Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"
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[…]Wortes zu einem Begriff, der die Judenvernichtung umfassen soll, ist problematisch, da er in erster Linie theologische Konnotationen besitzt. Shoa ist daher eine unzureichende Bezeichnung für die Vernichtung der europäischen Juden. Gleichermaßen scheint die Sprache eine unzureichende Darstellungsform dieser Vernichtung zu sein, zumindest kann der sprachliche Ausdruck nicht die eigentliche […]
[…]weil der weitaus größere Anteil jüdischer Bevölkerung urbanisiert war, die Partisanen aber in erster Linie auf dem Land, im Gebirge und zunächst in abgelegenen Gebieten aktiv waren. Außerdem fürchteten viele die Gefahren, denen die eigene Familie ausgesetzt wurde, wenn die kroatische Ustascha-Regierung ein Familienmitglied bei den Partisanen vermutete.[6] Trotz dieser […]
[…]Deutschen in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie als Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege – der gefallenen deutschen Soldaten – obwohl er offiziell die „Opfer von Gewaltherrschaft“ einschließt. Das Datum des Kriegsendes in Deutschland, den 8. Mai 1945, verstand man in der Bundesrepublik zumeist nicht als Befreiung, sondern als […]
[…]Verschmelzungen eingingen). Angesichts dieser schwer fassbaren Ausgangspunkte bleibt uns als erster Ansatz zur Beantwortung der Frage, wer denn nun Jude ist, wohl nur eine simple Feststellung: Jude ist, wer Jude sein will oder von anderen als Jude angesehen bzw. abgestempelt wird. Eine solche Ausgangsposition hat den Nachteil, über die grundlegende […]
[…]an erfreute sich die Ausstellung eines nachhaltigen Interesses der Öffentlichkeit, 1924 wurde ein erster Ausstellungsführer ediert und bald darauf musste man die Ausstellungsräume erweitern, denn die Sammlung wuchs und es kamen immer mehr Besucher. Folglich wurde am 9. Mai 1926 die Ausstellung feierlich im ehemaligen Zeremoniensaal des Alten Prager Friedhofs[4] […]
[…](S. 165). Während sich die ersten beiden Teile des Buches Rettungsbemühungen widmen, die in erster Linie uneigennützig, durch menschliches Mitgefühl und Solidarität motiviert waren, stellt der dritte Abschnitt unter der Überschrift „Unterschiedliche Motive. Bezahlte Hilfe, Risiko und Eigennutz“ sehr verschiedenartige Schicksale zusammen. Unter den Rettern dieses Abschnittes findet sich eine […]
[…]Umgang der Nationalsozialisten mit Künstlern. Auch oder gerade sie sind und waren in erster Linie Menschen, deren Unerschrockenheit in vielen Fällen beispielhaft ist. Autor: André Krajewski Literatur Benz, Wolfgang / Hermann Graml /Hermann Weiß: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, München 1997. Benz, Wigbert / Bernd Bredemeyer / Klaus Fieberg: Nationalsozialismus und […]
[…]Monarchie im Jahre 1918 war das „alte Österreich“ gestorben. Dr. Karl Renner, erster Staatskanzler, mußte bei den Friedensverhandlungen in St. Germain das „Friedensdiktat“ unterzeichnen. Auf der Rampe des Wiener Parlaments rief er am 12. November 1918 die „Republik Deutsch – Österreich“ aus. Der Anschluß an Deutschland schien zweckmäßig, zumal niemand […]
[…]Zukunft“ zum Zwecke der Entschädigung der Sklaven- und Zwangsarbeiter des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg hat die Aufmerksamkeit auf einen bedeutenden Aspekt der deutschen Nachkriegsgeschichte gelenkt: Die Entschädigung von NS-Opfern in der Bundesrepublik Deutschland. Im Bewusstsein des überwiegenden Teils der Öffentlichkeit blieb bei dieser Diskussion vermutlich in erster Linie nur der […]
[…]In Thüringen übernahm er 1930 die Ämter des Innen- und Volksbildungsministers als erster nationalsozialistischer Minister einer deutschen Landesregierung. Durch ihn wurde die thüringische Polizei von republikanisch gesinnten Beamten „gesäubert“ und die bevorzugte Einstellung von nationalsozialistisch gesinntem Personal durchgesetzt. Der Innenminister führte einen Feldzug gegen „Neger- und Jazz-Kultur“, erließ nationalsozialistische Gebetsvorschriften […]
[…]aus Warschau bekam ich dieselben Weisungen, die auch mein Vorgänger Karski erhalten hatte. An erster Stelle standen polnische Angelegenheiten, an zweiter die totale Vernichtung der Juden. (…) Karski war zutiefst frustriert. Er sagte, er stieße bei jedem Schritt auf Misstrauen, sogar bei den Juden selber. Er hielt seine Mission für […]
[…]gelang. Besonders laut ertönte der Siegesjubel 2020, zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Früher lautete die offizielle Doktrin – 2010 verbreitet in der „Sieges-Enzyklopädie“, einem in Moskau erschienenen Lehrbuch für die Geschichte des „Großen Vaterländischen Kriegs“ -, allein das „Sowjetvolk“ habe im „Großen Vaterländische Krieg“ einen „Großen Sieg“ […]
[…]Ersten Weltkrieg stolperte, Köln 2006 Mombacher, Annika: Die Julikrise: Europas Weg in den Ersten Weltkrieg. München 2013 Pöppelmann, Christa: Wie man einen Weltkrieg beginnt und die Saat für einen zweiten legt, Berlin 2013 Zechlin, Egmont: Juli 1914. Antwort auf eine Streitschrift. – in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 34, Stuttgart […]
[…]1887, 350f. :„Und endlich ist kein andrer Krieg für Preußen-Deutschland mehr möglich als ein Weltkrieg, und zwar ein Weltkrieg von einer nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit. Acht bis zehn Millionen Soldaten werden sich untereinander abwürgen und dabei ganz Europa kahlfressen, wie noch nie ein Heuschreckenschwarm. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Kriegs […]
[…]er in einer Fußnote: „Von einem authentisch historischen Standpunkt aus haben die beiden Weltkriege mit ihren Begleiterscheinungen großer und kleiner Revolutionen unter dem Strich nichts anderes als die Anbindung der zurückgebliebenen Kulturen der peripheren Regionen an die am weitesten historisch fortgeschrittenen europäischen Positionen (realen oder virtuellen) gebracht.“[12] Seine Haltung zum […]
[…]davon nicht durch offizielle Kanäle, sondern durch Gerüchte und informelle Kontakte – ein erster Hinweis auf das totale Versagen der staatlichen Informationspolitik. Der politische und historische Kontext des Films ist untrennbar mit der Ära der Glasnost verbunden. Nur durch die unter Michail Gorbatschow eingeleitete Öffnung war es möglich, ein Werk […]
[…]davon, aber dann auch der Rückzug aus dem Gaza-Streifen ohne Gegenbedingung. Das sollte ein erster Schritt sein für weiteres im Hinblick auf das Westjordanland. Die Mehrheit seiner eigenen Partei (Likud), deren Vorsitzender er war, sprach sich dagegen aus, und Sharon erzielte eine Mehrheit in der Knesset für den Rückzug aus […]
[…]Stunden bleiben). Untersuchungen zu Holocaust-Ausstellungen zeigen, dass deren Wirkung nicht in erster Linie durch Exponate oder Bilder selbst entsteht, sondern durch die Art und Weise des Betrachtens – Erinnern als soziale und emotionale Praxis. In diesem Sinne ist Tellers fotografisches Projekt mehr als bloße Dokumentation: Es schafft einen Raum der […]
[…]Hilfreich für das Verständnis von Keilsons komplexer Persönlichkeit sind hingegen die in erster Linie auf Briefen und Interviews beruhenden detaillierten Darlegungen seines Verhältnisses zu seiner Schwester Hilde, zu seinen Frauen Gertrud und Marita sowie zu seinen beiden Töchtern. Erhellend sind die Schilderungen der äußerst schwierigen Beziehung zu Hilde und der […]
[…]Mann ausmacht, findet in der Filmkomödie ihren Niederschlag. Rabbi Bruce möchte zwar in erster Linie viele Spenden für seinen Tempel sammeln, doch zeigt er sich Ben gegenüber als wohlwollend und unterstützend. Interessant ist die bewusste Umkehrung von Lehrer und Schüler in der Komödie. Auf diese Weise können die Protagonisten ihre […]
[…]besonders in den Fokus. Der 1917 in Prag geborene Karel Švenk, ein bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in der damaligen Tschechoslowakei gefeierter Komponist, Autor und Kabarettist wurde im November 1941 mit dem ersten Transport, einem sogenannten Aufbaukommando, nach Theresienstadt (Terezín) deportiert. Im dortigen Ghetto traf Švenk auf den jüdischen […]
[…]der Hass. Der Weg des katholischen Priesters und Nationalsozialisten Lorenz Pieper (1875-1951). Erster Teil, Schmallenberg 2022. Die Vereinbarkeit von Katholizismus und Antisemitismus im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein komplexes und kontrovers diskutiertes Thema. Die Immunitätsthese der kirchennahen Kommission für Zeitgeschichte kann mittlerweile als widerlegt […]
[…]ist.“ George Lucas (*1944) nannte den ersten bzw. vierten Teil der „Star Wars“-Saga (erster nach Veröffentlichung, vierter nach Chronologie) wegen des Aufkommens der Rebellion „Neue Hoffnung“. Oder nehmen wir etwa einen Dialog zwischen Jack und seinem Vater Christian (beide Chirurgen) aus „Lost“ 2.01 „Glaube und Wissenschaft“: Christian: „Vielleicht versuchst du […]
[…]Bazuin beantwortet. Etwa 13,5 Millionen Menschen verschleppten die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs aus den besetzten Gebieten und zwangen sie, in Deutschland zu arbeiten, vor allem in der Rüstungsindustrie und in der Landwirtschaft. Die meisten Zwangsarbeiter*innen stammten aus Osteuropa; aber auch aus anderen okkupierten Gebieten wurden Menschen zwangsrekrutiert, alleine ca. […]
[…]Not ist sich jeder selbst der Nächste, Schwarzmarktgeschäfte dominieren, Flüchtende werden in erster Linie als Belastung wahrgenommen und von den Einheimischen schikaniert, wenn nicht ausgebeutet. Vor allem aber gelingt es dem Verfasser, differenziert die Vielschichtigkeit der sozialen und politischen Positionen im Jahre 1945 zu zeigen und anschaulich zu verdeutlichen, wie […]
[…]hat auch den berühmtesten Preußen-König Friedrich II. ereilt. Er – der sich stets als „erster Diener des Staates“ verstand, geriet somit auf Geheiß und Betreiben nachgeborener Majestäten, brauner Herrenmenschen, roter Parteibürokraten und konservativer Restauratoren zu ihrem Untertan. Auch die kleine kurzlebige DDR beteiligte sich an diesem Spiel von Deutungen und […]
[…]begann. ZbE hat in ihrer ersten Beschäftigung mit dem „Walzer“ betont, dass der Marsch in erster Linie für Stalins West-Alliierte bestimmt war. Die trauten den Sowjets wenig zu, aber jetzt kriegten sie sozusagen Nachhilfeunterricht. Der Film zeigt einen Balkon voller schneidig uniformierter Amerikaner und Briten samt attraktiven Frauen, die sich […]
[…]Anfang der 50er Jahre für sich. Für ihn war Clausewitz ein „Naturgenie“, den er als „Stern erster Größe“ bezeichnete, das schrieb er am 7. Januar 1858 an seinen Freund Marx (MEW Bd. 21, S. 350). Ferner schrieb der „General“ an ihn: Ich lese jetzt u.a. Clausewitz,„Vom Kriege“. Sonderbare Art zu […]
[…]Juden gewidmet, die von den Nationalsozialisten unter Adolf Hitler während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden. Die Anfänge Die Publizistin Lea Rosh hatte erstmals 1988 während einer Podiumsdiskussion vorgeschlagen, eine solche Stätte auf dem einstigen Gestapo-Gelände in Berlin-Kreuzberg zu errichten. Im Januar des folgenden Jahres rief sie zusammen mit dem Historiker […]
[…]die sie verfolgen, zu kennen. Nichts bleibt lange so, wie es scheint, denn die Serie besticht in erster Linie durch einen sich stetig verändernden Handlungsstrang, der einige unerwartete Wendungen bereithält. Da überrascht es nicht, dass „False Flag“ seit der Premiere auf der Berlinale 2015 durchwegs erfolgreich ist. Sogar den Preis […]
[…]mit realen Personen (zum Teil bereits vor 40 Jahren aufgenommen). So beispielsweise mit Brechts erster Geliebten, Paula Banholzer, die jahrelang mit dem Dichter zusammengewohnt hat. Auch die Regisseure Egon Monk und Manfred Wekwerth, sowie die Schauspielerin Regine Lutz kommen zu Wort. Er stellte jedoch nicht nur Fragen über die Liebe, […]
[…]so hohen Stellenwert in der Bevölkerung der damaligen Sowjetunion hat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Aufteilung Berlins in sowjetische, amerikanische, britische und französische Besatzungszonen, befahlen die Behörden der UdSSR den Bau von drei Denkmälern, um den Mut der Soldaten der Roten Armee, die gegen den Faschismus kämpften, […]
[…]ohne SMS aufgewachsen ist, wollte er schon immer Schauspieler werden und jetzt läuft im Kino sein erster Film. „Menashe“ wurde komplett auf Jiddisch gedreht und der Hauptdarsteller ist ein orthodoxer Jude, der seine Hand keiner Frau auf dem Festival geben darf. In dem Film wird das Wort “ungewöhnlich” sehr oft […]
[…]bisherigen Einvernehmens zwischen dem Vatikan und dem hohen deutschen Militärkommando, das in erster Linie dem politischen Weitblick und der Großherzigkeit Eurer Exzellenz zu verdanken ist und einmal in die Geschichte Roms eingehen wird, bitte ich vielmals, eine Order zu geben, dass in Rom und Umgebung diese Verhaftungen sofort eingestellt werden; […]
[…]Kiel Karlfried Graf Dürckheim (24.10.1896 – 28.12.1988), Psychologe 1977 Bundesverdienstkreuz erster Klasse Das „Bemerkenswerte“ ist, dass das offizielle Bekenntnis zu Adolf Hitler und den Nazis den Professoren in ihrer Nachkriegszeit offensichtlich nicht geschadet hat, denn es regnete staatliche Auszeichnungen in höchster Kategorie auf die betroffenen Personen hernieder. Es stellt sich […]
[…]der, wie er es nennt, nachträglich angebrachten Verzierungen, den Medien geschuldet ist. In erster Linie hat er dabei den Westdeutschen Rundfunk mit einer Fernsehsendung vom Frühjahr 1978 im Visier. Die dort teilweise verfälschende Darstellung sei von den Zeitungen allzu willfährig aufgenommen worden. Er stellt dabei erstmals die Schilderung der Mutter […]
[…]Dan Setton legt bei der Berlinale Premiere seines Films „State 194“ wert darauf, dass es sein erster optimistischer Film sei. Der Regisseur erhielt auf palästinensischer wie israelischer Seite exklusiven Zugang zu den Zirkeln der Macht und interviewte die wichtigsten politischen Akteure wie Aktivisten und Lobbyisten auf allen Seiten. In seiner […]
[…]aufgrund der allgemeinen Aussöhnungsstimmung in einer unspezifischen Gewaltgeschichte des Zweiten Weltkrieges verschwinden würde“ (S. 375). Der vom persönlichen Schicksal und Überlebenskampf lebenslang schwer gezeichnete Mann wurde 1912 in Chemnitz geboren, wuchs in Krakau auf und ließ sich dort zum Rabbiner an der Jüdischen Hochschule ausbilden. Die Deportation nach Auschwitz überlebt […]
[…]Hemden, die sich über den Wohlstandsbäuchen spannten, wurde von einem 32-jährigen Sänger 1963 (erster Auftritt bei Radio Bremen) und promoviertem Juristen nachhaltig gestört. Genüsslich zelebrierte Degenhardt mit eulenspiegelschem Hintersinn die Störung der bürgerlichen Ordnung in seinem Song „Rumpelstilzchen“3. Auch wenn Degenhardt später seine frühen Lieder für unpolitisch hielt, so muss […]
[…]und Diffamierung Israels sind ebenfalls bei den Medien zu verzeichnen. Kronzeugen sind hier in erster Linie intellektuelle Israelis und Juden, die den Holocaust überlebt haben. Die Presse setzt Israel mit Nazis gleich, spricht in der Naziterminologie von Blitzkrieg und weist ständig darauf hin, dass Israel für das Scheitern der Osloer […]
[…]Großbritannien, Palästina und den USA. „Man hat“, schreibt Thomas Meyer, „diese Umfrage in erster Linie als Reaktion auf die Gründung des ‚Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland’ 1935 und vor allem die Etablierung der ‚Forschungsabteilung Judenfrage’ als seinem Rahmen verstanden“ (S.194). Zwei Einwendungen: Für das „Reichsinstitut“ in Berlin kann die […]
[…]in Berlin, war bereits 1905 Mitglied der „Gesellschaft für Rassenhygiene“ und ab 1917 ihr erster Vorsitzender. Er legte einen wesentlichen Grundstein für das mörderische Programm der Nazis: „Sie dürfen überzeugt sein, dass von niemand sonst die Sterilisationsgesetze der Reichsregierung mehr gebilligt werden als von mir, aber damit ist, wie ich […]
[…]die Besitztümer der wohlhabenden jüdischen Bürger wie Unternehmer, Ärzte, Juristen etc. In erster Linie konzentrierten sich die Nazis auf die Unternehmen und Banken selber. Doch damit nicht genug. Wie üblich im gehobenen Bürgertum, hatten sich auch die jüdischen Bürger oftmals über viele Jahre hinweg Sammlungen von Malerei, Skulpturen, Porzellan, Münzen […]
[…]die Reaktionen im Ausland meist zustimmend-differenziert waren, kann man in Deutschland in erster Linie von einer „ressentimentbeladenen Vehemenz“ (M. Klundt, Geschichtspolitik, S. 41) des Großteils der Reaktionen sprechen. Das Buch von Julius H. Schoeps, „Ein Volk von Mördern“, ist ein Sammelband, in dem viele deutsche und internationale Aufsätze und Artikel […]
[…]führte[3], betont Sieg die Brüche in Lagardes Weltanschauung. Er möchte sie in erster Linie vor dem Hintergrund der gestörten Persönlichkeit des Gelehrten und der politischen und kulturellen Sinnkrise des Kaiserreichs interpretiert wissen. Diese neue historische Einordnung ändert jedoch nichts an der Erkenntnis, dass Lagarde Antisemit und völkischer Nationalist „sans phrase“ […]
[…]„Survivor of the Shoa” enthalten sind, weiß ich leider nicht. Ich persönlich hoffe in erster Linie auf die Überlebenden und ihre nächsten Angehörigen, dass sie es als wichtig erachten, die fehlenden Angaben zu sammeln und zu liefern, um den Rest des Puzzles unserer Vergangenheit zu komplettieren. Ob es je gelingt, […]
[…]in dieser Funktion (Mitteilung des LandesA Kärnten). Zu Egger vgl. August Walzl, „Als erster Gau …“. Entwicklungen und Strukturen des Nationalsozialismus in Kärnten, Klagenfurt 1992, lt. Reg. [5] Lt. IMG XXXI, S. 271 (2903-PS, Beilage) war der letzte stellv. Gauleiter Köln-Aachen H[ans]. Bergmann. Dies trifft nicht zu, denn Schaller amtierte […]
[…]so Huntemann weiter, sei außerdem noch zu bedenken, dass der Erzählgegenstand in erster Linie ein kollektives und kein individuelles Schicksal sei. Dadurch näherten sich die Texte wiederum dem Zeugenbericht bzw. dem Dokument an. Enric Marco hat sich dem „Authentizitätsgebot“ bzw. dem „Fiktionalisierungsverbot“, die Huntemann durch diesen Erzählgegenstand gegeben sieht, nicht […]
[…]im 19. Jahrhundert. Die kroatische Nationalbewegung Mitte des 19. Jahrhunderts richtete sich in erster Linie gegen Magyarisierungsbestrebungen der ungarischen Oberherrschaft. Zur direkten Zielscheibe der Proteste, die sich im Grunde gegen die ungarische Vorherrschaft richteten, wurden aber die kroatischen Juden. Diese galten als Ausländer, da sie oft die kroatische Sprache nicht […]
[…]In einem Brief an die Hitler-Jugend schrieb er: „Wir sind Hitlers braune Haufen, und mit an erster Stelle wollen wir unser Hakenkreuzbanner zum Sturme tragen. Kämpfer wollen wir sein, Soldaten unserer Idee, Soldaten in stiller und eiserner Pflichterfüllung kämpfen.“ Seit dem 1. Mai 1929 war Horst Wessel „Truppführer“ und organisierte […]