Zukunft braucht Erinnerung

  • Startseite
  • Über uns
    • Auszeichnungen für unser Projekt
    • Grußwort von Yad Vashem
    • Dies sind unsere Autoren und Redakteure
  • Mitmachen
    • Themenliste Biographien
    • Themenliste Erinnerung und Aufarbeitung
    • Themenliste Extremismus
    • Themenliste Geschichte Deutschlands
    • Themenliste Nahostkonflikt
    • Themenliste NS-Völkermord
    • Themenliste Zeitalter der Weltkriege
  • Kontakt

Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.

  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Nationalsozialismus und NS-Staat
    • Deutschland in der Besatzungszeit
    • Lexikon Deutsche Einigungskriege
    • Lexikon Deutsches Kaiserreich
    • Lexikon Weimarer Republik
    • Lexikon Nationalsozialismus
    • Lexikon Deutschland in der Besatzungszeit
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Nahostkonflikt
  • Biografien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • Aktuelles
Startseite > Rezensionen > Buchrezensionen > Das Lied der Amsel – von Maria van Lieshout
Geschrieben von: Tomas Unglaube | Erstellt: 10. Oktober 2026

Das Lied der Amsel – von Maria van Lieshout

Jugendbücher über die NS-Zeit kommen nicht selten schwermütig-moralisierend daher. Das mag thematisch begründet sein, kann aber die Lesefreude mindern. Dass es anders geht, zeigt Maria van Lieshout in ihrer in Amsterdam spielenden Graphic Novel Das Lied der Amsel. Spannungsfördernd verknüpft die Autorin zwei zeitliche Ebenen: Die ca. 15 Jahre alte Annick sucht im Jahre 2011 für eine Knochenmarkspende einen nahen Verwandten ihrer an Leukämie erkrankten Großmutter. Dabei stellt sich heraus, dass die Familie ihrer geliebten Oma mit dieser nicht biologisch verwandt ist, ihre Großmutter offenbar adoptiert wurde. Auf der Suche nach der Herkunft ihrer Großmutter taucht Annick mithilfe von historischen Zeichnungen verschiedener Amsterdamer Gebäude in das Jahr 1943 ein und erfährt so viel über die Situation der Juden während der Besatzungszeit. Anschaulich schildert Lieshout den niederländischen Widerstand gegen die Deutschen wie die Kollaboration. Den Rahmen bildet das Lied der Amsel, die zudem wiederholt erläuternd und kommentierend in die Handlungen eingreift. Die humanisierende Kraft der Kunst wird nicht nur hier deutlich. Auch grafisch überzeugt Das Lied der Amsel. Geschickt wechselt die Autorin traditionelle Panels mit frei gestalteten Seiten, variiert zwischen monochromen und farbigen Abbildungen und kombiniert Zeichnungen mit historischen Fotos. Abgerundet wird diese auf Sentimentalitäten weitgehend verzichtende Geschichte ohne vordergründiges Happy End durch einen umfangreichen Anhang, in dem der fiktionale Charakter betont wird, zugleich die vielfältigen historischen und biografischen Anleihen erläutert werden. Wie McCartneys Song Blackbird ist Lieshouts Graphic Novel, die im amerikanischen Original Song of a Blackbird heißt, ein nachdrücklicher Appell gegen Rassismus und für Menschenrechte. – Absolut lesenswert!

Rezension: Tomas Unglaube

Maria van Lieshout: Das Lied der Amsel. Aus dem amerikanischen Englisch von Ulrike Schimming. Frankfurt / Main: Fischer-Sauerländer, 2026. 258 S., ab 14 J., 22,– €.

Verwandte Beiträge:

  • Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ - das Buch von Arthur Moeller van den Bruck
  • Im Auge des Zyklons – von Bruce Mutard
  • Schabbat ha-Malka – Königin der Jontefftage – von Nea Weissberg-Bob, Jalda Rebling
  • Sammelrezension: Lesenswerte neuere Jugendbücher zum Ersten Weltkrieg
  • Ich war das Kind von Holocaustüberlebenden – von Bernice Eisenstein

Verwandte Beiträge:

  • Einhundert Jahre „Das dritte Reich“ - das Buch von Arthur Moeller van den Bruck
  • Im Auge des Zyklons – von Bruce Mutard
  • Schabbat ha-Malka – Königin der Jontefftage – von Nea Weissberg-Bob, Jalda Rebling
  • Sammelrezension: Lesenswerte neuere Jugendbücher zum Ersten Weltkrieg
  • Ich war das Kind von Holocaustüberlebenden – von Bernice Eisenstein
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit
Zukunft braucht ErinnerungLogo Header Menu
  • Geschichte Deutschlands
    • Deutsche Einigungskriege
    • Deutsches Kaiserreich
    • Weimarer Republik
    • Nationalsozialismus und NS-Staat
    • Deutschland in der Besatzungszeit
    • Lexikon Deutsche Einigungskriege
    • Lexikon Deutsches Kaiserreich
    • Lexikon Weimarer Republik
    • Lexikon Nationalsozialismus
    • Lexikon Deutschland in der Besatzungszeit
  • Zeitalter der Weltkriege
    • Erster Weltkrieg
    • Zwischenkriegszeit
    • Zweiter Weltkrieg
  • Völkermorde und Massenverbrechen im Nationalsozialismus
    • Antisemitismus
    • Jüdisches Leben im Nationalsozialismus
    • Holocaust
    • Porajmos
  • Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Diktatur
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Völkermorde im 20. Jahrhundert
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Afrika
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Asien
    • Völkermorde im 20. Jahrhundert in Europa
  • Nahostkonflikt
  • Biografien
  • Rezensionen
    • Ausstellungsrezensionen
    • Buchrezensionen
    • Filmrezensionen
    • Theaterrezensionen
    • Veranstaltungsrezensionen
  • Aktuelles