[…]und zehn Freisprüche aus. Grundlage des Prozesses war eine Zeugenaussage von Szmul Wasersztajn, die dieser am 5. Juni 1945 vor der Jüdischen Historischen Kommission in Białystok gemacht hatte. Danach hatten in Jedwabne nur sieben Juden überlebt, die von der Polin Wyrzykowska gerettet worden waren. Jedwabne war seit dem September 1939 […]
[…]uns auf der Gästeliste angesehene gesellschaftliche jüdische Bankiers wie Franz von Mendelssohn, die die Geld- und Finanzbranche der Zeit entscheidend mit beeinflussen. Mit Rudolf Hilferding taucht einer der signifikantesten politischen Vertreter der Wirtschaft im Hause Wassermanns auf. Unter Gustav Stresemann ist er Reichsfinanzminister. Seine Laufbahn endet mit der Flucht und […]
[…]sogar das Bundeskabinett distanzierte sich einschließlich seines Nachfolgers im Finanzressort. Die Sicht auf die Opfer des NS-Regimes war nicht einheitlich. Während die Entschädigung von Juden und ehemaligen politisch Verfolgten trotz finanzieller Bedenken in der Öffentlichkeit eher zustimmend angenommen wurde, war die Akzeptanz solcher Verfolgtengruppen wie z. B. „Zigeuner“ und Zwangssterilisierte […]
[…]mit „aller gebotenen Härte“ durchgeführt werden. Im Sinne der NS-Ideologie bedeutete dies, die größtmögliche Bestrafung für alle beteiligten und vermeintlich beteiligten Personen durchzuführen und dabei keine Rücksicht auf die zivile Bevölkerung zu nehmen. Militärische Lage und Durchführung des Massakers Auf dem Weg zur Front wurde die SS-Panzer-Division mit verstärkten Aktivitäten […]
[…]eine Luftbrücke ein, um Berlin und seine Bewohner zu versorgen. Am 12. Mai 1949 öffnete die UdSSR die Sperren wieder. Diese Blockade und ihr Scheitern gelten als erster Höhepunkt des Kalten Krieges und Grundstein für den sogenannten „Eisernen Vorhang“. Eine Teilung Deutschlands zeichnete sich immer deutlicher ab. Die Westmächte beauftragen die Ministerpräsidenten […]
[…]Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland war kaum koordiniert. Deutschland erfuhr erst durch die Medien vom Angriff auf Pearl Harbor. Die Unterschätzung der japanischen Fähigkeiten entsprach auch dem damals verbreiteten Überlegenheitsgefühl der westlichen Welt gegenüber ethnisch nicht amerikanisch- oder europäischen Völkern. Erinnerung an Pearl Harbour & Gedenkkultur Der heutige Erinnerungsort Pearl […]
[…]um ein positives Bild der Wehrmacht und des Zweiten Weltkriegs zu zeichnen. Diskussion um die Strafbarkeit Die Verwendung der Hefte in rechtsextremen Zusammenhängen führte zu Diskussionen über ihre mögliche Strafbarkeit. Während die Hefte selbst meist nicht direkt unter das Verbot von NS-Propaganda fielen, war ihre Verwendung zur Verbreitung rechtsextremer Ideologie […]
[…]Erst wenn keine Vielen mehr ohnmächtig sind, wird es kein Reservoir mehr geben für die Bewegung, die die Ohnmacht in Terror verwandelt.“ Die Herausforderung besteht darin, politische Ohnmacht nicht zu pathologisieren, sondern in demokratische Handlungsmacht zu übersetzen – ein Prozess, der stets neu erkämpft werden […]
[…]nahm sie erstmalig an einem Fürbitte-Gottesdienst teil und hörte dort eine Predigt Niemöllers, die die allgemeine Angst vor dem Regime gewissermaßen hinter bitterem Spott verbarg: „Gott sei Dank, daß unsere evangelischen Pfarrer nun dorthin kommen, in die Staatsgefängnisse, zu denen wir schon lange keinen Zugang mehr hatten. Nun lasst uns […]
[…]Bevölkerung wilde Tiere. Aber wie verhielt es sich bei den Amerikanern? Und damit sind natürlich die weißen, europäisch-stämmigen Amerikaner gemeint, denn auch Afroamerikaner waren in den Augen vieler Deutsche ja nur Wilde. Waren Frauen Vergewaltigungsopfer weißer US-amerikanischer Soldaten, die in den Folgejahren ja auch als Befreier und neue Verbündete und […]