Suchergebnisse für "die weiße rose"

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Widerstand des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK)

[…]Massenorganisation anwachsen, sondern ein kleiner Zirkel von Intellektuellen bleiben würde, da die an die Mitglieder gestellten Ansprüche äußerst hoch waren und von jedem Einzelnen ein großes Maß an Opferbereitschaft forderten. Hierzu gehörten u.a. „Kirchenaustritt, Vegetarismus, Alkoholabstinenz (…) und eine rigorose Parteisteuer“, wie sich das ehemalige ISK-Mitglied Susanne Miller erinnert. Die […]
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Hans Litten (1903–1938)

[…]Gefreiten als „Parteiangestellten“ im Zeugenstand so lange zu nerven bzw. auch zu reizen, bis dieser die Nerven verlieren würde. Ganz aufgegangen ist Littens Taktik zwar nicht, aber eine Blamage bzw. gehörige Demütigung war die provokante Vernehmungsmethode des Anwalts Hans Litten für Adolf Hitler allemal – vor allem weil dieser bisher […]

Das Stuttgarter Gestapohaus schnell abreissen

[…]68er – gab es in den 1970er Jahren antinazistische Standrundfahrten des Stadtjugendrings, die um die Gestapozentrale keinen Bogen machten. Es ging um NS-Geschichte, Kirchen, Juden, Sinti. Alles, was die meisten Stuttgarter nicht hören wollten. Ähnliche Stadtrundfahrten veranstaltete die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) mit dem linken Altstadtrat Eugen Eberle […]

Der antisemitische Propagandafilm „Der ewige Jude“

[…]suggerieren, dass hinter dem jüdischen Bolschewismus eine planvolle Verschwörung stecke, die die Zerstörung der europäischen Kultur zum Ziel habe. Der Film wurde als Kompilationsfilm konzipiert, der Archivmaterial, nachgestellte Szenen und Ausschnitte aus Spielfilmen miteinander verwebte. Diese Mischung sollte eine lückenlose Beweiskette simulieren, die keinen Raum für Zweifel ließ. Die Montage […]
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Antisemitismus in der Debatte: Russische Geschichtsklitterer, polnische Leichenfledderer

[…]mit Hitler führten, heute Hand legen an Denkmäler der Soldaten-Befreier, der Rotarmisten, die die Länder Europas und das europäische Volk (evropejskij narod) vom Nazismus befreiten“. Nach dem Vortrag im Verteidigungsministerium hielt Putin eine Pressekonferenz ab, auf der er erläuterte, dass Russland niemals Polen „okkupiert“ habe; zu dieser Zeit lag Polen […]
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Das deutsche Ghetto Litzmannstadt im polnischen Łódź

[…]sie sonst tragen sollen? Die Scheine waren kein wirkliches Geld, sondern eine „Quittung“ für dieses – ediert in Litzmannstadt und als offizielles Zahlungsmittel im Ghetto signiert vom „Aeltesten der Juden in Litzmannstadt“. Dieser „Aelteste“ aber war Chaim Rumkowski. Was kann man ihm vorwerfen? Im Grund gar nichts, denn eine Chance […]
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Stalin 1943: „Ohne Hilfe der Alliierten hätten wir den Krieg verloren“ – Teil 2

[…]Die West-Alliierten haben Stalins Sowjetunion großzügig Waffen und Geräte geliefert, die diese vor einer Niederlage bewahrten. Ansonsten durfte die Sowjetpropaganda die Westalliierten zwar “Brüder-Völker“ nennen, aber nur propagandistisch ausgewalzt: „Die Brudervölker verabredeten/ ein Treffen über der Hauptstadt des Feindes/ bei jedem Händedruck/ zitterte das faschistische Deutschland“. Brudervölker? Der mutige Moskauer […]
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Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]die Demarkierung ihrer neu eroberten Gebiete. Stalin brauchte die ostpolnischen Regionen – die die Hälfte des polnischen Staatsgebiets ausmachten und in denen 14,3 Mio. Einwohner lebten, darunter 6,5 Mio. Polen -, um von ihnen aus die lange geplante Annexion der baltischen Staaten abzusichern. Aus diesem Grund beendete er auch den […]
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Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen

[…]deutschen Behörden zur Verfügung gestellt. Die deutschen Behörden warnen, da die Namen derer, die diesem Befehl nicht nachkommen, in der Polizeizeitung veröffentlicht werden und gegen sie Schutzhaftantrag befohlen wird. Die Vorsitzenden gez. A. Asscher gez. Prof. Dr. D. Cohen“ 2) Inzwischen waren die Juden in den Niederlanden aus dem normalen […]
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Tschechien – Liechtenstein ein schwieriges Verhältnis

[…]als „Deutsche“ deklariert und als solche der Entrechtung und den Enteignungen ausgesetzt, die die „Dekrete“ von Präsident Edvard Beneṧ für Deutsche, Ungarn und weitere „Feind und Verräter“ vorsahen. Und das sind sie bis heute, obwohl längst bewiesen ist, dass Prag log und weiter lügt, um die „deutschen“ Liechtensteiner zu „berauben“. […]
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Holocaust im Unterricht an einem Budapester Gymnasium

[…]Weltkrieges verdeutlichen wir das Schicksal der Juden, indem wir aufzeigen, wie die Länder, die die Juden als ihre Heimat betrachteten, unter Naziherrschaft gerieten oder mit dem NS-Regime kollaborierten. Die Ghettos, die dortigen Lebensumstände und Wahlmöglichkeiten werden extra behandelt. Danach beschäftigen wir uns mit den Etappen des rassistischen Antisemitismus von der […]
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„Liberators“ ohne Ende – und ohne Ende „Liberators“ …

[…]es nicht wichtiger und richtiger, stolz darauf zu sein, damals zu einer Armee gehört zu haben, die diese Befreiung überhaupt erst möglich machte? Und: Wen von den damals geretteten Häftlingen interessierte es wirklich, zu welcher Division oder Einheit die amerikanischen Befreier gehörten, die ihnen das Leben wiedergaben? Wichtig allein war […]
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Geschichte und Ende der Juden in Serbien

[…]von 1920 bis 1941 leitete, wurde dieser eine Sozial- und Berufsanstalt für jüdische Frauen, die diesen ungeahnte Möglichkeiten verschaffte, neue Wirkungsstätten zu finden. Beispielsweise gab es eine „Handwerksschule für Frauen“, die später vom Handels- und Industrieministerium übernommen (weil die Juden sie einfach nicht mehr unterhalten konnten) und zur ersten Belgrader […]

Gustav Adolf Steengracht von Moyland (1902–1969)

[…]zweifelsohne offen gestanden hätte, nicht gewählt hat, sondern stattdessen zunächst in die „Dienststelle Ribbentrop“[26] eintrat, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Wann genau Steengracht die persönliche Bekanntschaft Ribbentrops gemacht hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls behauptete er bei seiner Vernehmung in Nürnberg, er habe ihn zum Zeitpunkt der „Wiederbesetzung des […]

Emanuel Moravec (1893–1945)

[…]hat er sie einmal „blbá naláda“ (blödsinnige Stimmung) genannt: die wuselige Aufgeregtheit, die die tschechische Politik permanent umtreibt, die nahezu manische Fixiertheit auf den großen deutschen Nachbarn, die quälende Vergangenheitsbeschäftigung im Zeichen eines latenten Selbsthasses. Die Tschechen leiden an einem „Hände-hoch-Syndrom“, hat es Havels Kulturberater Pavel Tigrid einmal formuliert: Viermal […]

Der Erste Weltkrieg – ein Überblick

[…]darunter die Meuse-Argonne-Offensive mit starker amerikanischer Beteiligung und Operationen, die die deutsche Front Schritt für Schritt zurückdrängten. Gleichzeitig brachen die Verbündeten der Mittelmächte nacheinander weg, und die militärische Lage verschmolz mit einer innenpolitischen Krise, die in Deutschland in Aufständen, der Ausrufung der Republik und dem Ende der Monarchie kulminierte. Die […]

Přemysl Pitter (1895–1976)

[…]Ferdinand Krch (1881–1973), der in dessen Tätigkeit die drei Elemente einbrachte, die diese erst „abrundeten“ und im Zweiten Weltkrieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit menschenrettende Bedeutung erlangen sollten: Zum ersten war das ein spezifischer „Bonus“ für Kinder, der die Pädagogik Krchs und Pitters auszeichnete – „kein Kind kann etwas dafür, […]

Jan Karski (1914–2000)

[…]machtvollen Regierungen der Alliierten tun. Die jüdischen Führer zählten einige Aktionen auf, die die Alliierten unternehmen könnten. Ich schwor ihnen, ich würde darüber mit jedem reden, der einen Einfluß auf die Politik der Alliierten besäße. Mit Hilfe der Juden fand ich zweimal Eingang ins Warschauer Ghetto. Dort habe ich schreckliche […]

Der antisemitische Propagandafilm „Jud Süß“

[…]kritisch beleuchtete. Martina Gedeck und andere moderne Schauspieler übernahmen Rollen in Werken, die die moralischen Abgründe jener Zeit untersuchten. Doch der Film ohne Gewissen von 1940 bleibt ein unerreichtes Mahnmal der Bösartigkeit. In der Forschung wird heute klar zwischen der mörderisch intendierten Propaganda und seriösen historischen Darstellungen unterschieden. Die Begriffe […]

Adolf Galland (1912 – 1996)

[…]im Kontext der militärischen Gesamtsituation, so wird deutlich, dass er einer der wenigen war, die die strukturellen Fehler der deutschen Luftkriegführung frühzeitig benannten. Als General der deutschen Wehrmacht war er nicht nur für die Siege seiner Piloten verantwortlich, sondern auch für die Verwaltung des Mangels in den letzten Kriegsjahren. Die […]

Das Ende der Geschichte – vielleicht doch?

[…]auch nichts Neues in der Geschichte selbst. Kojève leugnete aber nicht, dass es Ereignisse gibt, die diese Geschichte vollenden oder sie infrage stellen können. In der Entstehung einer westlichen Weltgesellschaft nach 1945 sah er einen Schritt zu ihrer Vollendung. In der zweiten Auflage seines Buches 1948 ergänzte er in einer […]

Der Führerbunker

[…]Kontrast zwischen der Normalität des heutigen Wohnumfeldes und der historischen Last, die dieser Boden trägt. Das nahegelegene Holocaust-Mahnmal bildet dazu das moralische Gegengewicht und erinnert an die Opfer derer, die im Bunker ihre letzten Befehle gaben. Die Westseite des Areals grenzt heute an moderne Regierungsbauten, was die Kontinuität und den […]

Georgi Schukow (1896- 1974)

[…]sollte, zog es zunächst nicht in die Armee. Der Anblick der heimkehrenden Kriegsversehrten, die die Kriegsmaschine des Ersten Weltkrieges produziert und ausgespuckt hatte, schreckte ihn ab. Im zweiten Kriegsjahr (1915) wurde er einberufen. Die fast einjährige Grundausbildung, die sich hart und mitunter schikanös annahm, absolvierte der Rekrut als einer der […]

Der Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961)

[…]Massendeportation Anklagepunkt 2: Schaffung von Lebensbedingungen für Millionen von Juden, durch die diese physisch vernichtet werden sollten Anklagepunkt 3: Verursachung schwerer körperlicher und seelischer Schäden für Millionen von Juden in Europa Anklagepunkt 4: Vorbereitung von Maßnahmen für die Sterilisation der Juden, um Geburten von Juden zu verhindern ■ Verbrechen gegen […]

Hitlers Nerobefehl

[…]der modernen Zivilisation. Vor allem die Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte, die für die Energie- und Wasserversorgung essenziell waren, standen ganz oben auf der Prioritätenliste der Zerstörungskommandos. Der Befehl Hitlers vom 19. März forderte, dass alle Fabriken, Bergwerke und Kraftwerke so gründlich unbrauchbar gemacht werden sollten, dass sie in absehbarer […]

Holocaust

[…]legt großen Wert darauf, die Einzigartigkeit der industriellen Tötungsmethoden hervorzuheben, die diesen Völkermord von anderen Massenverbrechen der Geschichte unterscheiden. Somit steht der Begriff heute weltweit als Mahnmal für die Gefahren von Totalitarismus und rassistischem Wahn. Eine fundierte Auseinandersetzung mit diesem Thema ist für die politische Bildung unerlässlich, um die Mechanismen […]

Ungarische Jüdinnen in Ravensbrück

[…]Lager im Reich geregelt, und an dem andererseits die meisten von ihnen vernichtet wurden. Viele, die die Selektion auf der “Rampe” zunächst überlebt hatten, waren später fortlaufend periodischen Selektionen bzw. Transfers und Überstellungen ausgesetzt. In der zweiten Hälfte des Jahres 1944 wurden etwa 65.000 Häftlinge, darunter eine nicht mehr festzustellende […]

Der Nahe Osten und wir

[…]kein wichtiger, unseres historischen Wissens über den Nahostkonflikt und in der Analyse durch die Medien. Gemeinhin wird auf die Osloer Verträge verwiesen, die als gescheitert gelten, was mehrheitlich Israel zur Last gelegt wird durch die immer stärkere Siedlungsbewegung. Und unmissverständlich betont Netanyahu nicht erst seit seiner aktuellen Amtszeit, dass es […]

Nicholas Winton (1909–2015)

[…]seit 10. Mai 1940 im Amt, Anfang Oktober 1940 in aller Schärfe verurteilt: „Die Hoffnungen, die dieses Abkommen in den Herzen der zivilisierten Menschheit geweckt hatte, wurden getäuscht. Binnen sechs Monaten wurden die feierlichen Versprechen der grausamen Männer, die die Geschicke Deutschlands lenken, verletzt, und die Gewalttätigkeit, mit welcher das […]

Der Nürnberger Prozess − Versuch einer juristischen Annäherung

[…]Das ist wohl in erster Linie mit der Vorherrschaft der sogenannten 131er Juristen zu erklären, die die Urteile massiv als „Siegerjustiz“ abtaten. Etwas anderes ist von Personen, die allesamt ihre berufliche Sozialisation im „Dritten Reich“ erhalten hatten und Verstrickungen erlegen waren, auch nicht zu erwarten.[30] Letztlich lässt sich aber gegenüber […]
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Shoah

[…]auf Polen im September 1939 trat die Verfolgung in eine neue, noch gewaltsamere Phase ein, die durch die Errichtung zahlreicher Ghettos gekennzeichnet war. In Städten wie Warschau oder Lodz wurden Menschen jüdischer Herkunft auf engstem Raum zusammengepfercht, wo sie Hunger, Krankheiten und Willkür ausgesetzt waren. Das Warschauer Ghetto wurde zum […]

Karl Hermann Frank (1898–1946)

[…]ehemaliger österreichischer Provinzler“. Eine Volkszählung, wie die vom 15. Februar 1921, die die 2 Millionen Slowaken als eine Staatsnation auswies, die 3,2 Millionen Deutschen aber als nationale Minder­heit, wurde in Deutschland als Schritt zum Staatsverfall gesehen, was die einen freu­te, die anderen aber besorgte. In der jungen Tschechoslowakei machte man […]

Herta Oberheuser (1911–1978)

[…]uns dem BDM zur Verfügung zu stellen (…). Ich fand dort eine weibliche Jugend vor, die in diese Organisation herein gezwungen war. Sie war überbelastet durch zuviel Sport, Märsche und übermäßigen  Dienst.(…) Wir waren bei Sportveranstaltungen dabei, um hier nicht den Jungführerinnen die jungen Menschen zu überlassen, damit sie nicht […]

Jugoslawien und Makedonien als Sieger im Zweiten Weltkrieg

[…]desto organisierter und massiver wurde der Widerstand. Die bulgarischen Besatzungstruppen, die die gesamte Verwaltung in Makedonien übernommen und erwartet hatten das Volk würde sie mit offenen Armen empfangen, waren vom Widerstand überrascht und begegneten ihm mit starken Repressionen. Laut Dokumenten aus bulgarischen Archiven verhafteten sie allein im Jahr 1941 1.537 […]
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Thomas Mann (1875-1955)

[…]Hans Castorp für sieben Jahre in ein Davoser Lungensanatorium – eine allegorische Reise, die die krisenhafte deutsche Kultur vor dem Ersten Weltkrieg spiegelt. Hans Castorp und die anderen Figuren diskutieren auf dem Zauberberg die großen Ideologien und Fragen ihrer Zeit, während im Tal bereits der Verfall Europas in Form des […]

Tschechische Schulen unter dem Hakenkreuz

[…]dass diese Schulen auch weiterhin problemlos qualifizierte Facharbeiter für Werke vorbereiteten, die die Waffenproduktion sicherten. Auch in Fachschulen waren Juden entfernt worden, war die Buchausleihe aus Schüler- und Lehrerbibliotheken verboten, waren die Lehrerkollegien gesäubert worden, mussten die Lehrer Mehrarbeit leisten, gab es ein neues Bewertungs- und Benotungssystem und mussten Rohstoffe […]

Hans-Joachim Riecke (1899–1986)

[…]Besatzungspolitik konterkariert zu haben.[26] Rosenbergs Politik habe dem Ziel gedient, die „vom Führer gegebenen Anordnungen […] ohne Zwang für die Bevölkerung durchzuführen“, ja, „die Ostvölker für eine Zusammenarbeit zu gewinnen“. Sein eigener Reichskommissar Koch habe diese Zielsetzungen Rosenbergs aber ins Gegenteil verkehrt, der zudem von Bormann und Himmler massive Unterstützung […]

Edith Stein (1891–1942)

[…]Edith Stein war neunzehn Jahre alt, als sie mit dem Studium an der Universität Breslau begann. Die Studienfächer waren Deutsch, Geschichte und Philosophie, vor allem Psychologie. Sie war glücklich. In ihren Erinnerungen schreibt sie: „Die ständige Anspannung erweckte das beglückende Gefühl eines hochgesteigerten Lebens. Ich erschien mir als ein reiches […]

Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

[…]das sich gerade anschickt, Europa eine neue Ordnung zu geben. Es will Grenzen niederreißen, die die europäischen Völler noch trennen, und ihnen den Weg zu einander ebnen. Es macht mit einem Zustand Ende, der auf die Dauer die Menschheit natürlich nicht befriedigen konnte. Wir vollbringen hier ein Reformwerk, von dem […]
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Antisemitismus als politische Strategie österreichischer Parteien in der Habsburgermonarchie

[…]Materialismus und Atheismus. Diese Ideologen waren nicht unbedingt rassistische Antisemiten, die die jüdische Religion verteufelten. Stattdessen richtete sich ihre Kritik gegen säkularisierte Juden als Vertreter des Kapitalismus und Materialismus. Der Wiener Karl Lueger wurde zum führenden Politiker der Christlichsozialen. 1893 gründete er die Christlichsoziale Partei in der Tradition vorheriger Gruppierungen […]
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Das Jüdische Historische Museum Belgrad als Dokumentations- und Forschungsstätte zum Holocaust

[…]bemerkte: „Bereits 1947 wurde beim Verband eine Museal-Historische Abteilung eingerichtet, die die Aufgabe hatte, Materialien zur Geschichte der Juden in jugoslawischen Regionen von ältesten Zeiten bis heute zu sammeln und zu konzentrieren“. In den ersten Jahren nach der Befreiung und ungeachtet aller überstandenen Grausamkeiten waren die Juden sich einig, den […]
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Gerhard von Scharnhorst (1755–1813)

[…]zu beheben. Schon 1782 attestierte der „Gelehrte in Uniform“: „Man hat immer bemerkt, das die die meisten Familien ihre unfähigsten Söhne zu Offizieren bestimmten, man hat eine eine Menge Offiziere gesehen, welche unfähig zu den Verrichtungen eines Offiziers waren, man hat Offiziere gesehen, die weder Schreiben noch Rechnen konnten“ (siehe […]

Deutsche Exilpresse 1933–1945

[…]Bereich. Zu nennen wären hier die Atomwissenschaftler, die durch ihre Tätigkeit für die USA die politische Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mitprägten, sowie die Soziologen der Frankfurter Schule und Psychoanalytiker. Politisch konnten die Emigranten keine große Wirkung entfalten, zumal besonders die Kommunisten in der Sowjetunion vereinnahmt oder […]

Veit Harlan (1899-1964)

[…]einen Namen zu machen. Sein Film krach im hinterhaus aus diesem Jahr war eine volkstümliche Komödie, die beim Publikum großen Anklang fand und sein Gespür für publikumswirksame Stoffe bewies. In der Folgezeit festigte er seinen Ruf als handwerklich brillanter Regisseur, der in der Lage war, komplexe Geschichten emotional packend zu […]

Oswald Mosley (1896–1980)

[…]können, dass ein Nachfahre der Familie einmal das Gesicht einer Bewegung werden würde, die die Grundfesten der britischen Demokratie herausforderte. Sir Oswald wuchs in einer Atmosphäre auf, die von traditionellen Werten und dem Bewusstsein der eigenen Klasse geprägt war, was seine spätere rhetorische Überlegenheit und sein Sendungsbewusstsein maßgeblich beeinflusste. Nach […]

Der Kampf um Rückkehr – von Adi Schwartz u. a.

[…]Beleuchtung der UNRWA erfolgt meines Erachtens zu recht. Denn an dieser Stelle liegt die Frage, die die Autoren stellen, auch für mich nahe: Warum existiert für die palästinensischen Flüchtlinge ein eigenes Flüchtlingswerk, während die weltweiten Flüchtlinge in ihrer Gesamtheit von dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, der UNHCR betreut werden. Die […]

Paul Singer (1844–1911)

[…]der bekanntesten Historiker des Marxismus galt und einer der wenigen Intellektuellen war, der dezidiert gegen die Politik der Diskriminierung der Sozialisten agierte, aber selbst erst 1891 in die SPD eintrat, pflegte Paul Singer ebenfalls ein freundschaftliches Verhältnis.  Spätestens ab Mitte der 1870er Jahre entfaltete Singer sein großes soziales Engagement. Ein […]

Erich Raeder (1876–1960)

[…]in der frühen Bundesrepublik eine Lobby aus ehemaligen Soldaten und konservativen Politikern, die auf die Freilassung Raeders drängte. Insbesondere Raeders Ehefrau Erika machte in der Öffentlichkeit auf das Los ihres inhaftierten Mannes aufmerksam. Seine Frau Erika beschrieb in Interviews dramatisch seine angeblich schlechten Haftbedingungen und appellierte an Mitleid und Gerechtigkeitsempfinden. […]

Luise, Königin von Preußen (1776–1810)

[…]– und Jugendjahre verbrachten die mecklenburgischen Prinzessinnen also in einer Umgebung, für die die Zugehörigkeit zum Alten Reich als eine sehr lebendige Tradition galt; nicht zuletzt in dieser Perspektive prägten sich den Heranwachsenden die wiederholten Besuche in der ehrwürdigen Reichsstadt Frankfurt am Main ein“ (siehe Luise Schorn – Schütte, Königin […]

Mehr als Kostüm und Kulisse – Plädoyer für Historienfilme als Geschichtsvermittler

[…]die DDR-Staatssicherheit. Echte Historienfilme produzieren also keine »alternativen Fakten«, die die geschichtliche Wirklichkeit verfälschen, sondern sie bewegen sich – jedenfalls idealerweise – im Rahmen des historisch Möglichen. Sie haben also wenig mit den bis in die 1960er Jahre populären Kostümfilmen gemeinsam, die vorwiegend mittelalterliche und antike Schauplätze ohne Rücksicht auf […]
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