Suchergebnisse für "ghetto"
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[…]in das Edgar Hilsenrath 1941 deportiert wurde, nicht das ohne „h“ geschriebene Ghetto Prokow. Prokow ist fiktiv und steht stellvertretend für jedes Ghetto auf dieser Welt. Hilsenrath ist auch nicht Ranek. Der Autor zeigt, wie Menschen allmählich durch ständiges Hungern, ständige Angst und ständiges Leid letztlich mitleidlos und verhärtet werden. […]
[…]Sendler besuchte mit zehn anderen Frauen, alle als Krankenschwestern getarnt, täglich das Ghetto, was von den Deutschen gestattet wurde, da diese eine Ausbreitung der im Ghetto grassierenden Krankheiten befürchteten. Die Frauen nutzten die Chance, jüdische Kinder aus dem Ghetto zu holen – mit Krankenwagen, durch die Türen des Gerichts in […]
[…]Ghetto gesehen hatte, im Lager. Er fragte mich nach einigen technischen Details – wie ich ins Ghetto gekommen wäre, wie hoch die Mauer um das Warschauer Ghetto war etc. –, und ich erinnere mich an jedes Wort, an jede Geste von Richter Frankfurter während dieser Unterhaltung. Nach 20, 25 Minuten fiel […]
[…]darunter auch die Chervinskis. Nach rumänischen Berichten betrug die Anzahl der Juden im Ghetto von Kischinew 11.525. Das Ghetto war von einer hohen Mauer mit einigen bewachten Toren umschlossen. Von Anfang August bis Ende Oktober 1941 fanden regelmäßig Selektionen mit anschließenden Ermordungen im Ghetto von Kischinew statt. Ende Oktober war […]
[…]niemand den Anschlägen Folge leisten wird, die dazu aufrufen, daß sich die Juden am Rande des Ghettos sammeln. Sie hofft, daß im Moment des Ausbruchs der Kampfhandlungen auch die anderen Ghettobewohner zu den Waffen greifen. Aber es kommt anders. Die Juden hoffen überleben zu können, wenn sie sich in die […]
[…]den Holocaust als verfolgte Juden. Polański konnte als acht-jähriger Junge dem Krakauer Ghetto entfliehen, seine Mutter wurde in Auschwitz ermordet. Szpilmans Familie wurde aus dem Warschauer Ghetto nach Treblinka deportiert und ermordet. Szpilman hatte zunächst aufgrund seines Könnens als Konzertpianist einige Privilegien. Nach der Deportation seiner Familie konnte er sich […]
[…]Ende, Becker/Beyer: Jakob wird bei einem Fluchtversuch, kurz bevor die Rote Armee das Ghetto befreit, erschossen. Realistisches Ende, Kassovitz: Die Nazis bekommen Wind von dem Radio und durchsuchen das Ghetto, woraufhin Jakob sich stellt und verhört wird. Doch kann er kein Radio aushändigen, da es nie eines gab. Zeitgleich läuft […]
[…]ist auch ein selbstgemachtes „Monopol“-Spiel der Brueder Micha und Dan Glass aus dem Ghetto Theresienstadt, Puppen eines Ghetto-Wachmannes und einer Krankenschwester, genaeht in Theresienstadt, die Marionette eines Clowns, die vom 14-jaehrigen Jan Klein unter Anleitung von Walter Freund im Ghetto geschaffen wurde. Marianne Grant aus Glasgow rekonstruierte fuer die Ausstellung […]
[…]eine eigene Post, Polizei, Theater, Restaurants (…) Die Juden amüsierten (bawić) sich im Ghetto (…), weshalb sie offen sagten: Wir wollen keine Fraternisierung mit Polen“ (Nie chcemy zbratania z Polakami). Es gab im Ghetto sogar „jüdische Henker, aber darüber herrscht seit Jahrzehnten Grabesstille“. Ihren antisemitischen Ausfällen setzte Ewa Kurek noch […]
[…]zum Experimentierfeld für eine rücksichtslose Besatzungspolitik, bei der die Errichtung von Ghettos eine zentrale Rolle spielte. Ein Ghetto diente dazu, die jüdische Bevölkerung auf engstem Raum zu konzentrieren und sie vom Rest der Außenwelt abzuschneiden. Besonders bekannt wurde das Ghetto in Warschau, in dem Hunderttausende Menschen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen […]