Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"
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[…]lag zu diesem Zeitpunkt etwa 27 Jahre zurück, der Verein wurde kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges als Wandergruppe gegründet. Vor allem Jugendlichen aus der Arbeiterschicht sollte hier die Möglichkeit geboten werden, an günstigen Fahrten in Großstädte, Wanderungen in den Bergen und Zelten bei Natur, Lagerfeuer, Lektüre und Musik teilzuhaben. […]
[…]Mahnmals charakterisieren: Du verschwindest in ihm und weißt nicht, wie. Genau so sind im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Menschen verschwunden, die auch nicht wussten, was ihnen geschah. Allmählich, langsam verloren sich ihre Spuren, sie gingen weg, kannten die Richtung nicht, eben die Vernichtungslager. So ähnlich ergeht es heute den Touristen, […]
[…]um welches Ereignis es sich bei diesem Zivilisationsbruch gehandelt haben könnte. Als äußerster Extremfall und damit als absolutes Maß von Geschichte ist dieses Ereignis wohl kaum historisierbar. Ernst gemeinte Historisierungsbemühungen endeten bislang in geschichtstheoretischen Aporien. Anders gemeinte, relativierende und das Ereignis einebnende Historisierungsversuche enden hingegen notwendig in einer Apologie. Auch […]
[…]Lied für meinen Vater Während in den 50er Jahren viele Menschen nach der Tragödie des Zweiten Weltkrieges in die Normalität zurückkehren, tragen die Holocaustüberlebenden ihre schmerzhaften Erlebnisse der Shoa mit sich. Ein schweres Erbe, das sie weitergeben an ihre Kinder. In Ein Lied für meinen Vater erzählt ein Kind der […]
[…]die herausgestreckten flehenden Hände, all das registrieren die dort wartenden Menschen mit äußerster Gleichgültigkeit. Selbst eine Nonne zeigt keine Regung. Ein Kind zielt, die Hand zur Pistole geformt, sogar auf den Waggon. Ein Stück Menschlichkeit lediglich von einigen Soldaten der Wehrmacht, die sich der Gestapo und dem SS Obersturmführer Crewes […]
[…]Behauptung „retten“, andere große Deutsche wie Thomas Mann und Werner Sombart hätten sich im Weltkrieg ähnlich geäußert. (S. 434-442) Sie verteidigten zwar auch die deutsche Kultur gegen westliche Zivilisation, plädierten aber nicht für eine völkisch-technokratische Diktatur oder pöbelten gegen die „Judenpresse“. Solche Unterschiede werden, auch in anderen Zusammenhängen, ignoriert oder […]
[…]und in diverse völkische Reformbewegungen und schließlich die Radikalisierung im Ersten Weltkrieg. Das alles ist in älteren Überblicksdarstellungen bereits gesagt worden. Auch im Bereich der kulturgeschichtlichen Vorurteilsforschung liefert das Buch zunächst viel Geläufiges und wenig Innovatives. Dass der moderne Antisemitismus alte religiöse mit neuen ökonomischen und rassistischen Stereotypen zu einem […]
Auf einem der letzten Fotos liegt Hanni Lévy zu Hause im Krankenbett und streckt der Kamera frech die Zunge entgegen. Mit dieser einsteinschen Geste wollte sie dem Tod nochmals trotzen und allen Freunden in der Welt zeigen, dass sie ihren Berliner Humor noch nicht verloren hat. Diesmal aber hat dem […]
[…]großer Umbrüche. Die Kindheitserinnerungen an den geliebten Großvater, die durch den Ersten Weltkrieg geraubte Jugend und der erste Kriegseinsatz, der formidable schauspielerische Aufstieg, die große Liebe Olga, die Flucht vor den Nazis, die unfassbare Gewissensnot in Theresienstadt bis hin zum Tiefflug nach Auschwitz in die Gaskammer. Der in den 1920er […]
Bittere Ironie und der Zynismus der Wirklichkeit sind Bestandteile von Boris Luries Kunst. Seine 2019 publizierten Erinnerungen an Riga, die bislang nur in Englisch vorliegen, ist ein wegweisendes Zitat vorangestellt: „Ich danke dir, Adolf Hitler, mich zu dem gemacht zu haben, der ich bin und für all die fruchtbaren Stunden, […]