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Gegen das Holocaustdenkmal der Berliner Republik – von Hans-Ernst Mittig

[…]das Raumgefühl als Bedeutungsträger. Eisenmans Denkmal für die ermordeten Juden Europas stellt dafür ein extremes Beispiel dar: Die gerasterte Anlage mit ihren schiefen Ebenen zielt auf das Körpergefühl des Besuchers; er soll desorientiert und verunsichert werden und sich damit in die Situation der NS-Opfer einfühlen können – ein sehr fragwürdiger […]
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Das kroatische Konzentrationslager KZ Jasenovac

[…]Bei der Ankunft im Lage hatten die Ustase ihnen alle besseren Decken weggenommen und gaben ihnen dafür alte und schlechte. Alle Schlafboxen waren voller Ungeziefer, Läuse und Flöhe, und alles Reinigen, von den Gefangenen selber besorgt, half gar nichts. Da die Gefangenen ihre verschmutzte Wäsche nur einmal monatlich zur Reinigung […]

Grundstücksveräußerungen von Juden im Nationalsozialismus – von Philipp Morten Martin

[…]für gesperrte Vermögen, die die Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert ermittelten und dafür den Einheitswert und Versicherungspolicen sowie – wenn vorhanden – die Genehmigungsakten aus dem Dritten Reich heranzogen. Die Vergleichsverhandlungen zwischen Berechtigten und Pflichtigen geschahen vielfach außergerichtlich auf der Ebene des Wiedergutmachungsamts. Eine Haftung privater Erwerber für staatliche Zwangsabgaben […]
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Sprache in nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]Gefahr, man tröstete einander in schweren Momenten – und was es sonst noch für Anlässe dafür gab, ein situativ variables, KZ-spezifisches, multilinguales Idiom zu reden. Dieses Idiom bestand also, und aus ungezählten Publikationen, Glossaren, Archiv-Materialien etc. wissen wir von seiner Existenz, seiner Lexik, Phonetik, Anwendung etc. Sprachsoziologisch aber können wir […]
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Deutsch-italienische Beziehungen (1937–1943)

[…]Gebietes sicherlich keinen Zuwachs an Handlungsfähigkeit. Das deutsche Eingreifen in Nordafrika Die erfolgreiche britische Offensive in Nordafrika machte auch auf diesem Kriegsschauplatz ein deutsches Eingreifen auf Seiten der Italiener notwendig. Anfang Februar 1941 drangen die britischen Truppen bis Benghasi, der Hauptstadt der Cyrenaika vor. Die Briten waren erheblich besser ausgerüstet […]

Presselenkung im Dritten Reich

[…]zu einem braunen Einheitsbrei verkommen. In seiner zynischen Art hatte Goebbels aber auch dafür sofort eine Erklärung parat: „Ein- oder zweitönig ist der, der die Presse schreibt. Wenn also die Herren Journalisten sich heute in gelehrten Leitartikeln darüber unterhalten, woher es denn eigentlich komme, daß die Presse so eintönig ist, […]

Propaganda im Film des Dritten Reiches

[…]gehalten. Inhalte und Themen der Propaganda im Film des Dritten Reiches Partei- und Propagandafilme im engeren Sinne Im „Dritten Reich“ wurden nur sehr wenige Filme produziert, die unmittelbar die NS-Bewegung darstellten. Man kann diesen Typus Film als „Hakenkreuzfilm“ bezeichnen, weil in ihm die NS-Symbolik direkt dargestellt wird. Schon 1933 kam ohne vorhergehende […]

„Die goldene Stadt“ von Veit Harlan

„Rassenbiologie“ im nationalsozialistischen Unterhaltungsfilm Der Unterhaltungsfilm im Nationalsozialismus wurde lange Zeit als unpolitisch wahrgenommen, was anhand der Tatsache, dass 86% aller in der Zeit vom 30.1.1933 bis zum 8.5.1945 produzierten Filme in Deutschland Unterhaltungsfilme waren, verwundert (nachzulesen in: Winkler-Mayerhöfer, Andrea: Starkult als Propagandamittel.). [Zur Gleichstellung des Filmbetriebs ab 1933 siehe […]

Das Produktionsteam hinter dem Film „Der ewige Jude“

[…]Stig: „Der ewige Jude“. Quellenkritische Analyse eines antisemitischen Propagandafilms. Institut für den Wissenschaftlichen Film, Göttingen 1995. (Auch erhältlich als kostenloser Sonderdruck bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Postfach 1369, 53111 Bonn) Mannes, Stefan: Antisemitismus im nationalsozialistischen Propagandafilm Der ewige Jude und Jud Süß, Teiresias Verlag. Köln 1999 Stefan Mannes: Antisemitismus […]
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Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA)

[…]IV B 4. Es koordinierte Transporte in Ghettos, an Erschießungsorte und in Vernichtungslager. Dafür arbeitete es mit regionalen Polizeidienststellen, Besatzungsbehörden und den für den Eisenbahnverkehr zuständigen Stellen zusammen. Die Deportationen erforderten zahlreiche abgestimmte Schritte: Menschen wurden erfasst, zusammengetrieben, bewacht und unter Zwang transportiert. Diese organisatorische Tätigkeit war Teil des Vernichtungsprozesses. […]