Suchergebnisse für "Erster Weltkrieg"

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Nicholas Winton: 1938/39 Retter von 669 jüdischen Kindern aus der Tschecho­slowakei

[…]1928 der tschechische Geschichtsphilosoph Emanuel Rádl (1873-1942). Mehr noch: Vor dem Ersten Weltkrieg hatten sich die Juden der Region sprachlich und kulturell als Deutsche deklariert, nach dem Krieg hatte die Tschecho­slowakei zwei neue Nationalitäten „erfunden“, „Tschechoslowaken“ und „Juden“, um Stärke und Einfluss der Deutschen zu mindern. Das Ergebnis konnte schon […]
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Karrieren der Gewalt – Klaus-Michael Mallmann / Gerhard Paul (Hrsg.)

[…]316 arbeitet, porträtiert, war während der Weimarer Republik Schutzpolizist geworden. Im Zweiten Weltkrieg war Hölzl in Polen und der Sowjetunion als Kompanieführer an zahlreichen Massenmorden beteiligt. Auch Nord gelang in der Bundesrepublik die Rückkehr in den Polizeidienst (S.166ff.). Das bekannteste Beispiel für personelle Kontinuitäten im Polizeidienst vor und nach 1945 […]
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September 1940: Tschechische Intellektuelle zu Besuch in „Großdeutschland“

[…]Literatur, der gerade an seiner voluminösen „Waldstein-Trilogie“ arbeitete. Deren erster Band erschien 1941 in Prag, das komplette Werk erst 1969 in Rom, nachdem Durych volle dreißig Jahre, von 1931 bis 1961, an ihm gearbeitet hatte. Der von christlicher Mystik stark beeinflusste Dichter hatte sich Themen der tschechischen Nationalgeschichte verschrieben, die […]
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Wilhelm Groener (1867–1939)

[…]das sinkende Schiff. Zuerst trat Ludendorff zurück, woraufhin Groener zu dessen Nachfolger als Erster Generalquartiermeister berufen wurde. Aber auch Kaiser Wilhelm II. (1859 – 1941) sah seine Felle schwimmen. Die nun aufkeimende Novemberrevolution wollte dieser noch von der Armee gewaltsam niederschlagen lassen, woraufhin Groener ihm klar machte, die Armee stünde […]

„Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten“ – J. Robert Oppenheimer und das Manhattan-Project

[…]zu Last gelegt werden sollte. 1939 – der Spanische Bürgerkrieg endete, doch der Zweite Weltkrieg begann – publizierte Oppenheimer auch zu Themen der Astrophysik wie Neutronensternen und dem, was Jahrzehnte später als „Schwarze Löcher“ bekannt werden sollte. 1940 wählte man Oppenheimer in die American Academy of Arts and Sciences und […]
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Sir Adrian Carton de Wiart (1880–1963)

[…]erlaubte ihm jedoch, in der Armee zu bleiben. Später kam er erneut in Südafrika zum Einsatz. Erster Weltkrieg Als der Krieg ausbrach, befand sich Carton de Wiart auf dem Weg in die Kolonie Britisch-Somaliland, wo damals ein Krieg gegen die Anhänger des Derwisch-Führers Mohammed Abdullah Hassan stattfand. Er war zum […]

Hugo Preuß (1860 – 1925)

[…]schlechter besoldet). Trotzdem hatte der Jude und Demokrat Hugo Preuß vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Anerkennung als Wissenschaftler nebst Lehrstuhl erhalten, als im Spätherbst 1918 die überfällige politische wie staatsrechtliche Umwandlung des Deutschen Reiches erfolgte, stand der Endfünfziger Preuß bereit, die anfallenden Aufgaben zu übernehmen. II) Berufung zum Staatssekretär/Innenminister […]

Pius XII. (1876–1958)

[…]Lewis’ Film sind nur 92 katholische Konvertiten deportiert und ermordet worden. Im Ersten Weltkrieg hatte Papst Pius XII. sich sehr für Kriegsgefangene beider Seiten eingesetzt. Auch im Zweiten Weltkrieg habe er, so seine Anhänger, humanitäre Hilfe geleistet für Kriegsgefangene und Verfolgte. So soll auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Roten […]

Das deutsche Protektorat Böhmen und Mähren 1939–1945 und seine tschechischen Kollaborateure

[…]und die „Nationale Arbeitspartei“ (Narodní strana práce) als loyale Opposition. In ersterer hatten sich ehemalige Agrarier, Nationaldemokraten, Katholiken etc., in letzterer Sozialdemokraten und Teile der Nationalen Sozialisten zusammengefunden. Ende März 1939 lösten sich die beiden neuen Parteien selber auf, empfahlen aber ihren Mitgliedern, sich einer bald zu gründenden Einheitspartei anzuschließen. […]
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Die Julikrise 1914

[…]Ersten Weltkrieg stolperte, Köln 2006 Mombacher, Annika: Die Julikrise: Europas Weg in den Ersten Weltkrieg. München 2013 Pöppelmann, Christa: Wie man einen Weltkrieg beginnt und die Saat für einen zweiten legt, Berlin 2013 Zechlin, Egmont: Juli 1914. Antwort auf eine Streitschrift. – in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 34, Stuttgart […]

Imre Kertész und sein Roman eines Schicksallosen

[…]ganzen Durcheinander ruhig und fest“ (91). Die Selektion beim Eintritt in das Lager ist ein erster Höhepunkt der Erniedrigung, der vom „arbeitsfähigen“ György aber als geradezu triumphaler „Erfolg“ erlebt wird. Die Ausgemusterten wiederum – deren Schicksal er noch nicht kennt – misst der Protagonist an den Maßstäben des Systems: „Und […]

Konzentrationslager KZ Stutthof

[…]1939 das Lager errichtet hatte, der damalige Anführer Hauptsturmführer Max Pauly wurde bis 1942 erster Lagerkommandant. Zum Lager gehörten eine Reihe von Satellitenlagern, die über ganz Ost- und Westpreußen verteilt waren. Die größten Außenlager waren in Thorn und Elbing mit je ungefähr 5000 jüdischen Frauen als Gefangene, in Stutthof selbst […]

Konzentrationslager KZ Neuengamme

[…]Bei den Verhandlungen mit der Stadt ging es um ein insgesamt 50 Hektar großes Gelände. Erster regierender Bürgermeister der Hansestadt war zu jener Zeit Carl Vincent Krogmann, welcher im Senat durch den NS-Gauleiter und Reichsstatthalter Karl Kaufmann politisch jedoch völlig entmachtet war. Bei den Kaufverhandlungen mit der Stadt wurden sich […]

Stille Hilfe – Eine „Hilfsorganisation“ für NS-Mörder

[…]1953] von 1926 bis 1948 Landesbischof der evangelischen Kirche in Württemberg, von 1945 – 1949 (erster) Ratsvorsitzender der EKD, negativ bekannt geworden dadurch, dass er im März 1938 die Gemeinden in Württemberg anwies, mit einem einstündigen Glockenläuten den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als „göttliche Fügung zu begrüßen“ sowie […]
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Der Kreisauer Kreis − Zeitleiste

[…]zu eliminieren. Damit meint man – wie es in unserem gespräch betont wurde – nicht in erster Linie den von außenkommenden russischen Kommunismus, sondern die innere Bolschewisierung, die in ganz Groß-Deutschland erfolgt.” (Harry Johansson an Bischof Brilioth, 23.10.42; Archiv N.E.I., Sigtuna, zitiert nach Henrik Lindgren). 27. Oktober – Treffen zwischen […]

Die Blockade Leningrads − Fakten und Mythen einer russischen Kriegstragödie

[…]zerstören. Für die 900 Blockade-Tage sollte die Parteiführung die Verantwortung tragen, in erster Linie ein besonders talentloser Bürokrat, der erste Sekretär des Leningrader Bezirkskomitees der Kommunistischen Partei, Genosse A.A. Ždanov, der zu den heroischen Anstrengungen der Einwohner der Stadt überhaupt kein Verhältnis hatte. Der erste Sekretär (Bild) „verschlief“ die Belagerung. […]
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„Auschwitz war ein Ort, an dem man nicht mitmachen durfte“

[…]Unwillkürlich fragt man sich, ob ein Teil der elektrisierten Medienöffentlichkeit nicht in erster Linie fürchtet, dass ihr der alte Nazi wegstirbt, der die ganze Veranstaltung zusammenhält und sie – there is no business like Shoa business? – täglich mit Stoff für neue Artikel versorgt. Andere Journalisten versuchen durchaus, sich über […]
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Konzentrationslager KZ Bad-Sulza

[…]dort wohnenden Stadtbevölkerung keinesfalls verborgen blieb. Die Verpflegung im Lager bestand in erster Linie aus Suppe, Brot und Malzkaffee. In seinen täglichen Routinen, dazu gehörte das sogenannte Bettenbauen nach dem Aufstehen sowie der Morgen- und Abendappell, glich der Alltag dort anderen Konzentrationslagern. Bereits geringe Verfehlungen wurden durch Disziplinarmaßnahmen und Strafen geächtet. […]

Der Marshall-Plan (European Recovery Program)

[…]Hilfe größeren Ausmaßes so verschlimmern würde, dass sie zwangsläufig zum Dritten Weltkrieg führen würde.   Die Reaktion auf die Krise Die Behebung der Krise war nach Ansicht der Mitarbeiter im amerikanischen Außen- und im Wirtschaftsministerium nur durch die rasche Rekonstruktion des europäischen Marktes zu gewährleisten. Besonders der schnelle Wiederaufbau Deutschlands […]

Dwight D. Eisenhower (1890-1969)

[…]Brigadegeneral und US-Botschafter in Belgien werden sollte. 1918, also im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs, erhob man Eisenhower im Brevet-Rang (eine Art Beförderung auf Zeit) zum Lieutenant Colonel. In dieser Position war er Ausbilder in Fort Oglethorpe und Fort Leavenworth, Kansas und bei der gerade ins Leben gerufenen US-Panzertruppe in […]