Suchergebnisse für "die weiße rose"
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[…]der lange auch von der Forschung nicht beachtet wurde. Während der Widerstand der Studenten der Weißen Rose frühzeitig gut erforscht wurde, mussten die überwiegend aus der Arbeiterschaft stammenden Edelweißpiraten bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts darum kämpfen, überhaupt als Widerstandskämpfer anerkannt zu werden. Zöllers Roman basiert auf intensiven Recherchen. Im […]
[…]dass sich die völkische Bewegung seines Werks bemächtigte. Beide Kapitel zeigen auf, dass die Medien-, Verlags- und Rezeptionsgeschichte des Antisemitismus immer noch ein vernachlässigtes Forschungsfeld ist. Vor allem die völkischen Antisemiten der zweiten und dritten Reihe werden in ihrer Breitenwirkung gegenüber „Prominenten“ wie Treitschke, Stoecker oder Lagarde unterschätzt und fahrlässig […]
[…]Täter auf das Ereignis, dadurch werden, so Hirsch (2002, S. 206) „Idiome [mobilisiert, S.K.], die die verheerende Geschichte der Bilder verdunkeln“. Dass seine gesamte Familie in Treblinka ermordet wurde, erfährt Władysław Szpilman im Film durch einen Bekannten. Auf die Ermordung seiner Familie wird nicht wieder eingegangen, was verdeutlicht, dass im […]
[…]in Kriegszeiten. Kesselring selbst sah sich bis zu seinem Tod als jemand, der seinem Land gedient hatte. Diese Selbstwahrnehmung steht in Gegensatz zu den Urteilen vieler Historiker und der Opfer seiner Kriegsführung. Seine Weigerung, die moralischen Implikationen seines Handelns anzuerkennen, ist charakteristisch für viele hochrangige Militärs des Dritten Reiches. Die […]
[…]die wie Wandzeitungen des Verlusts die Stadt tapezieren, sondern auch durch die Art, wie die Kamera die Gesichter der Hinterbliebenen studiert. In langen, fast unerträglich intimen Einstellungen werden aus anonymen Trauergemeinschaften individuelle Schicksale: die Mutter, die ihren Sohn an der Front verlor und nun dessen Baby wie eine Reliquie im […]
[…]Hintergründe des sogenannten „Historikerstreits“ (1986/1987) kurz ausgeleuchtet, ohne die diese Kontroverse nicht zu verstehen ist. Der „Historikerstreit“ drehte sich um die Frage, wie bzw. ob die nationalsozialistische Judenvernichtung 40 Jahre nach Kriegsende historisch einzuordnen ist. Die Diskussion kann als Resultat einer gewissen Entwicklung gesehen werden, die zu Beginn der 80er […]
[…]hierfür dürfte die Lektüre zeitgenössischer „anthropologischer“ Literatur gewesen sein, die die Lehre von einer arischen Herrenrasse wie von List verbreitet propagierte: „Origines Ariacae“ von Karl Penka (1847 -1912), „Die Heimat der Indogermanen“ von Matthäus Much (1832 – 1909) und „Die Germanen“ von Ludwig Wilser (1850 – 1923). Lanz, Hochstapler, der […]
[…]enthält zahlreiche antisemitische Passagen wie diese: „Unter Luzifers Hofgesind verstehe ich diejenigen, die nordischen Geblütes inne und ihm getreu, einen ‚Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht’ als Ziel ihrer Gottsucht sich erkoren hatten und nicht die Berge Sinai oder Zion in Vorderasien.“ Da „Luzifers Hofgesind“ im Grunde Rahns Reisetagebuch […]
[…]Disneys auf und erläuterte seine Theorien. Gab es aber eine Person in den 1950ern in den USA, die für die Öffentlichkeit unantastbar war, so war dies Walt Disney. Wernher von Braun zu dieser Zeit in Zweifel zu stellen hätte bedeutet, Walt Disney zu kritisieren. Dies war aber zu jener Zeit […]
[…](let our camp be pure). Gesetzeszweck war damit in erster Linie, unter den Einwanderern, die die NS-Vernichtungspolitik überlebt hatten, Rechtsfrieden zu schaffen. Es sollten einerseits diejenigen bestraft werden, die sich schuldig gemacht hatten, andererseits aber auch diejenigen entlastet, die zu Unrecht verdächtigt wurden, Kollaborateure gewesen zu sein. Außerdem ging es […]