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[…]die neue wie schon die alte Agenda: Tod dem Bolschewismus. Diesmal nur mit anderen Mitteln. Dafür war es nötig, die deutliche Minderheit, die an das „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ gemahnten, kaltzustellen. Wiederbewaffnung und KPD-Verbot waren die zwei Seiten einer Medaille. Vergessen die Millionen Opfer des Faschismus, stattdessen stilisierten […]
[…]in Köln an , die Abwerbung von Arbeitskräften und Fachleuten aus der DDR zu verstärken und die dafür einsetzbaren Finanzmittel zu erhöhen. Lassen wir Zahlen sprechen. Betrugen die Flüchtlingszahlen 1959 143.000, so betrugen sie 1960 199.000 und allein im April 1961 waren es schon 30.000 Menschen, die der DDR davonliefen […]
[…]Sabba bei Triest vor ihrer Deportation nach Auschwitz-Birkenau eingesperrt war. Globocnik sorgte dafür, dass zwischen Dezember 1943 und Februar 1945 insgesamt 22 Transporte mit mehr als 1.100 Juden Triest Richtung Auschwitz-Birkenau verließen. Ende Mai 1945 wurde Globocnik von einem britischen Kommando festgesetzt und nach Paternion verfrachtet. Hier vergiftete sich Odilo […]
[…]vergangene kollektive Erfahrung kristallisiert sich dabei in kultureller Formgebung aus. Es bedarf dafür der Pflege dieser objektivierten Kultur durch Institutionen oder spezialisierte Träger wie Künstler. In dem Wissen, das in der objektivierten Kultur steckt, entwickeln sich „normative und formative Kraft“ (Assmann 1988, S. 52), die auf die Mitglieder einer Gesellschaft […]
[…]die Gebäude eine gültige Form der Eigenheimidylle. So ist dieser Ort nur ein Beispiel dafür, wie wir täglich in unserem Alltag auf Spuren des Nationalsozialismus stoßen. Dieses Bewusstsein um die Geschichte stellt auch eigentlich die einzige Form dar, wie ich für mich eine nationale Identität definieren würde. Interessant, aber muss […]
[…]Antwort.10 Dannecker setzte die Aktion auf den 16. Oktober fest, einem Sabbat. Er forderte dafür vom Stadtkommandanten Stahel alle Sicherheitskräfte, die er in Rom entbehren konnte. Insgesamt bekam er 365 Mann aus vier SS-Polizeikompanien zur Verfügung gestellt. Die Razzia begann gegen 5.30 Uhr. Mit dem Großteil seiner Polizeikräfte ließ Dannecker […]
[…]des eigenen Ansehens. Alle Verbrechen wurden aus dem Gedächtnis fein und säuberlich eliminiert. Dafür gibt es prominente Vorbilder wie Richard von Weizsäcker, der ehemalige mit Preisen und Ehrungen überhäufte Bundespräsident. Als Mitglied des 9. Potsdamer Infanterie-Regiments war er sowohl am Überfall auf Polen wie auch später mit der 23. Infanterie-Division […]
[…]und der Wolf (1937) in beklemmender Vollkommenheit. Fritz Genschow und Renée Stobrawa schreiben dafür das Drehbuch und orientieren sich an einer modernen Bühnenfassung von Rotkäppchen, die beide 1931/32 für das Berliner Theater am Schiffbauerdamm inszenieren. Um das kurze Grimmsche Märchen filmisch zu verlängern, bettet eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart […]
[…]blieb den führenden Nationalsozialisten immer fremd.[6] Der Kriegsverlauf sorgte jedoch dafür, daß auch unter nationalsozialistischer Herrschaft keine Sieger-Kriegerdenkmäler mehr entstehen konnten. In der Nachkriegszeit fristeten die historischen Kriegerdenkmäler ein Schattendasein. Manche wurden abgerissen, andere leidlich gepflegt oder einfach vergessen. Zwischen Geschichtsvergessenheit und verspätetem Bildersturm – Berliner Kriegerdenkmäler heute Um […]
[…]politische Erwägungen und wechselnde bauliche Pläne für das Gartengelände waren die Gründe dafür. Planung und Aufbau zogen sich nun einige Jahre hin. Lederer hatte eine monumentale, kniende Figur mit Schild und Schwert auf massivem Sockel geschaffen: „Auf dem verhältnismäßig niederen, aber breit entwickelten Sockel steht die etwa 2,20m hohe Figur. […]