Zukunft braucht Erinnerung

  • Startseite
  • Über uns
    • Auszeichnungen für unser Projekt
    • Grußwort von Yad Vashem
    • Dies sind unsere Autoren und Redakteure
  • Mitmachen
    • Themenliste Biographien
    • Themenliste Erinnerung und Aufarbeitung
    • Themenliste Extremismus
    • Themenliste Geschichte Deutschlands
    • Themenliste Nahostkonflikt
    • Themenliste NS-Völkermord
    • Themenliste Zeitalter der Weltkriege
  • Kontakt

Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.

  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Nationalsozialismus und NS-Staat
    • Deutschland in der Besatzungszeit
    • Lexikon Deutsche Einigungskriege
    • Lexikon Deutsches Kaiserreich
    • Lexikon Weimarer Republik
    • Lexikon Nationalsozialismus
    • Lexikon Deutschland in der Besatzungszeit
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Nahostkonflikt
  • Biografien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • Aktuelles
Startseite > Rezensionen > Buchrezensionen > Erinnerungen an die Verfolgung in Ungarn und Deutschland – von Eva Szepesi
Geschrieben von: Tomas Unglaube | Erstellt: 11. Oktober 2026

Erinnerungen an die Verfolgung in Ungarn und Deutschland – von Eva Szepesi

Gemeinsam mit ihrer Mitautorin, der Zeitzeugin Eva Szepesi, schildert Stephanie Lunkewitz als Autorin und Illustratorin in Ich war Eva Diamant das Leben der jüdischen Zeitzeugin während der Zeit des Nationalsozialismus. Eva Szepesi wurde 1932 als Eva Diamant in Budapest in einem bürgerlichen Elternhaus geboren. Die wöchentliche Shabbat-Feier prägte ebenso das Leben wie die Beachtung der anderen Regeln der jüdischen Religion, ohne dass dies zunächst die Integration der Familie in die übrige Budapester Gesellschaft zu stören schien. Dies änderte sich, als auch in Ungarn antisemitische Strömungen in der zweiten Hälfte der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts überhandnahmen. 1942 kam der Vater in ein Zwangsarbeitslager; wenig später wurde Eva von ihrer Mutter unter falschem Namen in die Slowakei geschickt, um sie vor der Shoa zu retten. 1944 geriet sie dann doch in die Fänge der Nationalsozialisten und wurde, gerade einmal 12 Jahre alt, nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Der zweite Teil des Buchs schildert das Leben im KZ – bestimmt von Hunger, Todesangst, brutaler Willkür der Bewacher und wenigen kleinen Gesten der Solidarität unter den Gefangenen.

Den beiden Autorinnen gelingt es, für die jeweils auf einer Doppelseite dargestellten Lebensstationen von Eva Szepesi knappe, präzise und zugleich berührende Formulierungen zu finden. Diese Texte treffen nicht nur sehr gut den Erzählton eines Kindes, sie überzeugen auch in ihrer Reduktion auf das Wesentliche; wenige Worte genügen, um die Situation anschaulich zu machen. Mindestens ebenso gelungen sind die Illustrationen von Stephanie Lunkewitz zu den einzelnen Stationen. In der Regel nehmen die Illustrationen mehr als die Hälfte der Doppelseiten ein, die teils farbig, teils schwarz-weiß, bisweilen auch sinnvoll wechselnd den jeweiligen Lebensabschnitt bildhaft einfangen und so verständlich machen. Vor allem diese gelungene Symbiose von Text und Bild führt dazu, dass Ich war Eva Diamant auch jüngeren Leserinnen und Lesern empfohlen werden kann, zumal wenn die Lektüre gemeinsam mit Erwachsenen erfolgt.

Rezension: Tomas Unglaube

Eva Szepesi / Stephanie Lunkewitz: Ich war Eva Diamant. Illustrationen von Stephanie Lunkewitz. Ariella, 2025. 52 S., ab 10 J.

Verwandte Beiträge:

  • Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ - das Buch von Arthur Moeller van den Bruck
  • Deutschlands Prophet – von Ulrich Sieg
  • Das Ende der Geschichte – vielleicht doch?
  • Theresienstadt - von Benjamin Murmelstein
  • Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht – von Ronen Steinke

Verwandte Beiträge:

  • Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ - das Buch von Arthur Moeller van den Bruck
  • Deutschlands Prophet – von Ulrich Sieg
  • Das Ende der Geschichte – vielleicht doch?
  • Theresienstadt - von Benjamin Murmelstein
  • Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht – von Ronen Steinke
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit
Zukunft braucht ErinnerungLogo Header Menu
  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Nationalsozialismus und NS-Staat
    • Deutschland in der Besatzungszeit
    • Lexikon Deutsche Einigungskriege
    • Lexikon Deutsches Kaiserreich
    • Lexikon Weimarer Republik
    • Lexikon Nationalsozialismus
    • Lexikon Deutschland in der Besatzungszeit
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Nahostkonflikt
  • Biografien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • Aktuelles