[…]aller Kritik zeigt der Film historische Präzision: Die Deportationsszenen im Krakauer Ghetto basieren auf Augenzeugenberichten, und die Figur des Amon Göth spiegelt akribisch die Sadismen realer NS-Täter. Doch führt die Fokussierung auf Überlebende zu einer erinnerungspolitischen Wende – weg von den Ermordeten hin zu einer optimistischen Trauer. Filmische Mittel: Symbolik […]
[…]und ihrer putschartigen Machtübernahme und 1968 vor den Sowjets und ihren Hilfstruppen aus dem „Warschauer Pakt“, die die Tschechoslowakei überfielen und okkupierten. Es war die spezifische Anpassung an alle diese Umbrüche, die nachträglich bittere Reflexionen und Schuldzuweisungen auslöste. Nach dem Zweiten Weltkrieg kursierte bei Tschechen ein bezeichnender Witz: Ein Tscheche […]
[…]nach Kanada; seit 1950 Industriearbeiter in Toronto, erfährt erst dort vom Tode seiner Familie im Warschauer Aufstand 1944; Wiederaufnahme akademischer Tätigkeit an Sprachschwierigkeiten und Alter gescheitert, 1956 Frühinvalide wegen schlecht verheilter TB“. Für die sowjetischen Kriegsgefangenen ergab sich dabei eine besondere Zwangslage. Die ehemaligen Mitglieder der Wlassow-Armee, die an der […]
[…]Von ihrer einstigen Pracht kündet ein schmiedeeisernes Gitter, das zweimal das Wappen des Prager Ghettos, den David-Stern mit einem Judenhut in der Mitte, zeigt. [3] 1627 am Nordrand des Ghettos erbaut, 1906 abgerissen. [4] Da die jüdische Religion Exhumierungen nicht gestattet, wurden Ende des 19. Jahrhunderts bei der Sanierung des […]
[…]untergebracht. Sie wurden nur noch lückenhaft registriert. Auch die Niederschlagung des Warschauer Aufstands gegen die deutschen Besatzer brachte neue Inhaftierte. Gegen Kriegsende erfuhr Groß-Rosen also einen gewaltigen Bedeutungszuwachs. Anfang des Jahres 1945 befanden sich etwa zehn Prozent sämtlicher KZ-Insassen dort oder seinen Außenlagern. Für die Häftlinge in den Konzentrationslagern bedeutete das […]
[…]zu übermitteln.[71] Besonders seit der militärischen Invasion der ČSSR durch Truppen des Warschauer Vertrages, mit der besonderen, auch militärischen Unterstützung durch die staatlichen Autoritäten in der DDR und seit dem so genannten Sechs-Tage-Krieg 1967 hatte sich eine antizionistische Propaganda entwickelt, in der schon von Anfang an eine Gleichsetzung Israels mit […]
[…]durch die Nazis war persönlich motiviert. Mein Vater wie meine Mutter waren Überlebende des Warschauer Ghettos und der Konzentrationslager der Nazis.“[1] Damit legt er sich zweifellos eine Berechtigung zurecht, dermaßen offen und kritisch über die Nachwirkungen des Holocaust zu schreiben, da er sich als Sohn von Holocaustüberlebenden selbst zu der […]
[…]Kommandostabsübung. In Moskau trat vom 3. bis zum 5. August der Politisch Beratende Ausschuß des Warschauer Vertrages zusammen. Am Ende der Konferenz verabschiedeten die teilnehmenden Parteichefs ein Kommuniqué, das am 13. August veröffentlicht wurde. Darin sprachen die Unterzeichner davon an der Westberliner Grenze eine solche Ordnung einzuführen, durch die der […]
[…]geltende Nagy löste die vorherrschende Einparteidiktatur auf und kündigte einen Austritt aus dem Warschauer Pakt an. Dies war allerdings ein verhängnisvoller Fehler des Politikers. Kurz nach der Bekanntgabe seiner Pläne marschierte die Rote Armee der Sowjets in Ungarn ein. Die Nationalgarde Ungarns kämpfte verbittert und vergeblich gegen die Übermacht. Zehntausende […]
[…]Negative ihres Spielfilms sind verschollen. 1942 wird sie von der Gestapo verhaftet. Zunächst im Warschauer Pawiak-Gefängnis interniert, kommt sie ein halbes Jahr später nach Auschwitz. Jakubowska überlebt und dreht den ersten Spielfilm über das Vernichtungslager. Das Erfahrene ästhetisch umsetzen Die Vergangenheit ist nicht tot. Für die Erinnerung muss eine Form […]