Suchergebnisse für "totaler Krieg"

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Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

[…]freilich anderer Bewertung – den Mustern filmischer Inszenierungen der NS-Propaganda. Die Kriegswochenschauen dienten als Muster für Kriegsdarstellungen – wenn sie nicht gar in Fernsehdokumentationen als „Originalaufnahmen“ präsentiert wurden. Zynisch könnte man von einem späten Sieg der NS-Bildpropaganda sprechen. Joachim Fests psychoanalytische Filmstudie „Hitler − Eine Karriere“ aus dem Jahr 1977 etwa intendierte eine Dekuvrierung […]
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Kriegsheld − Kinoheld – von Thomas Riederer

[…]besonderem Maße“, schrieb die Parteizeitung „Völkischer Beobachter“, „die die gesamte Kriegsführung der Kriegsmarine auszeichnet und zu den stolzesten Erfolgen führte“. Als die U 47 im Frühjahr 1941 unter bis heute nicht geklärten Umständen sank, wurde der Tod Priens in der NS-Propaganda zum Opfertod für die Volksgemeinschaft verklärt. Erstaunlich genug: Günther Prien, […]

Neue Reichskanzlei und „Führerbunker“ – von Dietmar Arnold

[…]deutlich. Im Gegensatz zu vielen Gebäuden in der Umgebung hatte die „Neue Reichskanzlei“ den Krieg relativ wenig beschädigt überstanden. In den ersten Monaten nach Kriegsende wurde das Gebäude sogar zu einer regelrechten touristischen Attraktion, vor allem für alliierte Militärangehörige. 1949 wurde dann damit begonnen, das Gebäude abzureißen. Der „Führerbunker“ auf […]
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Lichtspieltheater im Dritten Reich

[…]unter Einschluss Österreichs und des Sudetenlandes und Luxemburgs). Erst danach gingen kriegsbedingt die Zahlen wieder zurück. Anders als im Produktions- und Verleihsektor, der von wenigen Firmen – allen voran der Ufa – dominiert wurde, gab es im Kinobereich überwiegend kleine, selbständige Unternehmen. Der NSDAP war es vor der Machtergreifung nur […]

Hitlers Kriminalisten – von Patrick Wagner

[…]Volksgemeinschaft einfügte. Ähnliche Aktionen gab es auch gegen „Arbeitsscheue“ im Krieg, etwa gegen Menschen, die nicht den gewünschten Einsatz in der Rüstungsindustrie erbrachten. Die Endstation war in jedem Fall das Konzentrationslager. Was für die Wehrmacht inzwischen kaum noch bestritten wird, kann mit Wagners Buch auch für die deutsche Polizei nicht […]

Die Reichszentrale für jüdische Auswanderung

[…]Zentrale der außergerichtlichen nationalsozialistischen Terror- und Repressionsmaßnahmen seit Kriegsbeginn darstellte. Im Krieg verlor die Reichszentrale ihre Bedeutung, denn an die Stelle der Auswanderung trat nun die Deportation, an der das Referat IV B4 und somit Eichmann federführend beteiligt war. Entsprechend notierte Eichmann im Wannsee-Protokoll: „Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als […]

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

[…]folgenden Jahre seines Lebens waren vom Kampf gegen die Gleichschaltung der Kirche, gegen den Krieg, gegen den Staatsterrorismus, gegen Rassismus und das Führerprinzip gekennzeichnet. Im Oktober 1933 übernahm er die Betreuung der deutsch-evangelischen Gemeinde in London-Sydenham und wandte sich von dort aus gegen die Deutschen Christen und warnte während einer […]

Wilhelm Canaris (1887–1945)

[…]am 15. September 1941 in einer Denkschrift gegen die völkerrechtswidrige Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener protestiert. Mit Fortschreiten des Krieges jedoch schwindet sein Einfluss, besonders nachdem man ihm vorwirft, seine Abwehr habe nicht rechtzeitig vor der möglichen Landung der Alliierten an der Westfront und in Italien gewarnt. Auch wenn der Widerstand einigen […]

Der Röhm-Putsch (1934)

[…]Kraft er fördert. Am 08./09. November 1923 nimmt Röhm mit seinem eigenen Wehrverband „Reichskriegsflagge“ am Putschversuch der NSDAP teil – Grund genug, den hochdekorierten Kriegshelden nicht nur aus der Reichswehr auszuschließen, sondern auch zu 15 Monaten Festungshaft auf Bewährung zu verurteilen. Dennoch wird Röhm nur sechs Monate später, bei den […]

Stolpersteine

[…]gezielt nach jüdischen Familien. Eine äußerst schwierige Aufgabe, da das Einwohnermeldeamt im Krieg zerstört worden und auch das jüdische Gemeindearchiv verschollen war. Das NS-Dokumentationszentrum startete Umfragen in der Bevölkerung und recherchierte in alten Adressbüchern. Außerdem existieren immer noch die Deportationsverzeichnisse, welche immer auch Auskunft über den letzten Wohnort gaben. Über […]