Zukunft braucht Erinnerung

  • Startseite
  • Über uns
    • Auszeichnungen für unser Projekt
    • Grußwort von Yad Vashem
    • Dies sind unsere Autoren und Redakteure
  • Mitmachen
    • Themenliste Biographien
    • Themenliste Erinnerung und Aufarbeitung
    • Themenliste Extremismus
    • Themenliste Geschichte Deutschlands
    • Themenliste Nahostkonflikt
    • Themenliste NS-Völkermord
    • Themenliste Zeitalter der Weltkriege
  • Kontakt

Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.

  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Deutschland im Nationalsozialismus (Drittes Reich)
    • Deutschland unter alliierter Besatzung
    • Geteilte Stadt Berlin
    • Bundesrepublik Deutschland (Bonner Republik)
    • Deutsche Demokratische Republik (DDR)
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben und Verfolgung im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Nahostkonflikt
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Erinnerung und Aufarbeitung
    • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
    • Erinnerung und Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • Extremismus in Deutschland
    • Rechtsextremismus in Deutschland
  • Biographien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • News
Startseite > Rezensionen > Filmrezensionen > Bagrut Lochamim (Soldier/Citizen) – von Silvina Landsmann
Geschrieben von: Redaktion Zukunft braucht Erinnerung | Erstellt: 23. Februar 2012

Bagrut Lochamim (Soldier/Citizen) – von Silvina Landsmann

Die israelische Produktion Bagrut Lochamim (hebr. „Reifeprüfung für Kämpfer“) beleuchtet den israelisch-palästinensischen Konflikt aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Der Film von Silvina Landsmann dokumentiert ein Spezialprogramm der israelischen Armee, das Soldaten am Ende ihres Militärdienstes ermöglicht, ihr Abitur nachzuholen. Im Fokus ihrer Betrachtungen steht das Fach Staatsbürgerkunde, dessen Kurse die Filmemacherin mehrere Wochen lang mit der Kamera begleitet.

Hier zeigen sich eindrucksvoll die mentalen Brüche, die der Militärdienst bei den jungen Israelis evoziert. Nach ihren Erlebnissen in den besetzten Gebieten tun sie sich allesamt schwer mit Begriffen wie Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten. „Demokratie ist für uns, nicht für die“, hören wir von einem Soldaten, der den Palästinensern das Recht abspricht, gegen Häuserzerstörungen vor das oberste israelische Gericht zu ziehen. Von anderen hören wir alle Araber seien Terroristen und dass die Palästinenser nach Jordanien umgesiedelt werden sollten. Authentisch und informativ wird die starke Ablehnung der jungen Soldaten gegenüber ihren arabischen Mitbürgern geschildert

In Israel durchlaufen fast alle Bürger die Institution Militär. Damit wird das Klassenzimmer zum Mikrokosmos der israelischen Gesellschaft und ihrem Ringen um die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Grundwerte. Silvia Landsmann gibt ihnen und dem Zuschauer dazu folgende Erkenntnis mit auf den Weg: „Ich bin sicher, dass sie eine Gelegenheit haben werden zu lernen, was Demokratie ist. Und ich denke, in einem demokratischen Staat zu leben, lehrt uns das die ganze Zeit. Die Sache ist, dass es heute in Israel Streit darüber gibt, was Demokratie bedeutet. Viele schränken sie ein auf die Formel ‚Die Mehrheit entscheidet‘. Aber Demokratie ist viel mehr, sie bedeutet gleiche Rechte für Minderheiten, Toleranz und Meinungsfreiheit. (…) Ich hoffe, dass wir mit diesem Film in Israel noch viel Bildungsarbeit machen können. Ich bin auch sehr neugierig, die Soldaten wiederzutreffen und zu sehen, was in diesen fünf Jahren seit den Filmaufnahmen passiert ist. Ob sie ihre Meinung geändert haben.“

Es ist ihnen zu wünschen.

Israel 2012 / 68 min
Hebräisch

REGIE: Silvina Landsmann

Verwandte Beiträge:

  • The First 54 Years – An Abbreviated Manual for Military Occupation
  • Hotline – von Silvina Landsmann
  • Der Pianist - Zur Repräsentation des Holocaust im Film
  • Turn in the Wound - von Abel Ferrara
  • Golda - von Guy Nattiv

Verwandte Beiträge:

  • The First 54 Years – An Abbreviated Manual for Military Occupation
  • Hotline – von Silvina Landsmann
  • Der Pianist - Zur Repräsentation des Holocaust im Film
  • Turn in the Wound - von Abel Ferrara
  • Golda - von Guy Nattiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit
Zukunft braucht ErinnerungLogo Header Menu
  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Deutschland im Nationalsozialismus (Drittes Reich)
    • Deutschland unter alliierter Besatzung
    • Geteilte Stadt Berlin
    • Bundesrepublik Deutschland (Bonner Republik)
    • Deutsche Demokratische Republik (DDR)
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben und Verfolgung im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Nahostkonflikt
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Erinnerung und Aufarbeitung
    • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
    • Erinnerung und Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • Extremismus in Deutschland
    • Rechtsextremismus in Deutschland
  • Biographien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • News