Suchergebnisse für "auschwitz"

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Denkmäler für die NS-Opfer in Deutschland

[…]teilweise entfernt oder umgestaltet. Zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, ist der „27. Januar“ seit 1996 offizieller deutscher Gedenktag an nationalsozialistischen Rassenwahn und Völkermord. Deutschland erkennt diesen Verbrechen damit den makabren Vorrang vor jedem anderen Verbrechen der Nazis zu. Seit 2005 ist der 27. […]

Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Bank und Credit-Casse KGaA

[…]zurück. Sein Bruder und der Vater fielen. Fast fünfzig Jahre später war Fürst Albrecht dann in Auschwitz. Da war er bereits neunundsechzig Jahre alt. Und hier am Ort des Todes, so schreibt er, habe er gespürt, dass es auch ihn etwas angehe, was dort geschehen sei. Die Deutschen hatten diesen […]
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KZ Groß-Rosen – ein deutsches Konzentrationslager in Niederschlesien

[…]1944 sprunghaft an. Es begann der Aufbau eines neuen Lagerteils mit 30 Baracken, das sogenannte „Auschwitz-Lager“, das aber nur etwa zur Hälfte fertig gestellt werden konnte. Hintergrund für den Ausbau war der Kriegs­verlauf. Die von Osten vorrückende Front hatte die schrittweise Räumung der weiter östlich gelegenen Lager und Gefängnisse zur […]
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Verfolgte Dichterinnen: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs

[…]Sie starb 1970 im Stockholmer Exil. Gertrud Kolmar dagegen wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. 1894 als Gertrud Chodziesner in Berlin geboren, hatte sie die deutsche Form ihres Nachnamens angenommen und sich geweigert, Deutschland ohne ihren Vater zu verlassen. Die drei Dichterinnen wurden wegen ihres Judentums verfolgt. Durch den wachsenden […]
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Heimat los! – von Gad Granach

[…]sie, die Verleugnung der Wahrheit durch die deutschen Juden. „Sind mit Eisernem Kreuz nach Auschwitz gefahren und haben bis zum Schluss nicht gemerkt, wo sie waren.“ Da ist die Flucht des Vaters, den er nie wieder sehen wird. Da ist die Rettung der Mutter in letzter Minute. Da ist die […]

Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“ – von Jörg Koch

[…]missbraucht. Ein Missbrauch, der für den SPD-Politiker Carlo Schmid mitverantwortlich ist für Auschwitz. Harlans Distanzierung und Ausblendung der psychologischen Wirkung seines Films zeigt den Umgang der Täter mit ihrer Schuld. Einer Schuld, die in der NS-Nachkriegsjustiz nicht geahndet wird. Einzig sein Sohn Thomas macht das schändliche Wirken seines Vaters zum […]
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Die NS-Diktatur im deutschen Erinnerungsdiskurs – von Wolfgang Bergem (Hrsg.)

[…]gezogen wurden. Statt „Nie wieder Krieg“ heißt es seitdem „Nie wieder Auschwitz“ – woraus folgt, dass der Einsatz militärischer Gewalt in der Bundesrepublik keinem Tabu mehr unterliegt. Volker Heins bestätigt diese Beobachtung mit einer weiteren Diskursanalyse anhand der Diskussionen über die Reaktionen auf den 11. September 2001: Weder bei den […]
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Staub und Sterne – von Margarita Pazi

[…]heiklen Situation. Unweigerlich steht für den geografischen Raum Vernichtung und Grausamkeit: Auschwitz. In ihrem Aufsatz „Staub und Sterne“ wandte sich Margarita Pazi Autorinnen zu, die nicht als Berufsschriftstellerinnen galten. Sie wanderten zum Teil vor den Verfolgungen in ihren Heimatländern aus und bekannten sich zum Zionismus oder suchten die Nähe Israels […]

Der Pianist – Zur Repräsentation des Holocaust im Film

[…]Polański konnte als achtjähriger Junge dem Krakauer Ghetto entfliehen, seine Mutter wurde in Auschwitz ermordet. Szpilmans Familie wurde aus dem Warschauer Ghetto nach Treblinka deportiert und ermordet. Szpilman hatte zunächst aufgrund seines Könnens als Konzertpianist einige Privilegien. Nach der Deportation seiner Familie konnte er sich mit Hilfe von befreundeten Polen […]
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Joseph Wulf – von Klaus Kempter

[…]der Giesebrechtstraße (Berlin-Charlottenburg) das Fenster und stürzte sich auf die Straße. Der Auschwitzüberlebende und autodidaktische Historiker Joseph Wulf beging Suizid, weil er befürchtete, „dass die Juden nicht mehr als besondere Gruppe mit einer sehr spezifischen Verfolgungserfahrung wahrgenommen werden würden und das singuläre Verbrechen an den Juden aufgrund der allgemeinen Aussöhnungsstimmung […]

Ehrenfried & Cohn – von Uwe Westphal

[…]in denen die „jüdischen Ehrenfrieds“ ihre Angehörigen in der bestialischen Mordanstalt Auschwitz verloren haben. Jahre vor 1933 und während einer Urlaubsreise in einer kleinen bretonischen Kirche die Begegnung mit der Figur des heiligen Bartholomäus. Jahre nach dem Krieg und wieder in dieser bretonischen Kirche. Bartholomäus’ Messer seines Martyriums ist nach […]

Exil unter Palmen – von Magali Nieradka-Steiner

[…]wie Erich Klossowski. Und der Maler Rudolf Levy, der diesen Ort entdeckt haben soll, der stirbt in Auschwitz. Magali Nieradka-Steiner ist ein kraftvolles und sehr gut recherchiertes Buch über die deutschen Exilanten in Sanary-sur-Mer gelungen. Ein Buch, das ganz private Einblicke in die Lebens- und Alltagswelt der Künstler gibt. Das […]

Schabbat im Herzen – von Nea Weissberg u. a. (Hrsg.)

[…]keine jüdischen Symbole tragen.  Wie Nea Weissberg bereits in ihrem Buch „Beidseits von Auschwitz“ thematisiert hat, bleibt die Weitergabe des Antisemitismus an die nächste Generation der Täter erhalten.  Es zeigt sich an den Äußerungen der Interviewten, dass der abgrundtief verwurzelte Judenhass weiterhin auf die jüdische Identität einwirkt. Ängste bezüglich des […]
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Die Holocaust-Industrie – von Norman G. Finkelstein

[…]nennt er Shimon Peres, der ebenfalls von Wiesel angeklagt wurde, da er Hiroshima neben Auschwitz als Holocaust bezeichnete. Finkelstein nennt diese Episode eine Parodie. Man sollte sie vielleicht Widerspruch an sich nennen, wenn man bedenkt, dass Finkelstein, der nichts anderes zu tun hatte, als Israel, die israelische Politik und auch […]
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Memorias del infierno: Enric Marco und der Versuch einer kontrafaktischen Geschichte

[…]erschienen, in der er seine angeblichen Erlebnisse in den Konzentrationslagern Majdanek und Auschwitz schildert. Wenige Jahre später wurde bekannt, dass die Biographie gefälscht war. In Spanien selbst war erst 2004 – übrigens von demselben Historiker, der auch Enric Marco auffliegen ließ – der Nachweis erbracht worden, dass Antonio Pastor, der […]
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Es gab Juden in Reutlingen – von Bernd Serger / Karin-Anne Böttcher

[…]Adolf Maier, der sich nach seinem Bankrott 1937 das Leben nahm und dessen Ehefrau später in Auschwitz ermordet wurde. – Das tragische Schicksal des Schuhgeschäft-Inhabers Heinrich Rosenrauch, der 1935 nach Palästina auswanderte, doch dann seiner Mutter zuliebe nach Reutlingen zurückkehrte. Später verbrachten er und seine Frau vier Jahre im Konzentrationslager. […]
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Hasag Schlieben – das vergessene Lager

[…]Völlig erschöpfte und kranke Sintezza verbrachte die SS zur endgültigen Vernichtung in das KZ Auschwitz. Am 12. Oktober 1944 zerstörte eine gewaltige Explosion die gesamte Fabrikanlage. Laut einer Veränderungsmeldung vom KZ Buchenwald starben 96 jüdische Häftlinge. Die Anzahl der Verletzten oder an den Folgen der Explosion gestorbenen Gefangenen dürfte weitaus […]

Jüdischer Widerstand: Erinnern an Otto Michelsohn

[…]später in Elberfeld den Freitod, als sie die Aufforderung erhielten, sich zum Abtransport nach Auschwitz zu melden. Die Leute, die er in Hausberge traf und die ihn gut kannten, hätten alle weggeguckt. Otto Michelsohn wörtlich: „Die kannten mich nicht mehr. Das war ein harter Schlag. Und genauso war es auch […]

Berliner Holocaust Mahnmal: Nur Steine, aber die Wirkung

[…]der Endlösung hatte sie verschlungen. Mancher vergleicht die Quader mit den Baracken von Auschwitz, den anderen erinnern sie an Gräber, wofür auch eine gewisse visuelle Ähnlichkeit spricht. Wieder andere fühlen sich vom Aussehen des Mahnmals an den Alten Jüdischen Friedhof (in Prag)[1] erinnert, wo ebenfalls graue Steinstücke so zusammengedrängt sind, […]
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Warum die Deutschen? Warum die Juden? – von Götz Aly

[…]mentalitätsgeschichtlich vorbereitet. In dieser Logik hat auch die Erfindung der Eisenbahn Auschwitz vorbereitet. Der Zusammenhang zwischen Kapitalismuskritik und Antisemitismus war eine Möglichkeit, aber weder zwingend noch universell. Aly selbst zitiert ausführlich Friedrich Naumann, der sich gleichzeitig für einen starken Sozialstaat und gegen den Antisemitismus aussprach. (S.136-143) Der Widerspruch zu seinen […]
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Boris Lurie – Werke 1946 – 1998

[…]Mai 1999 eine Ausstellung mit dem New Yorker Künstler Boris Lurie gezeigt. Lange bevor das Thema Auschwitz für die Kunst domestiziert war, also noch lange vor der Betroffenheitsseligkeit des „There is no business like Shoahbusiness“ (Eike Geisel), hat sich Boris Lurie bereits in den fünfziger Jahren in aggressiver Weise daran […]

Hans Keilson. Immer wieder ein neues Leben – von Jos Versteegen

[…]Auszeichnungen vor. Keilsons gesamtes Erwachsenendasein war bestimmt von der Trauer um die 1943 in Auschwitz ermordeten Eltern. Bis zu seinem Tod 2011 quälte ihn der Selbstvorwurf, die Eltern, die ihm schutzsuchend in die Niederlande gefolgt waren, nicht vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten bewahrt zu haben. Dieses aus der Wissenschaft […]
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Die Bundestagsdebatte zur Wehrmachtsausstellung

[…]Generation ehemaliger Soldaten fällen. Sie will eine Debatte eröffnen über das – neben Auschwitz – barbarischste Kapitel der deutschen und österreichischen Geschichte, den Vernichtungskrieg der Wehrmacht 1941 bis 1944. Den beschämenden Versuchen rechtsradikaler Kreise in der CSU und anderer Gruppierungen, die Ausstellung zu diffamieren, müssen alle mit Entschiedenheit entgegentreten. (Beifall […]

Vom Verschwinden der Täter – von Hannes Heer

[…]und Grünen vor fünf Jahren endlich einmal auf der richtigen Seite in Jugoslawien ein neuerliches Auschwitz verhindern, das dort Bundesaußenminister Fischer im Verbund mit Verteidigungsminister Scharping ausgemacht hatten. Trotz ernüchternder Erkenntnisse zeigte sich Heer nicht resigniert. Zurzeit arbeitet er bereits an einer neuen Ausstellung über die Heeresgruppe Mitte. Autor: Matthias […]

Holocaust und Judentum im filmischen Werk von Steven Spielberg

[…]jeder Hoffnung“ im Holocaust. Besonders umstritten ist die Darstellung des Vernichtungslagers Auschwitz: In einer Schlüsselszene strömt Wasser aus Duschen, die die Opfer für Gasdüsen halten. Während manche dies als „sadistischen Trick“ verurteilten, verteidigten andere diese Szene als notwendigen „Mut zur Kunst“. Spielberg selbst betonte, er habe bewusst auf Special Effects […]
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Das kalte Blut – von Chris Kraus

[…]ihren Brüdern und deren NS-Verstrickung zunehmend empört und wollte sich ausgerechnet in Auschwitz für die Gesundheit der Häftlinge engagieren. Die Hälfte des Romans „Das kalte Blut“ behandelt die Nachkriegszeit und den von Altnazis um die Gruppe Gehlen initiierten Bundesnachrichtendienst. Kraus rekapituliert dessen Geschichte anhand nachgewiesener Pläne und Aktionen. Beide Solm-Brüder, […]

Marschall Iwan Stepanowitsch Konew

[…]in Schlesien. Die 1. Ukrainische Front erreichte am 27. Januar 1945 das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Das Lager war bereits geräumt worden, doch die sowjetischen Einheiten fanden dort unfassbare Zeugnisse der nationalsozialistischen Verbrechen. Berichte und Fotografien über Berge von Leichen und das Leid der Häftlinge erreichten Marschall Konew. Aus dieser Erfahrung zog […]

Holocaust Education und digitale Medien: Zwischen TikTok und Tiefe

[…]in Richtung Schock, Sentimentalität oder Sensationalismus zu verschieben. Ein Bild aus Auschwitz, das Millionen Aufrufe generiert, tut dies nicht, weil es historisch bedeutsam ist, sondern weil es eine starke emotionale Reaktion auslöst. Der Algorithmus unterscheidet nicht zwischen Empörung über den Holocaust und Empörung über ein Kochvideo. Hinzu kommt das Problem […]
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The Reader – von Stephen Daldry

[…]Als Beobachter eines Prozesses, in dem sich fünf ehemalige Wärterinnen des Konzentrationslagers Auschwitz verantworten müssen, entdeckt er unter den Angeklagten Hanna. Ihnen wird 300-facher Mord vorgeworfen. Für die Menschen im Gerichtssaal ist Hanna Schmitz ein Monster. Doch Michael ist hin- und hergerissen zwischen seinem Entsetzen über Hannas Taten und der […]

Der Hudal-Brief und die Judenrazzia in Rom

[…]der Trans­port mit der Nr. X70469 am 18. Okt. Rom verlassen habe und über Wien und Prag nach Auschwitz gehe. Bei Arnoldstein würde er die Grenze passieren. Ausdrücklich machte Harster darauf aufmerksam, dass für den Transport bis zum Ende der Fahrt eine Bewachung dringend erforderlich sei. Man möge daher entsprechende […]