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Der antisemitische Propagandafilm im Stuttgarter Haus der Geschichte Vor 270 Jahren ließ die Stuttgarter Justiz Joseph Süß Oppenheimer hängen, den der Herzog von Württemberg vier Jahre zuvor berufen hatte. Die Regierung stemmte sich dagegen: Denn Süß war Jude, verstand etwas von Finanzen und sah den Geheimräten auf die Finger. Als […]
[…]wäre die Durchführung des Massenmords in diesem Ausmaß kaum möglich gewesen. Der Propagandafilm schuf die mentalen Voraussetzungen dafür, dass normale Bürger zu Tätern oder zumindest zu gleichgültigen Zuschauern wurden. Die Geschichte und Wirkung des Holocaust ist untrennbar mit der Geschichte dieser Bilder verbunden. Wir müssen verstehen, dass Propaganda nicht nur […]
[…]so wirkt das menschlich; aber diese Menschlichkeit wird kolportiert, indem er vorher sagt: „Dafür opfere ich…auch euch“. Spricht er von seiner Vision, dann geschieht das mit weit geöffnetem Blick in einen imaginären Raum, Großaufnahme des Gesichts, Beleuchtung des Gesichts, sodass immer nur Emotionen beim Zuschauer hervorgerufen werden, aber niemals eigenes […]
[…]guten und aufrichtigen deutschen Kultur harmonieren könne. Analyse des antisemitischen Propagandafilmes Jud Süß Zu Beginn wird allein durch Schnitt und Montage des Tons dem Publikum das Thema des Films nahe gebracht. Auf den Gesang eines Rabbiners folgt eine Tonsequenz aus einem Volkslied und diese werden dann übereinander gemischt. Der auf […]
[…]und die Möglichkeiten gesellschaftlicher Anpassung. Er ist von Harlans späterem Propagandafilm zu unterscheiden. Quelle: Deutsches Historisches Museum. 1934 verfilmte Lothar Mendes den Roman in Großbritannien unter dem Titel „Jew Süss“, mit Conrad Veidt in der Hauptrolle. Dieser Film war als Antwort auf den wachsenden deutschen Antisemitismus gedacht. Die spätere NS-Produktion […]
[…]der deutschen Industrie“, am folgenden Tag seine Zustimmung zum Beitritt der Unternehmer zur DAF. Die neue Organisationsstruktur der DAF im Frühjahr 1934 und das „Gesetz zur Ordnung der Nationalen Arbeit“ besiegelten die neuen Machtverhältnisse und Kompetenzregelungen. Die Deutsche Arbeitsfront wurde innerhalb der vier Säulen nach Branchen und Produktionssparten organisiert. In […]
[…]Kilian wurde von Malte Jaeger gespielt. Dieser hatte wichtige Rollen in NS-Propagandafilmen gespielt wie im NS-Film „Wunschkonzert“, dem militärverherrlichenden Streifen „Unternehmen Michael“ und in dem antisemitischen Hetzstreifen „Jud Süß“. Auch der Drehbuchautor Philipp Lothar Mayring war durch Regiearbeiten bei NS-Propagandafilmen wie „Ein Mann will nach Deutschland“ oder „Patrioten“ einschlägig bekannt. […]
[…]Gefallene beziehen konnte, sondern eben auch auf Missionen, die so aussichtslos waren, dass man dafür keine Anerkennung ernten würde. Mit eben einem solchen Spezialauftrag werden Miller und seine Einheit nach der Einnahme der Atlantikküste betraut: Sie sollen einen der hinter feindlichen Linien verstreuten Fallschirmjäger namens Private James Ryan (Matt Damon, […]
[…]die frühen, noch unvollkommenen Diffusionsmodelle des Jahres 2022. Menlibayeva hat sich bewusst dafür entschieden, jene technologische Stufe zu verwenden, die zeitgleich zu den Ereignissen existierte. Das Ergebnis ist eine körnige, oft glitschige Bildgewalt, die das Unfertige, das unterdrückte Wort und die unterbrochene Verbindung perfekt widerspiegelt. In der unteren Bildhälfte hingegen […]
[…]ein filmisches Mahnmal der Erinnerung, ein Labor der kollektiven Traumabewältigung und ein Beweis dafür, wie Kunst selbst unter apokalyptischen Bedingungen entstehen kann. Ursprünglich als vielstimmiges Porträt des urbanen Lebens in Khartum konzipiert, verwandelte sich das Projekt ab April 2023 in ein seismografisches Dokument der Flucht. Die Regisseure, selbst Vertriebene des […]
[…]Gehilfin des Dr. Veithausen ist. Sie verkörpert den schönen Todesengel und sorgt mit Himbeersaft dafür, dass der Giftcocktail, den sie den zum Tode auserwählten Kindern verabreicht, das Sterben „süß macht“. Bevor sie als sogenannte „Fachkraft“ an die Anstalt Irsee gerufen wird, werden zunächst „nur“ Insassen aus der Klinik in Bussen […]
[…]und das Wasser geht zur Neige – um neue Vorräte zu holen, müsste man die Wohnung verlassen und dafür das eigene Leben riskieren. Lange scheint es so, als wäre die Wohnung eine Enklave und der Krieg könnte – bis auf Erschütterungen und Geräusche – nicht in die Wohnung eindringen. Doch […]
[…]„Transit“ auf aufwendige Sets, wie man es von „Phoenix“ oder „Barbara“ gewohnt ist. Dafür bedient er sich an verstrickten Elementen und regt zum Nachdenken an. Das heutige Europa kapselt sich immer mehr von der Außenwelt ab und sieht sich nicht verpflichtet, zu helfen und „das geht einfach nicht“, so der […]
[…]Epochen: frühe Aufnahmen des klassischen kambodschanischen Tanzes aus den 1920er Jahren, Propagandafilme der Roten Khmer und das einzige je gegebene TV-Interview Pol Pots mit dem jugoslawischen Fernsehen. Diese Archivschätze werden ergänzt durch zeitgenössische Tanzchoreografien, die die Geschichte künstlerisch aufarbeiten. Besonders eindringlich wird der Film durch die Perspektive von Sophiline Cheam […]
[…]einzigen externen Blick oder Kommentar Einzug halten lässt, ist filmisch nicht zu realisieren. Dafür sagt der Film anderes. In der Abwendung von tradierten Perspektiven (z. B. der häufig bemühten Täterperspektive von Nazi-Größen oder –Gesellschaften) oder der Darstellung eines entpersonifizierten Schicksals zahlloser Opfer gelingt es Koltai und Kertész, der selbst seinen […]
[…]hat. Dass Vorgeschichte nur ein Bestandteil, neben Literaturwissenschaft, Slawistik, .., dafür sein kann, ist das Fazit, welches aus der Lektüre zu ziehen ist. Rezension: Uwe Ullrich Anmerkungen [1] REINHARD BOLLMUS, Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, Stuttgart 1970. ↩ [2] MICHAEL H. KATER, Das […]
[…]die Auszeichnung als beste Serie des Jahres wert. „Die Zweiflers“ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie moderne Fernsehproduktionen kulturelle Themen ansprechen können, ohne dabei ihren Unterhaltungswert zu verlieren. Wir wünschen uns mehr davon. Ab 3. Mai 2024 sind die Folgen in der ARD Mediathek abrufbar: ARD Mediathek: Die […]
[…]er mit seinem Film möglichst viele Menschen bewegen. „Wir tragen alle die Verantwortung dafür. Ich denke, was derzeit passiert, ist nach dem Holocaust eine der größten Tragödien der Menschheit.“ Fuocoammare Italien / Frankreich 2015, 108 Min Regie: Gianfranco Rosi Mit: Samuele Pucillo, Mattias Cucina, Samuele Caruana, Pietro Bartolo, Giuseppe Fragapane Berlinale 2016 – Sektion: Wettbewerb Eine Aufzeichnung […]
[…]bleiben – wie oft auch in der Moderne – hinter diesen Momenten zurück. Von Kritikern gab es dafür wie für das ihrer Meinung nach uneindeutige Wandeln des Films zwischen heroischem Pathos und Antikriegs-Statement vernichtende Urteile. Der Popularität von „Hell´s Angels“ hat das jedoch nie geschadet. Mehr als 20 Jahre lief […]
[…]Synagoge und einen „Judenhof“ in Dresden nutzten. Er erfährt zudem vom ersten großen Autodafé nur 50 Jahre später, als „die“ Juden für das Wüten der Pest verantwortlich gemacht wurden. Geschildert wird weiterhin die Rolle von Juden als „Geldverleiher“ im 14. und 15. Jahrhundert sowie erneute Verfolgungen, die der Kurfürst deshalb […]