Suchergebnisse für "totaler Krieg"

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Propaganda im Film des Dritten Reiches

[…]mehr lebensfähigen Menschen psychologisch etwas leichter gemacht wird.“ Feindpropaganda und Kriegspropaganda Spätestens mit Kriegsbeginn wurde es für die Filmpropaganda im Spielfilm wichtig, auch Militärisches als solches zu verherrlichen und Stimmung gegen die Feinde aufzubauen. Der militärischen Bedeutung entsprechend spielten vor allem anti-englische und anti-russische Streifen eine Rolle. Die Entwicklung anti-englischer […]

Thomas Mann (1875-1955)

[…]und Kultur nachhaltig. Der „Zauberberg“ und politische Wandlung nach dem Weltkrieg Während des Ersten Weltkriegs bezog Thomas Mann zunächst eine nationalkonservative Haltung. Im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich, der früh als Demokrat und Kritiker des Kaiserreichs auftrat, verteidigte Thomas Mann die deutsche Kultur des Bildungsbürgertums. In seinem Essayband „Betrachtungen eines […]

Das Heer der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg

[…]durch eine eigens aufgebaute Luftwaffe, bereitete sich die Wehrmacht offen auf einen großen Krieg vor. Bei Kriegsbeginn im September 1939 standen bereits rund 3,7 Millionen Soldaten im Heer, während Luftwaffe und Marine zusammengenommen weniger als eine halbe Million stellten. Organisatorisch hatte Hitler die Oberbefehlshaber früh auf Linie gebracht: Nach dem […]

Adolf Galland (1912 – 1996)

[…]verwundet wurde und in Gefangenschaft geriet. Das Erbe eines außergewöhnlichen Piloten im Nachkriegsdeutschland Nach dem Ende des Krieges und seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft stand Adolf Galland, wie viele ehemalige Offiziere, vor einer ungewissen Zukunft in einem zerstörten Land. Seine Expertise blieb jedoch international gefragt, und so folgte er einem […]

Intercepted – von Oksana Karpovych

[…]zwar keine Fragen geklärt werden, die sich Leute aus dem Rest der Welt zu dem Angriffskrieg in der Ukraine stellen. Dafür zeigt der Film, dass es auch im Krieg die unterschiedlichsten Facetten und Ansichten gibt, die in normalen Nachrichtensendungen nahezu nie zur Beachtung kommen.   Titel: Intercepted Von: Oksana Karpovych […]

W Ukrainie | In Ukraine – von Piotr Pawlus, Tomasz Wolski

[…]Film zeigt in Bildausschnitten und Filmen unzensiert und ungefälscht das Leben der Ukrainer im Kriegsgebiet und das Leben während des Krieges. Es gibt keine Stimmen zu hören, keine Interviews und keine erklärenden Texte. Es gibt keine Musik und nur wenige Dialoge. Es gibt keine Kommentare. Der Zuschauer erfährt und sieht […]
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Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ – das Buch von Arthur Moeller van den Bruck

[…]ausgeprägt? Gleich in den einleitenden Sätzen des ersten Kapitels stellt Moeller fest: „Ein Krieg kann verloren werden. Ein unglücklicher Krieg ist niemals unwiderruflich. Der ärgste Friede ist niemals endgültig. Aber eine Revolution muß gewonnen werden. (…) Eine Revolution ist die ureigenste Angelegenheit einer Nation, die das betreffende Volk nur mit […]
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Walther Rathenau, ein Nachtrag zum 100. Todestag

[…]Kontakte mit militärpolitischer Relevanz kurz eingegangen werden. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte das Thema bzw. der Faktor „Krieg“ eine nicht unerhebliche Rolle in Rathenaus Überlegungen und Korrespondenzen gespielt, wirklich wichtig wurde das „Militär“ erst mit Kriegsausbruch. Er war sicherlich kein ausgemachter Pazifist, doch überwog eine tiefe „Friedensgeneigtheit“ seine gesamte […]

Ardennenoffensive 1944

[…]Rheinland vorrückten. Im März 1945 wurde Remagen genommen, und der Rhein war überquert – der Krieg im Westen näherte sich seinem Ende. Nachklang Die Ardennenoffensive 1944 – von Zeitgenossen auch als Battle of the Bulge“ bezeichnet – kostete rund 20 000 deutsche und 19 000 amerikanische Gefallene. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge […]

Kinderlandverschickung (KLV)

[…]Pommern, Schlesien und das Sudetenland verschickt worden sein. Auch sie sind Opfer des Krieges der Nazis, zum Teil einer normalen Kindheit beraubt, traumatisiert vom Krieg und obwohl sie gänzlich unschuldig waren, doch irgendwie beladen mit der Schuld aller, die zu jener Zeit im Deutschen Reich lebten. Autorin: Martina Meier   […]

Nuclear Family – von Erin Wilkerson und Travis Wilkerson

[…]man in Travis Familie darüber sprach und seine Mutter sogar politisch aktiv war und gegen den Krieg und gegen Atomkraft und den Nuklearkrieg kämpfte, war es in Erins Familie genau gegenteilig, wie sie sich erinnert, denn: Jeder wusste davon, aber keiner sprach darüber. Dies soll sich nicht zuletzt mit dem […]
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Teatro de guerra (Theatre of War) – von Lola Arias

[…]Überfälle auf argentinische Lager, um deren Essen zu stehlen. Der nagende Hunger der Briten im Krieg, der von schlechter Koordination und Planung gekennzeichnet war, trieb sie zu solchen Taten. Die Erzählungen der Soldaten zeigen auf, wie unkoordiniert und überhastet der ganze Krieg war. Ein argentinischer Veteran erzählt von einem Vorfall […]

Nicholas Winton (1909–2015)

[…]geplant war, erstmalig außerhalb Europas. Dieses Vorhaben vereitelte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der Krieg begann mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939, aber man kann seinen Ausbruch auch weit früher ansetzen. In Deutschland war man aber nie bereit, das Münchner Abkommen 30. September 1938 als Start […]

Insyriated – von Philippe Van Leeuw

[…]dafür das eigene Leben riskieren. Lange scheint es so, als wäre die Wohnung eine Enklave und der Krieg könnte – bis auf Erschütterungen und Geräusche – nicht in die Wohnung eindringen. Doch schnell zeigt sich was der Krieg aus Menschen macht. Tod, Vergewaltigung und die Abwesenheit von Sprache werden zum […]

Slowakei 1939-1945: Schmerzliche Erinnerungen an schwerste Zeiten

[…]höchst unpopulär war. Sie erklärte am 12. Dezember 1941 den USA und Großbritannien den Krieg und war auf deutscher Seite aktiv bei Kriegshandlungen in zehn Ländern (Polen, Weißrussland, Ukraine, Russland, Moldawien, Ungarn, Rumänien, Österreich, Italien, Tschechien).[1] Und sie war Hitlers einziger Verbündeter, der für die Deportation und Vernichtung von insgesamt […]
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Politische Morde in der Weimarer Republik

[…]Betätigungsfeld“. (74) So ging es insbesondere auf Rathenaus Initiative zurück, dass gleich zu Kriegsbeginn die Kriegsrohstoff-Abteilung im preußischen Kriegsministerium unter seiner Leitung errichtet wurde; entscheidender Zweck war die Rohstoffbewirtschaftung. Rathenau hatte nämlich sofort erkannt, wie unzureichend der sog. Wirtschaftskrieg vorbereitet war; ohne seine beherzten logistischen Maßnahmen wäre Preußens „Glanz und […]

Als Hitler unser Nachbar war – von Edgar Feuchtwanger mit Bertil Scali

[…]extremen Gegensätze und die soziale Lage innerhalb der Weimarer Republik hinweisen. Der Erste Weltkrieg hinterlässt eine Armut breiter Massen, die sich mit dem Schwarzen Donnerstag 1929 noch verstärkt. Der Börsencrash, der auch Edgars Onkel Heinrich trifft, bringt die ohnehin schon taumelnde Weimarer Republik ins Wanken. Zudem drückt der verlorene Krieg […]
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Klassenbild mit Walter Benjamin – von Momme Brodersen

[…]der Abschlussklasse von Walter Benjamin, ist beendet. Die lebendigen Opfer kehren erstarrt und kriegsversehrt aus dem Krieg in ein verändertes Land zurück. Die erste demokratische Republik, die am 9. November 1918 ins Leben tritt, ist von Beginn an todgeweiht. Von vielen deutschen Juden begrüßt, da ihnen die gleichen staatsbürgerlichen Rechte […]
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Winter Fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken – von Arno Surminski

[…]sehen will, wie inmitten des Terrors das Leben für manche einfach weitergeht. Wie Kinder in den Krieg gehen, wie die Ostsee Tausende von Menschen verschlingt, wie die Flucht aus Ostpreußen kein Aufatmen ist, wie Vergewaltigung und Verschleppung nach Sibirien drohen. Surminskis Ich-Erzähler Max Broders stellt daneben die Frage nach der […]
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Kinder-KZs der kroatischen Ustaša-Terroristen im Zweiten Weltkrieg

[…]angelegt, die zuletzt 12.000 Namen und Daten von Kindern erfasste. Das alles hat sich nach dem Krieg als Quellenmaterial von unschätzbarem Wert erwiesen und größten Wert bei Suche und Aufklärung gehabt. Diana Budisavljevićs Tagebuch samt Anlagen wurde nach Kriegsende vom allmächtigen Geheimdienst Organ zur Volksverteidigung (OZNA) vereinnahmt, denn es war […]
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Eine Frau flieht vor einer Nachricht – von David Grossman

[…]Freund. Eine ungewöhnliche Freundschaft, die sich Nacht für Nacht aneinander klammert. Der Krieg kehrt 1973 nach Israel zurück. Avram und Ilan sind beide im Kriegseinsatz. Es sind ihre letzten Tage beim Militär. Sie losen, wer als erstes nach Hause gehen darf. Während Ilan in Sicherheit ist, kämpft Avram um sein […]
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1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]Dabei wurden die ideologischen Fundamente für den modernen antisemitischen Vernichtungskrieg – Dschihad – gelegt. Tod und Krieg wurden glorifiziert, das Selbstopfer als Pflicht im Dschihad propagiert. Wie sehr die Muslimbruderschaft damit den Zeitgeist getroffen hatte, wird nicht zuletzt daran ersichtlich, dass deren Mitgliederzahl von 800 (1936) auf sensationelle 200.000 (1938) […]

Kritik des Antisemitismus in der DDR

[…]oder palästinensischer Kinder und Jugendlicher in Ferien- oder Erholungslagern.[81] Der Krieg im Libanon wurde als „verbrecherischer Krieg“ Israels eingestuft, und auch hier herrschte wieder Unverständnis darüber, wieso „Juden überhaupt so grausam handeln können, wo diese doch selbst einmal fast ausgerottet“ worden sind.[82] Die Verbindungen der obersten politischen Führung der SED […]

Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

[…]und darum sogar eine gewisse Achtung von den Menschen erfuhr (zumal er im Fortgang des Krieges der einzige Spitzenfunktionär war, der sich noch vor die bombengeschädigte und zunehmend kriegsmüde Öffentlichkeit wagte). Sodann gab er sich als Deuter der Zeit, Mahner zu Mut und Geschlossenheit, Erinnerer an beste „deutsche“ Tugenden und […]
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Presse im Dritten Reich

[…]Eine andere Parallele zur Medienpolitik von 1914 waren die Presseversuche, eine ähnliche Kriegsbegeisterung wie im Ersten Weltkrieg in der deutschen Bevölkerung zu schaffen. Am 23. März 1939 beschloss Hitler in einer Rede vor führenden Militärs, Polen bei passender Gelegenheit anzugreifen. Die Presse versuchte die Bevölkerung zu überzeugen, dass die polnische […]

Das kroatische Konzentrationslager KZ Jasenovac

[…]zu erinnern, und diese Gründe be­stehen nicht nur im engeren ex-jugoslawischen Umkreis. Nach Kriegsende flohen die kroatischen Kriegsverbrecher in Scharen nach Westeuropa und Amerika, wo sie zumeist unbehelligt lebten. Bis Ende 1948 stellte die Tito-Führung Jugoslawiens an die Westmächte 1.828 Auslieferungsanträge – ganze 208 wurden positiv beschieden, der Rest abgelehnt […]

Die „Wochenschau“ als Mittel der NS-Propaganda

[…]Nationalist und Militarist, gilt als Begründer der Wochenschau. Im Vorfeld des ersten Weltkrieges und im Krieg selbst gab es ein erhöhtes Informationsbedürfnis der Bevölkerung – nicht zuletzt nach aktuellen Frontberichten. Mehrere Privatleute und Gesellschaften widmeten sich diesem finanziell lukrativen Unternehmen. Die „Deutsche Expreß-Filmgesellschaft“ versuchte sich gar mit einer Art Tagesschau: […]

Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]die einzelnen im Anklagepunkt aufgeführten Taten, sondern auf die Bezeichnung dieser Taten als Kriegsverbrechen zielt. Kriegsverbrechen sind, wie etwa die Verbrechen an Zivilisten als angebliche Vergeltungsaktionen für Partisanenaktivitäten oder die planmäßige Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener, zwingend an das Bestehen eines Kriegszustandes gebunden, was für die in der Anklageschrift als Kriegsverbrechen titulierten […]

Albert Speer (1905–1981)

[…]doch die Umsetzung des Projekts „Germania“ verzögerte sich angesichts des sich ausweitenden Krieges erheblich. Speer als Rüstungsminister im Zweiten Weltkrieg Nach dem Tod des Amtsinhabers Fritz Todt bei einem Flugzeugabsturz am 8. Februar 1942 wurde Speer von Adolf Hitler zum neuen Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt. Damit übernahm der […]

Käthe Kollwitz (1867–1945)

[…]und zog dabei noch ihre beiden Söhne Hans und Peter groß. Doch mit Beginn des Ersten Weltkrieges änderte sich ihr Leben schlagartig. Enthusiastisch wie viele junge Männer, zog ihr jüngerer Sohn Peter als Freiwilliger in den Krieg. Weil er noch minderjährig war, brauchte er die Erlaubnis seines Vaters. Doch Karl […]

Georg Elser (1903–1945)

[…]geglückt wäre. Möglicherweise wäre das führerfixierte NS-Regime zusammengebrochen und der Krieg sofort beendet worden. Vielleicht hätten aber auch eine Zeitlang andere NS-Führer mit der Konstruktion einer Dolchstoßlegende das Volk erst recht zusammenschließen können. Zu einem unmittelbaren Übergang zur Demokratie wäre es jedenfalls kaum gekommen. Sicher ist aber auch: Ohne Hitler […]

Hermann Göring: Macht und Exzess – von Andreas Molitor

[…]Teilnahme an Kriegen ein einschneidendes Erlebnis. Göring hatte zwei davon, und dann gleich Weltkriege. Im Ersten Weltkrieg machte er seine Runden über den Schlachtfeldern, erst als Beobachter, dann als Jagdflieger. Circa 20 Abschüsse hat er, der nie zur Infanterie wollte, erzielt. Dafür bekam der Jäger aus Bayern den höchsten Orden […]
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Veit Harlan (1899-1964)

[…]mangelhafte juristische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der frühen Bundesrepublik. Die Nachkriegsjahre und der Fall Erich Lüth Trotz des Freispruchs blieb der Name Harlan in der jungen Bundesrepublik ein Synonym für die Verstrickung der Kunst in die Verbrechen der Diktatur. Als er versuchte, im Jahr 1950 mit seinem ersten Nachkriegsfilm unsterbliche […]

Marschall Iwan Stepanowitsch Konew

[…]Vorbote der neuen Ordnung. Nachkriegszeit: Konew, die sowjetischen Streitkräfte und der Kalte Krieg Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm Konew hohe Militärposten in Europa und in Moskau. Von Sommer 1945 bis 1946 war er Oberkommandierender der Zentralgruppe der sowjetischen Streitkräfte in Mitteleuropa und zugleich sowjetischer Oberkommissar in Österreich. Anschließend […]

Manstein Kriegstagebücher und Briefe – von Roman Töppel

[…]Kriegstagebücher und Briefe, 1939–1941, Brill und Schöningh 2025, Seite 109). Im weiteren Kriegsverlauf, als der Krieg die Rückkehr nach Deutschland in Angriff nahm, sollten sich bekanntermaßen diese Konflikte zuspitzen. Für die militärgeschichtlich besonders Interessierten behält die Publikation ein Schmankerl bereit. Denn viel Platz wird der Entstehung, Diskussion, Ausführung und Folgen […]
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After Dreaming – von Christine Haroutounian

[…]der Berlinale 2025 in der Sektion Forum feiert, ist eine Meditation über die Nachwirkungen des Krieges in Armenien. Von Beginn an fesselt „After Dreaming“ durch seine eindrucksvolle Bildsprache. Haroutounian, die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, erschafft eine visuelle Landschaft, die gleichzeitig vertraut und fremd wirkt. Die kargen Landschaften Armeniens […]

Israel, Palästina, Nahostkonflikt – Wer ist Schuld?

[…]Resultat: ein hermetisch belagerter, militärisch aufgerüsteter Küstenstreifen. 10. Raketenkriege, Tunnelwelt und iranische Patronage (2008 – 2023) 10.1 „Cast Lead“ – Die Feuertaufe des Raketen­kriegs Dezember 2008 – Januar 2009 Nach Monaten steigender Qassam-Beschüsse aus Gaza (bis zu 80 Raketen pro Woche) kündigt Israel eine sechstägige Luftoffensive an. Die ersten 45 Minuten […]
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Afterwar – von Birgitte Stærmose

[…]Afterwar von besonderer Bedeutung: Kriege sind nicht vorbei, wenn sie enden. Gerade Kinder, die zu Kriegs- und Nachkriegszeiten aufwachsen, sind besonders von Spätfolgen bedroht. Wer schon in jungen Jahren Vertreibung, Hunger und Gewalt erlebt, leidet meist ein Leben lang unter den traumatischen Erfahrungen. Kriege erschweren den Zugang zu Bildung und […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2024

[…]von Birgitte Stærmose Die ersten Szenen des Films „Afterwar“ führen uns in das kriegszerstörte Kosovo des Jahres 1999, wo brennende Häuser im Nebel, ein totes Pferd auf einer verstaubten Straße und Menschen, die durch raue Berglandschaften fliehen, das Ende eines düsteren Abschnitts der jüngsten europäischen Geschichte markieren. Nach dem Krieg […]

Hacksaw Ridge. Die Entscheidung – von Mel Gibson

[…]den Wunsch seines Sohnes. Der Vater ist tief traumatisiert durch die Ereignisse im Ersten Weltkrieg. Kriegserinnerung wird im Kontext des Filmes als lang anhaltendes psychisches Konstrukt dargestellt. Gleichzeitig werden die Kontinuitäten der Gewalt deutlich. Durch die Verrohrung im Ersten Weltkrieg misshandelt der Vater von Dos seine Familie. Die ländliche Idylle […]

Der Kampf um Rückkehr – von Adi Schwartz u. a.

[…]im Mai 1948 den neu gegründeten Staat. An dieser Stelle weisen die Autoren darauf hin, dass das Kriegsziel die Verhinderung eines jüdischen Staates ist. Da die arabischen Staaten den Krieg verloren haben, führen sie diesen bis heute mit politischen Mitteln laut der Autoren weiter. Beispiele, die im Buch genannt sind, ist […]

Die Schlacht im Hürtgenwald

[…]1998 Max von Falkenberg: Hürtgenwald Schlacht  ’44/45.  Ernest Hemingway: 49 Depeschen. Krieg an der Siegfried-Linie; Collier’s, 18. November 1944. Steven J. Zaloga: Siegfried Line 1944–45: Battles on the German frontier. Osprey Publishing Ltd, 2007.  SWR-Kultur Beitrag: Mythos Hürtgenwald – Was bleibt von einer der sinnlosesten Schlachten des Zweiten […]

Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin (1870–1924)

[…]des Kapitalismus“. Bei Konferenzen sozialistischer Gruppierungen forderte er, dass man den Krieg nutzen solle, um daraus einen Bürgerkrieg, eine Revolution zu formen. Durchsetzen konnte er sich damit nicht, dennoch kam der Krieg ihm zugute: 1917 kam es in Russland zur Februarrevolution durch bürgerliche Kräfte. Zeitgleich suchte das Deutsche Reich nach […]
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München – Im Angesicht des Krieges: Zwischen Thriller und Politikdiskussion

[…]mit der Tschechoslowakei zu begnügen. Stattdessen laufen die Vorbereitungen auf einen erneuten Krieg auf Hochtouren. Beide Diplomaten wissen, dass die Beweise, die Paul besorgen könnte, das Einzige sind, was diesen Krieg noch stoppen könnte. Aber sie wissen auch, dass sie ihr Leben riskieren, weil auf Spionage im Hitler-Deutschland die Todesstrafe […]
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Michail Tuchatschewski (1893–1937)

[…]die Kerngedanken seiner Reformideen setzten sich durch. Und wie nach seiner Meinung kommende Kriege geführt werden würden, machte er 1928 in dem Buch „Krieg der Zukunft“ nachlesbar. Dann – im Großen Vaterländischen Krieg fanden Tuchatschewskis Vorstellungen praktische Anwendung auf den Schlachtfeldern. Ein Beispiel; die Panzerschlacht am Kursker Bogen – 1943. […]

Eichmann in Jerusalem – 60 Jahre später: Der Versuch einer Bestandsaufnahme (1. Teil)

[…]wieder zu bewaffnen und als Bollwerk gegen die sowjetische Expansion aufzubauen. Als der Kalte Krieg 1950 in Korea zum heißen Krieg wurde, verlor der Zweite Weltkrieg beträchtlich an Bedeutung.“ (17) Dieses Wegschauen machte die Arbeit für Wiesenthal fast unmöglich, obwohl er 1953 – erneut durch puren Zufall – erstmals von […]
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Friedrich III.: Der 99-Tage-Kaiser und die liberalen Hoffnungen

[…]die persönliche Rolle des Kronprinzen ist wie folgt zusammen zu fassen: Sowohl 1866 im Krieg gegen Österreich und dann 1871 gegen Frankreich war dieser als Armeeführer an vorderster Front und konnte teils kriegsentscheidende Manöver vollbringen. Dies brachte ihm nicht nur beim Volk Ruhm und Ansehen ein, sondern – für den […]
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Tschechien – Liechtenstein ein schwieriges Verhältnis

[…]und finanzielle. Was war zu tun? Der Fürst war das Oberhaupt eines souveränen Staa­tes, der im Krieg strikt neutral geblieben war, niemals das Protektorat (Böh­men und Mähren) anerkannte, auf seinem Territorium einen Putsch von Nazis niederschlug, der zahlreichen Juden Pässe und Asyl gab, schützte sie auf eigene Gefahr vor Hitler. […]
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Wilhelm II. (1859–1941)

[…]Deutschland am 4. August den Krieg [3]. Die ebenfalls am 4. August vom deutschen Reichstag zur Kriegsfinanzierung beschlossenen Kriegskredite wurden – trotz interner Gegenstimmen – in dieser Situation noch einstimmig von der sozialdemokratischen Fraktion mitgetragen. Mit ihren Stimmen hatte Wilhelm II. nicht gerechnet. Ungeachtet seiner Abneigung gegen sie, rief er […]

Soldaten – von Sönke Neitzel / Harald Welzer

[…]das ist immer das Falsche…“ Kommen wir noch einmal zu Clausewitz und auf sein Werk „Vom Kriege“ zurück. Darin definiert er den Krieg als „ein Akt der Gewalt, um dem Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen“. Fragen wir uns, was war der Wille der „überfallartig“ agierenden Hitler-Wehrmacht in sechs […]