Suchergebnisse für "totaler Krieg"
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[…]geriet in größte Schwierigkeiten – vor Wintereinbruch sollte durch die Einnahme Moskaus der Krieg entschieden sein. Da kam am 14. September 1941 ein Funkspruch Sorges: Die kaiserliche Regierung Japans habe am 6. September beschlossen, die Kriegsvorbereitungen auf die USA und England zu konzentrieren. An zwei Fronten zu kämpfen, war Japan […]
[…]Kollektive Reaktionen auf die Okkupation, Berlin 1996, 11-24. Goldstein, Slavko: Der Zweite Weltkrieg, in: Dunja Melčić Hg., Der Jugoslawienkrieg. Handbuch zu Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen, Opladen/Wiesbaden 1999, 167-184. Manoschek, Walter: „Serbien ist judenfrei“. Militärische Besatzungspolitik und Judenvernichtung in Serbien 1941/42, München 1993. Sundhaussen, Holm: Okkupation, Kollaboration und Widerstand in den […]
[…]der „Dramaturgie“ der Übersetzung zu verdanken, wiewohl erstaunlich unter den bestehenden Kriegsbedingungen, da England doch schon der Krieg erklärt war. Aber das nur nebenbei. Wie schon erwähnt, ist Žáks Opus auch eine wunderschöne Studie über die tschechische Sprache, und die schönsten Stellen sind einfach unübersetzbar. Warum also diese deutsche Übersetzung? […]
[…]zunehmenden Aggressivität, mit der das Zeichen in den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs als Symbol der Unterwerfung installiert wurde. Es gab kaum eine Entscheidung von Bedeutung, die nicht durch die Berufung auf die durch das Zeichen repräsentierte Ideologie legitimiert wurde. Die Anhänger des Regimes sahen in der Ausbreitung des […]
[…]ausgezehrten Körpern, teilweise ganz ohne Decke hätten ausharren müssen. Die Kälte im harten Kriegswinter 1944/45 hatte einen großen Anteil an der Todesrate, die in den Erinnerungen mit einem Dutzend bis 30-40 Toten täglich angegeben wird. Nachdem die ersten Massentransporte in Ravensbrück eingetroffen waren, sei die Zahl der Toten ab November […]
[…]kam und verschlechterte sich zunehmend nach dem Ersten Weltkrieg und dem Griechisch/Türkischen Krieg von 1923 als über eine Million „Umsiedler“ aus der Türkei in Griechenland Aufnahme suchten. Die nationalistische Propaganda schlug auch antisemitische Töne an und viele Juden zogen es vor zu emigrieren. In April 1941 fand die deutsche Besatzung […]
[…]Dabei wendet er sich gegen Geschichtsdeutungen, welche die Bedeutung der Stalingrader Schlacht als Kriegswende bestreiten und als bloße Legende abwerten, die „keine kriegsentscheidende Wirkung“ gehabt habe.[1] Der Autor verweist darauf, dass zeitgenössische Umfragen in Großbritannien und den USA, ebenso wie Einschätzungen des US-Geheimdienstes Office of Strategic Services (OSS) bis hin […]
[…]aufgearbeitet (vgl. den Forschungsbericht von Rolf-Dieter Müller und Gerd R. Ueberschär, Hitlers Krieg im Osten 1941-1945). Nicht so weit gediehen ist die Untersuchung der Mentalitäten im Krieg. Während die jüngste Dissertation von Christoph Rass „Menschenmaterial. Deutsche Soldaten an der Ostfront“ einen komplexen sozialgeschichtlich orientierten analytischen Zugriff am Beispiel der 253. […]
[…]Leitung Priebkes erschossen wurden, wobei Priebke ebenfalls persönlich Zivilisten erschoss. Nach Kriegsende verblieb Priebke 20 Monate in englischer Kriegsgefangenschaft in Italien, bis ihm die Flucht gelang. Auf Ersuchen des österreichischen Bischofs Alois Hudal versteckten ihn die Franziskaner hiernach in ihrem Kloster in Bozen. Priebke gelangte 1948 mit Hilfe kirchlicher Unterstützer […]
[…]Antipathien hegte der Theologe für die in liberalen Kreisen verbreitete Hoffnung auf das Ende von kriegerischen Auseinandersetzungen und einen anhaltenden Frieden (insbesondere unter den Nationen Europas). Lagarde setzte dieser Überzeugung entgegen, dass das Leben ein Kampf sei und er glaubte, dass die Überwindung von Hindernissen essentiell für die Herausbildung der […]
[…]Zu den weiteren Opfern gehörten vor allem nichtjüdische Polen, Sinti und Roma sowie sowjetische Kriegsgefangene. Das Konzentrationslager wurde zu einem zentralen Symbol des nationalsozialistischen Massenmords. Ein großer Teil der nach Auschwitz deportierten jüdischen Menschen wurde unmittelbar nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet. Als arbeitsfähig eingestufte Menschen wurden als Häftlinge […]
[…]will Antworten. Er will erzählen. Er entscheidet sich für den Film und dreht drei Jahre nach Kriegsende „Daleká cesta“. Zeugnis ablegen Verarbeiten, was geschehen ist. Verstehen, was nicht zu verstehen ist. Zeugnis ablegen. Eine Form finden, um das Geschehene darzustellen. Alfréd Radok ist am Ende des Krieges 31 Jahre alt […]
[…]im August 1941 bedeutete jedoch nicht das Ende der Ermordung kranker und behinderter Menschen. Kriegsende und Vertuschung Die genaue Opferzahl ist nicht abschließend geklärt. Das United States Holocaust Memorial Museum nennt mindestens 152.000 jüdische Menschen und 4.300 Roma. Das Museum in Chełmno hält eine Gesamtzahl von etwa 200.000 Ermordeten für […]
[…]Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Obwohl ihre Hauptwerke erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, hat Kurt Pinthus, der Herausgeber der legendären „Menschheitsdämmerung“, einer Sammlung expressionistischer Gedichte, bereits 1936 Nelly Sachs in einem Aufsatz als herausragende Lyrikerin bezeichnet. Es gibt ein Wort von Theodor W. Adorno, das immer wieder zitiert wird: […]
[…]eliminieren sowie gegnerisches Schrift-, Archiv- und Kulturgut sicherzustellen. Während des Weltkrieges operierten zahlreiche „Einsatzgruppen“ in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Europas; die Zahl der Opfer der Einsatzgruppen-Einsätze (Massenerschießungen, Gaswagen) schwankt zwischen deutlich mehr als einer halben Million und rund zwei Millionen Menschen. Innerhalb des RSHA blieben die nachrichtendienstlichen Aufgaben […]
[…]in gleicher Konstellation zuvor schon Erfolge mit „Jud Süß“ verbucht. Auch nach dem Krieg war „Die goldene Stadt“ laut Lowry (siehe Lowry: Pathos und Politik) überdurchschnittlich populär. Er wurde jedoch zunächst – wie alle anderen Harlan-Filme – von den Alliierten verboten. Aber schon 1954 kam es zur Wiederaufführung. Der Inhalt […]
[…]Fotografen war immer noch ungewöhnlich bei solchen Filmen. Sie meinten selbst, befragt nach dem Krieg, dass ihre international bekannten Namen dem „Authentizitätsanspruch“ des Filmes helfen sollten. Hans Dieter Schiller arbeitete normalerweise als Schneidemeister bei der Wochenschau und war für die ersten Cuts verantwortlich, bis er im Sommer 1940 als Sonderführer […]
[…]CVE-63 St. Lo und beschädigte vier weitere Geleitträger. Von den Flugzeugen, die in den letzten Kriegsmonaten losflogen, um in amerikanische Kriegsschiffe zu fliegen, erreichten nur wenige überhaupt ihr Ziel. Die Angriffe kosteten Tausende japanische Piloten und alliierte Seeleute das Leben. Sie versenkten oder beschädigten zahlreiche Schiffe, konnten die japanische Niederlage […]
[…]und Aufarbeitung nach 1945 Einzelne führende Verantwortliche wurden nach Kriegsende vor Gericht gestellt. Der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg verurteilte Ernst Kaltenbrunner wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode. Er wurde am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Im amerikanischen Einsatzgruppen-Prozess 1947/48 standen führende Angehörige der Mordkommandos vor Gericht, darunter Otto […]
[…]Harbor ein starkes Narrativ aus amerikanischer Perspektive für den Eintritt in den Zweiten Weltkrieg. Der Film stellt den Pazifikkrieg als eine amerikanische Geschichte des Aufstiegs als siegreiche Nation dar. Militärisch waren die USA den japanischen Streitkräften anfänglich unterlegen. Tatsächlich konnten die USA erst im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zur Weltmacht […]
[…]Flossenbürg und Mauthausen unter schwersten Bedingungen in Steinbrüchen arbeiten. Während des Kriegs wurden die Gefangenen der Konzentrationslager für die deutsche Rüstungsindustrie immer wichtiger. Für die Häftlinge, die unter SS-Bewachung arbeiteten, bezahlten die Firmen einen Tagessatz an das SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt. Die Gefangenen erhielten keinen Lohn. In Dachau gab es keine […]
[…]Weltkrieg in Europa. Die Rückdatierung hatte folgenden Grund: Der „Gnadentod“ sollte mit dem Krieg gerechtfertigt werden, denn in diesem müssten Ressourcen vor allem den tragenden und somit den gesunden Teilen der Gesellschaft zugutekommen. Man könne nicht Ressourcen auf den Lebenserhalt von Menschen verschwenden, die tot eh besser dran wären. Pflegeeinrichtungen […]
[…]mit dem Abitur als Klassenbester abschloss. Heydes Vater zeichnete vom Fabrikverkaufserlös auch Kriegsanleihen, die nach Kriegsende wertlos wurden. Werner Heyde selbst hatte sich noch als Schüler als Kriegsfreiwilliger gemeldet und war spätestens ab Sommer 1918 in Estland bei der Gruppenfernsprechabteilung 656 in Reval eingesetzt worden, wo er als Angehöriger eines […]
[…]Änderungen erzwang: Hatte man gesiegt, wie 1939 gegen Polen, dann durfte der RAD beinahe zum Vorkriegsbetrieb zurückkehren – gab es schwierigere Kriegsaufgaben, dann kam er unter militärische Kontrolle. In der letzten Kriegsphase wurde er mehr und mehr als Hilfstruppe, etwa im Luftschutz, eingesetzt, sogar kleinere Armeeeinheiten wurden aus RAD-Männern aufgestellt […]
[…]Kraft er fördert. Am 08./09. November 1923 nimmt Röhm mit seinem eigenen Wehrverband „Reichskriegsflagge“ am Putschversuch der NSDAP teil – Grund genug, den hochdekorierten Kriegshelden nicht nur aus der Reichswehr auszuschließen, sondern auch zu 15 Monaten Festungshaft auf Bewährung zu verurteilen. Dennoch wird Röhm nur sechs Monate später, bei den […]
[…]oder geflohen waren. Unter diese Definition fielen also Zwangsarbeiter, die während des Krieges in deutschen Betrieben arbeiten mussten, Kriegsgefangene, ehemalige KZ-Häftlinge und Osteuropäer. Nicht gemeint waren die vielen Millionen deutschen Flüchtlinge, die nach Beendigung des Krieges aus ihrer Heimat vertrieben wurden, wie z.B. die Schlesier oder die Sudetendeutschen. Eine vergleichsweise […]
[…]Lewis’ Film sind nur 92 katholische Konvertiten deportiert und ermordet worden. Im Ersten Weltkrieg hatte Eugenio Pacelli sich sehr für Kriegsgefangene beider Seiten eingesetzt. Auch im Zweiten Weltkrieg habe er, so seine Anhänger, humanitäre Hilfe geleistet für Kriegsgefangene und Verfolgte. So soll auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz […]
[…]erlitt 1944 in der Normandie schwere Verluste. Angehörige der Division ermordeten dort kanadische Kriegsgefangene. In den letzten Kriegsmonaten wurden HJ-Angehörige zunehmend in den Volkssturm eingegliedert, wobei teilweise 12-jährige Kinder mit Panzerfäusten ausgerüstet und in aussichtslose Kämpfe geschickt wurden. Auch bei den Kämpfen um Berlin wurden Angehörige der Hitlerjugend eingesetzt. Das […]
[…]Mutterkreuz). Sportliche Tätigkeiten und Wettkämpfe wurden deutlich zurückgenommen. Der BDM im Kriegseinsatz Nach Ausbruch des Krieges 1939 bekam der Bund deutscher Mädel neue Aufgaben. Insbesondere im Zuge des von Goebbels ausgerufenen Konzeptes des „totalen Krieges“ wurde die gesamte deutsche Bevölkerung – auch die Jugend – zu Kämpfern an der „Heimatfront“ […]
[…]Frankreich und Großbritannien keine unmittelbaren Interessen in Abessinien hatte, ihm bei seinem Kriegsvorhaben in Abessinien nicht in den Rücken fiel. Mussolini versuchte, die internationale öffentliche Meinung für seinen geplanten Abessinienkrieg zu gewinnen und so Gegenmaßnahmen des Völkerbundes zu verhindern. Kritische deutsche Pressestimmen waren dabei unerwünscht. Am 13. 5. traf sich […]
[…]das wird ihm verübelt. Die Zeit ist gegen ein Aufzeigen des Ist-Zustandes und das Volk will seine Kriegshelden glorifiziert sehen, wenn der Krieg schon verloren wurde. In der Folgezeit bekommt Barlach immer seltener öffentliche Aufträge. 1933 zieht er sogar einen Entwurf für ein Denkmal in Stralsund wieder zurück. Das Magdeburger […]
[…]Zahl der Emigranten ist für die Schweiz zumindest für die Zeit bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges gut belegt. So befanden sich im Herbst 1933 ca. 2000 deutsche Emigranten in der Schweiz. Diese Zahl vergrößerte sich bis 1938 v.a. durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich auf ca. 12.000. […]
[…]ihren Spargroschen den Bau des „Kübelwagens“ für den Kriegseinsatz. Vom Freizeitprogramm zum Kriegshelfer Im Zuge der erhöhten Kriegsvorbereitungen wurden im Sommer 1939 Seereisen und Bahnfahrten eingestellt, um die Schiffs- und Bahnkapazitäten für Kriegstransporte freizuhalten. Stattdessen wurden verstärkt Wanderungen und Feierabendveranstaltungen angeboten. Ebenso abgebrochen wurden die Bauarbeiten an der seit 1935 […]
[…]Härte gegen sich selbst und gegen ihre militärischen Gegner, aber auch durch zahlreiche Kriegsverbrechen, darunter die Ermordung britischer Kriegsgefangener 1940 in Le Paradis, die Ermordung russischer Kommissare oder das Ausplündern und Niederbrennen russischer Dörfer. Die „Totenkopfdivision“ machte unter Eickes Befehl wie auch unter seinen Nachfolgern ihrem Namen alle Ehre, wobei […]
[…]Quelle: Deutsches Historisches Museum. Aufarbeitung nach 1945 und heutiger Umgang Nach dem Krieg musste sich Harlan wegen seiner Mitwirkung an der NS-Propaganda vor Gericht verantworten. Er bestritt persönliche Schuld und berief sich auf Zwang durch die Machthaber. Die Verfahren endeten mit Freisprüchen. Seine Rückkehr zum Filmgeschäft löste Proteste aus. Quelle: […]
[…]am 15. September 1941 in einer Denkschrift gegen die völkerrechtswidrige Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener protestiert. Mit Fortschreiten des Krieges jedoch schwindet sein Einfluss, besonders nachdem man ihm vorwirft, seine Abwehr habe nicht rechtzeitig vor der möglichen Landung der Alliierten an der Westfront und in Italien gewarnt. Auch wenn der Widerstand einigen […]
[…]unter Einschluss Österreichs und des Sudetenlandes und Luxemburgs). Erst danach gingen kriegsbedingt die Zahlen wieder zurück. Anders als im Produktions- und Verleihsektor, der von wenigen Firmen – allen voran der Ufa – dominiert wurde, gab es im Kinobereich überwiegend kleine, selbständige Unternehmen. Der NSDAP war es vor der Machtergreifung nur […]
[…]von 1999. In: Jan Philipp Reemtsma, Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug. Unzeitgemäßes über Krieg und Tod. München: Beck 2003. 220-249. Links „Dünnes Eis, deutsches Wasser“: FAZ-Interview mit Imre Kertész (08.10.2003) [URL: http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB84Scontent.html] (Seite nicht mehr abrufbar / Stand: 16. April 2015) Nobel e-Museum: The Nobel Prize in Literature 2002: Imre Kertész […]
[…]auf Grund ihrer Emanzipationsgedanken mit oder als KommunistInnen gekämpft haben. In der Nachkriegszeit, in der gegen den kommunistischen Feind im Osten ein Bollwerk aus verschiedensten Organisationen errichtet wurde, führte dies zu der „Konzentration auf die Darstellung des 20. Juli 1944 als zentralen oder gar legitimen Ereignis des deutschen Widerstands… bei […]
[…]ein Gefühl dafür, was für eine gewaltige Aufgabe damals vor den Beteiligten lag. Nach Krieg, millionenfachem Mord und staatlich organisiertem Verbrechen mussten Beweise gesichert, Verantwortlichkeiten geklärt und zugleich rechtsstaatliche Verfahren geschaffen werden. Vieles, was uns heute beim Völkerstrafrecht selbstverständlich erscheint, musste damals erst formuliert, begründet und praktisch erprobt werden. „Tribunal […]
[…]Weltkriegs besetzten russische Truppen die Stadt, die Familie floh nach Wien, kehrte aber mit Kriegsende in das nun rumänische Czernowitz zurück. Rose Scherzer begann zu studieren, doch mit dem Tod des Vaters nahmen die finanziellen Schwierigkeiten zu, und sie emigrierte 1921 mit ihrem Studienfreund Ignaz Ausländer nach New York. Dort […]
[…]Vom Beginn der offenen Konfrontation der USA und der Sowjetunion nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Wiedervereinigung Deutschlands und dem Wegfallen des Berlinproblems lassen sich an diesem Ort die Dominanz-, Eindämmungs-, Befreiungs-, Konsolidierungs-, Konfrontations- und Entspannungsperioden in der Politik der beiden deutschen Staaten und des Ost-West-Konfliktes betrachten. An […]
[…]der sowjetischen Truppen bei Fürstenberg/Oder ließ sich einfach nicht erstürmen. Bei Kriegsende im Mai 1945 begab sich Wlassow freiwillig in US-Kriegsgefangenschaft. Als ein Konvoi der US-Armee mit dem Ex-Sowjetgeneral zu einem Verhör unterwegs war, wurde dieser von einer sowjetischen Streife gestoppt. Von dieser Streife wurde Wlassow verhaftet. So sieht man […]
[…]Beleidigung der Öffentlichkeit und der Militärgerichtsbarkeit vor. Ossietzky wird im Ersten Weltkrieg am 14. Juni 1916 als Armierungssoldat an der Westfront zum Stellungs- und Straßenbau eingesetzt. Er bleibt Pazifist und schreibt seine Beiträge für das Monatsblatt des Monistenbundes. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg im Januar 1919 steht für ihn fest, […]
[…]folgenden Jahre seines Lebens waren vom Kampf gegen die Gleichschaltung der Kirche, gegen den Krieg, gegen den Staatsterrorismus, gegen Rassismus und das Führerprinzip gekennzeichnet. Im Oktober 1933 übernahm er die Betreuung der deutsch-evangelischen Gemeinde in London-Sydenham und wandte sich von dort aus gegen die Deutschen Christen und warnte während einer […]
[…]nun endgültig zu einer festen Institution der Repression geworden. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sollten „Schutzhäftlinge“ für die Dauer des Kriegs prinzipiell nicht mehr entlassen werden. Die Schutzhaft wurde etwa ab Februar 1933 praktiziert: Nach dem Reichstagsbrand verhaftete die SA willkürlich politische Gegner und hielt sie in den eigenen Räumlichkeiten […]
[…]Zentrale der außergerichtlichen nationalsozialistischen Terror- und Repressionsmaßnahmen seit Kriegsbeginn darstellte. Im Krieg verlor die Reichszentrale ihre Bedeutung, denn an die Stelle der Auswanderung trat nun die Deportation, an der das Referat IV B4 und somit Eichmann federführend beteiligt war. Entsprechend notierte Eichmann im Wannsee-Protokoll: „Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als […]
[…]einen einzelnen Menschen, dessen Leben die nationalsozialistische Verfolgung zerstörte. Mit dem Kriegsende erreichen sowjetische Soldaten das Anwesen. Für die von Susanne Wolff gespielte Frau des Architekten wird das eigene Haus zum gefährlichen Versteck. Ihre Geschichte führt vor Augen, wie unmittelbar Krieg auch die intimsten Lebensbereiche erfasst. Später gerät der Architekt […]
[…]Abtasten gleichen, offenbart sich die ganze Tragweite der menschlichen Entfremdung, die der Krieg und der religiöse Hass hinterlassen haben. Historisch gesehen fungiert „Safe Exit“ als eine Art Korrektiv zur oft verkürzten medialen Berichterstattung über den Nahen Osten. Wo Nachrichtenbilder meist nur die Explosion und das unmittelbare Leid zeigen, interessiert sich […]
[…]eine der eindringlichsten Auseinandersetzungen mit den langfristigen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, die wir in diesem Jahr im Panorama-Sektor erleben durften. Chiha, der sich mit Filmen wie „La Bête dans la jungle“ als Meister der atmosphärischen Verdichtung etabliert hat, wendet sich hier von der fiktionalen Stilisierung ab und […]