Freiheit” war in großen Buchstaben zu lesen. Als diese erste Niederlage das deutsche Volk stark verunsicherte, glaubte die Gruppe, nun endlich einen Durchbruch erringen zu können. Das sechste Flugblatt “Kommilitoninnen! Kommilitonen!” war einerseits Glanzstück, andererseits Verhängnis […]

Historikerstreit

[…]jedoch spätestens seit Christopher Browning („Ganz normale Männer“), Daniel Goldhagen („Hitlers willige Vollstrecker“) oder Götz Aly („Hitlers Volksstaat“) einer interessierten Öffentlichkeit bekannt. Habermas geht nun dazu über, Ernst Noltes Aufsatz „Zwischen Mythos und Revisionismus“ – der bereits 1980 erschien – zu kritisieren. Bereits dort verweist Nolte auf die angebliche „Kriegserklärung“ […]

BilderLast. Franken im Nationalsozialismus

[…]kann. So wählten im Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber am 10. April 1932 87,5 % der Wähler die Hitler-Partei! Zeitgenössische Beobachter sprachen v. a. in den evangelischen Teilen Frankens von einem „Hitlerrausch“. Darüber hinaus wird auf die zentrale Rolle des „Frankenführers“ und Herausgebers des antisemitischen Hetzblattes – „Der Stürmer“ – […]

Deutschlands Prophet – von Ulrich Sieg

[…]S. 3-94. [4] Siehe insbesondere die Auswertung der Lektürespuren in den Deutschen Schriften aus Hitlers Privatbibliothek. Vgl. Sieg, Deutschlands Prophet, S. 338ff. [5] Vgl. Sieg, Deutschlands Prophet, S. 19. [6] Vgl. Sieg, Deutschlands Prophet, S. 166, 179. [7] Zum Verhältnis von Nationalismus, Antisemitismus und Konfession immer noch unübertroffen: Uriel Tal, […]

Neue Gesamtdarstellungen zur Geschichte des Antisemitismus

[…]und sein Handbuch der Judenfrage hatten unmittelbaren Einfluss auf Adolf Hitler und andere Nationalsozialisten. Als Kontrastprogramm widmet Zumbini das folgende Kapitel Friedrich Nietzsche. Der umstrittene Philosoph war ein erklärter Gegner des Antisemitismus und doch konnte er nicht verhindern, dass sich die völkische Bewegung seines Werks bemächtigte. Beide Kapitel zeigen auf, […]
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Wilhelm Frick (1877–1946)

[…]einen eigenen Lehrstuhl für Rassenforschung an der Universität Jena. Die Jahre der Macht Nach Hitlers „Machtergreifung“ erhielt Frick mit dem Amt des Reichsinnenministers eine Schlüsselposition. Öffentliche Auftritte waren seine Sache nicht. Stattdessen arbeitete er in aller Stille und schuf als Jurist eine Fassade der Scheinlegalität für den Polizeistaat. Frick war […]

Volksgemeinschaft

[…]an der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft war die Angehörigkeit zur arischen Rasse. Hitler verkündet beim Erntedankfest auf dem Bückeberg am 1. Oktober 1933, das Volk sei eine „blutsmäßig bedingte Erscheinung“. Während das einzelne Individuum „vergänglich“ sei, sei das Volk „bleibend“. Obgleich es eine Vielzahl von rassekundlichen Publikationen im Dritten Reich gab und […]

Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus – von Nicholas Goodrick-Clarke

[…]zu einem Sammelbegriff dieser uneinheitlichen Bewegung, die auch in Deutschland Anhänger fand. Hitler hatte in seinen Wiener Jahren tatsächlich Kontakt zu dieser Bewegung. Nachgewiesen werden konnte eine persönliche, wenn auch nicht intensive Begegnung mit Lanz von Liebenfels und die Lektüre der Ostara-Hefte. Offensichtlich reichte dies Lanz, den inzwischen mächtig gewordenen […]
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Horst Wessel (1907–1930)

[…]zu gewinnen und die Kampfbereitschaft der eigenen Anhänger zu stärken. In einem Brief an die Hitler-Jugend schrieb er: „Wir sind Hitlers braune Haufen, und mit an erster Stelle wollen wir unser Hakenkreuzbanner zum Sturme tragen. Kämpfer wollen wir sein, Soldaten unserer Idee, Soldaten in stiller und eiserner Pflichterfüllung kämpfen.“ Seit […]

Hitlers Krieg im Osten 1941−1945 – von Rolf-Dieter Müller / Gerd R. Ueberschär

[…]auf H-Soz-Kult (20. November 2000) Rolf-Dieter Müller / Gerd R. Ueberschär: Hitlers Krieg im Osten 1941−1945. Ein Forschungsbericht. Erweiterte und vollständig überarbeitete Neuausgabe der 1997 auf Englisch erschienenen Fassung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000. 451 Seiten, ISBN 3-534-14768-5. (Originalausgabe: Hitler’s War in the East 1941−1945. A Critical Assessment. New York, NY: Berghahn […]
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Pius XII. (1876–1958)

[…]mit Hilfe der deutschsprachigen Kardinäle Bertram, Schulte, Faulhaber und Innitzer einen Brief an Hitler, den er mit „Dem hochzuehrenden Herrn Adolf Hitler“ überschrieb. Im Gegensatz zu den Anhängern sind die Gegner Pius XII. nicht der Meinung, er habe für die Juden Roms bei ihrer Deportation alles getan, was in seiner […]

München als „Hauptstadt der Bewegung“

[…]Stadt München zu diesem Zeitpunkt im nationalsozialistischen Deutschland schon eingenommen hatte. Hitlers Münchner Jahre – Aufstieg und Ausbau der NSDAP Gewiss, zunächst einmal war München der Ort, an dem Hitlers politische Laufbahn begonnen hatte. Nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg stand er im Dienst des Reichswehrgruppenkommandos der Arbeiter- und […]

Deutsche Exilpresse 1933–1945

[…]„Neue Weltbühne“ und „Das Tage-Buch“ verboten. Am 23. März 1933 wandten sich Hitler und Göring in Reichstagsreden gegen die ausländische Kritik. Am 27. März 1933 erörterten Hitler und Göring die „Abwehr der von jüdischen Kreisen in England und Amerika entfesselten Greuelpropaganda gegen das neue Deutschland“. Die „Nationalsozialistische Parteikorrespondenz“ rief zum […]

Presselenkung im Dritten Reich

[…]und Volksfeinden beläßt“ (Hitler, „Mein Kampf“, 1943, S. 269). Ganz ähnlich wie Hitler und nicht weniger deutlich beschrieb Goebbels als das Ziel seiner Propagandapolitik, „daß die Presse so fein organisiert ist, daß sie in der Hand der Regierung sozusagen ein Klavier ist, auf dem die Regierung spielen kann“ (zit. nach […]

Antisemitismus

[…]91 Juden werden getötet. Juden dürfen keine Kinos, Theater und Konzerte mehr besuchen. 1939: Hitler kündigt vor dem Reichstag im Falle eines Krieges die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Europa an. Deutscher Angriff auf Polen am 1.9., Beginn des Zweiten Weltkriegs. Beginn der Judenverfolgungen und -vernichtungen in allen von deutschen […]

Prora – Seebad der Zwanzigtausend

[…]und „Vertrauensarchitekt der Deutschen Arbeitsfront“ hatte er auch persönliche Kontakte zu Hitler. Durch Staats- und Parteiaufträge wie für NS-Ordensburgen, „Adolf-Hitler-Schulen“ und andere NS-Bauten galt er bei den Nationalsozialisten als unbedingt zuverlässig. Sein Entwurf sah eine Kette von 8 miteinander verbundenen Unterkunftsgebäuden vor. Ein zentraler, 600 Meter breiter Festplatz gliederte den […]

Alfred Rosenberg – von Ernst Piper

[…]Bewegung, so in der antisemitischen Thule-Gesellschaft. In München lernte er auch Adolf Hitler kennen und schloss sich ihm als bedingungslos loyaler Gefolgsmann an. Am Putsch Hitlers 1923 gegen die Demokratie beteiligte er sich. Während der Weimarer Zeit saß er für die NSDAP im Reichstag und leitete die Propagandaorganisation „Kampfbund für […]

„Die goldene Stadt“ von Veit Harlan

[…]durch solche einer undefinierbaren, gefühlsmäßigen Sehnsucht nach ergänzender Kraft“ (Hitler, Adolf: Mein Kampf. Zitiert nach Albrecht) wird die Annahme des „unpolitischen Frauenfilms“ widerlegt. Keinesfalls ist eine Sache deshalb „unpolitisch“, weil sie „für Frauen“ gemacht wurde. Sie erscheint als „unpolitisch“, und zwar weil die Emotion – das „weibliche“ Fühlen, der Affekt, […]

Hitlers „Wunderwaffen“ V1 und V2 – Der lautlose Tod aus der Luft

[…]A4, die in 58 Sekunden 190 km weit flog. Im Juni 1943, also nach dem Debakel bei Stalingrad, ließ Hitler sich auf der Wolfsschanze von von Braun über den Entwicklungsstand der A4 in Kenntnis setzen. Hitler befürwortete die Forschung angesichts der militärischen Misserfolge, die sich zu häufen begannen. Von Braun […]
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