Suchergebnisse für "die weiße rose"
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[…]und menschlicher Verzweiflung. In schroffen Schwarzweiß-Bildern folgt die Kamera Eltern, die die blutdurchtränkten Kleidungsstücke ihrer Kinder wie Reliquien hüten, oder zeigt, wie ein Vater täglich das Handy seines Sohnes auflädt, als könne dies die Verbindung zum Verlorenen aufrechterhalten. Diese visuelle Entscheidung unterstreicht nicht nur die zeitlose Qualität des Traumas, sondern […]
[…]auf der Auswertung der geschichtswissenschaftlichen Strömung des (deutschen) Historismus. Denn dieser „betonte die Geschichtlichkeit des Menschen und dessen Verwurzlung in einer Tradition“ (S. 89) und deutete den Staat als organisch gewachsen. Die Visionen Simon Dubnows sind aktuell (siehe Rürup: Praktiken der Differenz; Göttingen 2009), denn: „angesichts der heutigen fortschreitenden ‚Diasporasierung’ […]
[…]NS-Vernichtungslagern erlitten haben. Doch Julie Kohner tritt auch vor erwachsenem Publikum auf. Die Geschichte, die sie erzählt, ist mehr als nur Programm. Es ist die Geschichte ihrer Mutter, die zu ihrem eigenen Lebensthema wurde. Hanna Bloch wuchs als Kind jüdischer Eltern in Teplitz-Schönau im Sudetenland auf. Dort verliebte sie sich […]
[…]preußischen Untertanengeist erzogenen Schüler der Abschlussklasse von 1912 freiwillig zum Kriegsdienst. Die Burgfriedenspolitik Wilhelm II, in der er bekennt, dass er keine Parteien, keine Konfessionen oder Stämme mehr kennt, sondern nur noch Deutsche, ist für die deutschen Juden ein Rettungsanker gegen den Antisemitismus. Im Feld können sie ihren Patriotismus beweisen. […]
[…]der Richterschaft einreihte. Sie empfand sich als degradierte Elite, gezwungen einer Staatsform zu dienen, die sie nicht unterstützte. Leider begnügt sich der Sammelband mit einer Anhäufung historischer Spezialstudien. Eine soziologische und psychologische Einordnung von Ungleichheitsvorstellungen und Ausgrenzungsbedürfnissen wird nicht versucht. Die Einleitung von Tamara Or und Felix Wiedemann bleibt in […]
[…]der Infanterieschule von Dresden. 1932 wurde er zum Major befördert. Im Januar 1933 übernahmen die Nazis die Macht im Deutschen Reich, was Rommel zum damaligen Zeitpunkt noch begrüßte, da sie eine Revision des Vertrages von Versailles anstrebten und damit einhergehend das Militär wieder ausbauten. Im Oktober wurde Rommel dann zum […]
[…]und minimalistischer Beklemmung oszilliert. Besonders verstörend: die Verwendung jiddischer Melodien, die während der Gewaltszenen abrupt abbrechen – als würden die Geigen selbst an den Gaskammern ersticken. Der Oscar für Blumbergs Komposition unterstreicht, wie sehr die Musik zum emotionalen Gerüst des Films wird. Ist The Brutalist damit ein perfekter Film? Mitnichten. […]
[…]einen dringlichen Ton an. Geradezu beschwörend legte sie die Finger auf genau jene wunde Stelle, die für die Kirche bedrohlich war, tödlich bedrohlich: der gewaltsame Antisemitismus eines Staates. Wenn dazu noch länger geschwiegen werde, sei „das Schlimmste für das Ansehen der Kirche“ zu befürchten. Das schrieb sie bereits Ende März […]
[…]wir den 13. August 1961 doch mal aus der jeweils unterschiedlichen Machtperspektive: Denen, die die Macht hatten. Denen die ihr gehorchten. Aber auch: Denen, die sich ihr verweigerten und schließlich denen, die sich mit ihr arrangierten. Die Auswertung dieser unterschiedlichen Macht-Erfahrungen könnte spannend werden. Zeichnete man ein Bild davon, man […]
[…]nationalsozialistische DHP keinen Anspruch mehr auf Wissenschaftlichkeit, doch seit 1935 drängen die Studierenden darauf, wieder einen akademischen Abschluss erwerben zu können“ (S. 41). Das Orientalische Seminar nahm einen anderen Entwicklungsgang: Der jüdische Direktor Eugen Mittwoch wurde entlassen und das 1934 geschaffene Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung dafür zuständig. Es […]