Suchergebnisse für "holocaust"
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[…]Juden getötet[14], nur etwa 4.000 der kroatischen und 5.000 der bosnischen Juden überlebten den Holocaust. Etwa jeder vierte überlebende Jude hatte demnach am Partisanenkampf teilgenommen. 2.339 Juden retten sich durch den Anschluss an die Partisanen. Rund 2.000 Juden, die am aktiven Widerstand nicht teilnahmen, aber trotzdem ums tägliche Überleben kämpften, […]
Die Forschungsgeschichte über die Shoah spiegelt die Ängste und Vermeidungsstrategien der deutschen Gesellschaft wider, sich mit den Tätern der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden auseinander zu setzen. Die west- und ostdeutsche Nachkriegshistoriografie blendete das Thema der Täterschaft lange Zeit kunstvoll aus bzw. verdrängte es auf hohem Niveau, so die […]
[…]Spielfilm des jungen Produzenten Tim Blake Nelson, der bislang alles andere als ausgerechnet den Holocaust zu seinen Themen zählte, behandelt das dramatische Geschehen des einzigen bewaffneten Häftlingsaufstands im Oktober 1944 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Mehr noch: Er stellt die schizophrene und menschlich im Grunde nicht zu bewältigende Situation der […]
[…]Vernichtung“ als Lösungen der „Judenfrage” nahegelegt hätten (S. 428), mag aus der Nach-Holocaust-Perspektive plausibel erscheinen, geht jedoch am Wahrnehmungshorizont der Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts vorbei. Insgesamt bleibt der Eindruck einer hermeneutisch kompetenten Studie, die einen innovativen interdisziplinären Zugang versucht, dann aber doch die üblichen Schwächen der literaturgeschichtlichen Antisemitismusforschung perpetuiert und […]
[…]und widerspricht der Neigung sozialwissenschaftlicher Studien, den Antisemitismus nach dem Holocaust als etwas grundsätzlich „neues“ zu begreifen, dessen Wurzeln man nicht vor dem Dritten Reich suchen müsse.[3] Longerichs Buch trägt zwar den Untertitel „eine deutsche Geschichte“, jedoch gelingt es dem Autor durch die Einflechtung einer international vergleichenden Perspektive, Vorstellungen von […]
[…]& Humblot, Berlin 2001. Meyer, Winfried: Unternehmen Sieben. Eine Rettungsaktion für vom Holocaust Bedrohte aus dem Amt Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, Verlag Anton Hain GmbH, Frankfurt am Main 1993. Moltke, Albrecht von: Die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen des Kreisauer Kreises innerhalb der deutschen Widerstandsbewegung, Müller Botermann, Köln 1989. Moltke, […]
[…]die beiden Kinder in eines der dunkelsten Kapitel der deutsch-jüdischen Geschichte, in den Holocaust. Ihre Reise endet in der Hauptstadt des neu gegründeten Israel, „Das ist Jerusalem, die goldene Stadt,…, die Hauptstadt des jüdischen Staates und eine heilige Stadt für Juden, Christen und Muslime.“ „Warum Schabbat schon am Freitag beginnt“ […]
[…]und somit die Kontrolle über die „Gastvölker“ zu übernehmen.[64] Zur Verteidigung des Holocaust wird folglich die These der jüdischen Weltverschwörung aufgegriffen mit der Behauptung, der Antisemitismus der Nationalsozialisten habe auf dem Verdacht beruht, „daß das russische Judentum sowie jüdische Bankhäuser in Amerika bei der Entstehung des Bolschewismus eine entscheidende Rolle […]
[…]1966, S. 26–39, (Digitalisat). Winfried Meyer: Unternehmen Sieben. Eine Rettungsaktion für vom Holocaust Bedrohte aus dem Amt Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht. Hain, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-445-08571-4 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1992). Gerd R. Ueberschär: Auf dem Weg zum 20. Juli. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. Heft […]
[…]und Aufnahmen des heutigen Ponar. Pinhasovs Dokumentation ist nicht nur eine Holocaust-Geschichte. Es ist auch eine Geschichte über Nachbarschaft in schlechten Zeiten. Eine Geschichte darüber, wie grundverschieden die jeweiligen Bevölkerungsgruppen der Polen, Litauer und Juden die schrecklichen Vorkommnisse wahrgenommen haben. Heute, viele Jahrzehnte später, will niemand die Verantwortung für das […]
[…]vergast wurde. Bislang wurden die Gouachen verständlicherweise vorwiegend im Kontext der Holocaust-Aufarbeitung rezipiert, da es nicht viele Text- und Bildberichte von Verfolgten gibt, in denen die antisemitische Politik so genau beobachtet und individuell überliefert wurde. Ihre Arbeit wird deshalb auch immer wieder mit dem Bericht der Anne Frank verglichen. Aber […]
[…]konzipiert waren. Bis heute ist die Bezeichnung als „Vernichtungslager Majdanek“ innerhalb der Holocaust-Forschung umstritten. Die genauen Opferzahlen lassen sich nur schätzen und es bleibt unklar, wie viele Menschen im Lager aufgrund der Überarbeitung und der Umstände umkamen, und wie viele gezielt in den Gaskammern oder auf andere Weise getötet wurden. […]
[…]Herrschaft im Zweiten Weltkrieg. Heute offenbart die Gedenkstätte die schreckliche Realität des Holocaust, bei dem mehr als 100.000 Insassen aus über 30 Nationen das Lager nicht überlebten. Im August 1938 errichtet, avancierte das Konzentrationslager Mauthausen rasch zu einem der größten im Deutschen Reich. Ursprünglich für kriminelle Personen konzipiert, wurden die […]
[…]Weinheim u.a. 1990, ISBN 3-527-28144-4 Udo Walendy (Hrsg.): Auschwitz im IG-Farben-Prozess. Holocaust-Dokumente? Verlag für Volkstum u. Zeitgeschichtsforschung, Vlotho/Weser 1981, ISBN 3-922252-15-X. Annette Weinke: Die Nürnberger Prozesse (= Beck’sche Reihe 2404 C. H. Beck Wissen). Beck, München 2006, ISBN 3-406-53604-2 Bundesfachtagung der Chemiefachschaften/Arbeitskreis I.G. Farben (Hrsg.): …von Anilin bis Zwangsarbeit. Der […]
Die „Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte“ wurde 1951 von Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg gegründet. Es handelt sich um eine Organisation, die vor allem in der Unterstützung von NS-Mördern engagierte, leider erst jedoch sehr spät der Öffentlichkeit und nur rudimentär bekannt wurde. Das Erschreckende an der Hilfsorganisation war jedoch […]
Päpstliche Enzyklika über die Situation der katholischen Kirche im Dritten Reich (1937) Dem Vatikan war ein diplomatisches Kunststück gelungen. In der Woche vor dem Palmsonntag 1937 waren überall in Deutschland Druckmaschinen gelaufen, die hoch brisantes Material zu Papier brachten: eine viele Seiten umfassende Anklage gegen die Ideologie und Praxis der Nazis […]
[…]1966, S. 118ff [25] Die Evakuierungsliste war lange Zeit im Besitz von Fred Wohl, ehe er sie dem Holocaust Museum in Washington übergeben hat. [26] Erich Ziebarth: „Zypern. Griechen unter britischer Herrschaft“, Berlin 1940, S. 38 [27] Faksimile in „Lebensgeschichte“, S. […]
[…]zulassen konnte. Es ist dieselbe Frage, die Hiob umtreibt, und in seinem großen Essay über „Holocaust und Literatur“ zitiert der holländische Literaturwissenschaftler Sam Dresden aus dem Schauspiel „Himmelskommando“ einen jüdischen Häftling, der gezwungen wird, bei der Vernichtung seiner Glaubensgenossen mitzuhelfen. Dieser sagt: „Ich glaube nicht, dass Gott an sich selbst […]
[…]während des Zweiten Weltkrieges, die in der Ermordung von Million europäischer Juden im Holocaust kulminierten, ist diese Frage bis heute von Relevanz, schließlich prägten antisemitische Politiker wie Karl Lueger oder Georg von Schönerer in Wien ein judenfeindliches Klima, das Adolf Hitler in jungen Jahren zutiefst beeinflussen sollte.[2] Der Aufstieg politischer […]
[…]die Blut- und Bodenideologie, oder die gesellschaftliche Ausgrenzung von Juden (und später der Holocaust), lassen sich auf Ideologeme von völkischen Akteuren und Organisationen zurückführen, die sie seit dem späten 19. Jahrhundert propagierten. Demnach ist es kaum verwunderlich, dass völkische Akteure zumeist die Politik und die Kriegsbemühungen des „Dritten Reiches“ unterstützten […]