Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"

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Theresienstadt – von Benjamin Murmelstein

[…]keiner hören wollte“. Eine Gegenüberstellung von Weiss und Murmelstein habe ich als Erster in meinem o.a. Buch „Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen“ gemacht. Vgl. besonders S. 582 ff. sowie 639 ff. Somit ergibt sich folgendes: obwohl auch Josef Weiss ein kleines Rädchen im Getriebe der SS-Organisation war und auch die gesamte […]

Volk mit Seelenschaden – Vom deutschen Hass auf Juden und Kommunisten

[…]auf Hilfe, 49 Prozent stellten sie auf eine Stufe mit dem Schicksal anderer Personengruppen. In erster Linie sollte den Kriegerwitwen und den Kriegswaisen geholfen werden. Als zweite Gruppe wurden die Bombengeschädigten genannt, als dritte die Vertriebenen, dann die Angehörigen der Teilnehmer am Attentat auf Hitler. An letzter Stelle wurden die […]
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Warum die Deutschen? Warum die Juden? – von Götz Aly

[…]knüpft das Buch eher an die phänomenologischen Studien an, die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen, als an die aktuelle Antisemitismusforschung. Aly widmet sich der Geschichte des deutschen Antisemitismus unter der Fragestellung, warum die Deutschen im Holocaust zu Tätern und die Juden zu Opfern wurden. Eine echte Forschungsfrage ist das […]
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Die Deutsche Polizei im Nationalsozialismus

[…]wurde Göring zum kommissarischen preußischen Innenminister ernannt. In dieser Position war er oberster Dienstherr der gesamten preußischen Polizei. Sofort nach seinem Amtsantritt ließ Göring alle Polizisten auf ihre politische Gesinnung hin überprüfen, um danach unbequeme bzw. regimefeindliche Amtsinhaber zu versetzen oder in den Ruhestand zu schicken. Mit dem sogenannten Schießerlass […]

Odilo Globocnik (1904–1945)

[…]später trat Globocnik in die Militär-Unterrealschule Sankt Pölten ein. Nach Ende des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Klagenfurt. Dort besuchte er bis 1923 die Höhere Staatsgewerbeschule. Globocnik erhielt daraufhin seine erste Anstellung als Techniker bei der Kärntner-Wasserkraft-AG in Frantschach und war bis 1930 an mehreren Kraftwerkbaustellen tätig. […]

Von der Siegesallee zur Allee der Opfer

[…]Kriegsausstellungen und Friedhöfe waren über den Stadtraum verstreut. Bis zum Ersten Weltkrieg waren deutsche Kriegerdenkmäler im Wesentlichen Siegerdenkmäler. Nun verkomplizierte die Niederlage die Situation: Man brauchte nach 1918 Denkmäler für Besiegte, für tragische Helden, suchte nach künstlerischen Lösungen, um diesen Widerspruch zu überwinden. Teilweise wurde das Vakuum, das der ergebnislose […]

1938. Gewalt und Gleichgültigkeit

[…]mit keinem Wort die polnischen Juden im Ausland erwähnte, war es allseits bekannt, dass es in erster Linie um die Ausbürgerung Zehntausender polnisch-jüdischer Staatsbürger in Deutschland ging. Neben den Befürchtungen einer Ausweisung der polnischen Juden durch die Deutschen waren auch handfeste ökonomische Motive ausschlaggebend gewesen. Die polnischen Raffinerien in Galizien […]

Katyn – von Andrzej Wajda

Kaum ein Ereignis des Zweiten Weltkrieges hatte so weitreichende historische Implikationen wie die im Frühjahr im Auftrag von Josef Stalin nahe der Stadt Katyn durchgeführte Ermordung von 14.000 polnischen Kriegsgefangenen. Von den Deutschen bis 1945 gegen die Sowjetunion instrumentalisiert galt Katyn bis zum Ende des Kalten Krieges als Tabuthema in […]

Gustav Adolf Steengracht von Moyland (1902–1969)

[…]gewesen[17]. Zur Wahl des Rheinischen Provinziallandtages kandidierte er erfolglos an erster Stelle des Wahlvorschlags der „Kampffront Schwarz-Weiß-Rot“ im Kreis Kleve[18]. Vor 1933 hatte er offenbar auch schon erste persönliche Kontakte zu Franz von Papen[19]. Am 16. Februar 1929 (Tag der mündlichen Prüfung) wurde er in Bonn „cum laude“ zum Dr. […]

Religiöses Leben der Kölner Juden im Ghetto von Riga

[…]der Bruder von Rabbiner Simons aus Köln-Deutz. Der Tradition gemäß war er dazu berufen, mit an erster Stelle zu stehen, wenn es sich um jüdische Dinge handelte. Als Kantor wirkte der frühere Oberkantor Schalamach von der Synagoge Roonstraße. Über die Qualitäten seiner Stimme brauche ich nichts zu sagen. Herr Schalamach […]
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Die Shoa und das Problem der Unsagbarkeit

[…]Wortes zu einem Begriff, der die Judenvernichtung umfassen soll, ist problematisch, da er in erster Linie theologische Konnotationen besitzt. Shoa ist daher eine unzureichende Bezeichnung für die Vernichtung der europäischen Juden. Gleichermaßen scheint die Sprache eine unzureichende Darstellungsform dieser Vernichtung zu sein, zumindest kann der sprachliche Ausdruck nicht die eigentliche […]

Juden im jugoslawischen Widerstand 1941–1945 – „Ein Kampf um Würde“

[…]weil der weitaus größere Anteil jüdischer Bevölkerung urbanisiert war, die Partisanen aber in erster Linie auf dem Land, im Gebirge und zunächst in abgelegenen Gebieten aktiv waren. Außerdem fürchteten viele die Gefahren, denen die eigene Familie ausgesetzt wurde, wenn die kroatische Ustascha-Regierung ein Familienmitglied bei den Partisanen vermutete.[6] Trotz dieser […]
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Denkmäler für die NS-Opfer in Deutschland

[…]Deutschen in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie als Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege – der gefallenen deutschen Soldaten – obwohl er offiziell die „Opfer von Gewaltherrschaft“ einschließt. Das Datum des Kriegsendes in Deutschland, den 8. Mai 1945, verstand man in der Bundesrepublik zumeist nicht als Befreiung, sondern als […]

„Wer war eigentlich Jude?“

[…]Verschmelzungen eingingen). Angesichts dieser schwer fassbaren Ausgangspunkte bleibt uns als erster Ansatz zur Beantwortung der Frage, wer denn nun Jude ist, wohl nur eine simple Feststellung: Jude ist, wer Jude sein will oder von anderen als Jude angesehen bzw. abgestempelt wird. Eine solche Ausgangsposition hat den Nachteil, über die grundlegende […]

Das Jüdische Museum Prag: Rückblick auf 100 schwere Jahre

[…]an erfreute sich die Ausstellung eines nachhaltigen Interesses der Öffentlichkeit, 1924 wurde ein erster Ausstellungsführer ediert und bald darauf musste man die Ausstellungsräume erweitern, denn die Sammlung wuchs und es kamen immer mehr Besucher. Folglich wurde am 9. Mai 1926 die Ausstellung feierlich im ehemaligen Zeremoniensaal des Alten Prager Friedhofs[4] […]
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Überleben im Dritten Reich – von Wolfgang Benz (Hrsg.)

[…](S. 165). Während sich die ersten beiden Teile des Buches Rettungsbemühungen widmen, die in erster Linie uneigennützig, durch menschliches Mitgefühl und Solidarität motiviert waren, stellt der dritte Abschnitt unter der Überschrift „Unterschiedliche Motive. Bezahlte Hilfe, Risiko und Eigennutz“ sehr verschiedenartige Schicksale zusammen. Unter den Rettern dieses Abschnittes findet sich eine […]
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Entartete Kunst

[…]Umgang der Nationalsozialisten mit Künstlern. Auch oder gerade sie sind und waren in erster Linie Menschen, deren Unerschrockenheit in vielen Fällen beispielhaft ist. Autor: André Krajewski   Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und […]

Der „Anschluß“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 und seine Folgen für die jüdische Bevölkerung

[…]Monarchie im Jahre 1918 war das „alte Österreich“ gestorben. Dr. Karl Renner, erster Staatskanzler, mußte bei den Friedensverhandlungen in St. Germain das „Friedensdiktat“ unterzeichnen. Auf der Rampe des Wiener Parlaments rief er am 12. November 1918 die „Republik Deutsch – Österreich“ aus. Der Anschluß an Deutschland schien zweckmäßig, zumal niemand […]
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Das Bundesentschädigungsgesetz (BEG)

[…]Zukunft“ zum Zwecke der Entschädigung der Sklaven- und Zwangsarbeiter des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg hat die Aufmerksamkeit auf einen bedeutenden Aspekt der deutschen Nachkriegsgeschichte gelenkt: Die Entschädigung von NS-Opfern in der Bundesrepublik Deutschland. Im Bewusstsein des überwiegenden Teils der Öffentlichkeit blieb bei dieser Diskussion vermutlich in erster Linie nur der […]

Wilhelm Frick (1877–1946)

[…]In Thüringen übernahm er 1930 die Ämter des Innen- und Volksbildungsministers als erster nationalsozialistischer Minister einer deutschen Landesregierung. Durch ihn wurde die thüringische Polizei von republikanisch gesinnten Beamten „gesäubert“ und die bevorzugte Einstellung von nationalsozialistisch gesinntem Personal durchgesetzt. Der Innenminister führte einen Feldzug gegen „Neger- und Jazz-Kultur“, erließ nationalsozialistische Gebetsvorschriften […]