Suchergebnisse für "auschwitz"

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Franz Kafka – von Peter-André Alt

[…]nach Theresienstadt deportiert. Elli und Valli wurden 1942 in Chełmno ermordet, Ottla 1943 in Auschwitz. Alt widmet zudem viel Raum für die Analyse des jüdischen Selbstverständnisses Kafkas. Die Familie hat zwar die hohen jüdischen Feiertage wie Pessach, Jom-Kippur und Rosch-Haschana gefeiert, ansonsten aber nicht allzu streng nach den Gesetzen gelebt. […]

Endlösung am Bernsteinstrand

[…]Armee zu verschanzen. Meist waren es jüdische Frauen zwischen 16 und 40 Jahren, die das Lager Auschwitz als „arbeitsfähig“ nach Stutthof überstellt hatte. Hinzu kam eine kleinere Gruppe männlicher Häftlinge aus Lagern im Baltikum. Im Oktober stieß die Rote Armee zur Memel vor und setzte sich am Nordufer des Flusses […]

Das „Ahnenerbe“ der SS

[…]Ahnenerbe Unterstützung für seine Pläne; Himmler erlaubte ihm die Auswahl von Häftlingen aus Auschwitz. Der Anthropologe Bruno Beger nahm dort 1943 Vermessungen und Auswahlhandlungen vor. 86 jüdische Menschen wurden anschließend nach Natzweiler-Struthof gebracht und im August 1943 in der Gaskammer ermordet. Ihre Leichen gelangten an das anatomische Institut in Straßburg. […]

Seilschaften – von Hans-Jürgen Döscher

[…]beim Militärbefehlshaber 1940-1943 in Brüssel dem Abtransport von Juden zu, die „fast alle in Auschwitz den Tod (fanden), darunter mehrere tausend jüdische Kinder“ (S. 77). Die Wiederverwendung ehemaliger NS-Diplomaten ist Döscher zufolge dadurch möglich geworden, dass „der Auswärtige Dienst im Kern zwischen 1949 und 1951 unter Ausschluss der Öffentlichkeit und […]

Theresienstadt – Die Sonderstellung von Eichmanns „Musterghetto“

[…]einige Monate erster Stellvertreter von Eppstein blieb), im November 1943 dann verhaftet, um nach Auschwitz verschickt zu werden, wo er mit seiner Familie das Martyrium erlitt. Der zweite Judenälteste Paul Eppstein (Dozent der Soziologie) hatte 1942 vier Monate im Gestapo-Gefängnis verbracht und kam Ende Januar 1943 nach Theresienstadt, um Edelstein […]
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Das Personenlexikon zum Dritten Reich – von Ernst Klee

[…]Bedeutung unterschätzt wird, und wer sich mit der Geschichte des Konzentrationslagerkomplexes Auschwitz beschäftigt hat, wird finden, dass Klee den Schergen Pery Broad entschieden zu harmlos darstellt. Ebenso wenig ist einem Autor abzuverlangen, für jede in das Lexikon aufgenommene Person die Recherchemöglichkeiten ausgeschöpft zu haben. Nehmen wir als Beispiel den Zoologen, […]
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Interview mit Ernst Piper zu seinem Buch über Alfred Rosenberg

[…]wesentliches Faktum dieses historischen Abschnitts. Inzwischen sind wir der Überzeugung, dass Auschwitz, die Judenvernichtung, das zentrale Ereignis war. Diese Überzeugung bildete sich in Jahrzehnten heraus. Ein entscheidender Anstoß war der Auschwitzprozess Mitte der 60er Jahre in Frankfurt am Main. Der symbolische Höhepunkt für den antifaschistischen Grundkonsens in der alten Bundesrepublik war die Weizsäcker-Rede […]
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„Das Lied ist aus“ – von Henny Brenner

[…]am Hellerberg“ – ein Teil ihrer Verwandtschaft hauste zeitweise vor der Deportation nach Auschwitz hier – mit ein, wird in die Kartonagenfabrik Bauer in der Neuen Gasse, nahe des Pirnaischen Platzes, zur körperlich schweren Arbeit eingesetzt. Die Vernichtung Dresdens ist die Rettung ihrer Familie. Die Befreier aus dem Osten erweisen […]

Die verborgene soziale Welt der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]Böse“ in Primo Levis Erstlingswerk „Ist das ein Mensch?“[2] über seine Haft in Auschwitz findet sich dazu eine atemberaubende Darstellung der Lagerökonomie. Levi beschreibt regelrechte ‚Haussen’ und ‚Baissen’ der Lagerbörse in Abhängigkeit bestimmter Gerüchte oder Ereignisse. Auch diese Bemühungen waren dazu geeignet, die Inhaftierten dem Hohn der Lageraufsicht preiszugeben, denn […]
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Jüdischer Widerstand – Ausstellung versus Mythos

[…]Partisanengruppen, Fotografinnen, Ghettokämpfer. Tagebücher des Sonderkommandos an den Auschwitzer Gaskammern. Tagebücher in Jiddisch, in Polnisch, in Russisch. Kassiber aus Deportationszügen. Die Ohren hören die Botschaften: „Sie wollen alle Juden vernichten.“ Ist das die Botschaft eines irre Gewordenen? Aber diese Botschaft wird wiederholt, bis sie endlich geglaubt wird. Und doch bleibt […]