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Mythos Rommel? Kritik einer Verblödung

[…]Werk des polnischen Militärhistorikers Janusz Piekalkiewicz: Rommel und die Geheimdienste in Nordafrika 1941-1943 (1998). Rommels Planungen wurden vom englischen Nachrichtendienst entschlüsselt und unterlaufen. Wie reagierte der Feldherr darauf? Mit der typisch deutschen Hysterie: Verräter seien die Italiener gewesen. Solcher Schwachsinn wäre zu inszenieren gewesen: Ein Feldherr versteht nichts vom Nachrichtendienst. […]

Spielzeugland – von Jochen Alexander Freydank

[…]Menschen wird durch völlige Stille der Umstehenden vermittelt. Heinrichs Mutter entscheidet sich dafür, David als ihren Sohn Heinrich auszugeben und wenigstens den Jungen vor der Deportation zu retten, obgleich sie nicht wissen kann, ob sich nicht Heinrich in einem anderen Waggon befindet. Davids Eltern gehen anscheinend die gleichen Gedanken durch […]

„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

[…]entlassen und das 1934 geschaffene Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung dafür zuständig. Es sollte zur Ausland-Hochschule ausgebaut werden. In der Folgezeit entwickelten staatliche Bürokratie und Funktionäre der NSDAP jeweils ein an eigenen Vorstellungen ausgerichtetes Interesse an beiden wissenschaftlichen Einrichtungen. Nach mehrjährigen, kontrovers geführten Diskussionen über Inhalte und Ziele der […]
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Europäisches Appeasement und deutsche Aufrüstung 1933–1936

[…]sollte oder konnte damit nennenswerter Einfluss auf die deutsche Innenpolitik genommen werden. Dafür garantierte die Einhaltung der Abrüstungsbestimmungen des vielgeschmähten Vertrags, jede erneute deutsche Aggression in Zukunft praktisch unmöglich zu machen. Dies war fraglos ein Eingriff in die Souveränität des deutschen Staates, in Anbetracht eines von Deutschland initiierten Weltkrieges, der […]
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1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]die britische Mandatsmacht die Einwanderung nach Palästina empfindlich zu beschränken. Auslöser dafür war eine Welle der Gewalt seitens der arabischen Nationalbewegung. Vorwand für diesen sog. arabischen Aufstand waren gewalttätige und tödliche Auseinandersetzungen zwischen Juden und Arabern im April 1936 gewesen. Der Grund der Gewalt war jedoch die finale Transformation des […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren (1939–1945) und seine tschechischen Kollaborateure

[…]mehr, nicht für Deutsche und auch nicht für Tschechen. In gewisser Weise ist Hácha ein Beispiel dafür, dass die Grenzen zwischen „Kollaboration“ und „Widerstand“ fließend sind. Nur die „niederste“ Form von Kollaboration, die Denunziation, ist eindeutig auszumachen: Wer aus niederen Beweggründen dem Feind einen Mitmenschen ausliefert, indem er ihn wegen […]
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„Murka“ – Geschichte eines Liedes aus dem sowjetischen Untergrund

[…]und diesen Beschluss auch umgehend ausführen: „Du hast unsere Himbeere (Bande) verraten, nimm dafür eine Himbeere (Kugel)“. Murka ist eigentlich bei Russen ein beliebter Name für Katzen, und als das Lied in den 1920-er Jahren in Odessa aufkam, hieß es noch „Ljubka“ (Liebchen) und war auf eine „Mascha“ gemünzt. Als […]
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Das Glück hat mich umarmt – von Nejusch

[…]dieses Schweigen zu bezwingen wäre, gibt es nicht. Das Buch von Nejusch ist ein gutes Beispiel dafür. Ein deutscher Journalist, wäre er redlich, hätte nach der Lektüre von Nejuschs Buch geschrieben, dass die Autorin „mit uns“ abgerechnet hat. Ich habe auch diese Formulierung benutzt, ich bin aber eine Fremde, eine […]

Der Kreisauer Kreis: Zeitleiste

[…]anderen deutschen Regierung schließen würde, und ich antwortete, dass es eine Reihe von Gründen dafür gäbe, die dafür sprächen, daß er sehr wohl eine solche Stellung beziehen würde. Gewisse Reden und auch gewisse Handlungen deuteten in eine solche Richtung. (…)” (Zitiert nach Henrik Lindgren). 18. März Zweites Gespräch zwischen Trott […]