Suchergebnisse für "die weiße rose"
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[…]erzählte er von angeblichen Vergewaltigungen und Ritualmorden – frei erfundene Geschichten, die die jüdische Minderheit als bösartig und gefährlich diffamieren sollten. Er scheute auch nicht davor zurück, die seit dem Mittelalter verbreitete Legende von angeblichen jüdischen Ritualmorden an christlichen Kindern erneut aufzuwärmen. Viele Zeitgenossen empfanden Der Stürmer als obszön und […]
[…]„Wenn unsereiner jemand gern hat, findet sich immer im Stammbaum irgendeine Kleinigkeit, die die Ehe verbietet, und so kommt es, dass bei uns immer Mann und Frau zwanzigmal miteinander verwandt sind. Das Resultat ist, dass von den Kindern die Hälfte Trottel und Epileptiker sind.“ Nach langen Verhandlungen und auch wegen […]
[…]über die NS-Verbrechen wie die Perspektiven in und von einem Ort des Terrors. Die Botschaft, die die Nachgeborenen nach einem Besuch einer Gedenkstätte außer dem Tatsachenwissen mitnehmen, ist dabei längst nicht mehr nur auf die Angst gerichtet, in Deutschland könnten sich diese Verbrechen wiederholen. Die Ermunterung zu Zivilcourage und Solidarität […]
[…]Hetze ist später auch wissenschaftlich untersucht worden – etwa in einer französischen Studie, die unter dem Titel „Der Stürmer: Instrument der nationalsozialistischen Ideologie – une analyse des caricatures d’intoxication“ (Paris 2012) die vergiftende Wirkung der Karikaturen analysiert. Rupprechts Schreckbilder trugen auf jeden Fall wesentlich dazu bei, antisemitische Vorurteile in der deutschen […]
[…]Täter auf das Ereignis, dadurch werden, so Hirsch (2002, S. 206) „Idiome [mobilisiert, S.K.], die die verheerende Geschichte der Bilder verdunkeln“. Dass seine gesamte Familie in Treblinka ermordet wurde, erfährt Władysław Szpilman im Film durch einen Bekannten. Auf die Ermordung seiner Familie wird nicht wieder eingegangen, was verdeutlicht, dass im […]
[…]die wie Wandzeitungen des Verlusts die Stadt tapezieren, sondern auch durch die Art, wie die Kamera die Gesichter der Hinterbliebenen studiert. In langen, fast unerträglich intimen Einstellungen werden aus anonymen Trauergemeinschaften individuelle Schicksale: die Mutter, die ihren Sohn an der Front verlor und nun dessen Baby wie eine Reliquie im […]
[…]Damit war Speer für nahezu alle Bereiche der Kriegsökonomie verantwortlich. Er nutzte diese Macht, um die Produktion trotz immer heftigerer alliierter Luftangriffe bis 1944 hochzuhalten. Trotz alliierter Bombenangriffe und der zunehmenden Knappheit an Rohstoffen konnte er persönlich die deutsche Gesamtproduktion bis Anfang 1945 erstaunlich steigern – in manchen Rüstungsbranchen um […]
[…]in Kriegszeiten. Kesselring selbst sah sich bis zu seinem Tod als jemand, der seinem Land gedient hatte. Diese Selbstwahrnehmung steht in Gegensatz zu den Urteilen vieler Historiker und der Opfer seiner Kriegsführung. Seine Weigerung, die moralischen Implikationen seines Handelns anzuerkennen, ist charakteristisch für viele hochrangige Militärs des Dritten Reiches. Die […]
[…]Disneys auf und erläuterte seine Theorien. Gab es aber eine Person in den 1950ern in den USA, die für die Öffentlichkeit unantastbar war, so war dies Walt Disney. Wernher von Braun zu dieser Zeit in Zweifel zu stellen hätte bedeutet, Walt Disney zu kritisieren. Dies war aber zu jener Zeit […]
[…](let our camp be pure). Gesetzeszweck war damit in erster Linie, unter den Einwanderern, die die NS-Vernichtungspolitik überlebt hatten, Rechtsfrieden zu schaffen. Es sollten einerseits diejenigen bestraft werden, die sich schuldig gemacht hatten, andererseits aber auch diejenigen entlastet, die zu Unrecht verdächtigt wurden, Kollaborateure gewesen zu sein. Außerdem ging es […]