[…]was die demokratische Öffentlichkeit im fünfundsiebzigsten Jahr nach der Machtübernahme der Hitler-Clique feststellen muss: Die Deutsche Bahn will ganz offensichtlich ihre Mitverantwortung an der Deportation von jüdischen Kindern in die Konzentrationslager vergessen machen, indem sie dem, an dieses braune Kapitel der Geschäftstätigkeit der damaligen Deutschen Reichsbahn erinnernden Zug, hohe Trassennutzungsgelder und […]
[…]aus unterschiedlichen historischen Phasen dieser Siedlung. Mitten in der Aufzählung ist Adolf-Hitler-Platz zu hören. Danach folgen Stimmen von Erwachsenen, die Berichte von ehemaligen Bewohnern der Anlage wiedergeben. Die Künstlerin Michaela Melián, die auch als Solomusikerin („Baden-Baden“) und als Mitglied der Münchener Band FSK bekannt ist, hat diese Ton-Dia-Installation geschaffen. Die […]
[…]erschöpft sich nicht in einem Kanon der Weltanschauungsproduzenten von Gobineau bis Hitler. Um Entstehung und Verbreitung judenfeindlicher Mentalitäten zu erforschen, muss man sich Medien der Alltagskultur zuwenden wie sie häufig nur als Ausstellungsstücke in Museen oder Objekte privater Sammlungen überliefert sind. Eine der größten Sammlungen dieser Art befindet sich im […]
[…]eine ganze Division wert“. Die Deutschen haben seinen Kriegswert noch höher eingeschätzt: Hitler sah in ihm den „Reichsfeind Nummer 1“, schlimmer als Stalin selber. Goebbels setzte eine Prämie von 250.000 Reichsmark für denjenigen aus, der ihn lebend nach Berlin brächte (wo gerade er die Meldung vom deutschen Endsieg über die […]
[…]war. Abordnungen der faschistischen Bewegung Junges Ägypten oder der nach dem Vorbild der Hitlerjugend organisierten irakischen Futtuwah nahmen 1936 bzw. 1938 sogar an den Reichsparteitagen der NSDAP teil. Die Syrische Nationalsozialistische Partei und die Phalanges Libanaises waren mit hakenkreuzartigen Fahnen und Faschistengruß auch äußerlich an der NSDAP angelehnt. Die Jugendorganisation […]
[…]Komponist der jetzt mitrestaurierten Filmmusik, Hans-Otto Borgmann, zuvor immerhin die Hymne der Hitler-Jugend komponiert hatte. Auch Berliner Schülerinnen und Schülern wurde am 17. Februar 2010 die Gelegenheit gegeben, den Film anzusehen und im Anschluss daran – organisiert durch die US-Botschaft in Berlin – ein Zuschauergespräch mit Stephanie Brancaforte, Expertin für […]
[…]mit dem Kommunismus hatte er, sich aber wieder abgewandt. Klarsichtig erkannte er die Hitler-Fresse bereits 1923 als personifizierte Gefahr des Faschismus, als andere ihn noch nicht kennen und fürchten wollten. Die Ausstellung zeigt die Schnittstelle im Werke Grosz’ zwischen unikater Zeichnung und Montage und der reproduzierten Massenware in Gestalt von […]
[…]auch in der NS-Zeit Handlungsalternativen gab. So stellt er im Kapitel „Krieg und Frieden“ dem Hitler-General Friedrich Paulus den Deserteur Ludwig Baumann gegenüber und erläutert, dass Baumann nicht nur im Dritten Reich massivster Verfolgung ausgesetzt war, sondern bis vor einem Jahr in der Bundesrepublik Deutschland um seine Rehabilitierung kämpfen musste. […]
[…]vom 10. März 1965, in der sich Rainer Barzel (CDU), folgendermaßen äußert: „Hitler hat die vaterländische Gesinnung der Deutschen und ihren Idealismus missbraucht … Dieses deutsche Volk ist nicht kollektiv schuldig geworden … Wir haben immer säuberlich getrennt kriminelle Delikte von politischem Irrtum. Auch das werden wir weiter tun. Und […]
[…]Zeiten ist. Der Mensch bedroht den Menschen, der Mensch tötet den Menschen, über Stalin bis Hitler. Kusnezows Kindheit hat alles zu bieten, Terror, Antisemitismus, Neid, Hass, Denunziantentum, Mitläufer, Selbstzensur, Vernichtung der Wörter, grenzenlosen Hunger, den Gulag, KZs, Lust zu töten, das Glück zu überleben und die schwere Last der Vergangenheit. […]