Der Krieg ist nach Meinung des preußischen Militärreformers, General von Clausewitz: „die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Worauf in diesem Satz nicht eingegangen wird, ist seine Grausamkeit. Eigentlich eine Binsenweisheit, Clausewitz hat sie in den Kriegen seiner Zeit selbst erlebt: Eben noch Parademarsch, dann Bein ab oder das […]
[…](…) Der Historiker Bogdan Müller hat sie noch untersuchen können, bevor sie im Zweiten Weltkrieg verbrannten. Zu lesen ist: „Durch die Hefte wissen wir, dass sich Luises Unterricht in Geschichte, Erdkunde und Mathematik auf Grundlegendes beschränkte. Der Geschichtsunterricht baute auf der biblischen Überlieferung auf . (O – Ton Luise): Es […]
[…]Anteil der polnischen Bevölkerung an der Ermordung von jüdischen Nachbarn im Verlauf des Zweiten Weltkriegs größer war, als die polnische Öffentlichkeit einzugestehen vermag. Die im Sammelband erwähnten Fälle betreffen nur die Zeit seit 1943, da man Juden des Generalgouvernements aus Ghettos in Vernichtungslager und in besetzte Gebiete der UdSSR transferierte. […]
[…]einzuschüchtern. Nach dem Überfall auf Polen am 1. September 1939, der in Europa den Zweiten Weltkrieg einläutete, gehörte das in Oberschlesien liegende Oświęcim zu den ersten Ortschaften, die von den Nazis eingenommen wurden. Schon am 1. Februar 1940 erging eine Weisung des Reichsführers SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) an […]
[…]überwiegend Legionäre waren – für nichtig erklärt.[201] Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ergaben sich Probleme für die ehemaligen Legionäre. Sie beabsichtigten gegen die Ausbürgerung von 1933 Widerspruch einzulegen, dieser konnte jedoch von den österreichischen Behörden nicht akzeptiert werden, da die deutsche Staatsangehörigkeit weiterhin gültig war.[202] Sie waren somit […]
Der Name des norwegischen Politikers Vidkun Quisling hat sich als Synonym für Landesverrat und Kollaboration fest im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. Emblematisch dafür ist seine Rundfunkansprache im Zuge des deutschen Überfalls auf Norwegen am 9. April 1940, in der Quisling erklärte, mit seiner Partei Nasjonal Samling nach der Flucht des Königs […]
[…]1944 Der 6. Juni 1944, D-Day, der längste Tag, der Wendepunkt im Kriegsverlauf des Zweiten Weltkriegs. Das Deutsche Reich und seine Verbündeten kontrollierten fast das gesamte europäische Festland: Österreich, die Tschechoslowakei, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, weite Teile Frankreichs, Polen, Weißrussland, Serbien, Ungarn, Baltikum, Norwegen etc. waren annektiert oder besetzt. Im […]
[…]werden. Eine Erklärung allein durch SS und Hitler wäre unzureichend. Expansion, Zweiter Weltkrieg und Besatzung Die Außenpolitik verband Revision bestehender Grenzen mit weitergehenden Eroberungszielen. 1938 annektierte Deutschland Österreich und erhielt im Münchner Abkommen das Sudetengebiet. Im März 1939 besetzten deutsche Truppen die böhmischen Länder; damit wurde der expansive Charakter der […]
[…]rasche Industrialisierung mit Zwangskollektivierung, Deportationen und Massenterror. Im Zweiten Weltkrieg spielte sie eine entscheidende Rolle bei der Niederlage NS-Deutschlands. Danach wurde sie neben den USA zur führenden Macht des Kalten Krieges. Die Geschichte des Staates umfasst unterschiedliche Herrschaftsphasen und zahlreiche Gesellschaften. Sowjetunion und Russland waren nicht identisch: Neben der russischen […]
[…]hatte alles mit dem Priester Andrej Hlinka (1864–1938), der bereits vor dem Ersten Weltkrieg, als die Slowakei („Ober-Ungarn“) noch zu Ungarn gehörte, mit seiner 1905 gegründeten „Slowakischen Volkspartei“ für die Unabhängigkeit seiner Heimat eintrat und deswegen von den Behörden jahrelang inhaftiert wurde. Nach dem Krieg entstand die Tschechoslowakei aufgrund eines […]