Filmempfehlung: In Darkness

Geschrieben von: der Redaktion

In DarknessDer polnische Oscarkandidat von der international renommierten Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“) erzählt die wahre Geschichte des Polen Leopold Socha, der unter Einsatz seines eigenen Lebens und das seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs jüdische Flüchtlinge über viele Monate in der Kanalisation von Lvov versteckt.

1943, in der von den Nazis besetzten polnischen Stadt Lvov herrscht Armut. Die Armen bestehlen die, die noch weniger haben. Der zunächst nur auf Eigennutz bedachte polnische Dieb und Einbrecher Leopold Socha entdeckt eines Tages eine Gruppe jüdischer Ghettobewohner auf der Flucht und versteckt sie gegen Geld im Labyrinth der Kanalisation von Lvov. In ihrer Notlage unfreiwillig auf engstem Raum gefangen, erleben die jüdischen Flüchtlinge stellvertretend für die vielschichtige Gesellschaft der Juden die großen Gefühle von Liebe und Freundschaft aber auch von Hass, Feindschaft und gegenseitiger Ablehnung.

Die US Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat IN DARKNESS in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“ für den Oscar 2012 nominiert.

Kinostart: 9. Februar 2012

>> www.indarkness-derfilm.de

>> Trailer bei Youtube

 

Filmempfehlung: Sergej in der Urne

Geschrieben von: der Redaktion

Seit 30 Jahren steht die Urne Sergejs auf dem Schrank von Eugen in Paris, weil sich seine vier Söhne nicht über die Beisetzung einigen können. Als Urenkel Boris versucht das Ganze in die Hand zunehmen, stößt er auf eine Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert plastischer macht, als jedes Geschichtsbuch. SERGEJ IN DER URNE schlägt den Bogen von der Russischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert, erzählt die Geschichte von drei Generationen einer weit verstreuten, europäischen Familie. Im Zentrum steht der schillernde Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973), Mikrobiologe, Wissenschaftler von Weltruf, Freund Einsteins und Pawlows, aber auch Revolutionär, Antifaschist, Pazifist und Frauenheld - ein Leben, in das die Geschichte immer wieder eingeschlagen hat wie der Blitz.

Kinostart: 23.02.2012 - weitere Infos unter: www.sergej-in-der-urne.de

   

Internationale Filmfestspiele Berlin 2012

Geschrieben von: Stefan Mannes

Berlinale 2012

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz. Traditionell positioniert sich das Festival als politischer Impulsgeber, der es deutlich und positiv von vergleichbaren Festspielen abgrenzt. Im Folgenden unsere wichtigsten Empfehlungen:

"Blut muss fließen" - Undercover unter Nazis: Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera drehte, ermöglichte er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. >> mehr

La mer à l'aube: Volker Schlöndorffs Film über eine Vergeltungsaktion der Nazis in Frankreich, bei der 150 Unschuldige exekutiert wurden. >> mehr

Iron Sky: Finnische Komödie über Nazis, die auf der Rückseite des Mondes überlebt haben und nun die Eroberung der Erde planen. >> mehr

Sharqiya: Über das Leben der Beduinen, die in der Negevwüste zwischen Israelis und Palästinensern zerrieben werden. >> mehr

Bagrut Lochamim: Intensive Darstellung über das Weltbild, dass der Militärdienst bei jungen Israelis hinterlässt. >> mehr

Orchim Lerega: Coming-of-Age-Geschichte über ein Mädchen in Israel, einem Land, in dem der Krieg zum Alltag gehört, und in dem man sich mit dem permanenten Ausnahmezustand arrangiert. >> mehr

In The land of blood and honey: Angelina Jolies Erstlingswerk als Regisseurin nimmt sich mit mehr Verve als filmischem Können den Schrecken des Bosnienkrieges an. >> mehr

Extremely Loud And Incredibly Close: Stephen Daldrys verfilmung von Safran Foers Roman über einen Jungen, der seinen Vater in 9/11 verloren hat. >> mehr

The Reluctant Revolutionary: Bewegender Dokumentarfilm über den Beginn der demokratischen Revolution im Yemen. >> mehr

Rebelle: Eindrucksvolles Drama über das Schicksal von Kindersoldaten in Afrika. >> mehr

Death Row: Werner Herzogs berührender Dokumentarfilm über amerikanische Häftlinge, die auf die Vollstreckung der Todesstrafe warten. Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Grausamkeit einer anachronistischen Strafe. >> mehr

Captive: Terroristen der muslimischen Abu-Sayyaf-Gruppe nehmen eine Gruppe von Touristen und Einheimischen auf den Philippinen als Geisel. >> mehr

   

Die Frauen von Block 10

Geschrieben von: der Redaktion

Lesung aus dem Buch "Die Frauen von Block 10" in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Im Stammlager Auschwitz, inmitten eines Männer-KZ, ließ die SS-Lagerleitung Anfang 1943 ein zweistöckiges Gebäude, den Block 10, vom übrigen Gelände abtrennen. In ihm wurden jüdische Frauen eingesperrt, meist mehr als 400, auf engstem Raum. Zwei NS-Mediziner erprobten an ihnen Methoden der Sterilisierung, andere Ärzte benutzten sie für weitere Experimente. Die Insassinnen, die diese Qualen überlebten, haben nach Kriegsende vielfach vor Gericht ausgesagt. Aus ihren protokollierten Erinnerungen, Behördendokumenten und weiteren Quellen, auch eigenen Interviews, hat Lang ein großes Mosaik zusammengesetzt, ein Stück historischer Literatur, das mitreißt und schockiert.

DATUM/UHRZEIT: 25. Januar 2012, Beginn: 19:00, Ende: 21:00

ORT:  Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, Berlin, Deutschland

   

Internet-Jugendwettbewerb "DenkT@g"

Geschrieben von: der Redaktion

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im Rahmen des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und dem weltweiten Holocaust-Gedenktag ein Wettbewerb für Jugendliche konzipiert. Es handelt sich um einen bundesweiten Internetwettbewerb, indem junge Leute aufgerufen werden sich mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Ziel ist dabei neben dem Gedenken für die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Diktatur auch das Nachdenken über unsere daraus erwachsende Verantwortung anzuregen und Orientierung für die Gegenwart und Zukunft zu geben. Aus der Auseinandersetzung zum Thema in Gruppenarbeit soll eine Internetpräsenz entstehen, deren Inhalt kreativ gestaltet werden soll.

Der Wettbewerb wurde am 26.Januar 2012 im Beisein des Schirmherrn Bundestagspräsident Norbert Lammert in der Akademie der Stiftung eröffnet.

>>www.denktag.de

   

„L’Chaim!“ - ein Filmprojekt sucht Unterstützung

Geschrieben von: der Redaktion

Der Filmemacher Elken Spiler sucht Unterstützer für neues Projekt. Es handelt sich um die lange Fassung des Kurzfilms „Mama, L’Chaim!“ , der vom Publikum auf 50 Filmfestivals weltweit mit großem Erfolg lief.

Über kickstarter, eine Crowdfunding Webpage kann jeder Teil des Films werden und ihn finanziell, aber auch über sein Network unterstützen.

>> Hier geht es zu Kickstarter, wo Sie das Projekt unterstützen können (inkl. Trailer)

>> Hier geht es zur Facebook-Seite des Projektes

   

Domainspende Nazis.at

Geschrieben von: der Redaktion

Unser Projekt verwaltet mittlerweile fast 40 Domains zum Thema Rechtsextremismus, die uns von Institutionen, Firmen oder Privatpersonen anvertraut wurden. Aus aktuellem Anlass möchten wir uns bei der Firma SKMC bedanken für die freundliche Spende der Domain Nazis.at

   

Ausstellungseröffnung - Reconsidering Roma

Geschrieben von: der Redaktion

Die Ausstellung zeigt Werke von internationalen Künstler_innen mit und ohne Roma-Hintergrund. Sie thematisieren die Repräsentation stereotyper Sichtweisen auf Sinti und Roma sowie die gegenwärtige und historische Situation der Roma in Europa. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist der NS-Holocaust an den Sinti und Roma, der bis heute im kollektiven Gedächtnis kaum verankert ist.

Infos unter: www.reconsidering-roma.de

Veranstaltungsort und Öffnungszeiten:

  • Kunstquartier Bethanien / Studio 1, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
  • 12.November – 11. Dezember 2011,
  • Täglich / daily von 12:00 – 19:00
  • Eintritt frei / admission free

   

Neue Ausschreibung im Förderprogramm Europeans for Peace der Stiftung EVZ

Geschrieben von: der Redaktion

EUROPEANS FOR PEACE fördert internationale Projektpartnerschaften zwischen Schulen und/ oder außerschulischen Bildungsträgern aus Deutschland, Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie Israel. Bis zum 15. Januar 2012 können Projektskizzen zum Thema „Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart“ eingereicht werden.

Zentrales Anliegen des Programms ist es, das Geschichtsbewusstsein und Engagement junger Menschen zu stärken. Finanziert werden Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten sowie Honorare für Fachkräfte während der Projektbegegnungen. Ausführliche Informationen zur Förderung und Teilnahme unter www.europeans-for-peace.de.

   

Auschwitz: The Nazis and the 'Final Solution'

Geschrieben von: der Redaktion

Kostenlos für Zuschauer auf Youtube findet sich mittlerweile die BBC Serie über Auschwitz, die trotz kleineren inhaltlichen Fehlern und trotz des recht umfassenden "Reentactings" einen guten Einstieg in das Thema erlaubt.

 

Hier geht es zum Youtube-Kanal und allen Folgen.

   

20. Oktober 2011, 18 Uhr – »Reise nach Flatow« – Filmpremiere

Geschrieben von: der Redaktion

Ort: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Der Dokumentarfilm »Reise nach Flatow« von Thomas Grimm und Andreas Kossert erzählt die Geschichte von Arnold Julius (*1920) und Walter Frankenstein (*1924). Mitte der 1930-er Jahre flohen sie vor den antijüdischen Maßnahmen aus ihrer westpreußischen Heimatstadt Flatow nach Berlin.

Arnold machte eine Ausbildung im Pankower Jüdischen Lehrlingsheim, überlebte Auschwitz und blieb nach Kriegsende in Berlin. Walter fand im Pankower und im Auerbachschen Waisenhaus Schutz, heiratete 1942 und tauchte in Berlin unter, wo seine zwei Söhne im Versteck geboren wurden. Die Familie wanderte nach Israel und später nach Schweden aus. Der Film begleitet beide nach 73 Jahren an die Schauplätze ihrer Leben im heute polnischen Flatow und in Berlin.

Veranstalter: Zeitzeugen TV, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch +49 (0)30 26 39 43 – 0 bis spätestens 17. Oktober 2011 an.

   

Seite 1 von 2

Umfrage

In welchem Kontext haben Sie zum ersten mal von dem Holocaust-Gedenktag gehört?







Ergebnis

Shoa.de als RSS

Abonnieren Sie jetzt Shoa.de als RSS-Feed und bleiben Sie auf dem Laufenden über Artikel und aktuelle News.

kostenloser Counter