Suchergebnisse für "goebbels"

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Leni Riefenstahl (1902–2003)

[…]Die Ästhetik des Films transportierte das faschistische Selbstbild. Propagandaminister Joseph Goebbels (1897 – 1945) sah das enge Verhältnis Hitlers zu Riefenstahl kritisch, fürchtete vielleicht auch um seine Vormachtstellung als Chef des Propagandaapparats, weshalb er trotz seiner offiziell verlautbarten Unterstützung von „Sieg des Glaubens“ ein angespanntes Verhältnis zu dessen Regisseurin hatte. […]

Das Erbe der Shoa: Die Häftlingsnummer als Bricolage

[…]Nazis, die sich als Exekutoren im Namen der deutschen „Herrenrasse“ fühlten […].“[10] Goebbels selbst schreibt über die Inhaftierten: „Hier hilft keine Diskussion, die KZ-Lager schützen uns vor dieser Gefahr“.[11] Der Soziologe Wolfgang Sofsky beschreibt in seinem Werk Die Ordnung des Terrors: Das Konzentrationslager die Machtstrukturen innerhalb der Konzentrationslager. Er schreibt […]
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Wannsee-Konferenz

[…]dafür, was Hitler an diesem 12. Dezember 1941 gesagt haben mag. Schließlich schrieb Joseph Goebbels am 12. Dezember 1941 folgendes in sein Tagebuch: „Der Führer ist entschlossen, reinen Tisch zu machen. Er hat den Juden prophezeit, dass, wenn sie nochmal einen Weltkrieg herbeiführen würden, sie dabei ihre Vernichtung erleben würden. […]

Der Naumann-Kreis

[…]Führung von Werner Naumann, dem letzten Staatssekretär des NS-Reichspropagandaministers Joseph Goebbels, Anfang der 1950er die FDP zu unterwandern. Gleich zu Beginn dieses Aufsatzes muss natürlich auf einen gewichtigen Sachverhalt verwiesen werden. Auch wenn dieser Aufsatz sich mit der Verbindung zwischen NSDAP-Mitgliedern und der FDP und ihrem Umfeld beschäftigt, so sei […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren (1939–1945) und seine tschechischen Kollaborateure

[…]wurden sogar in Deutschland Bestseller. Unter solchen Umständen wirkte schlicht lächerlich, was Goebbels’ Propagandaministerium im November 1941 als Richtlinie verfügte: „Es ist grundsätzlich unerwünscht, eine autonome tschechische Kultur hervorzuheben, also eine von deutscher Kultur wesentlich unterschiedene Kultur. Eine tschechische Gemeinschaft mit Polen, Russen und anderen Slaven sollte nicht betont werden. […]
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Die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ 1937

[…]öffentlichen Verlesung der Enzyklika alarmier­te Vize-Gestapochef R. Heydrich Propagandaminister Goebbels höchstpersönlich. Eine römische Erklärung solle morgen früh in den Kirchen verlesen werden, ließ Heydrich verlauten. Mehr wusste zu diesem Zeitpunkt auch der schon beinah allmächtige Gestapochef nicht. Wenige Stunden zuvor hatten einige Gestapobüros Kenntnis über die Enzyklika erhalten. Zur genaueren […]

Widerstand in Kunst, Literatur und Film

[…]Festaktes. Der Verbrennung in Berlin wohnte Propagandaminister und Gauleiter der Stadt Joseph Goebbels bei, hielt eine Rede und gab dem Ereignis eine offizielle Note. 1938 fanden auch in Österreich, wenn gleich nicht in so großer Zahl wie in Deutschland, Bücherverbrennungen statt.   Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Österreich Ich möchte […]

Katyń 1940: Polnische Tragödie und internationales Lehrstück

[…]Briefe etc. – ließ sich der Zeitpunkt ihrer Tötung exakt ermitteln. NS-Propagandaminister Goebbels war begeistert. Bereits am 14. April 1943 notierte er in seinem Tagebuch: „Ich gebe Anweisung, dies Propagandamaterial in weitestem Umfang auszunutzen. Wir werden davon einige Wochen leben können“. Der Minister war überzeugt, diese Entdeckung werde die Anti-Hitler-Koalition […]
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„Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“ – von Wolfgang Kraushaar

[…]Vietnam> ist nie transformiert worden in die Parole <Raus aus Deutschland>‘‘ gleicht Goebbels‘ Parole „Juden raus aus Berlin“. Der Brandanschlag auf die Israelitische Kultusgemeinde weckt Assoziationen zu den antijüdischen Pogromen, insbesondere bei den Holocaustüberlebenden. Das einzig sichergestellte Beweisstück, ein Aralkanister, führt zu einem Mitglied der Aktion Südfront, einer Gruppe, die […]
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Hitlers Künstler – von Hans Sarkowicz (Hrsg.)

[…]Ehrlichkeit verkündet im März 1933 der eben an die Schalthebel der Macht gelangte Joseph Goebbels vor den Intendanten und Direktoren der Rundfunkanstalten: „Ich verwahre mich dagegen, dass die Propaganda etwas Minderwertiges sei, denn wir säßen heute nicht in den Ministersesseln, wenn wir nicht die großen Künstler der Propaganda gewesen wären“ […]

Mein bester Feind – von Wolfgang Murnberger

[…]Kraft. Wirklich ärgerlich ist aber die Besetzung von Bleibtreu. Bereits peinliches Ärgernis als Goebbels in Jud Süß – spielt er in Murnbergers Film wie in einer Fatih Akin-Komödie, was im Kontext des Holocaust äußerst deplatziert wirkt. Unsere Kollegen der Berliner Morgenpost fordern deswegen ein mehrjähriges Uniformverbot für Herrn Bleibtreu in […]

„Rommel“ – (noch) ein Film

[…]dieses Films ein treuer Diener seines Herren und seines Regimes. Er hat sich vor den Goebbels’schen Propagandakarren spannen lassen und ihn kräftig mitgezogen. Auch hier liegt eine Schuld des gefeierten Kriegshelden, denn so dürfte er für weiteren Nachschub an Kanonenfutter für die Blutmühlen dieses Krieges gesorgt haben. Aber die Filmemacher […]

Der Nationalsozialismus im Film – von Sonja M. Schultz

[…]Fischer, 2012. 560 Seiten. ISBN 978-3-86505-314-5. 29,00 EUR. Das Kino – von Propagandaminister Goebbels als „modernstes Massenmedium“ der Zeit tituliert – spielte in der Medienpolitik des Dritten Reiches eine zentrale Rolle: Mehr als 1.200 abendfüllende Spielfilme wurden zwischen 1933 und 1945 produziert, Hunderte von Kultur- und Dokumentarfilmen, Tausende von Wochenschaubeiträgen und […]
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München – Im Angesicht des Krieges: Zwischen Thriller und Politikdiskussion

[…]Gestik und einer schlecht abgestimmten Optik. In “Der Untergang” konnte der Schauspieler als Goebbels noch deutlich mehr beeindrucken. Die eigentlichen Stars sind George MacKay als Hugh Legat und Jannis Niewöhner als Paul von Hartmann, die auf unterschiedlichen Seiten der Politik für das gleiche Ziel ihr Leben aufs Spiel setzen. Regisseur […]
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„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg − von Gideon Botsch

[…]1933 gleichgeschaltet, wurde dem Minister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, die Deutsche Hochschule für Politik unmittelbar unterstellt. „Zunächst erhebt die nationalsozialistische DHP keinen Anspruch mehr auf Wissenschaftlichkeit, doch seit 1935 drängen die Studierenden darauf, wieder einen akademischen Abschluss erwerben zu können“ (S. 41). Das Orientalische Seminar nahm einen anderen […]
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Geschichte als Legitimationsstrategie oder die Frage nach der Tradition des Durchhaltefilmes – von Joachim Schroth

[…]überwindet.“ Mit einem kurzen Schreiben beauftragte im Sommer 1943 Propagandaminister Joseph Goebbels – einige Monate nach der Niederlage in Stalingrad – den NS-Starregisseur Veit Harlan mit der Regie für einen neuen, aufwändigen Propagandafilm. Die pommersche Stadt Kolberg, die 1807 in den Napoleonischen Kriegen wochenlang der französischen Belagerung erfolgreich Widerstand leistete, sollte den […]
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Die andere Seite (The Other Side) – von Heinz Paul

[…]1931 zum ersten Mal aufgeführt und bereits zwei Jahre später vom Minister für Propaganda Joseph Goebbels verboten. Dieses Verbot führte dazu, dass Heinz Paul sich dem Geschmack der NS fügte und infolgedessen seinen Filmstil anpasste. Nach der Kriegszeit wurden vier Filme von Regisseur Paul der Nazi-Propaganda zugeordnet. Paul verdeutlicht in […]

Die Machtergreifung – von Guido Knopp

[…]und verzeichnet bei der Reichstagswahl im November 1932 eine erhebliche Niederlage. So schreibt Goebbels in sein Tagebuch „Dieses Jahr 1932 ist eine einzige Pechsträhne. Man muss es zu Scherben schlagen“,…Nur einer glaubt noch an seinen kometenhaften Aufstieg, Adolf Hitler, der am Neujahrsabend 1933 schreibt „Dieses Jahr gehört uns.“ Und tatsächlich, […]

Horst Wessel – von Daniel Siemens

[…]Organisator statt als rabiater Faustkämpfer der ersten Reihe auftrat, darin seinem Mentor Joseph Goebbels durchaus verwandt. Seine größte propagandistische Innovation war der Aufbau einer Schalmeienkapelle, deren Klänge bislang ein Erkennungszeichen kommunistischer Demonstrationen gewesen waren. Seine körperlichen Kräfte waren hingegen begrenzt, Mensur-Kommilitonen beschreiben ihn als ungeschickten Fechter. Gute Dienste leistete er […]

Ein Lied für meinen Vater – von Ella Milch-Sheriff u. a.

[…]Ahmadinedschad, die an die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern. Stellte schon das von Goebbels initiierte Institut zum Studium der Judenfrage einen eigenen jüdischen Staat in Abrede, so wird hier der Nährboden für eine neue „Judenfrage“ gelegt. Ein Lied für meinen Vater ist eine überaus dichte Erzählung einer unglücklichen Kindheit […]
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