Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"

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Propaganda und politischer Kult

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999. Broszat, Martin: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung, 14. Aufl. München […]

Rudolf Vrba (1924–2006)

[…]hatte alles mit dem Priester Andrej Hlinka (1864–1938), der bereits vor dem Ersten Weltkrieg, als die Slowakei („Ober-Ungarn“) noch zu Ungarn gehörte, mit seiner 1905 gegründeten „Slowakischen Volkspartei“ für die Unabhängigkeit seiner Heimat eintrat und deswegen von den Behörden jahrelang inhaftiert wurde. Nach dem Krieg entstand die Tschechoslowakei aufgrund eines […]

Sport in Auschwitz

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Gutman, Israel / Eberhard Jäckel / Peter Longerich (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. München 1998. Orth, Karin: Die Konzentrationslager der SS. Sozialstrukturelle Analysen und […]

War Auschwitz ein „polnisches Konzentrationslager“?

[…]geographische Zuschreibung des Orts und über den „ungeheuren Mangel an Kenntnissen zum Zweiten Weltkrieg, wie sie im Westen herrscht“. Was jeder unbedingt wissen und gerade als Journalist stets beherzigen sollte, fasste Grzegorz Gauden so zusammen: „Ich erinnere daran, dass Polen im September 1939 seine staatliche Souveränität verlor und das von […]
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Das deutsche Ghetto Litzmannstadt im polnischen Łódź

[…]einem General aus dem Ersten Weltkrieg und späteren NS-Würdenträger. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatte Polen rund 33 Millionen Einwohner, darunter ca. 3,5 Millionen Juden. Diese lebten vorwiegend in Städten und waren in Handel und Industrie tätig (da ihnen Staatsstellen so gut wie verschlossen blieben), was die Erklärung dafür ist, […]
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Jaroslav Žák und sein „Klassenkampf“

[…]Soldat Schwejk“ ist die pralle Geschichte eines kleinen Prager Hundehändlers, der in den Ersten Weltkrieg gerät, unendlich weit herumgewirbelt wird und alles klaglos übersteht – dank seiner Pfiffigkeit oder gespielten Dusseligkeit, die seither sprichwörtlich geworden ist: „Schwejk“, „Schwejkiade“, „sich durchschwejken“ – das und weiteres mehr sind Synonyme für Situationen und […]

Wir haben nur dieses Land – von Kurt O. Wyss

[…]Volks“, das es nie gegeben hat. „Palästina“ nannten die Briten nach dem I. Weltkrieg ihr nahöstliches Mandatsgebiet, „Palästinenser“ sind eine Ethnofiktion, ersonnen von arabischen Terroristen zur Verteufelung Israels. Wyss mischt kräftig mit: Seit Jahrzehnten leiden Palästinenser unter „blutiger israelische Repression“ im „Freiluftgefängnis“ Gaza, werden in israelischen „Gefängnissen ermordet“, sind des […]

Else Lasker-Schüler (1869–1945)

[…]Jahr später unternimmt Else Lasker-Schüler ihre dritte Palästinareise. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhindert eine Rückkehr in die Schweiz. Den Rest ihres Lebens verbringt die Dichterin in Jerusalem. Auch hier lebt sie in ärmlichen Verhältnissen. Sie verfasst ihr letztes Stück „Ichundich“, welches erst im Jahre 1979 zur Uraufführung kommt. Mit […]

Das Auswärtige Amt im Dritten Reich

[…]das Amt dort involviert war, wird noch zu sprechen sein. Das Auswärtige Amt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges Nach 1936 bestand das Auswärtige Amt aus sieben Abteilungen. (Protokoll, Presseabteilung, Rechtsabteilung, Kulturpolitische Abteilung, Handelspolitische Abteilung, Politische Abteilung, Personal- und Verwaltungsabteilung) Bis zum Jahre 1937 waren unter den Abteilungsleitern keine-Mitglieder, wohl aber […]

Der Hitler-Stalin-Pakt (1939)

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Fabry, Philip Walter: Der Hitler-Stalin-Pakt 1939-1941, Ein Beitrag zur Methode sowjetischer Außenpolitik, Darmstadt 1962 Fleischhauer, Ingeborg: Der Pakt: Hitler, Stalin und die Initiative der deutschen Diplomatie 1939, Berlin [u.a.] 1990 […]

Alfred Rosenberg (1893–1946)

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Bollmus, R.: Das Amt Rosenberg und seine Gegner. Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem, […]

Die Weiße Rose

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Dumbach, A.E. / Newborn, J.: Die Geschichte der Weißen Rose, Freiburg, Basel, Wien, 4. Aufl. 1994. Fleischhack, E.: Die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Literaturbericht und Bibliographie, Frankfurt a. M. 1971. Jacob, […]

Bund Deutscher Mädel (BDM)

[…]Hierachieebene eingesetzt. Insgesamt gab es im Bund deutscher Mädel 8 Hierarchiestufen. An oberster Stelle stand die BDM-Reichsreferentin, ihr folgten die Gebietsmädelführerinnen, die Hauptmädelführerinnen, die Mädelringführerin und drei weitere Stufen von Unterführerinnen. Am unteren Ende stand das einfache „Mädel“ ohne eigene Befehlskompetenz. Diese straffe Führungshierarchie hatte die gleiche Funktion wie in […]

Propaganda im Film des Dritten Reiches

[…]größeres Publikum anzusprechen. Der staatliche Zugriff auf das Filmwesen – Goebbels als oberster Filmherr Nach der „Machtergreifung“ verstand es das NS-Regime, das deutsche Filmwesen „zentral zu dirigieren und es den politischen Absichten der Führung zu assimilieren.“ (Goebbels) Nach Errichtung des „Reichsministeriums für Propaganda und Volksaufklärung“ am 11. März 1933 unter […]

Meinungslenkung im Krieg – von Anne Lipp

[…]Kriegserfahrungen deutscher Soldaten und ihre Deutung 1914 – 1918, Göttingen 2003 Der Erste Weltkrieg bedeutete mit seinen ungeheuren Verlusten an Menschenleben und der Verwüstung ganzer Landstriche nicht nur eine neue Dimension in der Kriegsführung. Er war auch der erste umfassende Versuch, Propaganda von staatlichen und militärischen Stellen als Teil der […]

„Himmelhunde“ – NS-Propagandafilm für die Jugend

Zwischen 1933 und 1944 wurde eine Reihe von Propagandafilmen produziert, die sich speziell an ein jugendliches Publikum wandte. Sollten diese Filme zunächst allgemein für die Ideologie des Nationalsozialismus werben, stand mit Kriegsausbruch die psychologische Vorbereitung auf den Kriegsdienst im Mittelpunkt. Zu diesen Filmen zählt auch Himmelhunde, der 1942 in die […]
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Die „Neue Reichskanzlei“

[…]31. August 1939 unterzeichnete Hitler hier den Befehl für den Angriff auf Polen, mit dem der 2. Weltkrieg begann. In den Kriegsjahren wurde die Neue Reichskanzlei praktisch nur für propagandistische Inszenierungen genutzt. So etwa bei Beerdigungsfeierlichkeiten für den 1942 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Rüstungsminister Fritz Todt. Auch die […]

Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

Rezension über: Sonja M. Schultz: Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds (= Deep Focus 13). Bertz + Fischer, Berlin 2012, 560 Seiten, ISBN 978-3-86505-314-5, EUR 29,00. Das Kino – von Propagandaminister Goebbels als „modernstes Massenmedium“ der Zeit tituliert – spielte in der Medienpolitik des Dritten Reiches […]
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Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus – von Nicholas Goodrick-Clarke

[…]von Liebenfels, einer der merkwürdigsten Sektengründer und Okkultisten im Wien vor dem Ersten Weltkrieg. 1874 geboren, prägte ihn schon als Kind eine diffuse romantische Schwärmerei für Ritter, Germanentum und das Mittelalter. Nach einer kurzen Phase als Mitglied im Zisterzienser-Orden entwickelte er ein zunehmend wirres Weltbild, in dem er den arischen […]
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Der Reichstagsbrand (1933)

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Soer, Josh van (Hrsg.): Marinus van der Lubbe und der Reichstagsbrand. Edition Nautilius, Hamburg 1983. Calic, Edouard / Grégoire, Pierre: Der Reichstagsbrand, die Provokation des 20. Jahrhunderts. Verlag Der Freundeskreis, […]

Der Röhm-Putsch (1934)

[…]Stunde verantwortlich war für das Schicksal der deutschen Nation und damit des deutschen Volkes oberster Gerichtsherr“. Dieser hat sein Urteil gesprochen und bereits vollstreckt. Eine weitere Diskussion ist weder nötig noch erwünscht. Die wenigen Stimmen, die sich gegen das Geschehene erheben, verhallen fast ungehört. Vielleicht ist man sogar froh, die […]

Käthe Kollwitz (1867–1945)

[…]begraben wurde. Und ein kompromissloses Eintreten für den Frieden. Allen, die am Ende des Ersten Weltkrieges meinten, es müsse bis zum letzten Blutstropfen weitergekämpft werden, antwortete sie in der SPD-Zeitung „Vorwärts“: „Es ist genug gestorben. Keiner darf mehr fallen.“ Damals gebrauchte sie zum ersten Mal das Goethe-Zitat, das sie ihr […]

Hans Frank (1900–1946)

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Kammer, Hilde / Elisabet Bartsch / Manon Eppenstein-Baukhage / Manon Eppenstein- Baukhage: Lexikon Nationalsozialismus, Berlin 1999 Frank, Hans: Im Angesicht des Galgens. Deutung Hitlers und seiner Zeit aufgrund eigener Erlebnisse […]

Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]der Einwohner Israels aus Europa stammten und diese den Kontinent im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg verließen. Des Weiteren betonte das Gericht die Kontinuität zwischen britischer Mandatsgesetzgebung und israelischer Staatsgesetzgebung und wies darauf hin, dass Eichmanns Plan zur Vernichtung der Juden auch die in Palästina lebenden Juden erfasste. 3. Der […]

Geographische Übersicht: Deutsche Exilpresse 1933–1945

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Hardt, Hanno/Hilscher, Elke/Lerg, Wilfried B. (Hg.): Presse im Exil – Beiträge zur Kommunikationsgeschichte des deutschen Exils 1933-1945 (=Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung Bd 30), München/New York/London/Paris 1979 Huß-Michel, Angela: Literarische und […]
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Der Völkische Beobachter

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Frei, Norbert: Journalismus im dritten Reich. München, 3. Auflage 1999 Hagemann, Jürgen: Die Presselenkung im Dritten Reich. Bonn 1970 Hale, O. J.: Presse in der Zwangsjacke 1933-1945. Düsseldorf 1965 Koszyk, […]

Die Wochenzeitung „Das Reich“

[…]München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Beiträge, Materialien Dokumente. CD-Rom, Braunschweig 2004. Frei, Norbert: Journalismus im dritten Reich. München, 3. Auflage 1999. Hagemann, Jürgen: Die Presselenkung im Dritten Reich. Bonn 1970. Martens, Erika: Zum Beispiel „Das Reich“. Zur Phänomenologie der Presse im […]

Reeducation in den besetzten Zonen: Schul-, Hochschul- und Bildungspolitik

[…]Universitäten sofort nach dem 9. Mai zu schließen, war fast nicht notwendig: „Als der 2. Weltkrieg seinem Ende entgegen sah, kam das ganze Bildungssystem langsam zum Erliegen, eine Starre, die auch alle anderen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens erfüllt“ (Tent 1982, 40 – Übersetzung durch den Verfasser). Die Alliierten erkannten schon […]
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Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

[…]worden, wenn man auch die alten Menschen umgesiedelt hätte. So wurden die Alten und die im Ersten Weltkrieg ausgezeichneten Veteranen zuerst nach Theresienstadt und von hier in die östlichen Vernichtungslager deportiert. Theresienstadt wurde dem Internationalen Roten Kreuz und all denen präsentiert, die davon überzeugt werden mussten, dass das Gerede vom […]
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Deutsches Filmwunder – von Dietrich Kuhlbrodt

Rezension über: Dietrich Kuhlbrodt: Deutsches Filmwunder. Nazis immer besser. Konkret Literatur, Hamburg 2006, 200 Seiten, ISBN 3-89458-245-6, EUR 15,00. Im April 1945 richtete Reichspropagandaminister Joseph Goebbels einen letzten Appell an seine Mitarbeiter: „Meine Herren, in hundert Jahren wird man einen schönen Farbfilm über die schrecklichen Tage zeigen, die wir durchleben. […]

Sabotage nach Schulschluss – von Phillip Hoose

Rezension über: Phillip Hoose: Sabotage nach Schulschluss. Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten. Aus dem amerikanischen Englisch von Nina Frey. München: dtv 2018, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-71777-9; 8,95 EUR. 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Dänemark. Anders als in dem benachbarten Norwegen beugten sich das dänische Militär, die Regierung und die Zivilbevölkerung […]

Das Auge des Dritten Reiches – von Hans Georg Hiller von Gaertringen (Hrsg.)

[…]Aufmärschen inszeniert. Kriegswochenschauen, ohne die noch heute keine Dokumentation zum 2. Weltkrieg auskommt, wirken authentisch – und doch sind Ton, Bilder und Perspektiven genauestens arrangiert. Dabei waren die Propagandisten des Dritten Reiches darauf bedacht, die Inszenierung selbst zu verbergen. Umso wertvoller für Historiker sind Bildzeugnisse, die Einblick in diese Inszenierung der […]
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Konzentrationslager KZ Natzweiler-Struthof

Die Gedenkstätte des KZ Struthof, im „Dritten Reich“ offiziell „Konzentrationslager Natzweiler“ genannt, liegt im Elsaß, 8 km vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 m Höhe in einem oft nebligen und kalten Klima. Im September 1940 wird die Anlage des KZ geplant und am 21. Mai […]

Das geplante „Jüdische Siedlungsgebiet“ in Polen zwischen den Flüssen Sun und Bug

[…]aber die notwendigen Voraussetzungen von fest bestimmten Siedlungsgebieten. In den nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Staaten lebten große jüdische Gemeinden, welche fast immer von den reaktionär-nationalistischen Parteien – an der Regierung oder in Opposition – als Fremdkörper betrachtet und entsprechend benachteiligt wurden. Deutschland betrachtete schon in den zwanziger Jahren die […]
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Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes – von Joachim Schroth

Joachim Schroth: Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes. Eine Analyse von drei Historienfilmen aus geschichtskultureller Perspektive. Berlin u. a. 2016. „Hiermit beauftrage ich Sie, einen Großfilm ‚Kolberg‘ herzustellen. Aufgabe dieses Films soll es sein, am Beispiel der Stadt, die dem Film den Titel gibt, zu […]
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„Werwölfe“ 1945

[…]gut getan, als er sah, dass die Druckereien dreißig Jahre nach seinem Tod, zu Zeiten äußerster Papierknappheit, Millionen-Auflagen seines Buchs auswarfen. Kaum jemand weiß, dass die Gesamtzahl der Exemplare am Ende sogar die Auflagen von Hitlers „Mein Kampf“ übertraf. Wodurch wurde das Buch so populär? Es genügt ein Blick in […]

Hitlers Künstler – von Hans Sarkowicz (Hrsg.)

[…]des Jahres 1912 das weltoffene und sozial engagierte Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Wenn der als moralische Instanz geltende Hauptmann das Wort für die Entscheidungen der NS-Führung ergriff, zeigte das Wirkung bei denjenigen, welche keine Faschisten waren.   Dieser Sammelband ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg, endlich eine repräsentative […]

„Wider die Kriegsmaschinerie“ – von Detlef Bald (Hrsg.)

Detlef Bald (Hrsg.): „Wider die Kriegsmaschinerie“. Kriegserfahrungen und Motive zum Widerstand der „Weissen Rose“, Essen 2005. An Büchern, Aufsätzen und didaktischen Handreichungen zur Geschichte der „Weißen Rose“ mangelt es nicht. Und doch bleibt bis heute die Thematisierung dieser Widerstandsgruppe um den Mentor der universitären Jugend und zugleich aktiven Träger des […]
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Interview mit Ernst Piper zu seinem Buch über Alfred Rosenberg

[…]Beeinflussung durch völkische und nationalistische Verbände fort? Vor dem Ersten Weltkrieg agierte eine Vielzahl von solchen Organisationen in Deutschland. Bedeutung besaß insbesondere der Alldeutsche Verband unter Führung von Heinrich Claß, aber auch der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund. Nach dem Rathenau-Attentat 1922 wurde er verboten und seine Aktivisten strömten in Scharen zur NSDAP. Je […]
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Der Weg in den Abgrund – von Konrad Canis

[…]gebrauchten „Griff nach der Weltmacht“, der Deutschlands Alleinschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges postulierte, dass die Schuldfrage erst dann umfassend aufgeklärt werden könne, wenn alle bedeutsamen in- und ausländischen Archive der deutschen Historiographie zugänglich sind. Seitdem ist ein halbes Jahrhundert vergangen. Canis unterteilt sein Forschungsobjekt in acht Kapitel. In kurzweilige […]

Erziehung im Nationalsozialismus

[…]in der Vision einer neuen deutschen Sendung als größte Macht der Welt. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und dem Vertrag von Versailles wurden vor allem Heimatlose, Entwurzelte und politische Abenteurer von diesen Ideen ergriffen. Auch Adolf Hitler knüpfte daran an, als er im Jahre 1924 in der Festungshaftanstalt Landsberg am […]

Ungarische Jüdinnen in Ravensbrück

Das Frauen-Konzentrationslager am Abend des Zweiten Weltkrieges: Kreuzweg und Endstation für Tausende Deportierte Etwa 9.000 bis 15.000 ungarische Jüdinnen durchliefen 1944/45 das Lager – Massensterben im “Auschwitzer Zelt” – Vernichtung auch durch Gas   Von Ungarn nach Auschwitz Der hunderttausendfache Mord an den ungarischen Juden wird in der Forschung gemeinhin […]

Hitlers „Mein Kampf“

[…]Rechtsstaat eine Herausforderung. Am 8. November 1923 inszenierte Hitler zusammen mit dem Weltkriegsgeneral Ludendorff in Bayern einen Putsch, um anschließend – in Analogie zu Mussolinis Marsch auf Rom – nach Berlin vorzudringen und die Regierung Stresemann zu stürzen. Doch bereits am darauffolgenden Tag endete der Aufstand bei der Feldherrnhalle im […]

Scham und Schamabwehr als Thema für die Schule

[…](vgl. Chamberlain 1992). Die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen seit dem 1. Weltkrieg, die aufgrund der herrschenden Werte als unehrenhaft und beschämend erlebt wurden und eine rechtspopulistische Propaganda, die diesen Scham-Modus des Erlebens zu schüren und instrumentalisieren vermochte. Eine besondere Rolle dürfte auch der Erfahrung von Millionen von Kindern und Jugendlichen […]

Über die Absurdität der Holocaust-Erinnerung

[…]historisch nennen möchte. Auschwitz, diese über 800 Jahre alte Kleinstadt, war bis zum Zweiten Weltkrieg ein Zentrum des jüdischen Glaubens und der Intelligenz in Polen. Ein Chronist hat dazu irgendwann einmal geschrieben: „Leben kann ein Jude auch in der Großstadt, aber sterben muß ein Jude in Auschwitz“. Er ahnte ja […]

Bildung und Habitus im Konzentrationslager

Überlegungen zu einer Kontroverse zwischen Jean Améry und Primo Levi Die Frage, ob in dem unmenschlichen Zustand der psychischen und physischen Verrohung, den die KZ-Häftlinge erleiden mussten, Bildung tatsächlich völlig bedeutungslos wurde, soll im Folgenden mit Hilfe einiger Überlegungen zur Kontroverse zwischen Jean Améry und Primo Levi über den „Geist […]

Der Stellungskrieg der Denkmäler – von Christian Saehrendt

[…]und über die zeitgenössischen Auseinandersetzungen der Aufstellung von Denkmälern zum Ersten Weltkrieg, geschrieben. Wohltuend übersichtlich bietet der Band in drei etwa gleich großen Abschnitten einen fundierten Einblick in die politische wie künstlerische Problematik der durch den Krieg und den Untergang des Kaiserreichs geprägten Generationen. Die „Politischen Konflikte um das Gefallenendenkmal“ […]
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Darf eine Schule diesen Namen tragen? – von Geralf Gemser

Geralf Gemser: Darf eine Schule diesen Namen tragen? Zur Vorbildwirkung des Wehrmachtsgenerals Erich Hoepner, Marburg 2005 Sieben Wochen vor dem Beginn des „Unternehmens Barbarossa“ proklamierte der Befehlshaber der Panzergruppe 4, General Erich Hoepner, in einem nicht auf Hitlers oder ranghöherer Militärs Veranlassung hin ergangenen, sondern auf eigene Initiative erteilten Befehl […]
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Reinhard Heydrich – von Robert Gerwarth

Robert Gerwarth: Reinhard Heydrich. Biographie. Siedler, München 2011. Sich mit „kalter Empathie“ dem Chef des Reichssicherheitshauptamtes und Organisator der „Endlösung“ Reinhard Heydrich nähern – so beschreibt Robert Gerwarth, Historiker am University College in Dublin, seine biographische Methode. Die ersten Reaktionen auf das Buch waren durchaus euphorisch. So fand „Der Spiegel“ […]

Der Lebensborn e.V.

[…]anrückten. Von vielen Kindern konnte die Identität nicht geklärt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kinderheim weitergeführt. Der Leiter, der Arzt Gregor Ebner, unter der Naziherrschaft verantwortlich für die „Eindeutschung“ entführter Kinder und die Ermordung behinderter Kinder, wurde am 10. März 1948 bei den Nürnberger Prozessen zu zwei Jahren […]