Suchergebnisse für "propaganda"

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Vor 90 Jahren: Der Propagandaroman „Horst Wessel Ein deutsches Schicksal“ oder aber Goebbels missglückte Heldenlegende

[…]es überhaupt zu einer solchen „Fehleinschätzung“ in der Person des Autors für einen SA-Propaganda-Roman kommen? Auftraggeber bzw. Initiator dieser besonderen Biographie war NS-Propagandachef Joseph Goebbels, Anfang der 1930er Jahre Gauleiter von Berlin, begeisterter Verfälscher der Wahrheit und fanatischer Bückling Hitlers (im Führerbunker Ende April 1945 treu bis in den Tod). Weniger […]
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Totaler Krieg

[…]für den totalen Krieg sollte durch eine massive Unterdrückung jeder Kritik und mit einer Propagandakampagne erzwungen werden. Todesstrafe drohte allen, die sich Dienstpflichten entzogen oder kritisch äußerten. Nach Stalingrad nahm die Zahl der Verurteilungen massiv zu. Neben Rundfunk und Wochenschau waren es zahlreiche Plakate, die für den totalen Krieg warben. […]

Goebbels – von Ralf Georg Reuth

[…]schnell. Durch seine „Erfolge“ um Einfluss in Berlin wurde er im April 1930 Reichspropagandaleiter. Damit war Joseph Goebbels für die politische Ausrichtung in der Partei, ihre Wahlkämpfe und Großveranstaltungen, zuständig. Die Presse war ihm versagt, denn hier dominierte sein lebenslanger Rivale um Einflussnahmen, denn Alfred Rosenberg bleibt Schriftleiter des „Völkischen […]

Presse im Dritten Reich

[…]notwendigen Vorbereitung getroffen hatte, begann ein langsamer Kurswechsel von „friedlicher“ Propaganda zur Kriegspropaganda, der schon im Frühjahr 1939 abgeschlossen war. Das neue Opfer des deutschen Kriegsfanatikers war diesmal Polen und der Angriff sollte sowohl militärisch als auch psychologisch sorgfältig vorbereitet werden. Zu den neuen Standartthemen der Presse gehörte die von […]

Meinungslenkung im Krieg – von Anne Lipp

[…]vor allem an einem schnellen Frieden und Rückkehr in die Heimat interessiert war. Die Propaganda appellierte an Durchhaltebereitschaft und Ehrgefühl der Soldaten. Ein früher Friedensschluss, so wurde suggeriert, würde eine erbarmungslose Unterwerfung und ökonomische Ausbeutung Deutschlands durch die anderen Nationen bedeuten. Offen bediente man sich dabei rassistischer Vorurteile, wenn man […]

Ästhetisierung von Gewalt in der Weimarer Republik – von Petra Maria Schulz

[…]Propaganda, insbesondere auf die der NS-Bewegung. Dort bekannte man sich ganz offen zur Gewalt. „Propaganda und Gewalt sind niemals absolute Gegenpole. Die Gewaltanwendung kann Teil der Propaganda sein“, so der Nationalsozialist Eugen Hadamovsky. In einem ersten Abschnitt setzt sich Schulz mit der „Ästhetisierung von Gewalt in der Philosophie Nietzsches“ auseinander. […]
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Der Glaube an eine „jüdische Weltverschwörung“ – von Carmen Matussek

[…]von Wahrheiten. Carmen Matussek hat mit ihrem Beitrag offen gelegt, dass es sich um keine stille Propaganda handelt, die auf historisch-antisemitische Figuren wie den Großmufti von Jerusalem Amin al-Husseini, Alfred Rosenberg, Adolf Hitler und Henry Ford zurückgreift und die im täglichen Diskurs ihre perfide Lüge über die „Protokolle der Weisen […]
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Europäisches Appeasement und deutsche Aufrüstung 1933–1936

[…]Friedensreden und die deutschen Friedensinitiativen waren keineswegs das Meisterstück deutscher Propaganda, wie es manche darstellen wollen. Es waren nichts als haarsträubende Lügen, deren Wirkung sich nicht aus ihrem Inhalt oder irgendwelchen ausgefeilten Propagandatricks erklären lässt, sondern zuerst in der Bereitwilligkeit der vermeintlich belogenen Öffentlichkeit zu suchen ist, sich jeden Bären […]
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Die NPD in den 1960er-Jahren – Geschichte und Ideologie

[…]des Bundes­präsidenten verstanden werden. Von dieser Position ausgehend wurde versucht, mittels Propaganda ein Protest­potential der Bevölkerung zu erfassen. Unberührt von der realen gesellschaftlichen Situation wurde in Veröffentlichungen und Reden die Bedrohung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung heraufbeschworen. Die NPD sah die innere Sicherheit durch Verbrechen aller Art, Terrorismus und Drogenhandel […]
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Kriegsheld − Kinoheld – von Thomas Riederer

[…]im Frühjahr 1941 unter bis heute nicht geklärten Umständen sank, wurde der Tod Priens in der NS-Propaganda zum Opfertod für die Volksgemeinschaft verklärt. Erstaunlich genug: Günther Prien, der Held der NS-Propaganda, der im realen Krieg für den Tod Tausender Menschen verantwortlich war, erlebte in der Nachkriegszeit postum eine erneute Verehrung. […]