Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"
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Rezension über: Phillip Hoose: Sabotage nach Schulschluss. Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten. Aus dem amerikanischen Englisch von Nina Frey. München: dtv 2018, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-71777-9; 8,95 EUR. 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Dänemark. Anders als in dem benachbarten Norwegen beugten sich das dänische Militär, die Regierung und die Zivilbevölkerung […]
[…]Aufmärschen inszeniert. Kriegswochenschauen, ohne die noch heute keine Dokumentation zum 2. Weltkrieg auskommt, wirken authentisch – und doch sind Ton, Bilder und Perspektiven genauestens arrangiert. Dabei waren die Propagandisten des Dritten Reiches darauf bedacht, die Inszenierung selbst zu verbergen. Umso wertvoller für Historiker sind Bildzeugnisse, die Einblick in diese Inszenierung der […]
Die Gedenkstätte des KZ Struthof, im „Dritten Reich“ offiziell „Konzentrationslager Natzweiler“ genannt, liegt im Elsaß, 8 km vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 m Höhe in einem oft nebligen und kalten Klima. Im September 1940 wird die Anlage des KZ geplant und am 21. Mai […]
[…]aber die notwendigen Voraussetzungen von fest bestimmten Siedlungsgebieten. In den nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Staaten lebten große jüdische Gemeinden, welche fast immer von den reaktionär-nationalistischen Parteien – an der Regierung oder in Opposition – als Fremdkörper betrachtet und entsprechend benachteiligt wurden. Deutschland betrachtete schon in den zwanziger Jahren die […]
Joachim Schroth: Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes. Eine Analyse von drei Historienfilmen aus geschichtskultureller Perspektive. Berlin u. a. 2016. „Hiermit beauftrage ich Sie, einen Großfilm ‚Kolberg‘ herzustellen. Aufgabe dieses Films soll es sein, am Beispiel der Stadt, die dem Film den Titel gibt, zu […]
[…]gut getan, als er sah, dass die Druckereien dreißig Jahre nach seinem Tod, zu Zeiten äußerster Papierknappheit, Millionen-Auflagen seines Buchs auswarfen. Kaum jemand weiß, dass die Gesamtzahl der Exemplare am Ende sogar die Auflagen von Hitlers „Mein Kampf“ übertraf. Wodurch wurde das Buch so populär? Es genügt ein Blick in […]
[…]des Jahres 1912 das weltoffene und sozial engagierte Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Wenn der als moralische Instanz geltende Hauptmann das Wort für die Entscheidungen der NS-Führung ergriff, zeigte das Wirkung bei denjenigen, welche keine Faschisten waren. Dieser Sammelband ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg, endlich eine repräsentative […]
Detlef Bald (Hrsg.): „Wider die Kriegsmaschinerie“. Kriegserfahrungen und Motive zum Widerstand der „Weissen Rose“, Essen 2005. An Büchern, Aufsätzen und didaktischen Handreichungen zur Geschichte der „Weißen Rose“ mangelt es nicht. Und doch bleibt bis heute die Thematisierung dieser Widerstandsgruppe um den Mentor der universitären Jugend und zugleich aktiven Träger des […]
[…]Beeinflussung durch völkische und nationalistische Verbände fort? Vor dem Ersten Weltkrieg agierte eine Vielzahl von solchen Organisationen in Deutschland. Bedeutung besaß insbesondere der Alldeutsche Verband unter Führung von Heinrich Claß, aber auch der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund. Nach dem Rathenau-Attentat 1922 wurde er verboten und seine Aktivisten strömten in Scharen zur NSDAP. Je […]
[…]gebrauchten „Griff nach der Weltmacht“, der Deutschlands Alleinschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges postulierte, dass die Schuldfrage erst dann umfassend aufgeklärt werden könne, wenn alle bedeutsamen in- und ausländischen Archive der deutschen Historiographie zugänglich sind. Seitdem ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Canis unterteilt sein Forschungsobjekt in acht Kapitel. In kurzweilige […]