Suchergebnisse für "totaler Krieg"
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[…]schreckten wohl viele davor zurück, ”Entartetes” zu lesen, zu sehen oder zu hören. Seit Kriegsbeginn, aber speziell als der Krieg die entscheidende Wende zu Ungunsten Deutschlands genommen hatte, war das Abhören ”feindlicher” Sender wie zum Beispiel der englischen BBC lebensgefährlich, denn es wurde als Landesverrat betrachtet und mit sofortiger Erschießung […]
[…](J. Habermas, Eine Art Schadensabwicklung, Historikerstreit, S. 69), die deutschen Juden als Kriegsgefangene zu behandeln (siehe dazu: W. Benz, Die >jüdische Kriegserklärung< an Deutschland, in: Geschichtsmythen, S. 11 – 27). In den Thesen Noltes, die er im Aufsatz von 1986 vertritt, sieht Habermas den Versuch, die Nazi-Verbrechen als „Antwort auf […]
[…]lässt er jedoch eine Antwort, wie die Kräftekonstellation anders gelöst werden kann außer mit Krieg. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die europäische politische Landkarte Europas neu gestaltet. Jost Hermand spricht jetzt von einem gerechtfertigten und ungerechtfertigten Nationalismus. Dieser willkürlichen Unterscheidung fehlt jegliche logische Konsequenz. Da der Wissenschaftler den […]
[…]1933 im Auswärtigen Amt tätig und ebenfalls mit Scheliha an der Warschauer Botschaft vor dem Krieg stationiert, wo sie sich schon damals politisch gut verstanden und auch freundschaftlich miteinander verkehrten. Beide Diplomaten hatten zu vielen Polen aus adeligen Kreisen und der Intelligenz Kontakte. Von 1939 bis 1942 war Wühlisch Gesandter […]
[…]Theodor Fontanes Roman Grete Minde (1880). Dessen Handlung spielt zwar vor dem Dreißigjährigen Krieg, reflektiert aber antikatholische Stereotypen zur Zeit des Kulturkampfs. Fabers Analogiesetzung zwischen Antikatholizismus im 19. Jahrhundert und Islamfeindlichkeit in der Gegenwart wirkt allerdings abenteuerlich, schon gar, wenn man sie auf einem Roman als Quelle aufbaut. Die Beiträge […]
[…]die aber schlecht umgesetzt worden sei“. Wer sich fragt, warum nach all den Entbehrungen im Krieg und der Nachkriegszeit nostalgische Erinnerungen offen geäußert wurden, muss sich vergegenwärtigen, dass es nicht nur Menschen waren, die am herrschenden System partizipierten, sondern auch jene, die in der neuen Gesellschaft „angekommen“ waren. Auf breiter […]
[…]Aus Angst, seinen Sohn im Krieg zu verlieren, behauptet der Vater, Fritz sei behindert. Ein kriegsversehrter, beinamputierter SS-Mann vergewaltigt am laufenden Band junge Frauen. Statt die Spannung aus der Personenkonstellation zu gewinnen und glaubwürdige Individuen zu entwickeln, setzt Theisen vornehmlich auf vordergründige Actionszenen, wenn Fritz durch das Heim schleicht, eine […]
[…]das, was heute so gerne wieder in den Focus gestellt wird, dass die Deutschen, die in Folge von Krieg und Not gelitten haben, nicht in das Projekt einfließen sollten. Diese Geschichten vom Bombenkrieg, von der Front etc. sind auch so Teil des Ganzen, denn davon waren ja genauso Widerständler, Häftlinge, […]
[…]Weltkriegs besetzten russische Truppen die Stadt, die Familie floh nach Wien, kehrte aber mit Kriegsende in das nun rumänische Czernowitz zurück. Rose Scherzer begann zu studieren, doch mit dem Tod des Vaters nahmen die finanziellen Schwierigkeiten zu, und sie emigrierte 1921 mit ihrem Studienfreund Ignaz Ausländer nach New York. Dort […]
[…]an den geliebten Großvater, die durch den Ersten Weltkrieg geraubte Jugend und der erste Kriegseinsatz, der formidable schauspielerische Aufstieg, die große Liebe Olga, die Flucht vor den Nazis, die unfassbare Gewissensnot in Theresienstadt bis hin zum Tiefflug nach Auschwitz in die Gaskammer. Der in den 1920er und 1930er Jahren gefeierte […]