Suchergebnisse für "die weiße rose"
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[…]ersten Tagen konnte man sich unmöglich die krankhafte und entartete Geisteshaltung vorstellen, die die Grundlage des pathologischen Antisemitismus der Nazis bildete. Daher war es uns unmöglich zu begreifen, was es bedeutete, wenn plötzlich ein Sechstel der Wiener Bevölkerung zu Ausgestoßenen wurde, die man aller Rechte beraubte. […] Täglich und stündlich […]
[…]Hier verschmolzen militärische Disziplin und okkulte Mystik zu einer gefährlichen Mischung, die die Elite des Regimes auf einen rücksichtslosen Einsatz für die rassistische Ideologie einschwören sollte. Das Zeichen diente dabei als Meditationspunkt und als Ausdruck einer vermeintlich höheren Moral, die über den herkömmlichen Werten der Zivilisation stand. Die wissenschaftliche Haltlosigkeit […]
[…]Maren Gottschalks Biografie von Sophie Scholl Vor 70 Jahren erschienen die Flugblätter der Weißen Rose, in denen sich vor allem Münchner Studenten gegen den nationalsozialistischen Staat wandten und die Deutschen zum Aufstand gegen dieses Terrorsystem aufriefen. Eine Vielzahl von Biografien ist seither über die Mitglieder der Weißen Rose und insbesondere […]
[…]Massenorganisation anwachsen, sondern ein kleiner Zirkel von Intellektuellen bleiben würde, da die an die Mitglieder gestellten Ansprüche äußerst hoch waren und von jedem Einzelnen ein großes Maß an Opferbereitschaft forderten. Hierzu gehörten u.a. „Kirchenaustritt, Vegetarismus, Alkoholabstinenz (…) und eine rigorose Parteisteuer“, wie sich das ehemalige ISK-Mitglied Susanne Miller erinnert. Die […]
[…]sie sonst tragen sollen? Die Scheine waren kein wirkliches Geld, sondern eine „Quittung“ für dieses – ediert in Litzmannstadt und als offizielles Zahlungsmittel im Ghetto signiert vom „Aeltesten der Juden in Litzmannstadt“. Dieser „Aelteste“ aber war Chaim Rumkowski. Was kann man ihm vorwerfen? Im Grund gar nichts, denn eine Chance […]
[…]68er – gab es in den 1970er Jahren antinazistische Standrundfahrten des Stadtjugendrings, die um die Gestapozentrale keinen Bogen machten. Es ging um NS-Geschichte, Kirchen, Juden, Sinti. Alles, was die meisten Stuttgarter nicht hören wollten. Ähnliche Stadtrundfahrten veranstaltete die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) mit dem linken Altstadtrat Eugen Eberle […]
[…]Gefreiten als „Parteiangestellten“ im Zeugenstand so lange zu nerven bzw. auch zu reizen, bis dieser die Nerven verlieren würde. Ganz aufgegangen ist Littens Taktik zwar nicht, aber eine Blamage bzw. gehörige Demütigung war die provokante Vernehmungsmethode des Anwalts Hans Litten für Adolf Hitler allemal – vor allem weil dieser bisher […]
[…]suggerieren, dass hinter dem jüdischen Bolschewismus eine planvolle Verschwörung stecke, die die Zerstörung der europäischen Kultur zum Ziel habe. Der Film wurde als Kompilationsfilm konzipiert, der Archivmaterial, nachgestellte Szenen und Ausschnitte aus Spielfilmen miteinander verwebte. Diese Mischung sollte eine lückenlose Beweiskette simulieren, die keinen Raum für Zweifel ließ. Die Montage […]
[…]die Demarkierung ihrer neu eroberten Gebiete. Stalin brauchte die ostpolnischen Regionen – die die Hälfte des polnischen Staatsgebiets ausmachten und in denen 14,3 Mio. Einwohner lebten, darunter 6,5 Mio. Polen -, um von ihnen aus die lange geplante Annexion der baltischen Staaten abzusichern. Aus diesem Grund beendete er auch den […]
[…]mit Hitler führten, heute Hand legen an Denkmäler der Soldaten-Befreier, der Rotarmisten, die die Länder Europas und das europäische Volk (evropejskij narod) vom Nazismus befreiten“. Nach dem Vortrag im Verteidigungsministerium hielt Putin eine Pressekonferenz ab, auf der er erläuterte, dass Russland niemals Polen „okkupiert“ habe; zu dieser Zeit lag Polen […]
[…]deutschen Behörden zur Verfügung gestellt. Die deutschen Behörden warnen, da die Namen derer, die diesem Befehl nicht nachkommen, in der Polizeizeitung veröffentlicht werden und gegen sie Schutzhaftantrag befohlen wird. Die Vorsitzenden gez. A. Asscher gez. Prof. Dr. D. Cohen“ 2) Inzwischen waren die Juden in den Niederlanden aus dem normalen […]
[…]als „Deutsche“ deklariert und als solche der Entrechtung und den Enteignungen ausgesetzt, die die „Dekrete“ von Präsident Edvard Beneṧ für Deutsche, Ungarn und weitere „Feind und Verräter“ vorsahen. Und das sind sie bis heute, obwohl längst bewiesen ist, dass Prag log und weiter lügt, um die „deutschen“ Liechtensteiner zu „berauben“. […]
[…]es nicht wichtiger und richtiger, stolz darauf zu sein, damals zu einer Armee gehört zu haben, die diese Befreiung überhaupt erst möglich machte? Und: Wen von den damals geretteten Häftlingen interessierte es wirklich, zu welcher Division oder Einheit die amerikanischen Befreier gehörten, die ihnen das Leben wiedergaben? Wichtig allein war […]
[…]Die West-Alliierten haben Stalins Sowjetunion großzügig Waffen und Geräte geliefert, die diese vor einer Niederlage bewahrten. Ansonsten durfte die Sowjetpropaganda die Westalliierten zwar “Brüder-Völker“ nennen, aber nur propagandistisch ausgewalzt: „Die Brudervölker verabredeten/ ein Treffen über der Hauptstadt des Feindes/ bei jedem Händedruck/ zitterte das faschistische Deutschland“. Brudervölker? Der mutige Moskauer […]
[…]von 1920 bis 1941 leitete, wurde dieser eine Sozial- und Berufsanstalt für jüdische Frauen, die diesen ungeahnte Möglichkeiten verschaffte, neue Wirkungsstätten zu finden. Beispielsweise gab es eine „Handwerksschule für Frauen“, die später vom Handels- und Industrieministerium übernommen (weil die Juden sie einfach nicht mehr unterhalten konnten) und zur ersten Belgrader […]
[…]Weltkrieges verdeutlichen wir das Schicksal der Juden, indem wir aufzeigen, wie die Länder, die die Juden als ihre Heimat betrachteten, unter Naziherrschaft gerieten oder mit dem NS-Regime kollaborierten. Die Ghettos, die dortigen Lebensumstände und Wahlmöglichkeiten werden extra behandelt. Danach beschäftigen wir uns mit den Etappen des rassistischen Antisemitismus von der […]
[…]Ferdinand Krch (1881–1973), der in dessen Tätigkeit die drei Elemente einbrachte, die diese erst „abrundeten“ und im Zweiten Weltkrieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit menschenrettende Bedeutung erlangen sollten: Zum ersten war das ein spezifischer „Bonus“ für Kinder, der die Pädagogik Krchs und Pitters auszeichnete – „kein Kind kann etwas dafür, […]
[…]hat er sie einmal „blbá naláda“ (blödsinnige Stimmung) genannt: die wuselige Aufgeregtheit, die die tschechische Politik permanent umtreibt, die nahezu manische Fixiertheit auf den großen deutschen Nachbarn, die quälende Vergangenheitsbeschäftigung im Zeichen eines latenten Selbsthasses. Die Tschechen leiden an einem „Hände-hoch-Syndrom“, hat es Havels Kulturberater Pavel Tigrid einmal formuliert: Viermal […]
[…]machtvollen Regierungen der Alliierten tun. Die jüdischen Führer zählten einige Aktionen auf, die die Alliierten unternehmen könnten. Ich schwor ihnen, ich würde darüber mit jedem reden, der einen Einfluß auf die Politik der Alliierten besäße. Mit Hilfe der Juden fand ich zweimal Eingang ins Warschauer Ghetto. Dort habe ich schreckliche […]
[…]die Gaskammern erbaut. Die Schornsteine der Krematorien leiteten den Rauch der Verbrannten in die Luft, die dermaßen von den schwarzen Wolken erfüllt wurde, dass die Sterne verdunkelten. (Bezeichnenderweise trägt Nelly Sachs‘ zweiter Gedichtband den Titel „Sternverdunkelung“) In der dritten Strophe dieses Gedichtes spricht Nelly Sachs von dem „Wirt des Hauses, […]
[…]Verfehlungen und Verschleppungen bei der Aufklärung der NSU-Morde sind nur einige Indikatoren, die die Frage nach einer transformierten braunen Gesinnungsidentität innerhalb der Gesellschaft und ihrer Eliten stellen. Verantwortungsentlastung kann es daher nicht geben. Ein Gegensteuern gelingt nur mit einer Bewusstseinsschaffung für die Erinnerungskultur. Autorin: Soraya Levin Der Hinrichter: Roland […]
[…]zweifelsohne offen gestanden hätte, nicht gewählt hat, sondern stattdessen zunächst in die „Dienststelle Ribbentrop“[26] eintrat, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Wann genau Steengracht die persönliche Bekanntschaft Ribbentrops gemacht hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls behauptete er bei seiner Vernehmung in Nürnberg, er habe ihn zum Zeitpunkt der „Wiederbesetzung des […]
[…]sollte, zog es zunächst nicht in die Armee. Der Anblick der heimkehrenden Kriegsversehrten, die die Kriegsmaschine des Ersten Weltkrieges produziert und ausgespuckt hatte, schreckte ihn ab. Im zweiten Kriegsjahr (1915) wurde er einberufen. Die fast einjährige Grundausbildung, die sich hart und mitunter schikanös annahm, absolvierte der Rekrut als einer der […]
[…]darunter die Meuse-Argonne-Offensive mit starker amerikanischer Beteiligung und Operationen, die die deutsche Front Schritt für Schritt zurückdrängten. Gleichzeitig brachen die Verbündeten der Mittelmächte nacheinander weg, und die militärische Lage verschmolz mit einer innenpolitischen Krise, die in Deutschland in Aufständen, der Ausrufung der Republik und dem Ende der Monarchie kulminierte. Die […]
[…]im Reichssicherheitshauptamt wurde gleich nach Kriegsbeginn am 21. September 1939 beschlossen, die Juden sowie die restlichen „30.000 Zigeuner“ aus dem Reichsgebiet in das besetzte Polen zu deportieren. Im Mai 1940 erfolgten dann die ersten Massendeportationen ganzer Sinti und Roma – Familien in das besetzte Polen. Grundlage hierzu war ein Befehl […]
[…]auch nichts Neues in der Geschichte selbst. Kojève leugnete aber nicht, dass es Ereignisse gibt, die diese Geschichte vollenden oder sie infrage stellen können. In der Entstehung einer westlichen Weltgesellschaft nach 1945 sah er einen Schritt zu ihrer Vollendung. In der zweiten Auflage seines Buches 1948 ergänzte er in einer […]
[…]das sich gerade anschickt, Europa eine neue Ordnung zu geben. Es will Grenzen niederreißen, die die europäischen Völler noch trennen, und ihnen den Weg zu einander ebnen. Es macht mit einem Zustand Ende, der auf die Dauer die Menschheit natürlich nicht befriedigen konnte. Wir vollbringen hier ein Reformwerk, von dem […]
[…]seit 10. Mai 1940 im Amt, Anfang Oktober 1940 in aller Schärfe verurteilt: „Die Hoffnungen, die dieses Abkommen in den Herzen der zivilisierten Menschheit geweckt hatte, wurden getäuscht. Binnen sechs Monaten wurden die feierlichen Versprechen der grausamen Männer, die die Geschicke Deutschlands lenken, verletzt, und die Gewalttätigkeit, mit welcher das […]
[…]Massendeportation Anklagepunkt 2: Schaffung von Lebensbedingungen für Millionen von Juden, durch die diese physisch vernichtet werden sollten Anklagepunkt 3: Verursachung schwerer körperlicher und seelischer Schäden für Millionen von Juden in Europa Anklagepunkt 4: Vorbereitung von Maßnahmen für die Sterilisation der Juden, um Geburten von Juden zu verhindern ■ Verbrechen gegen […]
[…]im Kontext der militärischen Gesamtsituation, so wird deutlich, dass er einer der wenigen war, die die strukturellen Fehler der deutschen Luftkriegführung frühzeitig benannten. Als General der deutschen Wehrmacht war er nicht nur für die Siege seiner Piloten verantwortlich, sondern auch für die Verwaltung des Mangels in den letzten Kriegsjahren. Die […]
[…]legt großen Wert darauf, die Einzigartigkeit der industriellen Tötungsmethoden hervorzuheben, die diesen Völkermord von anderen Massenverbrechen der Geschichte unterscheiden. Somit steht der Begriff heute weltweit als Mahnmal für die Gefahren von Totalitarismus und rassistischem Wahn. Eine fundierte Auseinandersetzung mit diesem Thema ist für die politische Bildung unerlässlich, um die Mechanismen […]
[…]Erklärung. Womöglich haben wir es hier mit einem Indiz für die ambivalente Stellung zu tun, die die Stadt München zu diesem Zeitpunkt im nationalsozialistischen Deutschland schon eingenommen hatte. Hitlers Münchner Jahre – Aufstieg und Ausbau der NSDAP Gewiss, zunächst einmal war München der Ort, an dem Hitlers politische Laufbahn begonnen […]
[…]ehemaliger österreichischer Provinzler“. Eine Volkszählung, wie die vom 15. Februar 1921, die die 2 Millionen Slowaken als eine Staatsnation auswies, die 3,2 Millionen Deutschen aber als nationale Minderheit, wurde in Deutschland als Schritt zum Staatsverfall gesehen, was die einen freute, die anderen aber besorgte. In der jungen Tschechoslowakei machte man […]
[…]Kontrast zwischen der Normalität des heutigen Wohnumfeldes und der historischen Last, die dieser Boden trägt. Das nahegelegene Holocaust-Mahnmal bildet dazu das moralische Gegengewicht und erinnert an die Opfer derer, die im Bunker ihre letzten Befehle gaben. Die Westseite des Areals grenzt heute an moderne Regierungsbauten, was die Kontinuität und den […]
[…]uns dem BDM zur Verfügung zu stellen (…). Ich fand dort eine weibliche Jugend vor, die in diese Organisation herein gezwungen war. Sie war überbelastet durch zuviel Sport, Märsche und übermäßigen Dienst.(…) Wir waren bei Sportveranstaltungen dabei, um hier nicht den Jungführerinnen die jungen Menschen zu überlassen, damit sie nicht […]
[…]der modernen Zivilisation. Vor allem die Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte, die für die Energie- und Wasserversorgung essenziell waren, standen ganz oben auf der Prioritätenliste der Zerstörungskommandos. Der Befehl Hitlers vom 19. März forderte, dass alle Fabriken, Bergwerke und Kraftwerke so gründlich unbrauchbar gemacht werden sollten, dass sie in absehbarer […]
[…]Lager im Reich geregelt, und an dem andererseits die meisten von ihnen vernichtet wurden. Viele, die die Selektion auf der “Rampe” zunächst überlebt hatten, waren später fortlaufend periodischen Selektionen bzw. Transfers und Überstellungen ausgesetzt. In der zweiten Hälfte des Jahres 1944 wurden etwa 65.000 Häftlinge, darunter eine nicht mehr festzustellende […]
[…]kein wichtiger, unseres historischen Wissens über den Nahostkonflikt und in der Analyse durch die Medien. Gemeinhin wird auf die Osloer Verträge verwiesen, die als gescheitert gelten, was mehrheitlich Israel zur Last gelegt wird durch die immer stärkere Siedlungsbewegung. Und unmissverständlich betont Netanyahu nicht erst seit seiner aktuellen Amtszeit, dass es […]
[…]Hans Castorp für sieben Jahre in ein Davoser Lungensanatorium – eine allegorische Reise, die die krisenhafte deutsche Kultur vor dem Ersten Weltkrieg spiegelt. Hans Castorp und die anderen Figuren diskutieren auf dem Zauberberg die großen Ideologien und Fragen ihrer Zeit, während im Tal bereits der Verfall Europas in Form des […]
[…]und Terror: Er demütigte Angeklagte – u. a. die 20.-Juli-Verschwörer und Mitglieder der Weißen Rose – und verhängte wie am Fließband Todesurteile. Freisler kam am 3. Februar 1945 in Berlin ums Leben, als während eines US-Luftangriffs eine Trümmermauer auf ihn stürzte. Arthur Seyss-Inquart Reichskommissar Niederlande; früher Kanzler Österreich 16. Okt. 1946 (hingerichtet) Seyss-Inquart […]
[…]Das ist wohl in erster Linie mit der Vorherrschaft der sogenannten 131er Juristen zu erklären, die die Urteile massiv als „Siegerjustiz“ abtaten. Etwas anderes ist von Personen, die allesamt ihre berufliche Sozialisation im „Dritten Reich“ erhalten hatten und Verstrickungen erlegen waren, auch nicht zu erwarten.[30] Letztlich lässt sich aber gegenüber […]
[…]auf Polen im September 1939 trat die Verfolgung in eine neue, noch gewaltsamere Phase ein, die durch die Errichtung zahlreicher Ghettos gekennzeichnet war. In Städten wie Warschau oder Lodz wurden Menschen jüdischer Herkunft auf engstem Raum zusammengepfercht, wo sie Hunger, Krankheiten und Willkür ausgesetzt waren. Das Warschauer Ghetto wurde zum […]
[…](Gedenkstätte Deutscher Widerstand) Dann wiederum arbeitet er in einer Heidenheimer Metallfabrik, die zu diesem Zeitpunkt –man schreibt die Jahre 1936 bis 1939 – bereits voll in die Hitlersche Rüstungspolitik eingespannt ist. Im Frühjahr 1939 – im Jahr des Attentats also – sieht man ihn wieder in Königsbronn. Jetzt arbeitet er im örtlichen […]
[…]durch die identischen Tier- und jüdischen Nachnamen gestiftet wie z. B. Löw, Bär, Hirsch usw., die die Namensträger – wenn auch zum Teil in humoristischer Weise – brüskieren. Abgesehen von der Namenspolemik sind negative Tierallegorien sehr häufig, wie etwa Raben, Ratten, Insekten (Läuse, Fliegen, Drohnen) und Fledermäuse, die ihre Wirkungskraft […]
[…]hielt, wurde von ihnen an kleinen Besonderheiten – Redeweise, Gestik, Augenausdruck – erkannt. Die auf diese Weise ausfindig gemachten Opfer wurden in der Regel erpresst, und wenn sie nicht mehr zahlen konnten, auch denunziert. (…) Manche Szmalcownicy boten den Juden ein Versteck an, um sie dann auszurauben, zu denunzieren oder […]
[…]desto organisierter und massiver wurde der Widerstand. Die bulgarischen Besatzungstruppen, die die gesamte Verwaltung in Makedonien übernommen und erwartet hatten das Volk würde sie mit offenen Armen empfangen, waren vom Widerstand überrascht und begegneten ihm mit starken Repressionen. Laut Dokumenten aus bulgarischen Archiven verhafteten sie allein im Jahr 1941 1.537 […]
[…]Edith Stein war neunzehn Jahre alt, als sie mit dem Studium an der Universität Breslau begann. Die Studienfächer waren Deutsch, Geschichte und Philosophie, vor allem Psychologie. Sie war glücklich. In ihren Erinnerungen schreibt sie: „Die ständige Anspannung erweckte das beglückende Gefühl eines hochgesteigerten Lebens. Ich erschien mir als ein reiches […]
[…]Hitlers. In: Turcica. Revue des Etudes Turques. Bd. 21–23 (1991), S. 123–127. Detlev Rose: Die Thule-Gesellschaft. Legende – Mythos – Wirklichkeit. Grabert, Tübingen 1994, ISBN 3-87847-139-4 (= Veröffentlichungen des Institutes für Deutsche Nachkriegsgeschichte. 21). Wolfram Selig: Sebottendorff, Rudolf von [auch Sebottendorf]. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus.Band 2/2: Personen. […]
[…]die DDR-Staatssicherheit. Echte Historienfilme produzieren also keine »alternativen Fakten«, die die geschichtliche Wirklichkeit verfälschen, sondern sie bewegen sich – jedenfalls idealerweise – im Rahmen des historisch Möglichen. Sie haben also wenig mit den bis in die 1960er Jahre populären Kostümfilmen gemeinsam, die vorwiegend mittelalterliche und antike Schauplätze ohne Rücksicht auf […]
[…]beschämend, dass im 20. Jahrhundert eine derart kranke Gedankenwelt bei Wissenschaftlern vorfand, die in dieser Form noch nicht einmal in Sparta mehr als 2.000 Jahre propagiert wurde. In diesem Zusammenhang dürfte es unstrittig sein, dass die Menschheit sich nicht in allen Bereichen weiterentwickelte. Aus dieser Gedankenwelt entwickelte sich die Ideologie […]