Suchergebnisse für "DAF"
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[…]Zwecke” der Instrumentalisierung bestehen, verrät er nicht. Auschwitz eigne sich jedoch nicht dafür “Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung. Was durch Ritualisierung zustande kommt, ist von der Qualität eines Lippengebets.“ Was sich hier noch wie eine Kritik an der Erinnerungskultur liest, die, abgesehen von […]
[…]um die vermeintliche klassen- und standeslose Volksgemeinschaft zu inszenieren. Ein Beispiel dafür war der sogenannte „Eintopfsonntag“, der mehrfach im Jahr veranstaltet wurde. Das ganze Volk wurde an diesem Tag verpflichtet, Eintopf zu essen. Während es den privaten Haushalten immerhin noch freigestellt blieb, wie der Eintopf zubereitet wurde, gab es für […]
[…]Tucholsky nun überwiegend den letzten Teil seines Lebens. Seine Krankheit sorgte zusehends dafür, dass sein Lebenswille und seine Schreibkraft abnahmen. Dass er nicht mehr in seiner Heimat publizieren konnte, tat ein Übriges. Er flüchtete in die Philosophie und entdeckte für sich die Schriften Kierkegaards. Noch einmal kam sein Kampfgeist auf, […]
[…]führte leicht dazu, dass das Kinopublikum unter Umständen die politisch gewünschten Propagandafilme mied und in parallel angebotene Unterhaltungsfilme auswich. Eine solche Entwicklung wollte man, wo immer möglich, vermeiden. Große Propagandafilme ließen sich vor Ort als tagelanges, mitunter wochenlanges Kinogroßereignis inszenieren, das ein Großteil der potentiellen Kinogänger zu sehen bekam – […]
[…]unter Zwang die Rede sein. In der Tat wurden Aufnahmeanträge von Diplomaten abgelehnt. Dafür gab es die Aufnahme einiger prominenter Diplomaten. Dazu zählte neben von Neurath auch die Aufnahme Ernst Freiherr von Weizsäcker in die NSDAP und in die SS. (DHM) Diese beschreibt er in seinen „Erinnerungen „folgendermaßen:“ Bald nach […]
[…]es, fast 60 Jahre nach dem Krieg die Geschichte dieses Lagers aufzuarbeiten? Der wichtigste Grund dafür ist die Tatsache, dass der Typ des deutschen Internierungslagers bisher in der deutschsprachigen Geschichtsliteratur noch nicht beschrieben wurde. Weder die Lebensumstände in einem solchen Lager noch die Eigentümlichkeiten der Organisation dieses Lagertyps innerhalb des […]
[…]man an Guts- und Forstbetriebe. Die Häftlinge mussten 8-11 Stunden am Tag arbeiten und erhielten dafür 10% ihres Lohnes. Der Rest ging an die Lagerkasse. Da die Arbeitskraft wichtig war, waren besonders Alte und Kinder von den Deportationen bedroht. Viele der Häftlinge wurden von Lackenbach aus in die nationalsozialistischen Konzentrations- […]
[…]Fortsetzung der Vernichtung der Juden die Alliierten die deutsche Regierung und das deutsche Volk dafür verantwortlich machen und unkonventionelle Repressalien anwenden würden. Am 17. Dezember gab das Interallied War Council eine öffentliche Erklärung heraus, eine sehr abgeschwächte. Am 18. Dezember schickte der Präsident der Republik Polen, Władysław Raczkiewicz[12], einen persönlichen […]
[…]Stärke des Spiels. Es erklärt nicht einfach die Nürnberger Prozesse. Es vermittelt ein Gefühl dafür, was für eine gewaltige Aufgabe damals vor den Beteiligten lag. Nach Krieg, millionenfachem Mord und staatlich organisiertem Verbrechen mussten Beweise gesichert, Verantwortlichkeiten geklärt und zugleich rechtsstaatliche Verfahren geschaffen werden. Vieles, was uns heute beim Völkerstrafrecht […]
[…]sollen immerhin 10.000 Menschen besucht haben. Die Trauerfeier wird live von Goebbels-Propagandafunk übertragen, das ganze Volk so miteinbezogen. Rudolf Heß, offizieller „Stellvertreter des Führers“, hält die Traueransprache und verkündet: „Durch das Wunder der Errettung wurde der Glaube unerschütterlich: die Vorsehung hat uns den Führer erhalten, die Vorsehung wird uns den […]