[…]war nun endgültig zu einer festen Institution der Repression geworden. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sollten „Schutzhäftlinge“ für die Dauer des Kriegs prinzipiell nicht mehr entlassen werden. Die Schutzhaft wurde etwa ab Februar 1933 praktiziert: Nach dem Reichstagsbrand verhaftete die SA willkürlich politische Gegner und hielt sie in den eigenen […]
[…]völlige Auslieferung des Landes an Hitler nicht schnell und nicht radikal genug gehen konnte. Oberster Repräsentant dieser Verräterfraktion war Emanuel Moravec, dessen brutales Lakaientum das seiner Geistesverwandten in anderen Regionen (Quisling, Mussert, Vlasov etc.) um ein Mehrfaches übertraf. Emanuel Moravec wurde am 17. April 1893 in Prag geboren. Vor dem […]
[…]das Amt dort involviert war, wird noch zu sprechen sein. Das Auswärtige Amt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges Nach 1936 bestand das Auswärtige Amt aus sieben Abteilungen. (Protokoll, Presseabteilung, Rechtsabteilung, Kulturpolitische Abteilung, Handelspolitische Abteilung, Politische Abteilung, Personal- und Verwaltungsabteilung) Bis zum Jahre 1937 waren unter den Abteilungsleitern keine-Mitglieder, wohl aber […]
[…]Himmler und andere. Vor wenigen Wochen hatte Hitler mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg losgebrochen. Angesichts der geringen Popularität des Krieges kommt es der NS-Führung an diesem Tag besonders darauf an, Geschlossenheit zu demonstrieren. Exakt um 21:20 Uhr explodiert im Pfeiler mit ohrenbetäubendem Lärm hinter Hitlers Rednerpult eine […]
[…]Nationalist und Militarist, gilt als Begründer der Wochenschau. Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges und im Krieg selbst gab es ein erhöhtes Informationsbedürfnis der Bevölkerung – nicht zuletzt nach aktuellen Frontberichten. Mehrere Privatleute und Gesellschaften widmeten sich diesem finanziell lukrativen Unternehmen. Die „Deutsche Expreß-Filmgesellschaft“ versuchte sich gar mit einer Art Tagesschau: […]
[…]der modernen Welt gedacht war, entwickelte sich in der politisch zerrissenen Situation nach dem 1. Weltkrieg zu einem politischen Kampfbegriff: Gegen die anonyme, von ökonomischen Nutzenüberlegungen, egoistischem Individualismus und Parteienstreit bestimmte „Gesellschaft“ sollte die Gemeinschaft des Volks verwirklicht werden. In der Euphorie der Kriegsbegeisterung vom August 1914 und der anschließenden […]
[…]abgesagt: Hitlers Wehrmacht überfiel am 1. September 1939 Polen und entfesselte damit den Zweiten Weltkrieg. Ablauf der Parteitage Schon in der Weimarer Zeit, besonders aber nach der Machtergreifung waren Ablauf und Organisation auf den „Führer“ zugeschnitten, auf den stellvertretend durch die Parteitagsteilnehmer das ganze Volk in bedingungslosem Gehorsam eingeschworen werden […]
[…]die in sich disparaten Jugendbewegungen – wie den Wandervogel – vor und nach dem Ersten Weltkrieg heraus, die in Absetzung gegen eine erstarrte konservative Gesellschaft ein neues naturnahes und gemeinschaftlich verbundenes Leben forderten. Volksgemeinschaft war bereits bei diesen Jugendgruppen ein Kampfwort. Viele Angehörige der Jugendbewegung waren dabei antidemokratisch, manche auch antisemitisch und […]
Thomas Riederer: Kriegsheld − Kinoheld. Günther Prien als Beispiel heroischer Männlichkeit in NS-Staat und früher Bundesrepublik. Hamburg 2017. Militärisch war das Unternehmen ein ziemlicher Misserfolg – und ein Versehen obendrein: Als in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 1939 das Unterseeboot U 47 unter seinem Kommandanten Günther Prien in […]
[…]filmisch machbar. Ein Film wie Im Westen nichts Neues (USA 1931), der im Rückblick auf den Ersten Weltkrieg reflektiert, widerspricht allein durch seine Inszenierung – als schwarzweißer Film mit langen Einstellungen und vielen Dialogen – den Erwartungen an einen actionbetonten Kriegsfilm. Vor allem aber zeigen die Protagonisten mit ihren Kontroversen […]