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[…]Ende 1948 eine umfangreiche Akte vor, die zahlreiche entlastende Aussagen enthielt und Grundlage dafür war, dass Körner am 15. November 1950 als „entlastet“ eingestuft wurde. Diese Spruchentscheidung gilt es zunächst einmal zur Kenntnis zu nehmen. Kritisch bleibt anzumerken, dass sich der Entnazifizierungshauptausschuss des Landes Schleswig-Holstein nicht konsequent mit der Validität […]
[…]Umgebung blieben gewisse Veränderungen im Verhalten Seiner Hoheit nicht verborgen. Dafür sprechen die Art ihrer Begegnungen sowie ihr reger Briefwechsel. Er habe noch nie soviel geschrieben. Während ihrer Verlobungszeit gingen fast täglich Briefe hin und her. Friedrich Wilhelm war damals im Heerlager (April bis Dezember1793). Lesen wir mal hier: „Mein […]
[…]1918 wollte Müller eine stärkere Betonung des „Rätegedankens“ durchsetzen und besonders dafür sorgen, dass der Arbeitnehmerschaft so viele „Früchte der Revolution“ wie möglich erhalten blieben; da er den führenden Kräften in der Mehrheits-SPD ein Dorn im Auge war, wurde bereits zu Beginn des Kongresses dafür gesorgt, dass Müller keine Stimme […]
[…]schlafen; das Ungeziefer hinderte sie daran. Die sonntägliche Mittagsruhe war aufgehoben. Aber dafür den ganzen Tag Stockschläge – die Hunde ständig an den Fersen – die Angst vor dem geringsten Schwächeanfall, die verringerten Essensportionen, das Fehlen jeglicher ärztlicher Pflege zu Anfang, die furchtbaren sogenannten wissenschaftlichen Versuche, Verpflanzungsversuche an Menschen und […]
[…]Häftlinge, unter den Insassen auch als Kapos bekannt, erhielten gewisse Privilegien. Im Gegenzug dafür waren sie jedoch gezwungen, den Befehlen der SS bedingungslos zu folgen. Eine schmerzhafte Ambivalenz zwischen Vorrecht und Unterwürfigkeit. Unter der Maske der Kollaboration versteckten einige der Funktionshäftlinge jedoch auch Menschlichkeit. In ihrer heimlichen Rolle als Beschützer […]
[…]Gegner zählten, wuchs die Belegung bis Ende 1938 auf 20.000 Personen an. Maßgeblich waren dafür die Novemberpogrome, durch die nun auch vermehrt Juden ins Lager gelangten. Einen zweiten Zeitpunkt stark ansteigender Häftlingszahlen markieren der Beginn und der Verlauf des Zweiten Weltkrieges, womit die Inhaftierung von Bürgern anderer Länder verbunden war. […]
[…]ihre Produktionsstätten für Flugzeuge wegen zunehmender Luftangriffe nach Flossenbürg. Dafür mussten bis zu 5.000 KZ-Insassen lange Tunnels ins Gestein treiben beziehungsweise an der Montage von Kampfflugzeugen mitwirken. Nicht vorhandene Sicherheitsvorkehrungen, schlechte Bekleidung, extreme Wetterbedingungen mit strenger Kälte oder Nässe und vollkommen unzureichende Ernährung führten vielfach zum Tod. Zu den willkürlichen […]
[…]an einer Mauer, tranken Wein und riefen Swoboda! Freiheit! Mit gefalteten Händen dankte ich Gott dafür, dass wir diesen Tag noch erleben durften.“ Buder gehörte zu den Zeugen Jehovas und war bereits 1940 in Sachsenhausen interniert sowie im selben Jahr nach Wewelsburg verlegt worden. Sehenswert ist heute zu diesem Thema […]
[…]in Oxford, verließ es aber 1899, kurz vor oder schon während des Zweiten Burenkriegs in Südafrika, um der britischen Armee beizutreten. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits acht Jahre in der britischen Armee gedient hatte, war Carton de Wiart noch bis 1907 belgischer Staatsbürger geblieben. Am 13. September dieses Jahres […]
[…]Gedenkstätte Sachsenburg, die an es erinnert, ist somit ein wichtiger Erinnerungsort und Zeugnis dafür, dass der Terror der Nationalsozialisten bereits 1933 mit ihrer Machtergreifung seinen Lauf nahm. Die Einrichtung war ab 1934 das einzige KZ in Sachsen. Der kleine Ort Sachsenburg war ein Herrensitz mit einem Schloss, das bereits im Jahr 1864 […]