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[…]Nattiv gedauert, die Erzählung fertigzustellen, ehe die Produktion abgesegnet wurde. Grund dafür waren antisemitische Vorfälle in den USA. Dass der finanzielle Aspekt dabei ein Problem darstellte, wird spätestens dann klar, wenn man die Inszenierung und die Darstellung der unterschiedlichen Charaktere unter die Lupe nimmt. Dass der Regisseur Neonazis in keinem […]
Ein „unappetitliches Phänomen“ oder eine erbärmliche antisemitische Katharsis? Der Mann ist gerade 200 Jahre alt geworden. Mit seinem Namen verbinden wir eine Lichtgestalt der großen deutschen Komponisten. Mit seinem Schatten einen Heizer des Holocaust. Richard Wagner, von den einen gefeiert, von den anderen als rassischer Antisemit bezeichnet. Der Autor Dieter […]
[…]vorgeworfen, sie erhielt Briefe mit Drohungen und Beleidigungen. Kritisiert wurde Arendt außerdem dafür, nach dem Krieg wieder Kontakt zu Martin Heidegger (Klaus Pohl) aufgenommen zu haben, obwohl dieser – zumindest zeitweise – den Nationalsozialismus befürwortet hatte. Drei Rückblenden zeigen Arendt mit Martin Heidegger. Sie spielen auch auf Arendts und Heideggers […]
[…]entgegen. Hitler und die NS-Führung fallen hier im Kino während der Betrachtung eines Propagandafilmes zum Opfer, das durch die Entzündung des Filmmaterials hinter der Leinwand beginnt und mit der völligen Vernichtung des Kinos im Feuer endet. Man mag das so sehen. Ob die Zuschauer das auch so tun, mag man […]
[…]Schauprozessen geopfert auf dem ideologisch-antisemitischen Altar. Der entscheidende Motor dafür, dass die Juden nicht als polnische Mitbürger gesehen werden, sondern als zerstörerische Minderheit, ist und bleibt der katholische Antijudaismus und der Antisemitismus. Die polnische Nachkriegsgesellschaft hat sich über Jahrzehnte ein Identitätskonstrukt geschaffen, das sich der ethisch-moralischen Verantwortung ihrer Mittäterschaft an […]
[…]Criminality produziert wurde. Zusätzlich reicherte er sein Werk mit Szenen aus dem NS-Propagandafilm „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl sowie Filmmaterial aus dem britischen Projekt „German Concentration Camps Factual Survey“, an dem Alfred Hitchcock beratend mitwirkte, an. Zusammengesetzt wurde das Material von Sam Winston, einem erfahrenen Cutter, der in den […]
[…]entlassen und das 1934 geschaffene Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung dafür zuständig. Es sollte zur Ausland-Hochschule ausgebaut werden. In der Folgezeit entwickelten staatliche Bürokratie und Funktionäre der NSDAP jeweils ein an eigenen Vorstellungen ausgerichtetes Interesse an beiden wissenschaftlichen Einrichtungen. Nach mehrjährigen, kontrovers geführten Diskussionen über Inhalte und Ziele der […]
[…]ein niederschmetterndes Gesamtkunstwerk in ästhetischem Gewand, das aufrüttelt und schockiert. Dafür verdient es der Film, von ganz vielen Menschen betrachtet zu werden. The City and the City Regie: Christos Passalis und Syllas Tzoumerkas Griechenland 2022 87 Min. Farbe Berlinale – Sektion Berlinale […]
[…]Wer kein Asyl bekommt, der versucht mit dubiosen Anwälten einen Einspruch einzulegen, die Kosten dafür sind hoch, die Chancen auf Erfolg gering. Was bleibt, sind Schulden. Das nutzt die Mafia gezielt, um Arbeiter zu rekrutieren und verspricht ihnen, zu helfen. Doch was wirklich auf sie zukommt, ahnen die meisten nicht. […]
[…]den NS-Starregisseur Veit Harlan mit der Regie für einen neuen, aufwändigen Propagandafilm. Die pommersche Stadt Kolberg, die 1807 in den Napoleonischen Kriegen wochenlang der französischen Belagerung erfolgreich Widerstand leistete, sollte den „Volksgenossen“ als Exempel für einen vorbildlichen Durchhaltewillen auch in schwieriger militärischer Lage dienen. Wie Kolberg durch die Einigkeit von […]
[…]und Gerechtigkeit für alle Opfer fordert, aber die spanische Regierung scheint kein Interesse dafür zu zeigen. Andrea Weiss’ Aufarbeitung der Verbrechen gegen Transsexuelle, Homosexuelle und alle, die als Anomien verfemt wurden, bezeichnet man als die erste dieser Art. Diese Aufarbeitung ist eine Exhumierung auf soziologischer und historischer Ebene, wie sie […]
[…]in Haft. Dennoch versorgt er Pepp mit dem Nötigsten und schreckt auch nicht davor zurück, dafür seinen eigenen Vater zu bestehlen. Dabei ahnt er nicht, dass er es war, der mit einem waghalsigen Manöver Pepp zur Flucht verhalf. Durch Bitten und Drängen schafft es Amigo schlussendlich auch, seinen Bruder und […]
[…]der nationalen Arbeit“ zugesteht. Am 1. Mai gehen sie stolz – einem riesigen Propagandafeldzug gleich – Seite an Seite mit den Nationalsozialisten. Nur einen Tag später werden die Gewerkschaften gleichgeschaltet und ihre Funktionäre verhaftet. Am 14. Juli 1933 gibt es im Deutschen Reich nur noch eine Partei. „Weimar war begraben, […]
[…]bei. Für Matthias Küntzel ist diese antisemitische Hetzschrift ein eindeutiger Beleg dafür, dass die These, dass die Staatsgründung Israels für die Ausbildung des Antisemitismus im arabischen Raum verantwortlich ist, nicht haltbar ist. Denn der islamische Antisemitismus entstand ja bereits im Jahr 1937. Zur Verbreitung trug massiv die von 1939 bis […]
[…]andern auf, erfindet Geschichten von Gedankenkontrolle, auch wenn die Schädel von Nazis zu dick dafür seien, und einem unterirdischen Judenreich und behauptet zudem, Juden schliefen wie Fledermäuse kopfüber von der Decke baumelnd. Sie verunsichert und ängstigt Jojo zunächst. Der wiederum fängt an, im Namen von Elsas Verlobten Nathan, der ihr […]
[…]Gespött zu machen, gelingt es Levy, die Absurdität des Dritten Reiches abzubilden, ohne dass er dafür mehr tun müsste, als die Nazis so zu zeigen, wie sie waren. Dieter Graumann (*1950) griff den Film an, denn Hitler „sei kein putziger Räuber Hotzenplotz“. Stimmt, aber so stellt der Film ihn auch […]
[…]ein irreführender und mit Vorsicht zu genießender Begriff, denn er war in erster Linie dafür da, den eigentlichen Zweck des Lagers zu verschleiern und den Häftlingen einen längeren Aufenthalt zu suggerieren. Bereits vor dem Krieg hatte der dem politisch linken Lager angehörende Švenk bei politischen Aufführungen erste Bühnenerfahrungen gesammelt – […]
[…]konfrontieren. Für die Berlinale war dieser Film ein Moment der tiefen Reflexion und ein Beweis dafür, dass das Festival weiterhin das wichtigste Forum für Filme bleibt, die sich den schmerzhaftesten Wahrheiten unserer Geschichte stellen. Who Killed Alex Odeh? / Jason Osder (Regie), William Lafi Youmans (Regie) / 82′ / USA […]
[…]Menschen wird durch völlige Stille der Umstehenden vermittelt. Heinrichs Mutter entscheidet sich dafür, David als ihren Sohn Heinrich auszugeben und wenigstens den Jungen vor der Deportation zu retten, obgleich sie nicht wissen kann, ob sich nicht Heinrich in einem anderen Waggon befindet. Davids Eltern gehen anscheinend die gleichen Gedanken durch […]
[…]bislang bewährt hat. Demokratie heißt auch, dass die einzelne Stimme faktisch nichts zählt, dafür aber die Stimmen aller zusammen. Doch diese repräsentative Demokratie wird als allererstes negativ bewertet, wie alle Umfragen zeigen. „Meine Stimme wird nicht gehört“ oder Ähnliches, auch in einem diffusen egobezogenen „wir/uns“, und Forderungen nach einem imperativen […]
[…]– 2003) als wichtigste und einflussreichste Regisseurin von nationalsozialistischen Propagandafilmen. Ihr wohl einflussreichstes Werk stellt „Triumph des Willens“, ein Film über den sechsten Reichsparteitag der NSDAP, der vom 4. bis 10. September 1934 in Nürnberg abgehalten wurde, dar. Der Film selbst bildet in 114 Minuten die vier entscheidenden Tage der […]
[…]der Filmtitel “Je Suis Karl” ist ein kleiner, aber feiner Kniff. Christian Schwochow hat dafür den Slogan “Je Suis Charlie” abgeändert. Der Slogan kam 2015 auf, nachdem islamistisch motivierte Attentäter einen Schusswaffenangriff auf das Verlagsgebäude des französischen Satire-Magazins “Charlie Hebdo” verübt hatten. “Je Suis Charlie” ging als Zuspruch und als […]
[…]Abrazo Partido (Die verschwundene Umarmung) erregte Daniel Burman 2004 Aufmerksamkeit und gewann dafür den Großen Preis der Jury. Hauptdarsteller Daniel Hendler erhielt einen Silbernen Bären. Jetzt meldete sich der studierte Jurist, der seit Anfang der 1990er im Filmgeschäft ist, mit seiner beklemmenden Polit- und Spionage-Thriller-Serie fulminant auf der Berlinale-Bühne zurück. […]
[…]wie zu erwarten – sympathischer gestaltet. Die gebürtige Syrerin Khaled sieht dies als Beweis dafür, wie sehr die männliche Hegemonie die Sichtweise von Frauen auf ihre eigenen Erfahrungen beeinflusst. „Frauen in Syrien, die nach Freiheit streben, wissen nicht genau, wie sie aussieht“, sagt sie. „Deshalb glaubt Farah beispielsweise nicht, dass […]
[…]lässt seine eigenen Interpretationen einfließen, oder man versucht, die Vorlage auszubügeln. Dafür braucht es jede Menge Mut und Selbstvertrauen. Filmregisseur Philipp Stölzl und Drehbuchautor Eldar Grigorian haben sich für eine gesunde Mischung aus beiden Ansätzen entschieden. Und das ist gut gelungen. Ab 23. September 2021 in deutschen Kinos. Studiocanal: Schachnovelle […]
[…]Lebens durchdringen. Selbst in einen todbringenden Krieg. Wer fest glaubt, der wird am Ende auch dafür belohnt. Dies ist die zentrale religiöse Botschaft des Films. Rezension: Angelo […]
[…]– sehr zum Unmut des Regisseurs Arnold Raether (1896 – 1992), der bislang für die Propagandafilme der NSDAP verantwortlich war. Riefenstahl war kein Parteimitglied und hatte noch nie einen Dokumentarfilm gedreht, weshalb die Wahl Hitlers auch bei anderen Parteimitgliedern auf Unverständnis stieß. Die zu Beginn angedachte Zusammenarbeit Riefenstahls und Raethers […]
[…]und hält den heute 81-Jährigen nicht davon ab, weiterhin den Holocaust zu leugnen. Er wurde dafür in mehreren Ländern strafrechtlich verurteilt und mit Einreiseverboten belegt. Zudem saß er einige Monate im Gefängnis. Dass es Irving mit der Wahrheit offenbar nicht so genau nahm, wurde schon 1963 deutlich, als er ein […]
[…]es dem Publikum, Millers emotionale Reise besser nachzuvollziehen und vermitteln ein Gefühl dafür, wie sehr die Kriegserlebnisse sie ihr Leben lang begleitet haben. Zudem hält das Setting am Ende noch einen unerwarteten Twist bereit. Die Besetzung ist durchweg exzellent. Neben Winslet und Samberg überzeugen vor allem Alexander Skarsgård als Millers […]
[…]ist das Schicksal der Juden nur ein Detail im Rahmen viel größerer Kriegsfragen. Aber er sorgt dafür, dass Karski die Möglichkeit erhält, mit einer langen Reihe von amerikanischen Politikern zu sprechen. Darunter einflussreiche Juden wie Supreme Court-Richter Felix Frankfurter. Wo Roosevelt allgemein und ausweichend geantwortet hatte, gibt Frankfurter Karski eine […]
[…]Lucas Delattre bestärkt diesen Aspekt mit folgenden Worten: „Fritz Kolbe ist der Beweis dafür, dass jeder in Deutschland etwas gegen Hitler unternehmen konnte und dass es trotz des Terrors Alternativen zur widerstandslosen Anpassung an das Regime gab.“. Die Herausgeber Jan Erik Schulte und Michael Wala haben gemeinsam mit den Autoren […]
[…]gegen die Entführer. Der damalige Verteidigungsminister Shimon Peres (Eddie Marsan) gibt dafür grünes Licht. Nach wenigen Tagen Training machen sich die Soldaten auf den Weg zu der entführten Maschine. Laut heutigen Erkenntnissen dauerte der Einsatz nur ca. 90 Minuten. Dabei gelingt es den Streitkräften, alle Terroristen zu töten. Allerdings kommen […]
[…]diese unfreiwillige Reise filmisch zu dokumentieren, besteht darin, die eigenen Smartphones dafür zu verwenden. Als ohnehin ständige Begleiter verwandeln sich die Mobiltelefone in multimediale Tagebücher: Sie geben Hoffnung und Perspektive, der Welt eines Tages zeigen zu können, wie solch eine Flucht tatsächlich vonstattengeht und wie die Betroffenen sich währenddessen verändern […]
[…]zwischen Musikern aufnimmt. So bleibt Biermanns Werk in Bewegung. Biermann selbst besitzt dafür reichlich Bühnenpräsenz. Der Wechsel zwischen Sprechen und Singen gehört ebenso zu seiner Kunst wie das Vergnügen an einer zugespitzten Formulierung. Mit Pamela Biermann, seiner Frau und musikalischen Partnerin, kommt eine vertraute, persönliche Perspektive hinzu. Sie hat gemeinsam […]
[…]aus Kälte und Wärme, also aus politischer Kaltschnäuzigkeit und Herzlichkeit, bereit, die dafür sorgt, dass der Film trotz seiner Länge von mehr als 130 Minuten recht kurzweilig ist. Ein Film, der brisant sein könnte in Zeiten von Trump – es aber nicht ist Am Ende lässt der Film den Zuschauer […]
[…]*1977), die getarnt ein Kino im besetzten Frankreich betreiben, das für die Premiere des Propagandafilms „Stolz der Nation“ auserkoren wird, sympathisiert man in diesem Film mit niemandem. Damit macht Tarantino aber schon einmal eine Sache besser als die überwiegende Mehrheit der Hollywood-Produktionen zum Zweiten Weltkrieg: Er porträtiert die US-amerikanischen Soldaten […]
[…]abzugleiten. Die Kunst wird hier als Werkzeug der Vitalität gezeigt – ein Beweis dafür, dass der Geist der kongolesischen Bevölkerung trotz dreier Jahrzehnte systematischer Zerstörung ungebrochen ist. Regisseur Elisé Sawasawa beweist mit seinem Langfilmdebüt ein erstaunliches Gespür für Rhythmus und Distanz. Trotz der emotionalen Schwere bleibt die Kamera oft statisch, […]
[…]ein Gedenkportal wie unseres ist dieser Film deshalb mehr als eine Empfehlung: Er ist ein Beispiel dafür, wie Erinnerung heute gelingen kann. Das geheime Stockwerk ist kein einfacher Film. Aber er ist ein wichtiger. Und er zeigt, dass Erinnerung dann besonders wirksam ist, wenn sie berührt, ohne zu überfordern – […]
[…]neue, brennende Relevanz besitzen. Der Film zieht eine unsichtbare Linie von den Kämpfen im Südafrika des 20. Jahrhunderts zu den gegenwärtigen sozialen Spannungen weltweit. In einer Ära, in der politischer Diskurs oft durch Hass und die Unfähigkeit zum Kompromiss geprägt ist, wirkt Tutus Philosophie der radikalen Vergebung fast wie ein […]
[…]über Wiedererkennung, um dann die moralische Rechnung zu stellen. Die Schauspieler liefern dafür solide Arbeit, oft mehr mit Blicken und Körperhaltung als mit Dialogen. Der Film setzt auf physische Präsenz: schwitzend, blutend, erschöpft – die Crew wirkt glaubwürdig als Maschinenpersonal, als Menschen, die in dieser Stahlkiste funktionieren müssen, weil das […]
[…]und die Weitergabe von Erinnerung. Denn diese ist wesentlicher Ausdruck und entscheidend dafür, welche Werte und Haltungen unsere Gesellschaft heute und zukünftig trägt. Daher ist dieser Gedenktag sicherlich ein Meilenstein für die Schärfung des Demokratiebewusstseins junger Menschen. Karin Weimann spricht von der Entwicklung einer Ethik des Mitgefühls. Hier liegt der […]
[…]gestellten roten Käfig genommen und „verscharrt“. Hellmut G. Haasis hat nicht nur dafür gesorgt, dass auf dem Hohenneuffen eine Gedenktafel für Oppenheimer angebracht wurde, die den Justizmord beim Namen nennt, sondern für den Bucheinband das Schemen eines jüdischen Grabsteins gewählt, auf dem die Aufschrift des Totengedenkblatts zu lesen ist. So […]
[…]Disco Boy dreht sich um Aleksei, einen Flüchtling aus Belarus, der eine Fußballreise nach Polen dafür nutzt, um sich abzusetzen und ein neues Leben in Europa zu beginnen. Frankreich, insbesondere Paris, ist das Ziel der Träume. Doch die Anreise entwickelt sich zu einem tragischen Szenario, bei dem sein Begleiter Mikhail […]
[…]the Trains“ entschieden sich die rumänischen Filmemacher Radu Jude und Adrian Cioflâncă dafür, die Ermordung von 13.266 jüdischen Mitbürgern auf ebenso minimalistische wie eindrucksvolle Art filmisch umzusetzen. Mit neutraler Stimme aus dem Off nennen die Schauspieler Şerban Pavlu und Ioana Iacob die Namen der Toten, während eine private Fotografie oder […]
[…]Jihadist“ nieder. Seit der Veröffentlichung steht sie unter Polizeischutz. Ein weiteres Zeichen dafür, wie groß der Einfluss des IS in westlichen Ländern ist. Der Film spiegelt den Inhalt des Buches wider, dabei belässt Timur Bekmambetov viele Details genau gleich. Einzig und allein die Tatsache, dass sich die Protagonistin in den […]
[…]Denktagebüchern, die eins deutlich machen: die Philosophin will verstehen und schafft sich dafür Räume zum Nach- und Neudenken. Denn mit der Nazidiktatur und der Shoah ist ein hermeneutisches Verstehen nicht mehr möglich, da die Instrumentarien der Politik sowie die normativen Bestimmungen des Strafrechts diese Dimension des Völkermords und der Verbrechen […]
[…]vorbei. Es ist eine notwendige Ergänzung zum politischen Diskurs unserer Zeit und ein Beweis dafür, dass das Kino immer dann am stärksten ist, wenn es sich ganz nah an das menschliche Empfinden heranwagt, auch wenn dieses Empfinden von Kälte und Einsamkeit geprägt ist. Margaritas schwerfälliger Gang am Ende des Films, […]
Als „Drittes Reich“ wird häufig die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland von 1933 bis 1945 bezeichnet. In diesen zwölf Jahren zerstörte das NS-Regime die Demokratie, errichtete eine Diktatur und führte Europa in einen Krieg, der sich zum globalen Konflikt ausweitete. Seine rassistische Verfolgungspolitik mündete in den Holocaust und weitere Massenverbrechen. Der […]
[…]Jugoslawien und Griechenland. Seit Februar unterstützten deutsche Truppen Italien in Nordafrika. Am 22. Juni begann der Angriff auf die Sowjetunion. Stalin und die sowjetische Führung waren trotz zahlreicher Hinweise auf den bevorstehenden Überfall unzureichend vorbereitet. Der deutsche Vormarsch erreichte große Gebiete, scheiterte jedoch Ende 1941 vor Moskau. Ein schneller Sieg […]
[…]hat, ein Mangel. Hier hat die Forschung noch ein weites Betätigungsfeld. Pipers Biografie ist dafür ein hervorragender Ausgangspunkt. Rezension: Bernd Kleinhans Ernst Piper: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe. München: Karl Blessing, 2005. 830 Seiten, ISBN […]