Suchergebnisse für "die weiße rose"

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Joseph Süß Oppenheimer vulgo „Jud Süß“

[…]versank seine Gestalt nach dem Tod dagegen in einer Flut Hass erfüllter Flugschriften, die bis in die Gegenwart nachwirken. Der Jerusalemer Zeichner Jona Mach brach mit dieser Tradition und illustrierte als erster Jude Süß‘ Schicksal. Die Berlinerin Angela Laich folgte mit einem großen Radier-Triptychon, das den Bogen schlägt vom einflussreichen […]

Leni Riefenstahl – von Nina Gladitz

[…]August 1942 wurde er entlassen. Nach seinen Erinnerungen geschah dies auf Betreiben Riefenstahls, die ihn für die Arbeit an „Tiefland“ benötigte. Anhand der durch Gladitz’ Recherche nun vorliegenden chronologischen Aufstellung von Zielkes Vormund, Ambrosius Kuckelkorn, sowie eines Briefs Riefenstahls an Zielkes Stiefvater lässt sich die Diabolik Riefenstahls nachweisen. Sie erzwang […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2014

[…]barbarischen Akt nicht tatenlos zu. Sie installieren eine Truppe von „Kunstschutzoffizieren“, die die Aufgabe erhält, hinter den feindlichen Linien nach gefährdeten Gemälden und Skulpturen zu fahnden und sie in Sicherheit zu bringen. Regisseur George Clooney, der auch die Hauptrolle übernahm, verknüpft komische, tragische und pathetische Momente zu einem Hohelied auf […]

Fail Safe (Angriffsziel Moskau) – von Sidney Lumet

[…]Grady, fliegen weiter. Der amerikanische Präsident kämpft nun darum, eine Lösung zu finden, die die Sowjetunion vor einem Gegenangriff bewahrt. Er weiß, dass, wenn er scheitert, ein nuklearer Holocaust unvermeidlich sein würde. Seine Idee: Eine freiwillige Vergeltungsmaßnahme soll den globalen Atomkrieg verhindern. Ein amerikanischer Bomber soll New York City mit […]

Der Überfall – von Kurt Pätzold

[…]Die Weisung 21 zum Fall Barbarossa trug somit auch die Handschrift des Stalingradkämpfers Paulus, die die Folie für unzählige Kriegsverbrechen, Tod und Zerstörung war. Deutlich wird für den Leser allerdings auch, das sowjetische Schuldkonto vor allem in der ersten Kriegsphase ist nicht gerade gering. Brutale Maßnahmen, es auszugleichen, erwiesen sich […]

Der Mythos vom guten Krieg – von Jacques R. Pauwels

[…]3-89438-220-1. Gut gemeint reicht nicht Antifaschismus ist nicht alles: Jacques Pauwels untersucht die Frage, welche Interessen die USA im Zweiten Weltkrieg verfolgten. In einem Moment, da kritische Erörterung der vergangenen und vor allem der gegenwärtigen Politik der herrschenden und regierenden Kreise der Vereinigten Staaten von Amerika als Missachtung der Opfer […]
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12 Jahre, 3 Monate, 8 Tage – von Andreas Nachama

[…]sind die äußerst lesenswerten Quellen, die Nachama in die Texte einfügt und auf die sich die Sachdarstellungen häufig beziehen. Es handelt sich neben instruktiven Landkarten und Statistiktabellen vor allem um zahlreiche Faksimiles der Nazi-Hetzzeitung Völkischer Beobachter. Das „Kampfblatt der national-sozialistischen Bewegung Großdeutschlands“ lässt neben Führerkult und Nazipropaganda, vor allem während […]

Antisemitismus im nationalsozialistischen Film. Jud Süß und Der ewige Jude – von Stefan Mannes

[…]seiner Betrachtungen bilden, zuerst getrennt voneinander. Nach einer übersichtlichen Einleitung, die die Rolle des Films als Propagandainstrument im Dritten Reich beleuchtet, arbeitet er mit gebotener Präzision die antisemitischen Sequenzen heraus. Jeder Film wird im Hinblick auf seine historische Einordnung und seine Entstehungsgeschichte beleuchtet. Abschließend folgt eine punktgenaue, handlungschronologische Analyse. Spätestens […]
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Der Reichsarbeitsdienst (RAD)

[…]jungen Männern zwischen 18 und 25 Jahren, die zur Arbeit verpflichtet waren; für Frauen wurde die Dienstpflicht erst 1939 eingeführt. Der „Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend“ (RADwJ) bestand indessen nur auf dem Papier, da er erst im April 1936 formal in den RAD inkorporiert wurde. Bis dahin war es so, dass […]

Letzte Haut – von Volker Harry Altwasser

[…]einer korrumpierten entmenschlichten Justiz im Dritten Reich deutlich. Einer Justiz, die die Augen vor den Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht nur verschließt, sondern mitmischt und fast ungesühnt ausgeht. Deutlich wird dieses insbesondere am Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, bei dem Dr. Georg Konrad Morgen alias Dr. Schmelz als Entlastungszeuge der Verteidigung eine Plattform […]