Suchergebnisse für "die weiße rose"

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Antiliberalismus und Antisemitismus – von Henning Albrecht

[…]nivellierender Liberalisierungspolitik und des Modernisierungsprozesses fühlen und diesem Zweck diente die Gründung des Preußischen Volksvereins 1861. In dieser Phase des Übergangs begann der „moderne“ Antisemitismus den christlich bestimmten Antijudaismus sukzessive abzulösen. Er fand seinen Ausdruck im Vorwurf, konstatiert der Autor, die Juden hätten mit Unterstützung der kapitalismusfreundlichen liberalen Politik das […]
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Der Sieg des Glaubens – von Leni Riefenstahl

[…]eine große Parade durch die Stadt abgehalten. Wirklich bemerkenswert ist aber die eine Sache, die in diesem Film, der voll und ganz unter dem Zeichen des Sieges der nationalsozialistischen Bewegung steht, anders ist als bei seinem Nachfolger, womit nicht die ausgefeiltere Filmtechnik gemeint ist, sondern ein Detail, das dem unbedarften […]

Der letzte Zug – von Joseph Vilsmaier u. a.

[…]und Freude, als sie feststellen, dass der Galgen nicht ihnen, sondern den Partisanen galt. Albert Rosen sieht die Flucht als einzigen Ausweg. Neumann wird zum Mitstreiter. Tag und Nacht sägen sie an den Gitterstäben, Tag und Nacht versuchen sie, ein Loch in den Waggonboden zu hauen. Ruth Zilbermann und Nina […]

Andrej Wlassow (1901–1946)

[…]Die Geschichte der Wlassow-Armee. 2., unveränd. Aufl. Rombach, Freiburg 1986. Joachim Hoffmann: Die Tragödie der „Russischen Befreiungsarmee“ 1944/45. Wlassow gegen Stalin. Herbig, München 2003. Aleksandr Lapsin: Rokovaja schvatka: Vlasov, Stalin, Allilueva, Gitler, Berija i drugie – neizvestnoe. Kron-Press, Moskva 1997. Matthias Schröder: Deutschbaltische SS-Führer und Andrej Vlasov 1942–1945. „Rußland kann […]

Georg Grosz. Korrekt und anarchisch – Akademie der Künste

[…]von Briefen aus der Zeit vor 1932, 159 Jugendzeichnungen sowie eine Serie mit 23 Portraitstudien, die Grosz von seinem Freund Max Hermann Neiße angefertigt hatte. Die gesamte Neiße-Serie ist jetzt in der Ausstellung komplett zu sehen. In Schaukästen präsentiert sind auch viele der 204 Skizzenbücher aus der Zeit in den […]
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Abisag Tüllmann 1935–1996. Bildreportagen und Theaterfotografie

[…]geboren. Ihren Vater, Besitzer eines Lesezirkel-Vertriebs, zwangen die Nazis aufgrund seiner Ehe, die die Nazi-Definition der „Rassenschande“ erfüllte, sein Unternehmen zu verkaufen. Er starb kurz nach dem Krieg. Mutter und Tochter ließen sich in Wuppertal nieder, wo Abisag Tüllmann die Werkkunstschule besuchte und arbeitete für eine Werbefirma Paul Pörtners, der […]
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Dunkelblum – von Eva Menasse

[…]große Fabulierfreude auf jeder Seite anzumerken. So grausam die Geschichte um die Ermordeten und die Mörder, die aus Niedertracht, Habgier und Opportunismus handelten, auch ist, Menasse gelingt ein Ton, der auch Ironie und Sarkasmus nicht scheut, was die spannende Lektüre bis zum Schluss zu einem Lesevergnügen macht. Ihren Roman spickte […]

Shoah – von Claude Lanzmann

[…]Dokumentation. Neben einigen gedrehten Szenen sind es vor allem die ausführlichen Interviews, die die Länge des Films erklären. Lanzmann ließ dafür Personen aus unterschiedlichen Ländern befragen, die wenigstens eines der Lager durchlaufen hatten. Für den Zuschauer entsteht dabei schnell ein Gefühl der Nähe und Beklemmung, da Lanzmanns Kamera keinerlei Distanz […]

Der Dritte Bruder – von Kathrin Jahrreiss

[…]verliert 1936 als »jüdisch Versippter« seine Arztstelle; mit Frau und Töchtern gelingt ihm die Flucht in die USA, wo er sich als Nervenarzt neu erfindet. Otto, der Jüngste – der titelgebende »dritte Bruder« und Großvater der Regisseurin –, glaubt an den preußischen Rechtsstaat, heiratet die jüdische Zeichenlehrerin Ruth Mannheim und […]

Holy Week – von Andrei Cohn

[…]Stilmitteln ist „Holy Week“ kein leicht und locker konsumierbarer Film. Er entführt die Zuschauer in die Idylle eines rumänischen Dorfs am Anfang des 20. Jahrhunderts. Im örtlichen Gasthof sitzen Männer beisammen und diskutieren über die Evolution aus ihrer Sicht: Demnach ist es allzu leicht, einen jüdischen Zeitgenossen an seiner Physis […]