Suchergebnisse für "Warschauer ghetto"

Ergebnisse 1 - 50 von 114 Seite 1 von 3
Sortiert nach: Relevance | Sort by: Datum Results per-page: 10 | 20 | 50 | All

Das Warschauer Ghetto

[…]Menschen im Ghetto. Schätzungen sprechen von bis zu 500.000 Menschen. Während des Bestehens des Warschauer Ghettos werden fast eine halbe Million Menschen in das Ghetto deportiert. Die Lebensverhältnisse verschlechtern sich dramatisch. Die ca. 50 Privatbetriebe des Ghettos produzieren ohne Bezahlung für die deutsche Wehrmacht. Diejenigen, die noch Wertgegenstände haben, veräußern […]

Das deutsche Ghetto Litzmannstadt im polnischen Łódź

[…]Räume, und die Betreuung der Archivmaterialien obliegt 20 Angestellten. Innere Organisation des Ghettos Litzmannstadt Das Ghetto Litzmannstadt musste von seinen Bewohnern selber finanziert werden, was anfänglich durch den Verkauf letzter Wertgegenstände, später durch Zwangsarbeit in Fabriken geschah. 1940 arbeiteten lediglich 31 Betriebe und Werkstätten, 1943 waren es bereits 119. In […]
Weiterlesen » Das deutsche Ghetto Litzmannstadt im polnischen Łódź

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]den 13. Dezember 1941 an (in Goral, Arie: „Vernichtung des Ghettos von Riga und der Aufstand im Warschauer Ghetto“ [eine Dokumentation], Selbstverlag, Hamburg, vorhanden in der Präsenzbibliothek der Germania Iudaica in Köln, S. 61). Dies wird auch von Max Kaufmann bestätigt. Vgl. Kaufmann, a.a.O., S. 125. Worm nennt: Köln: Ankunft […]
Weiterlesen » Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

Das Ghetto in Kowno

[…]Das Ghetto wurde im August 1941 abgeriegelt, zu diesem Zeitpunkt befanden sich 29.760 Juden im Ghetto. Das Leben im Ghetto wurde durch den „Ältestenrat der jüdischen Ghetto-Gemeinde Kauen“ geregelt. Der Vorsitzende war Elchanan Elkes. Er war Arzt von Beruf und eine geachtete und bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Sein Stellvertreter […]

Das Ghetto in Wilna

[…]einem Angehörigen, der in Besitz einer Arbeitserlaubnis war, wohnten vornehmlich im „Großen Ghetto“, das „Kleine Ghetto“ war für Alte und Arbeitsunfähige vorgesehen und wurde im Rahmen von mehreren aufeinander folgenden „Aktionen“ noch im Oktober 1941 aufgelöst. Seine Bewohner wurden nach Ponary deportiert und ermordet. Die Bewohner vom „Großen Ghetto“ wurden […]

Das Ghetto von Brody: Die letzten Monate des Lebens

[…]wurde. Edna Siegelbaum (vor Edja Wilder) litt mit ihrem Vater während der Gefangenschaft im Ghetto an Typhus. Im Ghetto kamen in kurzer Zeit 9000 anwesenden Personen. In den folgenden Monaten wurden die Lebensbedingungen immer prekärer und die Lebenserwartung sank weiter. Die Zahl der Todesfälle stieg aufgrund der kontinuierlichen und täglichen […]

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge – von Matteo Corradini

Rezension über: Matteo Corradini: Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge. Ein Roman über die Kinder von Theresienstadt. Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler. München: cbj 2017, 288 Seiten, ISBN 978-3-570-40355-6, 8,99 EUR. Das Leben in einem Konzentrationslager ist für Menschen, die dieses nicht selbst erlitten haben, nicht vorstellbar. Alle Versuche […]
Weiterlesen » Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge – von Matteo Corradini

Widerstand 1933-1945

[…]20.100 Beschäftigten. Ende 1941 verlegten deutsche Rüstungsbetriebe Fertigungsstätten ins Warschauer Ghetto. Im Juli 1942 wies der Judenrat 62.000 Beschäftigte im Ghetto aus. Ab März 1942 gingen die Deutschen daran, die kleineren Ghettos im „Generalgouvernement“ zu liquidieren – ein Unternehmen, das mit schwersten Untaten verbunden war und unter dem Decknamen „Aktion […]

Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]diffamiert und in deutscher Sprache mundtot gemacht wurde: Theresienstadt – Eichmanns Vorzeige-Ghetto, Wien 2014. Die endlich nach mehr als einem halben Jahrhundert erschienene deutsche Übersetzung von Murmelsteins Originalausgabe Terezin. Il ghetto-modello di Eichmann, Capelli, Bologna 1961, ermöglicht den Vergleich mit Adlers Ausführungen. Auch hier ist es der Sohn, Wolf Murmelstein, der das Nachwort geschrieben […]

Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

[…]vieler Juden organisiert, um sich dann in Theresienstadt zu treffen. Im Vergleich zu den Ghettos im Osten und den Konzentrationslagern war Theresienstadt ein „Musterghetto“, aber dennoch eine Zwangsgemeinschaft. Da mussten Glaubensjuden mit getauften Leidensgenossen, Kommunisten mit Zionisten, Anhänger der Habsburger und Hohenzollern mit denen von Masaryk/Beneš (es waren auch einige […]
Weiterlesen » Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

Nacht – von Edgar Hilsenrath

[…]in das Edgar Hilsenrath 1941 deportiert wurde, nicht das ohne „h“ geschriebene Ghetto Prokow. Prokow ist fiktiv und steht stellvertretend für jedes Ghetto auf dieser Welt. Hilsenrath ist auch nicht Ranek. Der Autor zeigt, wie Menschen allmählich durch ständiges Hungern, ständige Angst und ständiges Leid letztlich mitleidlos und verhärtet werden. […]

„Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

[…]Plagen im besetzten Polen. Dr. Emanuel Ringelblum (1900-1944), der akribische Archivar des Warschauer Ghettos, hatte diese Plage auch vermerkt. Kurz vor seinem gewaltsamen Tod notierte er: „Erpresser und Szmalcownicy sind der ewige Alptraum von Juden auf der arischen Seite. Es gibt buchstäblich keinen Juden, sei es »an der Oberfläche« oder […]
Weiterlesen » „Szmalcownicy“: Polen debattiert über Widerstand, Kollaboration und Denunziantentum im 2. Weltkrieg

Jan Karski (1914–2000)

[…]und Leon Fajner (1888–1945) vom „Bund“. Diese ermöglichten ihm einen Besuch im Warschauer Ghetto, damit er der Welt über das Leiden der dortigen Juden berichten konnte. Gleichzeitig trafen bei der AK Berichte über Exekutionen von Juden in Lublin und Bełżec ein. Mitte Oktober 1942 bekam Karski den Auftrag, sich auch […]

Ostverträge

[…]Kossygin“, 1970) Die Ostverträge hatten auch eine wichtige Symbolik. Der Warschauer Vertrag und der Warschauer Pakt zeigten die Bereitschaft der Bundesrepublik Deutschland, historische Verantwortung zu übernehmen und die Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Diese Gesten der Versöhnung trugen dazu bei, das Vertrauen in Deutschland zu stärken und die Befürchtungen […]

Die Vernichtung der Juden in Bessarabien und Transnistrien im Zweiten Weltkrieg

[…]darunter auch die Chervinskis. Nach rumänischen Berichten betrug die Anzahl der Juden im Ghetto von Kischinew 11.525. Das Ghetto war von einer hohen Mauer mit einigen bewachten Toren umschlossen. Von Anfang August bis Ende Oktober 1941 fanden regelmäßig Selektionen mit anschließenden Ermordungen im Ghetto von Kischinew statt. Ende Oktober war […]
Weiterlesen » Die Vernichtung der Juden in Bessarabien und Transnistrien im Zweiten Weltkrieg

Der Pianist – Zur Repräsentation des Holocaust im Film

[…]Ghetto entfliehen, seine Mutter wurde in Auschwitz ermordet. Szpilmans Familie wurde aus dem Warschauer Ghetto nach Treblinka deportiert und ermordet. Szpilman hatte zunächst aufgrund seines Könnens als Konzertpianist einige Privilegien. Nach der Deportation seiner Familie konnte er sich mit Hilfe von befreundeten Polen und des Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld verstecken. Szpilman […]
Weiterlesen » Der Pianist – Zur Repräsentation des Holocaust im Film

Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

[…]7. August 1942, den Todesmarsch seiner Waisenkinder als fröhlichen Schulausflug aus dem Warschauer Ghetto – im Herbst 1940 als größtes seiner Art eingerichtet – mit Fahne und Kapelle, zu organisieren, damit die Kinder nichts von der grausamen Wirklichkeit merkten. Dabei hatten die Deutschen ihm als „Veteran“ des Ersten Weltkriegs angeboten, […]
Weiterlesen » Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

Jakob der Lügner – von Jurek Becker

[…]Ende, Becker/Beyer: Jakob wird bei einem Fluchtversuch, kurz bevor die Rote Armee das Ghetto befreit, erschossen. Realistisches Ende, Kassovitz: Die Nazis bekommen Wind von dem Radio und durchsuchen das Ghetto, woraufhin Jakob sich stellt und verhört wird. Doch kann er kein Radio aushändigen, da es nie eines gab. Zeitgleich läuft […]

Konzentrationslager KZ Majdanek

[…]Österreich und Tschechien hierher transportiert, darunter auch viele der 10.000 Juden aus dem Warschauer Ghetto, welche im Sommer abtransportiert wurden. Als das KZ Belzec im Dezember geschlossen wurde, wurden rund 25.000 Juden nach Lublin verlegt. Weitere 18.000 bis 22.000 Juden aus dem Warschauer Ghetto folgten nach dem Aufstand im Frühling 1943. Im […]

Kinder- und Jugendkultur in Konzentrationslagern

[…]ist auch ein selbstgemachtes „Monopol“-Spiel der Brueder Micha und Dan Glass aus dem Ghetto Theresienstadt, Puppen eines Ghetto-Wachmannes und einer Krankenschwester, genaeht in Theresienstadt, die Marionette eines Clowns, die vom 14-jaehrigen Jan Klein unter Anleitung von Walter Freund im Ghetto geschaffen wurde. Marianne Grant aus Glasgow rekonstruierte fuer die Ausstellung […]

Jakob der Lügner – von Frank Beyer

[…]unglaubhaft ist, erfindet er die Lüge vom versteckten Radio. Der Besitz eines Radios ist im Ghetto verboten. Die Nachricht, dass es im Ghetto ein verstecktes Radio gibt, verbreitet sich schnell unter allen Ghetto-Bewohnern. Von verschiedenen Seiten wird Jakob gedrängt, neue Informationen zum Vorrücken der Deutschen zu berichten. Auch seinen alten […]

Frauen im antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich

[…]Wichtige Aufgaben waren hierbei: Informationsdienste im Austausch mit dem Wilnaer und Warschauer Ghetto, Schmuggel von Waffen und von Informationen über die Vernichtung der Juden und die Bildung und Aufrechterhaltung von konspirativen Wohnungen. Mit diesen Aufgaben wurden hauptsächlich Frauen beauftragt, da sie sich am ehesten als „Arierinnen“ mit Hilfe von Kosmetika […]
Weiterlesen » Frauen im antifaschistischen Widerstand im Dritten Reich

Shtikat Haarchion (A Film Unfinished | Geheimsache Ghettofilm) – von Yael Hersonski

[…]von Yael Hersonski erzählt die Geschichte eines nationalsozialistischen Propagandafilms über das Warschauer Ghetto, der 1942 begonnen, jedoch nie fertig gestellt wurde. Auf ungeklärte Weise gelangten die 62 Minuten Filmmaterial als Rohschnitt erst in ein DDR-Archiv und werden heute im Bundesfilmarchiv aufbewahrt. Die Aufnahmen sind kurz vor der Deportation der Ghettobewohner […]
Weiterlesen » Shtikat Haarchion (A Film Unfinished | Geheimsache Ghettofilm) – von Yael Hersonski

Über die Absurdität der Holocaust-Erinnerung

[…]mehr leben. Irgendwann fragte mich in der Kleinen Festung (Bild, Malá pevnost war der Teil des Ghettos, in welchem Hinrichtungen stattfanden, A.d.Ü.) ein jüdisches Paar aus Texas, beide so um die Vierzig, ob die Kinder der SS-Bewacher der Kleinen Festung mit jüdischen Ghetto-Kindern gespielt hätten. An meiner Stelle antworteten die […]

Das Mädchen im roten Mantel – von Roma Ligocka

[…]von sich selbst. Immer klarer wird in ihren Schilderungen, wie sehr sie noch das verängstigte Ghettokind geblieben ist und wie tief diese Emotionen in ihr sitzen. Als ihr nach der Geburt ihres Sohnes ein deutscher Arzt das Kind aus dem Arm nehmen möchte, sieht sie in ihm den „Stiefeldeutschen“, der […]

Die Judenrazzia in Rom 1943

[…]Militärschule auf der anderen Seite des Tiber. Neben der flächendeckenden Razzia im alten Ghetto gab es überall in Rom Einzelverhaftungen durch fliegende SS-Kommandos. Dannecker hatte Rom in 26 Sektoren eingeteilt. Bis in die Mittagszeit fuhren die Verhaftungskommandos kreuz und quer durch Rom zu Adressen von Juden auf der Liste Dannecker. […]

Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]aus vorbestraften Gewalttätern, die bei Partisanenbekämpfung und Aufständen (u. a. Warschauer Ghetto 1944) schlimmste Massaker verübte. Sein Name wurde zum Synonym für exzessive Grausamkeit. Nach Kriegsende geriet er in französische Haft und wurde dort 1945 von polnischen Wachmännern zu Tode geprügelt. Otto Ohlendorf SS-Gruppenführer; Befehlshaber Einsatzgruppe D 8. Juni 1951 (hingerichtet) Ohlendorf […]

Der Sonderkommando-Aufstand in Auschwitz-Birkenau

[…]deportiert und von dort am 21. Oktober 1943 mit etwa 1750 Männern, Frauen und Kindern des Warschauer Transports in das KL Auschwitz geschickt wurde, wo sie alle vergast werden sollten. Man hatte diesen Menschen ursprünglich eine Reise in ein Lager bei Dresden vorgetäuscht, so dass es bereits nach der Ankunft […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2015

[…]Deportation und Vernichtung und schließlich von kleinen Akten des Widerstands und dem Aufstand im Warschauer Ghetto. Mehr Hotline  Rund um die Uhr sind die Frauen der Hotline für Flüchtlinge und Migranten in Tel Aviv im Einsatz. Die Regisseurin Silvina Landsmann nimmt den Zuschauer mit zu den verschiedenen Schauplätzen – Ämter, Gerichte, […]

The Pianist (Der Pianist) – von Roman Polanski

[…]den Worten, was nicht zu fassen ist: Kann man in solch einer Zeit von Liebe sprechen? Das Leben im Warschauer Ghetto zeigt der Film in allen seinen Facetten: Irrewerden an der Situation, Grausamkeit, Hoffnungslosigkeit, Durchschlagen, Widerstand, Todesangst, Mord und Totschlag, Prügel, Verzweiflung, Charakterstärke und Charakterschwäche, Raub, Mundraub, Geschäftemacherei. Blitzartig tauchen […]

Der Holocaust an Sinti und Roma

[…]Z tragen mussten“. Die meisten der Sinti und Roma, welche sich zu diesem Zeitpunkt im Warschauer Ghetto befanden, wurden später im Konzentrationslager Treblinka ermordet. 1942 brachte aber noch weiteres Leid. Im Zeitraum Juni bis September 1942 wurden mehr als 25.000 (!) rumänische Sinti und Roma nach Transnistrien deportiert, wobei nur […]

Der Prager Frühling – Zwischen Kultur und Barbarei

[…]der Außenpolitik war das oberste Ziel die Sicherheit in Europa. Weiterhin wollte man sich klar am Warschauer Vertrag orientieren, nur die Beziehungen im Bündnis sollten weg von der sowjetischen Vormacht auf eine gleichberechtigte Basis gestellt werden. Aber aus alldem wurde nichts. Mit dem am 21. August erfolgten Einmarsch von Truppen […]
Weiterlesen » Der Prager Frühling – Zwischen Kultur und Barbarei

Zwei Seiten der Erinnerung – von Volker Dittrich

[…]endet für Manfred, Edgar und der Mutter das Entsetzen des Viehwaggons im neuen Entsetzen, im Ghetto Mogiljow-Podolski. Hier trägt der Tod Blüten. Hunger, Kälte und Seuchen greifen habgierig um sich und sacken die noch Lebenden ein. Fast trifft es Manfred, der an Hungertyphus erkrankt, der sich in Edgars Roman „Nacht“ […]

Nicholas Winton (1909–2015)

[…]1941 wurde ein erster Transport von dort ins Ghetto Łódź (Polen), kurz darauf ein weiterer ins Ghetto Minsk (Belarus) geschickt, ab Ende November 1941 gingen nahezu alle tschechischen Transporte in das Ghetto Terezín (Theresienstadt), wo ein großes Sammel- und Durchgangslager für Juden aus fast allen von Deutschen besetzten Ländern Europas […]

Diese Tage in Terezín – von Sibylle Schönemann

[…]verbotenen und nachher von den Nazis zu Propagandazwecken missbrauchten Kulturleben des Terezíner Ghettos. Dabei ist „Ghetto“ allerdings ein irreführender und mit Vorsicht zu genießender Begriff, denn er war in erster Linie dafür da, den eigentlichen Zweck des Lagers zu verschleiern und den Häftlingen einen längeren Aufenthalt zu suggerieren. Bereits vor […]

Erinnerungen an Auschwitz – von Tova Friedman

[…]das sich nicht nur aufgrund umfassenderer historischer Hintergrundinformationen zum Leben im Ghetto wie in Auschwitz eher an ältere Leserinnen und Leser richtet. Eingehend schildert die Autorin, teilweise auch in Rückblenden, ihr Leben als kleines Kind im Ghetto Tomaszów Mazowiecki und in Auschwitz-Birkenau. Auch hier wird anschaulich gezeigt, dass Hunger und […]

Přemysl Pitter (1895–1976)

[…]Juden zunächst in das polnische Ghetto Łódż deportiert, ab dem 24. November 1941 in das Ghetto Theresienstadt (Terezín) bei Prag, von wo die meisten nach Auschwitz gebracht und dort ermordet wurden. Vor dem Krieg hatten in Böhmen und Mähren rund 118.000 Juden gelebt, von denen 26.000 rechtzeitig emigrieren konnten; von […]

Ha’makah ha’shmonim ve’ahat (The 81st Blow) – von David Bergman, Haim Gouri, Jacques Ehrlich, Miriam Novitch, Zvi Shner

[…]Massen, von Pogromen, Deportation und Vernichtung, von Akten des Widerstands und dem Aufstand im Warschauer Ghetto. Dabei wandelt sich der Charakter vom dokumentarischen Fokus dank der gezielt eingesetzten Musik immer mehr ins monumentale – im Sinne eines Denkmales. Das wirkt auf heutige Betrachter pathetisch, schmälert aber nicht den Verdienst des […]
Weiterlesen » Ha’makah ha’shmonim ve’ahat (The 81st Blow) – von David Bergman, Haim Gouri, Jacques Ehrlich, Miriam Novitch, Zvi Shner

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]die Anti-Hitler-Koalition sprengen und deutsche Untaten (wie die Niederschlagung des Warschauer Ghetto-Aufstands, der am 19. April 1943 begann und am 15. Mai endete) vergessen machen. Bei beidem hatte er sich verrechnet. Moskau drehte den Spieß einfach um und beschuldigte die Deutschen, die Mörder zu sein, und die West-Alliierten akzeptierten offiziell […]
Weiterlesen » Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

Ein ganz gewöhnliches Leben – von Lisl Urban

[…]Landgericht Leipzig deutlich. Der ehemalige Kommandeur eines SS-Bataillons, das zur Sicherung des Warschauer Ghettos eingesetzt war, glaubt sich in einer der Personen des Buches wiederzuerkennen. Um die Spuren seiner Vergangenheit zu verwischen, unternimmt er den Versuch, das Buch per Gerichtsbeschluß verbieten zu lassen. Ein unglaublich anmutender Vorgang, der nicht zuletzt […]

The Nazi Kultur in Poland

[…]von den Grausamkeiten durchzieht, sei es bei den Plünderungen, Verwüstungen wie zum Beispiel des Warschauer Schlosses, sowie den Verfolgungen der Kirche und der Intelligenz mit den namentlich genannten Opfern und Tätern, das Abenteuer der herausgeschmuggelten Fotoplatten der nationalsozialistischen Zeitschriften wie das „Generalgouvernement“ oder „Die Burg“[10] und die Mikroverfilmungen der Schriften, […]

Raoul Wallenberg (1912–?)

[…]Verwaltung und Instandhaltung der Häuser waren 600 Juden angestellt. Sowohl das „internationale Ghetto“ als auch das Hauptghetto lagen in Pest, dem Teil der Stadt, der als erster von der Roten Armee besetzt wurde. Wallenberg bemühte sich um Verhandlungen mit den Sowjets und um eine angemessene Versorgung der befreiten Juden. Die […]

Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]erschossen, viele nach Treblinka und Auschwitz deportiert und 210.000 wurden bis Herbst 1942 in Ghettos konzentriert. Die zweite Etappe begann Mitte Oktober 1942 und sollte zur Auflösung aller Ghettos und zum Abtransport aller Juden führen, was aber zunächst am Ein­spruch ziviler deutscher Behörden und der Armee scheiterte. Auf Befehl Himmlers […]

Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

[…]Unerlässlich ist der Vergleich der mittelalterlichen mit den von den Nazis errichteten Ghettos: Ähnlichkeiten und Unterschiede müssen verdeutlicht werden. Das führt zu den Fragen, warum, wie, und zu welchem Zweck das Ghetto in Theresienstadt errichtet wurde. Nach der Darstellung der grundlegenden Tatsachen wird das Alltagsleben in der Stadt thematisiert. Hierzu […]
Weiterlesen » Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

Hitlers Kriminalisten – von Patrick Wagner

[…]war ein Sonderkommissariat der Kriminalpolizei dafür zuständig, die Flucht von Juden aus dem Ghetto und den Schmuggel von Wertsachen aus und Lebensmittel in das Ghetto zu verhindern. Und der Leiter der Reichskriminalpolizei, Arthur Nebe, kommandierte im Jahr 1941 sogar die Einsatzgruppe B in Weißrußland. Wagner zeigt, daß es sich hierbei […]

Henryk Mandelbaum (1922–2008)

[…]Mandelbaum als Maurer in einer deutschen Baufirma Zwangsarbeit leisten. Vor der Liquidierung des Ghettos in Dabrowa Gornicza wurde seine Familie Ende 1942 in das Ghetto nach Sosnowice (Sosnowitz) verlegt. Während der Umsiedlungsaktion flüchtete Henryk Mandelbaum und lebte unter falschem Namen in wechselnden Verstecken, bis er Ende 1943 von einem volksdeutschen […]

Holocaust-Komödien: Gefahr oder Chance?

[…]erwähnt wird), als Symbol der Menschlichkeit gegenüber. Die Ausbrüche der SA und das Leben im Ghetto werden ebenso gezeigt wie das Konzentrationslager, von dem der jüdische Friseur schließlich flieht. Dies führt zum Höhepunkt des Films, der Verwechslung des Juden mit dem Diktator und der Rede Chaplins für eine Welt von […]

Die Leo-Glaser-Liste

[…]Route als über Kassa nahmen. Im Holocaust Museum in Budapest zeigen Karten von Béla Nagy „The Ghettoisation and Deportation of the Jews from the Countryside” zwei Transporte mit 5’606 Insassen, die auf der Linie Zsolna-Teschen-Krakau-Auschwitz, und weitere sechs Transporte mit 17’000 Personen, die via Wien-Krakau-Auschwitz in die Lager kamen. Auch […]

Leb wohl, Shanghai – von Angel Wagenstein

[…]Das Dritte Reich, neuer Verbündeter der japanischen Besatzer, fordert ein jüdisches Ghetto. Zum Ghetto von Shanghai wird der Stadtteil Hongkou erklärt. Trotz der widrigen Umstände gelingt es der jüdischen Community ein bisschen Leben zu organisieren. Andachten werden gehalten und selbst Weisberg musiziert mit seinem Orchester. Manch einer taucht ab aus […]

Winter Fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken – von Arno Surminski

[…]noch weiter. Gesa, Celina, Sarah und Dorota. Vier junge jüdische Frauen, zusammen-gepfercht im Ghetto Lodz. Da wo kein Gebet mehr hilft, können sie das tägliche Grauen nur ertragen, indem sie ihre Träume am Leben halten und auf einen Neubeginn nach dem Krieg hoffen. Dorota möchte auf einem Bauernhof leben, Sarah […]
Weiterlesen » Winter Fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken – von Arno Surminski