[…]Yorker als Prozessbeobachterin am Gerichtsprozess um den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann in Jerusalem teil. Ihr Bericht wurde ab Februar 1963 in mehreren Teilen im New Yorker veröffentlicht; auf Deutsch erschien er 1964 unter dem Titel Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Er sorgte für eine internationale […]
[…]mit der Gründung des Staates Israel greifen die arabischen Nachbarstaaten den neuen Staat an. Jerusalem wird geteilt und erst im Jahr 1967 im Sechstagekrieg wieder vereint. „Zusammenleben zwischen Juden und Arabern könnte schon funktionieren, wenn wir bei denen und die bei uns kaufen würden.“ Gad lebt heute mit seiner Katze […]
[…]man sich aussuchen kann, aus welcher Sicht man die Kultur einer über 4.000 Jahre alten Stadt wie Jerusalem erklärt haben möchte. So wirbt die palästinensische al-Quds-Universität in Jerusalem mit Führungen durch die Altstadt aus palästinensischer Sicht. Eine Gemeinsamkeit, die Tenenbom auf seiner Reise entdeckt hat, ist das köstliche israelische und […]
[…]war ebenfalls der Ansicht, eine Teilnahme von jüdischen Vertretern aus der DDR in Jerusalem sei nicht möglich, weil der Aufenthalt von ostdeutschen Juden in Jerusalem einer Unterstützung der „israelischen Okkupationspolitik“ gleich kommen würde. Auch nicht durch die bloße Anwesenheit dürfe der israelischen Politik „Vorschub“ geleistet werden. Schließlich stimmte auch Klaus […]
[…]dieser britischen Offiziere weiter. Die Juden werden aus dem von Transjordanien besetzten Ostteil Jerusalems vertrieben, ihr Viertel komplett zerstört. Das Westjordanland und Ostjerusalem werden von Transjordanien annektiert. Der Gazastreifen von Ägypten besetzt. Das Heilige Land und seine heiligen Stätten gehören … dem Christentum Aber nicht nur die arabischen Nachbarn lehnen […]
[…]1967 gab es keinen Eroberungsplan für die besetzten Gebiete, mit Ausnahme der Altstadt Jerusalems mit der Klagemauer. „Land-für-Frieden“-Angebote scheiterten an den „drei Neins“ der Arabischen Liga (Resolution von Khartum): 1. Kein Frieden mit Israel, 2. Keine Anerkennung Israels, 3. Keine Verhandlungen mit Israel. – Dies blieb auch nach dem Yom-Kippur-Krieg […]
[…]in der heutigen Ukraine [2] Überleber des Lagers, zitiert aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984, Seite 233 [3] Zahlen aus: Gideon Hausner: Urteil in Jerusalem (ungarische Ausgabe), Europa Verlag, Budapest 1984 [4] Es ist empfehlenswert, eine Ausgabe des Buches zu verwenden, in der die […]
[…]denn an die Stelle der Auswanderung trat nun die Deportation, an der das Referat IV B4 und somit Eichmann federführend beteiligt war. Entsprechend notierte Eichmann im Wannsee-Protokoll: „Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als weitere Lösungsmöglichkeit nach entsprechender vorheriger Genehmigung durch den Führer die Evakuierung der Juden nach dem Osten getreten.“ […]
[…]in dem Teil, der nicht im Protokoll erwähnt ist – über Tötungsmethoden gesprochen wurde. Eichmann: Jawohl. Richter: Wer hat über dieses Thema gesprochen? Da? Eichmann: Im Einzelnen ist mir diese Sache heute nicht mehr gegenwärtig, Herr Präsident, aber ich weiß, dass die Herren beisammen gespannt und beisammen gesessen sind und […]
[…]durch eine neue gemeinsame Identität zu einigen. Der ehemalige Gestapo– und SS-Mann Adolf Eichmann stellte ein Feindbild für alle Israelis dar. Erst der vor den Augen der Weltöffentlichkeit geführte Eichmann-Prozess hatte die perfide und grausame Systematik der planmäßigen Ermordung der europäischen Juden in all ihren Phasen offenbart. Die „Endlösung der […]