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Startseite > Zeitalter der Weltkriege > Zweiter Weltkrieg > Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Luftwaffe
Geschrieben von: Redaktion Zukunft braucht Erinnerung | Erstellt: 18. Januar 2026

Protagonisten der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs (1933–1945) – Teil Luftwaffe

Name Höchster Rang Todeszeitpunkt Beschreibung
Hermann Göring Reichsmarschall 15. Okt. 1946 (Suizid) Oberbefehlshaber der Luftwaffe 1935–1945 und zweitmächtigster Mann im NS-Regime. Göring baute die Luftwaffe zur größten Luftstreitmacht Europas aus und führte sie zu Anfang des Krieges von Erfolg zu Erfolg. Ab 1943 verfiel er jedoch dem Drogenkonsum und verlor Hitlers Gunst nach dem Scheitern der Luftschlacht um England und der alliierten Bombenoffensive. In Nürnberg als Hauptkriegsverbrecher zum Tod verurteilt, entzog er sich dem Henker durch Gift.
Erhard Milch Generalfeldmarschall 25. Jan. 1972 Generalluftzeugmeister und Stellvertreter Görings; organisierte in dieser Funktion die deutsche Flugzeugproduktion. War 1944/45 Inspekteur der Luftflotte Reich. Milch wurde 1947 als Kriegsverbrecher (Zwangsarbeitereinsatz in der Rüstungsindustrie) zu lebenslanger Haft verurteilt, 1954 aber vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.
Albert Kesselring Generalfeldmarschall 16. Juli 1960 Oberbefehlshaber der Luftflotte 2 im Afrika- und Italienfeldzug; ab 1943 Oberbefehlshaber Süd (italienische Front). Kesselring, ein enger Hitler-Vertrauter, wurde 1947 wegen Befehlen zu Zivilistenmorden (Massaker bei Rom) zum Tod verurteilt, aber zu lebenslanger Haft begnadigt. 1952 kam er frei und engagierte sich in Veteranenverbänden.
Hugo Sperrle Generalfeldmarschall 2. Apr. 1953 Oberbefehlshaber der Luftflotte 3 im Westfeldzug 1940 und während der Luftschlacht um England. Sperrle kommandierte anschließend die Luftverteidigung in Westeuropa. Er wurde nach der alliierten Invasion 1944 in die Führerreserve versetzt. 1948 sprach ihn ein US-Gericht vom Vorwurf der Kriegsverbrechen frei.
Wolfram von Richthofen Generalfeldmarschall 12. Juli 1945 Vetter des legendären „Roten Barons“ von 1918; Kommandierender der Luftflotte 4 in Russland 1942–44 (Schlacht um Stalingrad). Zuvor hatte er sich 1937 beim Luftangriff auf Guernica (Spanienkrieg) hervorgetan. Richthofen geriet 1945 in US-Gefangenschaft und starb wenige Monate später an einem Tumor.
Robert Ritter von Greim Generalfeldmarschall 24. Mai 1945 (Suizid) 1945 von Hitler als Nachfolger Görings zum Oberbefehlshaber der Luftwaffe ernannt. Greim – ein Jagdfliegerass aus dem Ersten Weltkrieg – kam jedoch nicht mehr dazu, die versprengten Reste der Luftwaffe effektiv zu führen. Er geriet in US-Gefangenschaft und nahm sich kurz darauf das Leben.
Ernst Udet Generaloberst 17. Nov. 1941 (Suizid) Erster Weltkrieg-Fliegerass und Entwickler der Sturzkampfbomber-Taktik; Technischer Direktor der Luftwaffe. Udet war für die Ausrüstung und Bewaffnung der Luftwaffe verantwortlich und geriet ab 1941 wegen Produktionsengpässen in schwere Konflikte mit Göring. Er erschoss sich im November 1941 – die NS-Propaganda behauptete, er sei bei der Erprobung eines neuen Flugzeugs ums Leben gekommen.
Hans Jeschonnek Generaloberst 18. Aug. 1943 (Suizid) Chef des Generalstabs der Luftwaffe 1939–1943. Jeschonnek galt als überzeugter Nazi und loyaler Gefolgsmann Görings. Im Sommer 1943, als die alliierte Luftüberlegenheit offensichtlich wurde, nahm er sich nach einem Streit mit Göring das Leben.
Alexander Löhr Generaloberst 26. Feb. 1947 (hingerichtet) Kommandierender der Luftflotte 4 (Südost) 1942–1945 und verantwortlich für zahlreiche Bombenangriffe, u. a. die Zerstörung Belgrads 1941. Löhr kapitulierte 1945 in Griechenland und wurde 1947 in Jugoslawien wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und erschossen.
Kurt Student General der Flieger 1. Juli 1978 Begründer der deutschen Fallschirmtruppe (1941 Luftlandung auf Kreta). Student führte im Krieg das XI. Fliegerkorps (Fallschirmarmeekorps). 1947 wurde er von einem britischen Militärgericht wegen der Misshandlung von Kriegsgefangenen zu 5 Jahren Haft verurteilt, aber 1948 entlassen. Student blieb nach dem Krieg ein einflussreicher Exponent der Fallschirmjäger-Tradition.
Adolf Galland Generalleutnant 9. Feb. 1996 Legendäres Jagdfliegerass (104 Luftsiege) und ab 1941 Inspekteur der Jagdflieger. Galland geriet 1945 in Konflikt mit Göring über die Führung der Luftwaffe und wurde abgesetzt. Gegen Kriegsende kommandierte er noch eine Me 262-Jet-Einheit. Nach 1945 arbeitete Galland als Berater in Argentinien und lebte später in Deutschland.
Werner Mölders Oberst (posthum) 22. Nov. 1941 (Flugunfall) Mit 115 Luftsiegen einer der erfolgreichsten Jagdflieger; 1941 als erster Soldat mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Mölders starb am 22.11.1941 bei einem Flugzeugabsturz, was in ganz Deutschland Trauer auslöste – man benannte die Jagdgeschwader 51 und später 74 nach ihm.
Hans-Joachim Marseille Hauptmann 30. Sept. 1942 (Absturz) Spitzname „Stern von Afrika“ – herausragender Jagdflieger im Afrikafeldzug mit 158 Abschüssen, bekannt für seine Kühnheit und fliegerische Brillanz. Marseille kam mit nur 22 Jahren durch einen technischen Defekt ums Leben, wurde aber als Volksheld verehrt.
Hans-Ulrich Rudel Oberst 18. Dez. 1982 Erfolgreichster Sturzkampfbomber-Pilot des Krieges (über 500 Panzer zerstört); einziger Träger der höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnung (Diamanten zum Ritterkreuz). Rudel setzte bis zuletzt Hitlers „Nero-Befehl“ zum unerbittlichen Widerstand um. Er überlebte den Krieg und blieb zeitlebens überzeugter Nationalsozialist im Exil.
Erich Hartmann Major 20. Sept. 1993 Mit 352 bestätigten Abschüssen der erfolgreichste Jagdflieger der Geschichte. Hartmann kämpfte ausschließlich an der Ostfront und geriet 1945 in sowjetische Gefangenschaft. Dort wurde er unter falschen Vorwürfen zu 25 Jahren Lagerhaft verurteilt, jedoch 1955 entlassen. Später diente er als Bundeswehr-Offizier und starb 1993.
Günther Rall Generalleutnant a. D. 4. Okt. 2009 Dritthöchstes deutsches Fliegerass mit 275 Abschüssen. Rall diente im Krieg an Ost- und Westfront und überlebte mehrere Abstürze. Nach 1945 trat er der Bundesluftwaffe bei, stieg bis zum Inspekteur der Luftwaffe (1966–1970) auf und war NATO-Berater.
Walter Nowotny Major 8. Nov. 1944 (gefallen) Österreichisches Jagdfliegerass mit 258 Luftsiegen. Nowotny erzielte den Großteil seiner Abschüsse an der Ostfront und leitete 1944 die Erprobung der Düsenjäger Me 262. Am 8.11.1944 fiel er im Luftkampf über Deutschland. Die deutsche Propaganda stilisierte ihn postum zum Helden.
Johannes Steinhoff Brigadegeneral a. D. 21. Feb. 1994 Jagdfliegerass mit 176 Abschüssen, das 1945 bei einem Startunfall mit der Me 262 schwere Verbrennungen erlitt. Steinhoff war 1944 in die sogenannte „Meuterei der Jagdflieger“ gegen Göring verwickelt. Er überlebte den Krieg und wurde in der Bundeswehr General sowie Vorsitzender des NATO-Militärausschusses (1971–1974).
Hans-Jürgen Stumpff Generaloberst 9. März 1968 Chef des Luftwaffen-Personalwesens 1939–1940, danach Befehlshaber der Luftflotte 5 (Norwegen) und 1944 Chef der Luftwaffenreserve. Stumpff gehörte am 8. Mai 1945 zu den deutschen Vertretern, die in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichneten. Er starb 1968.
Karl Koller General der Flieger 22. Dez. 1951 Chef des Generalstabs der Luftwaffe ab Sept. 1944 (Nachfolger Jeschonneks). Koller versuchte in den letzten Kriegsmonaten, die aussichtslose Lage mit letzten Reserven zu stabilisieren, stand aber im Schatten Görings. Nach Kriegsende befand er sich in US-Haft, aus der er 1947 entlassen wurde.
Günther Lützow Oberst vermisst († 24. April 1945) Jagdflieger mit 110 Abschüssen und hoch dekorierter Geschwaderkommodore. Bekannt wurde Lützow durch seinen Protest im „Fighter Pilots’ Revolt“ gegen Görings Führung 1945. Am 24.4.1945 startete er zu einem letzten Einsatz und blieb im Luftkampf verschollen (vermutlich Abschuss durch sowjetische Jäger).
Hanna Reitsch Flugkapitän (Erprobungsstelle) 24. Aug. 1979 Berühmte Testpilotin (zivil) – stellte als erste Frau viele Flugrekorde auf und erprobte für die Luftwaffe neuartige Fluggeräte (u. a. Raketenflugzeuge und Hubschrauber). Reitsch war eine glühende Anhängerin Hitlers; im April 1945 flog sie den neuen Reichsjugendführer Axmann noch in das belagerte Berlin ein. Sie geriet kurz in US-Gefangenschaft und lebte nach dem Krieg zurückgezogen.
Friedrich Christiansen General der Flieger 3. Dez. 1972 Befehlshaber der deutschen Luftwaffe in den besetzten Niederlanden 1940–1945. Christiansen war für brutale Vergeltungsaktionen gegen niederländische Zivilisten mitverantwortlich. 1948 wurde er von einem niederländischen Gericht zu 12 Jahren Haft verurteilt, aber 1951 vorzeitig entlassen. Er starb 1972.
Gerhard Barkhorn Major 6. Jan. 1983 Zweiterfolgreichster Jagdflieger der Geschichte (301 bestätigte Luftsiege). Barkhorn flog ausschließlich an der Ostfront und überlebte über 1100 Feindflüge – trotz mehrerer Abschüsse und Verwundungen. Nach dem Krieg trat er der Bundesluftwaffe bei (zuletzt Generalmajor). 1983 kam er bei einem Autounfall ums Leben.
Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg Flugkapitän (Erprobungsstelle) 8. Apr. 1945 (gefallen) Deutsche Flugingenieurin und Testpilotin. Melitta Gräfin von Stauffenberg (geb. Schiller) testete im Krieg über 2000 Sturzflüge für die Luftwaffe und erhielt dafür das EK II. Wegen ihrer teilweise jüdischen Abstammung erfuhr sie Diskriminierung, unterstützte aber zugleich den Widerstand ihres Schwagers Claus Stauffenberg. Am 8.4.1945 wurde sie von einem Jagdflugzeug abgeschossen und tödlich verwundet.
Josef Priller Oberst 20. Mai 1961 Jagdflieger und Geschwaderkommodore, der vor allem durch einen legendären Einsatz am „D-Day“ (6.6.1944) bekannt wurde: Priller flog mit seinem Flügelmann den einzigen Tieffliegerangriff der Luftwaffe auf die alliierte Invasionsflotte. Er erzielte 101 Luftsiege, überlebte den Krieg und starb 1961 an Herzversagen.
Hermann Graf Oberst 4. Nov. 1988 Jagdfliegerass mit 212 Abschüssen, insbesondere an der Ostfront. Graf war der erste Pilot, der mehr als 200 Luftsiege erzielte (Sept. 1942), und wurde dafür als Volksheld gefeiert. 1943 führte er ein Elite-Jagdgeschwader in der Reichsverteidigung. Graf geriet 1945 in sowjetische Gefangenschaft, aus der er 1950 entlassen wurde.
Heinz-Wolfgang Schnaufer Major 15. Juli 1950 Erfolgreichster Nachtjäger der Luftkriegsgeschichte mit 121 Nachtabschüssen. Schnaufer, selbst erst 22 Jahre alt, wurde 1944 Kommodore des Nachtjagdgeschwaders 4 und mit dem Eichenlaub mit Schwertern ausgezeichnet. Er überlebte den Krieg und starb 1950 bei einem Autounfall.
Walter Oesau Oberst 11. Mai 1944 (gefallen) Jagdflieger mit 127 Luftsiegen; Expertenführer zuerst an der Westfront (Schlacht um England) und später in der Reichsverteidigung. Oesau, Ritterkreuzträger mit Schwertern, fiel am 11.5.1944 im Luftkampf gegen eine Übermacht amerikanischer Begleitjäger, nachdem er sich bis zuletzt weigerte, vom Fronteinsatz abgezogen zu werden.
Heinz Bär Oberst 28. Apr. 1957 Jagdfliegerass mit 221 Abschüssen, kämpfte an allen Fronten und zuletzt auch mit dem Düsenjet Me 262. Bär überlebte über 1000 Feindflüge und galt als streitbarer Taktiker (er beteiligte sich 1945 an der Kritik an Göring). Nach dem Krieg arbeitete er als Fluglehrer; 1957 verunglückte Bär bei einem Flugunfall tödlich.
Bruno Loerzer Generaloberst 23. Mai 1960 Jagdflieger des Ersten Weltkriegs (44 Abschüsse) und enger Freund Görings. Im Zweiten Weltkrieg kommandierte Loerzer zeitweise ein Luftkorps (u. a. in der Luftschlacht um England). Zuletzt Inspekteur der Luftwaffe, trat er 1945 in den Ruhestand. Nach dem Krieg lebte er zurückgezogen in Westdeutschland.
Gordon Gollob Generalleutnant 8. Sept. 1987 Österreichisches Jagdfliegerass (150 Abschüsse) und Nachfolger Gallands als General der Jagdflieger im Januar 1945. Gollob, überzeugter Nationalsozialist, konnte im letzten Kriegschaos keine Wirkung mehr erzielen. Er geriet 1945 in britische Gefangenschaft, wurde aber bald entlassen. Gollob verstarb 1987.
Helmut Wick Major 28. Nov. 1940 (gefallen) Mit 56 Abschüssen der erfolgreichste deutsche Jagdflieger der Luftschlacht um England 1940. Wick, erst 25 Jahre alt und Kommodore des JG 2 „Richthofen“, wurde am 28.11.1940 über der britischen Kanalküste im Luftkampf abgeschossen und blieb auf See verschollen. Seine Figur wurde von der NS-Propaganda zum tapferen „Engländer-Schreck“ stilisiert.
Hans Korten Generaloberst 22. Juli 1944 (gefallen) Chef des Luftwaffen-Generalstabs ab Feb. 1944. Korten koordinierte die Luftabwehr während der alliierten Invasion in Frankreich. Am 22.7.1944 wurde er bei einem britischen Luftangriff auf das Hauptquartier der Luftwaffe schwer verwundet und erlag kurz darauf seinen Verletzungen.
Walther Wever General der Flieger 3. Juni 1936 (verunglückt) Erster Chef des Generalstabs der Luftwaffe 1935–1936 und Vordenker des strategischen Bombenkriegs. Wever setzte sich für den Bau von viermotorigen Bombern („Ural-Bomber“) ein, kam aber 1936 beim Absturz seines He 70-Dienstflugzeugs ums Leben. Sein Tod gilt als einer der Gründe, warum die Luftwaffe keinen strategischen Bomber mehr entwickelte.
Hajo Herrmann Oberst 5. Nov. 2010 1940 erfolgreicher Sturzkampfbomber (über 300 000 BRT versenkt), dann Entwickler origineller Nachtjagd-Taktiken („Wilde-Sau-Nachtjagd“ 1943). Herrmann war als fanatischer NS-Offizier berüchtigt. 1947 wurde er wegen Mittäterschaft an Terrorbefehlen (Kommandobefehl) zu 10 Jahren Haft verurteilt, jedoch 1954 entlassen. In der Bundesrepublik betätigte er sich später als rechtsextremer Anwalt.
Josef Kammhuber General der Flieger 25. Jan. 1986 Schöpfer des deutschen Nachtverteidigungssystems („Kammhuber-Linie“). Kammhuber organisierte als Inspekteur der Nachtjäger 1940–1943 eine radargestützte Jägerführung, musste jedoch 1944 nach Kompetenzstreitigkeiten sein Amt abgeben. Er trat 1956 der Bundeswehr bei und wurde erster Inspekteur der Luftwaffe (bis 1962).
Helmut Lent Oberst 7. Okt. 1944 (verunglückt) Zweiterfolgreichster Nachtjäger (110 Abschüsse bei Nacht). Lent, ein tiefgläubiger Christ, wurde als Kommodore des NJG 3 zum Nationalhelden verklärt. Am 5.10.1944 stürzte sein Ju 88-Nachtjäger infolge Triebwerksausfalls ab; Lent erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Seine pompöse Beisetzung nutzte die NS-Propaganda für Durchhalteparolen.
Werner Baumbach Oberst 20. Okt. 1953 Erfolgreichster deutsche Kampfflieger im Bereich der Torpedobomber. Baumbach versenkte mit seiner KG 26 zahlreiche alliierte Schiffe (u. a. 1941 den Truppentransporter Empress of Britain). 1944 leitete er die Spezialkampfgruppe 200 (Fernkampf- und Sondermissionen). Nach dem Krieg emigrierte Baumbach nach Argentinien; er kam 1953 beim Absturz eines Privatflugzeugs ums Leben.
Nicolaus von Below Oberst 24. Juli 1983 Persönlicher Luftwaffen-Adjutant Adolf Hitlers 1937–1945. Von Below erlebte alle Höhen und Tiefen an Hitlers Seite aus nächster Nähe; er war am 20. Juli 1944 mit im Lagebarackenraum und blieb unverletzt. In den letzten Kriegstagen überbrachte er in Berlin Hitlers Vermächtnisse an Göring und Dönitz. Von Below geriet in britische Gefangenschaft, veröffentlichte später Memoiren und starb 1983.

Die Luftwaffe Liste der Wehrmacht wird fortlaufend erweitert. Diese Übersicht ist Teil der Waffengattungen: Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine.

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