Suchergebnisse für "die weiße rose"

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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg

[…]der damals noch stummen Filmberichte. In Deutschland waren es vor allem zwei Wochenschauen, die die Kinos mit Kriegsberichten versorgten: Die vom Berliner Scherl-Verlag produzierte »Eiko-Woche« und die »Messter-Woche« des konservativen Berliner Filmverleihers Oskar Messter. In Frankreich – und auch international – dominierte das in Paris produzierte Pathé-Journal. Bei Kriegsausbruch waren […]

Houston Stewart Chamberlain – von Udo Bermbach

[…]zum Bruch internationalen Rechts. Man gewinnt den Eindruck, dass Bermbach im Verlauf seiner Studie immer mehr die kritische Distanz verliert und sich zum Anwalt Chamberlains aufschwingt. Wenn eine Biografie ihrem Untersuchungsobjekt schon unbedingt Empathie entgegenbringen will, so sollte sie sich dabei wenigstens auf ein solides psychologisches Fundament stellen. Sigmund Freuds […]

„Ein Ungeheuer, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß“ – von Franziska Krah

[…]es dann allerdings bei den Diagnosen (Psychose, Neurose, Narzissmus, Minderwertigkeitskomplex), die die Antisemitismusforscher stellten. Zudem blieb umstritten, ob die Pathologie eher auf der Ebene von Individuum oder Gesellschaft zu verorten sei. Mit der damals noch unterentwickelten Sozialpsychologie war das nicht zu klären. Die wichtigste bleibende Erkenntnis der psychologischen Forschungstradition ist, […]
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Albert Speer (1905–1981)

[…]Damit war Speer für nahezu alle Bereiche der Kriegsökonomie verantwortlich. Er nutzte diese Macht, um die Produktion trotz immer heftigerer alliierter Luftangriffe bis 1944 hochzuhalten. Trotz alliierter Bombenangriffe und der zunehmenden Knappheit an Rohstoffen konnte er persönlich die deutsche Gesamtproduktion bis zum Sommer 1944 erstaunlich steigern – in manchen Rüstungsbranchen […]

Who Killed Alex Odeh? – von Jason Osder

[…]jener Tage als unverzeihliche Provokation wahrgenommen wurde. Die Filmemacher zeigen auf, wie die Medienberichterstattung jener Zeit die Zielscheibe auf Odehs Rücken fast schon mitzeichnete. Besonders hervorzuheben ist die akribische Recherchearbeit, die weit über das bloße Sammeln von bekanntem Archivmaterial hinausgeht. Ein wesentlicher Teil der Dokumentation folgt der Arbeit des Journalisten […]

Zweiter Weltkrieg: Ursachen, Verlauf und Folgen

[…]Zivilisten verbunden. Am 9. April 1940 griff Deutschland Dänemark und Norwegen an. Im Mai begann die Offensive gegen die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich. Der Begriff „Blitzkrieg“ beschreibt die schnellen Erfolge, erklärt aber nicht sämtliche militärischen Voraussetzungen. Nach dem französischen Waffenstillstand im Juni blieb Großbritannien im Krieg. Unter Premierminister Churchill […]

Franz Kafka – von Peter-André Alt

[…]1921 an Max Brod über diese Entfremdung von der jüdischen Tradition: „Weg vom Judentum wollten die meisten, die deutsch zu schreiben anfingen, sie wollten es, aber mit den Hinterbeinchen klebten sie noch an dem Judentum des Vaters und mit den Vorderbeinchen fanden sie keinen neuen Boden.“ Ausführlich geht der Biograf […]

Der halbe Stern – von Brigitte Gensch u. a. (Hrsg.)

[…]Frage, wieso der Begriff ‚halbjüdisch’ nicht augenblicklich schaudern macht (…).“ (S.166) Die Auswirkungen auf die so Klassifizierten werden in den nun folgenden Fallbeispielen deutlich. In den Fallbeispielen werden die generationsübergreifenden Zuschreibungen „halbjüdisch“ und deren Bedeutungen in den Familien und für die einzelnen Personen ausführlich dargestellt. Diese biografische Perspektive wird auch […]
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Allein gegen Hitler – von Wolfgang Benz

[…]zu delegitimieren suchten. Ausgehend von der Person Georg Elser gelingt Wolfgang Benz eine Studie, die die Grenzen einer traditionellen Biografie sprengt und zu einer Sozialgeschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird, indem sie – verständlich formuliert – die Hintergründe des Handelns seines Protagonisten ausführlich darlegt, einordnet und […]

Juergen Teller: Auschwitz Birkenau (2025)

[…]– filigrane Muster, heimlich von Häftlingen in Gebäudeteile eingearbeitet, oder verwelkende Rosen, die Besucher als stilles Gedenken hinterlassen haben –, ohne sie zu stilisieren. Der Spiegel bezeichnete diese formale Nüchternheit jüngst als „verstörend exakt“, ein Echo jener Präzision, mit der die Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten arbeitete, und fragte provokant: „Darf Teller […]