Suchergebnisse für "totaler Krieg"
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[…]Gefahr, in dem die Akteure des Films schweben. Der Film spielt in Berlin während des Zweiten Weltkrieges und vermittelt durch graue, beinahe düstere Bilder eine monotone und bedrückende Stimmung. Der deutsche Junge Heinrich und sein gleichaltriger Nachbar David sind Freunde und lernen von Davids Vater das Klavierspiel, welches sie zusammen […]
[…]Ruoff und Willing wurden am 14. März 1946 vollstreckt. Beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden auch Bilder aus Hadamar als Teil des Beweismittelfilms über Konzentrationslager des NS-Regimes gezeigt. Als Beweismittel wurden sie ebenso wie das Schreiben Bischof Hilfrichs an das Innenministerium primär gegen den angeklagten ehemaligen Reichsminister des Inneren […]
[…]to Target“ zeigt das Leben im westukrainischen Lviv während des russischen Angriffskriegs. In der Heimatstadt des Regisseurs Vitaly Mansky kämpfen die Menschen um Normalität, während der Krieg täglich neue Opfer fordert. Zwischen Berufsverkehr, Stadtführungen und Kaffeehauslärm brechen immer wieder Totenglocken und Gedenkminuten in den Alltag ein. Der städtische Friedhof füllt […]
[…]einschüchternd, erweisen sich als notwendig, um das Publikum in den Rhythmus dieser neuen Kriegsnormalität eintauchen zu lassen. Man verlässt den Kinosaal mit dem Gefühl, Zeuge einer epochalen künstlerischen Auseinandersetzung geworden zu sein – einem Werk, das seine Wucht nicht aus effektheischendem Journalismus, sondern aus der beharrlichen, liebevollen Beobachtung des scheinbar […]
[…]der historischen Parallelen, die hier unkommentiert aufblitzen. Gornostai lotet aus, wie Kriegspädagogik tradierte Rollenbilder aufbricht. In einer Szene demonstriert eine Soldatin im Sportunterricht das Zerlegen von Kalaschnikows, während sie gleichzeitig betont: „Kein Mensch kommt unversehrt aus diesem Krieg – weder Körper noch Seele“. Die Ambivalenz solcher Momente – notwendige Überlebenslehre […]
[…]„harter Zeit, starker Kunst“ glorifizierten. Zahlreiche seiner Skulpturen wurden zwar im Bombenkrieg zerstört oder nach 1945 eingelagert – doch das ideologische Monument, das Breker gemeinsam mit Hitler und Speer errichtet hatte, war bis zuletzt intakt. Nachkriegszeit: Arno Breker-Gesellschaft und umstrittenes Erbe Im Frühjahr 1945 endete Brekers beispiellose NS-Karriere abrupt. Als […]
[…]inszenierten Szenen galten lange Zeit als authentisch – sie tauchten nach dem Krieg als „Archivaufnahmen“ in Dokumentationen über das Warschauer Ghetto auf – ein leider allzu typisches Beispiel für den Zynismus der NS-Propaganda und den unreflektierten Umgang damit. Das neue an „Shtikat Haarchion“ ist, dass diese dokumentarischen Filmbilder zum ersten […]
[…]als Schock, als Station, als Treibstoff fürs Mindgame –, statt als Zentrum eines Vernichtungskriegs, der sich jeder „coolen“ Form entzieht. Das Parabel-Finale als Ausfahrt aus der Verantwortung Im letzten Drittel kippt der Film in Surreales, Symbolisches, in eine Art psychologisches Fegefeuer. Der Twist rahmt vieles als Schuldvision, als inneres Tribunal, […]
[…]man spricht dort auch von the “November pogroms”. In der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde in Deutschland noch oft vom „Kristallnacht“ gesprochen, doch mit wachsendem historischen Bewusstsein hat man diese Wortwahl zunehmend gemieden. Stattdessen erinnert man an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 als das, was sie war: ein zentral geplanter, reichsweiter […]
[…]kaum jemand verantworten. Nur zwei, Karl Haberstock und Hansjoachim Quantmeyer, wurden nach dem Krieg zur Rechenschaft gezogen. Die Verhaltensweisen von ehemaligen Geschäftspartnern sind im Nachhinein nicht immer eindeutig zu beurteilen. Dies ist der Fall bei Bernhard A. Böhmer, dem Assistenten von Ernst Barlach. Das Janusköpfige in Böhmers Person scheint Barlach […]