[…]der unterwürfigen, autoritären Persönlichkeit Was trieb NS-Täter an? Haben wir gelernt, den Holocaust zu verstehen? Die Psychologie in Deutschland hat ebenso wie die „Frankfurter Schule“ wenig zur empirischen Täterforschung beigetragen. John Michael Steiner, Tscheche, ehemaliger KZ-Häftling und späterer Soziologie-Professor, ließ jedoch während der 60er Jahre NS-Täter unterschiedlicher SS-Hierarchieebenen Lebensläufe schreiben […]
[…]konzipiert waren. Bis heute ist die Bezeichnung als „Vernichtungslager Majdanek“ innerhalb der Holocaust-Forschung umstritten. Die genauen Opferzahlen lassen sich nur schätzen und es bleibt unklar, wie viele Menschen im Lager aufgrund der Überarbeitung und der Umstände umkamen, und wie viele gezielt in den Gaskammern oder auf andere Weise getötet wurden. […]
[…]Herrschaft im Zweiten Weltkrieg. Heute offenbart die Gedenkstätte die schreckliche Realität des Holocaust, bei dem mehr als 100.000 Insassen aus über 30 Nationen das Lager nicht überlebten. Im August 1938 errichtet, avancierte das Konzentrationslager Mauthausen rasch zu einem der größten im Deutschen Reich. Ursprünglich für kriminelle Personen konzipiert, wurden die […]
[…]Wandel der Erinnerung – vom Erzählen zum Sehen? Die Diskussion um die Ästhetisierung des Holocausts begleitet jede künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema. Wer Tellers Werk kennt, sein Spielen mit prolligem Kommerz und Vulgarismus, mag sich fragen, ob seine Bildsprache mit einem so belasteten Ort wie Auschwitz vereinbar ist. Die Antwort […]