[…]Unwillkürlich fragt man sich, ob ein Teil der elektrisierten Medienöffentlichkeit nicht in erster Linie fürchtet, dass ihr der alte Nazi wegstirbt, der die ganze Veranstaltung zusammenhält und sie – there is no business like Shoa business? – täglich mit Stoff für neue Artikel versorgt. Andere Journalisten versuchen durchaus, sich über […]
[…]Bei den Verhandlungen mit der Stadt ging es um ein insgesamt 50 Hektar großes Gelände. Erster regierender Bürgermeister der Hansestadt war zu jener Zeit Carl Vincent Krogmann, welcher im Senat durch den NS-Gauleiter und Reichsstatthalter Karl Kaufmann politisch jedoch völlig entmachtet war. Bei den Kaufverhandlungen mit der Stadt wurden sich […]
[…]dort wohnenden Stadtbevölkerung keinesfalls verborgen blieb. Die Verpflegung im Lager bestand in erster Linie aus Suppe, Brot und Malzkaffee. In seinen täglichen Routinen, dazu gehörte das sogenannte Bettenbauen nach dem Aufstehen sowie der Morgen- und Abendappell, glich der Alltag dort anderen Konzentrationslagern. Bereits geringe Verfehlungen wurden durch Disziplinarmaßnahmen und Strafen geächtet. […]
[…]Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) 3. Feb. 1946 (hingerichtet) Jeckeln fungierte als oberster SS- und Polizeiführer in der besetzten Ukraine und später im Baltikum. Er organisierte riesige Massenerschießungen an Juden, z. B. die „Grube von Rumbula“ bei Riga (25.000 Opfer im Nov./Dez. 1941). Nach der Kapitulation stellte die Rote Armee ihn vor […]
[…]dem Militärpfarrer in einem Diskussionsbeitrag die Wehrbereitschaft der deutschen Juden im Ersten Weltkrieg entgegen: 17 000 Juden seien gefallen, 9 000 hätten das EK I und 15 000 das EK II erhalten. Aus Minden stammten 53 jüdische Kriegsteilnehmer, davon seien 30 verwundet worden und 15 gefallen.4 Der in Deutschland nach […]
[…]– eine Anspielung auf das berühmte „Rechenpferd“ Kluge Hans. Im Ersten Weltkrieg diente von Kluge als Generalstabsoffizier und wurde bei Verdun schwer verwundet. Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Sein Aufstieg verlief stetig: 1913: Beförderung zum Hauptmann 1927: Beförderung zum Oberstleutnant 1930: Ernennung zum Chef des Stabes […]
[…]für viele hochrangige Militärs des Dritten Reiches. Die Nachwirkungen seiner Rolle im Zweiten Weltkrieg sind bis heute spürbar. Sein Name taucht regelmäßig in Debatten über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus auf. Die Kontroverse um Kesselring zeigt exemplarisch die Schwierigkeit, militärische Leistungen und moralische Verantwortung in Einklang zu bringen. Fazit […]
[…]einer der begabtesten niederländischen Journalisten überhaupt. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Korrespondent des „Algemeen Handelsblad“ in Berlin und begleitete von dort Hitlers Aktivitäten mit sehr kritischen Berichten – noch 1938 verurteilte er dessen antijüdische Politik. Offenkundig war das Heuchelei, denn seit 1935 war Blokzijl (heimliches) NSB-Mitglied und schrieb unter […]
[…]zurück. Seine persönliche Sicherheit und sein Leben waren für Bonhoeffer zweitrangig, an erster Stelle stand für ihn der Kampf gegen den Nationalsozialismus. 1940 wurde das illegal geleitete Predigerseminar zum zweiten Mal geschlossen und Bonhoeffer mit Rede- und Schreibverbot belegt. Wegen seiner Kritik an der rein kirchlichen Widerstandshaltung in christlichen Kreisen […]