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[…]gehört zusammen mit dem Film ‚Der Ewige Jude’ zu den berüchtigtsten antisemitischen Propagandafilmen des Dritten Reiches. Während letzterer als pseudodokumentarischer Propagandafilm nur ein kleines Publikum fand, feierte Jud Süß als aufwändig inszenierter Spielfilm ab 1941 große Erfolge und erreichte ein breites Publikum. 20 Millionen Menschen hatten ihn bis Kriegsende in […]
[…]gegen die Menschlichkeit und die Opfer von Krieg und Gewalt zu vergessen. Alles, was wir dafür tun müssen, ist, uns zu erinnern. Arno Surminski erinnert mit seinem Roman Winter Fünfundvierzig oder die Frauen von Palmnicken an die Opfer des Gemetzels von Palmnicken und setzt ihnen ein literarisches Mahnmal. Rezension: Soraya […]
[…]mit ihrer Wirkung und ihrem Erbe relevant. Die „Landser“-Hefte sind ein Mahnmal dafür, wie wichtig eine verantwortungsvolle und reflektierte Darstellung von Kriegsereignissen ist – besonders in einer Zeit, in der neue Medien und Formate das Geschichtsbewusstsein junger Generationen prägen. Literatur Landserhefte fördern den Sieg der Unmenschlichkeit, Sonderreihe aus ‘gestern und […]
[…]behindere statt sie zu fördern. Erst der Paradigmenwechsel zum Ethnopluralismus sorgte dafür, dass die Juden nicht mehr als legitimer Teil der deutschen Gesellschaft wahrgenommen wurden.[2] Diesen Paradigmenwechsel verortet Longerich in der Weimarer Republik, wobei allerdings seine Unterscheidung zwischen einem auf Volkstum basierenden Antisemitismus von Konservativer Revolution und bürgerlichen Parteien auf […]
[…]vorzeigbar werden. Um die Leute zu harter Anstrengung zu ermuntern, entschied sich Murmelstein dafür, gegen Privilegien, Missbräuche und Diebstähle hart vorzugehen. So konnte Arbeitern eine Zusatzkost als Belohnung gewährt werden, ohne die Rationen der Pflegebedürftigen kürzen zu müssen. Neben den wenigen Männern mussten die Frauen hart anpacken und leisteten Großes. […]
[…]auf die Filmwirtschaft. Das betraf zunächst die Filmproduktion: Eine strenge Zensur sorgte dafür, dass nur noch vom Regime akzeptierte Filme zur Vorführung kamen. Alle Filmschaffenden mussten überdies Mitglied in der neu geschaffenen „Reichsfilmkammer“ werden. Wer politisch nicht genehm war, ob als Schauspieler, Drehbuchautor oder Kameramann, wurde ausgeschlossen und erhielt Berufsverbot. […]
[…]zu einer Veredelung der Rasse. Vergleichbar der planmäßigen Tierzucht, sollte auch die Nation dafür sorgen, dass das germanische Blut rein bleibe. Chamberlains Wirkung und der Nationalsozialismus Chamberlain hat niemals ein politisches Amt übernommen und sich nur selten zu tagesaktuellen Ereignissen öffentlich geäußert. Dennoch ist sein Einfluss auf die nationalkonservativen und […]
[…]weit verbreitete, gleichwohl befremdliche Unterscheidung zwischen politisch-ideologischen Propagandafilmen und unpolitischer Unterhaltung. Während die Filme der ersten Gruppe, zu denen Filme wie „Jud Süß“ oder „Kolberg“ zählen, als sogenannte Vorbehaltsfilme nur auf Ausnahmegenehmigung gezeigt werden dürfen, gibt es für die zweite Gruppe von Filmen keinerlei Einschränkungen. Befremdlich ist eine solche Differenzierung […]
[…]Täter waren in der Regel Funktionshäftlinge, die im Auftrag der SS die Morde begingen und die dafür kleinere Vorzüge innerhalb des KZs genießen konnten. Im August 1944 entschied die SS, das Konzentrationslager Bergen-Belsen zusätzlich als ein Durchgangslager zu verwenden. Frauen und Kinder wurden hier untergebracht, die später als Zwangsarbeitskräfte unter anderem […]
[…]Heinrich Lübke die Rückgabe des Ordenszeichens an. Die Affäre Bütefisch ist symptomatisch dafür, wie wenig die bundesdeutsche Nachkriegspolitik bereit war, die Verbrechen der NS-Zeit wirklich aufzuarbeiten. Das gilt gerade für Auschwitz. Während die polnischen Gerichte bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Lagerkommandanten Höß und rund 600 Auschwitz-Täter verurteilten, begann die […]
[…]die schon bald täglich alle Zeitungen überfluteten. Der Höhepunkt des antipolnischen Propagandafeldzugs war erreicht, als die Bevölkerung von der Medienbehauptung erschüttert wurde, dass Polen einen Expansionskrieg gegen Deutschland vorbereitete. Als es immer deutlicher gemacht wurde, dass ein Angriff auf Polen unvermeidlich war, erschien in der Presse eine Anweisung (die wie […]
[…]Nach der Machtergreifung 1933 kehrte er ins Deutsche Reich heim und wollte nun die Anerkennung dafür, dass er – so seine Sichtweise – die NS-Bewegung begründet hatte. Das sahen die Nazis gar nicht gerne, verboten sein Buch „Bevor Hitler kam“ und schoben den Verfasser, der ja die türkische Staatsangehörigkeit hatte, […]
[…]wäre die Durchführung des Massenmords in diesem Ausmaß kaum möglich gewesen. Der Propagandafilm schuf die mentalen Voraussetzungen dafür, dass normale Bürger zu Tätern oder zumindest zu gleichgültigen Zuschauern wurden. Die Geschichte und Wirkung des Holocaust ist untrennbar mit der Geschichte dieser Bilder verbunden. Wir müssen verstehen, dass Propaganda nicht nur […]
[…]war, der aber das Unrecht, das seinen Landsleuten tagtäglich angetan wurde, anprangerte und dafür politisch verfolgt wurde, hat Heinz Brandt nicht nur viele Nachteile erlitten, sondern oft sein Leben riskiert. Außerdem wurden etliche Verwandte von Brandt in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet, aber auch ein Bruder wurde später Opfer stalinistischen […]
[…]Gericht Berufszeugen bedient habe, die gegen die Angeklagten (von Landsberg) ausgesagt hätten, um dafür als Gegenleistung von den Amerikanern gut behandelt zu werden. Auch verwies Neuhäusler darauf, dass man bei der Erlangung von Geständnissen Zwang angewandt habe und dass es nicht rechtsstaatlich sei, dass den Kriegsverbrechern nicht die Möglichkeit von […]
[…]SS-Wachposten angriff. Dieser hatte den Russen erwischt wie er angetrunken Krawall machte und dafür geschlagen. Als Jurij daraufhin weglief, wurde er angeschossen. Mit letzter Kraft attackierte er noch bei seiner anschließenden Festnahme den SS-Unterscharführer, der ihn dafür erschoß. Folge dieser Rebellion war, dass der SS-Kommandoführer die restlichen Russen, vor denen […]
[…]für diese Taten mit einer Bestrafung zumindest rechnen müssen. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind am Beginn des 21. Jahrhunderts bereits geschaffen“ (S. 415). Der informative Nutzen dieses verdienstvollen Sammelbandes und seine Bedeutung für die historisch-politische Bildung stehen für den Rezensenten außer Frage, auch wenn es leider versäumt wurde, im Rahmen […]
[…]Langwährende religiöse Traditionen schafften somit nach Lagarde unter anderem die Voraussetzung dafür, Juden als eigenständiges Volk wahrzunehmen, welches sich von dem deutschen Volk – mit seiner christlich-germanisch geprägten Nationalreligion und seinen „genuin deutschen Werten“ – eindeutig unterscheiden würde. Mit diesem Hintergrund kam die bloße Anwesenheit von Juden in Deutschland für […]
[…]ihres persönlichen Wirkungsdranges empfinden“ (S. 7). Was uns heute nichts wert erscheint, dafür opferte mancher Patriot seinen Besitz, seine gesellschaftliche Stellung und sein Leben. Wie Franz Hebenstreit von Streitenfeld, den Kaiser Franz II. in Wien öffentlich hinrichten und „Französlinge“ zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilen ließ. Bayerns republikanisch gesinnte Illuminaten wurden verfolgt […]
[…]musste, war klar. Wir wollten barmherzige Samariter sein.“ Ein Arzt der Berliner Charité sorgte dafür, dass der Leichnam von Elisabeth von Thadden der Familie zur Feuerbestattung übergeben wurde. Die Urne wurde nach dem Krieg im Park der am 7. Januar 1946 wieder eröffneten Elisabeth-von-Thadden-Schule in Heidelberg-Wieblingen beigesetzt. Dieses Privatgymnasium in […]
[…]Polen die Rede sei, wisse man von fünf der Opfer weder Namen noch Herkunft. Es spreche sehr viel dafür, dass das Menschen aus Frankreich oder Belgien gewesen seien. Wo bleibe dann deren Ehrung und Gedenken? Die Stadt will angeblich auf diesen Hinweis Seiberts reagieren. Das Buch über die Kölner Kontroverse […]
[…]Staate’ machen wollte, um das ‚Dritte Reich’ von innen heraus zu beherrschen“. Die Basis dafür entstand aus dem „übernommenen“ Vermögen der Vorgängerunternehmen. Archivarische Überlieferungen sind mangelhaft, da der bedeutende Teil der Aktenbestände der DAF während der Bombardierung Berlins und Hamburgs verbrannte und vor Kriegsende Angestellte Dokumente bewusst vernichteten. Rüdiger Hachtmann […]
[…]der im Moment des militärischen Zusammenbruchs Deutschlands in ganz Polen ausbrechen soll“. Dafür richtete die AK sieben Hauptabteilungen ein (Organisation; Information und Aufklärung; Ausbildung und Operation; Versorgung; Funkwesen und Verbindungen; Propaganda; Finanzen und Kontrolle), dazu noch eine „Leitung Diversion“, eigene Feldgeistliche, Kampfgruppen im Ausland (auch in Deutschland) etc. Anfang 1942 […]
[…]im Osten beteiligt. In Łódź beispielsweise war ein Sonderkommissariat der Kriminalpolizei dafür zuständig, die Flucht von Juden aus dem Ghetto und den Schmuggel von Wertsachen aus und Lebensmittel in das Ghetto zu verhindern. Und der Leiter der Reichskriminalpolizei, Arthur Nebe, kommandierte im Jahr 1941 sogar die Einsatzgruppe B in Weißrussland. […]
[…]Gutachtern beurteilen. Diese entschieden anhand der übermittelten Angaben über Menschen, die sie dafür nicht persönlich untersuchten. Ein rotes Pluszeichen stand für die Tötung, ein blaues Minuszeichen für das Weiterleben. Bei unterschiedlichen Urteilen entschied der medizinische Leiter als Obergutachter. Insgesamt wurden im Verlauf der Aktion mehr als 200.000 Menschen auf diese […]
[…]Albers und Heinz Rühmann gespielt hatte, wurde 1944 als Häftling gezwungen, an einem Propagandafilm über Theresienstadt mitzuwirken. Er war zuvor in die Niederlande geflohen und im Februar 1944 aus Westerbork nach Theresienstadt deportiert worden. Der Film hieß „Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“; die später verbreitete Bezeichnung „Der Führer […]
[…]der eigenen Gesellschaft Gedanken machen und nach Ursachen für Missstände zu suchen. Warum dafür in vielen Gesellschaftsordnungen, Staaten, vornehmlich auf dem europäischen Kontinent, oft die jüdische Gemeinschaft und ihr Glauben haftbar geworden sind, beantwortet dieses Handbuch nicht. Herausgeber Wolfgang Benz, seine Mitarbeiter und Beiträger besetzten mit dem „Handbuch des Antisemitismus“ […]
[…]angesehene deutsche Zeitung das Abkommen mit dem jüdischen Staat „als besonderes Beispiel dafür, wie sich ein Volk darum bemüht, ein in größtem Ausmaß begangenes Verbrechen zu sühnen.“[3] Dabei wollte Konrad Adenauer Israel anfänglich mit zehn Millionen Mark abspeisen, die er einem Mittelsmann als „Geste der Wiedergutmachung“ anbot. Die Israelis quittierten […]
[…]so wirkt das menschlich; aber diese Menschlichkeit wird kolportiert, indem er vorher sagt: „Dafür opfere ich…auch euch“. Spricht er von seiner Vision, dann geschieht das mit weit geöffnetem Blick in einen imaginären Raum, Großaufnahme des Gesichts, Beleuchtung des Gesichts, sodass immer nur Emotionen beim Zuschauer hervorgerufen werden, aber niemals eigenes […]
[…]Wunsch nach Unabhängigkeit spiegelt sich auch in der Filmproduktion wider. Politische Propagandafilme – jedenfalls soweit die Titel Rückschlüsse erlauben – finden sich vergleichsweise wenig, dafür umso mehr reine Unterrichtsfilme zu biologischen, technischen und anderen Sachthemen. Der Band bringt in einem Anhang eine komplette Liste aller produzierten Filme. Die RfdU hatte […]
[…]in kleinbürgerlichen Verhältnissen, konsequent an ihrer eigenen Karriere arbeitete und dafür jede sich bietende Gelegenheit nutzte. Nachdem sie wegen einer Knieverletzung die Laufbahn einer Tänzerin aufgeben musste, setzte sie zunächst auf eine Karriere als Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in zahlreichen Berg- und Naturfilmen, die in den 1920er-Jahren […]
[…]zu Israel. Das Nachwirken der ‚antizionistischen‘ Agitation zu DDR-Zeiten dürfte dafür der Grund sein.“ (A. Pfahl-Traughber, Antisemitismus in der deutschen Geschichte, S. 145) Doch wie gesagt, für die heutige Diskussion ist dieser Punkt von großer Bedeutung. Der sekundäre Antisemitismus Das Phänomen des „sekundären Antisemitismus“ ist zuallererst eine Besonderheit in Deutschland […]
[…]Staatsgefängnisse, zu denen wir schon lange keinen Zugang mehr hatten. Nun lasst uns miteinander dafür beten, daß Gott ihnen Kraft gebe, ihn auch hinter Gefängnismauern anzurufen und zu preisen, daß die Gefangenen das Bekenntnis der mitgefangenen Pfarrer hören“. In Niemöllers Gemeinde gab es einen „Besucherdienst“, der sich um alleinstehende „nichtarische“ […]
[…]„Man brachte dem Nationalsozialismus (…) ein gewisses mildes Interesse entgegen und hatte dafür um so mehr Vorbehalte gegen die deutsche Opposition, gegen die Bekenntniskirche und später auch gegen Hitlers Kriegsgegner“ (Februar 1945).[9] Barth war eine europäische Instanz, er hatte zahlreiche Kontakte und Bekannte in allen Ländern, internationale Medien ersuchten ihn […]
[…]guten und aufrichtigen deutschen Kultur harmonieren könne. Analyse des antisemitischen Propagandafilmes Jud Süß Zu Beginn wird allein durch Schnitt und Montage des Tons dem Publikum das Thema des Films nahe gebracht. Auf den Gesang eines Rabbiners folgt eine Tonsequenz aus einem Volkslied und diese werden dann übereinander gemischt. Der auf […]
[…]widerlegt hat. Dies ist auch die Ansicht Hans Magnus Enzensbergers, der sich wie kaum ein anderer dafür eingesetzt hat, dass die Dichterin den ihr gebührenden Platz in der deutschen Literatur findet. In einem 1963 veröffentlichten Aufsatz – also noch zu ihren Lebzeiten, weswegen er auch das Präsens verwendet, – hat […]
[…]schildert die besondere Bedeutung des Erinnerungsortes Blindenwerkstatt und sein Engagement dafür. So trägt der Film zur Diskussion über die Erinnerungskultur in der Bundesrepublik und in der DDR bis 1989 und im vereinten Deutschland bei. Otto Weidt, apostrophiert auch als der „kleine Schindler“, ist einer der „Stillen Helfer“, die zur Rettung […]
[…]das Raumgefühl als Bedeutungsträger. Eisenmans Denkmal für die ermordeten Juden Europas stellt dafür ein extremes Beispiel dar: Die gerasterte Anlage mit ihren schiefen Ebenen zielt auf das Körpergefühl des Besuchers; er soll desorientiert und verunsichert werden und sich damit in die Situation der NS-Opfer einfühlen können – ein sehr fragwürdiger […]
[…]Bei der Ankunft im Lage hatten die Ustase ihnen alle besseren Decken weggenommen und gaben ihnen dafür alte und schlechte. Alle Schlafboxen waren voller Ungeziefer, Läuse und Flöhe, und alles Reinigen, von den Gefangenen selber besorgt, half gar nichts. Da die Gefangenen ihre verschmutzte Wäsche nur einmal monatlich zur Reinigung […]
[…]für gesperrte Vermögen, die die Differenz zwischen Kaufpreis und Zeitwert ermittelten und dafür den Einheitswert und Versicherungspolicen sowie – wenn vorhanden – die Genehmigungsakten aus dem Dritten Reich heranzogen. Die Vergleichsverhandlungen zwischen Berechtigten und Pflichtigen geschahen vielfach außergerichtlich auf der Ebene des Wiedergutmachungsamts. Eine Haftung privater Erwerber für staatliche Zwangsabgaben […]
[…]Gefahr, man tröstete einander in schweren Momenten – und was es sonst noch für Anlässe dafür gab, ein situativ variables, KZ-spezifisches, multilinguales Idiom zu reden. Dieses Idiom bestand also, und aus ungezählten Publikationen, Glossaren, Archiv-Materialien etc. wissen wir von seiner Existenz, seiner Lexik, Phonetik, Anwendung etc. Sprachsoziologisch aber können wir […]
[…]Gebietes sicherlich keinen Zuwachs an Handlungsfähigkeit. Das deutsche Eingreifen in Nordafrika Die erfolgreiche britische Offensive in Nordafrika machte auch auf diesem Kriegsschauplatz ein deutsches Eingreifen auf Seiten der Italiener notwendig. Anfang Februar 1941 drangen die britischen Truppen bis Benghasi, der Hauptstadt der Cyrenaika vor. Die Briten waren erheblich besser ausgerüstet […]
[…]zu einem braunen Einheitsbrei verkommen. In seiner zynischen Art hatte Goebbels aber auch dafür sofort eine Erklärung parat: „Ein- oder zweitönig ist der, der die Presse schreibt. Wenn also die Herren Journalisten sich heute in gelehrten Leitartikeln darüber unterhalten, woher es denn eigentlich komme, daß die Presse so eintönig ist, […]
[…]gehalten. Inhalte und Themen der Propaganda im Film des Dritten Reiches Partei- und Propagandafilme im engeren Sinne Im „Dritten Reich“ wurden nur sehr wenige Filme produziert, die unmittelbar die NS-Bewegung darstellten. Man kann diesen Typus Film als „Hakenkreuzfilm“ bezeichnen, weil in ihm die NS-Symbolik direkt dargestellt wird. Schon 1933 kam ohne vorhergehende […]
„Rassenbiologie“ im nationalsozialistischen Unterhaltungsfilm Der Unterhaltungsfilm im Nationalsozialismus wurde lange Zeit als unpolitisch wahrgenommen, was anhand der Tatsache, dass 86% aller in der Zeit vom 30.1.1933 bis zum 8.5.1945 produzierten Filme in Deutschland Unterhaltungsfilme waren, verwundert (nachzulesen in: Winkler-Mayerhöfer, Andrea: Starkult als Propagandamittel.). [Zur Gleichstellung des Filmbetriebs ab 1933 siehe […]
[…]Stig: „Der ewige Jude“. Quellenkritische Analyse eines antisemitischen Propagandafilms. Institut für den Wissenschaftlichen Film, Göttingen 1995. (Auch erhältlich als kostenloser Sonderdruck bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Postfach 1369, 53111 Bonn) Mannes, Stefan: Antisemitismus im nationalsozialistischen Propagandafilm Der ewige Jude und Jud Süß, Teiresias Verlag. Köln 1999 Stefan Mannes: Antisemitismus […]
[…]IV B 4. Es koordinierte Transporte in Ghettos, an Erschießungsorte und in Vernichtungslager. Dafür arbeitete es mit regionalen Polizeidienststellen, Besatzungsbehörden und den für den Eisenbahnverkehr zuständigen Stellen zusammen. Die Deportationen erforderten zahlreiche abgestimmte Schritte: Menschen wurden erfasst, zusammengetrieben, bewacht und unter Zwang transportiert. Diese organisatorische Tätigkeit war Teil des Vernichtungsprozesses. […]
[…]scheinbare jüdische Singularität auf ihre Weise zu interpretieren und zu instrumentalisieren. Dafür boten sich zwei Lesarten an. Die eine besagte, dass die Juden, exakt wie die Serben, ein auserwähltes und „himmlisches Volk“ seien. Die Vorstellung von den Serben als „himmlischem Volk“ ist mit der religiösen und nationalen Deutung der Schlacht […]
[…]Beschluss wurde auch das Begutachtungssystem der Aktion T4 beurteilt: „Vielmehr spricht alles dafür, dass die ‚Begutachtungen‘ überhaupt nur bloße tarnende Formalitäten zur Verschleierung der wahren Art und des wahren Zwecks der Aktionen gewesen sind. Das ergibt sich schon mit aller Deutlichkeit aus den dürftigen Unterlagen, die den Gutachtern für die […]
Im Jahr 2024 startete das Projekt Shoah Stories mit kurzen Videos, die Holocaust-Education in die visuelle Sprache sozialer Medien übersetzen. Die Reaktionen waren gespalten. Die einen sahen darin einen überfälligen Schritt, die Erinnerung an den Holocaust in die Lebenswelt junger Menschen zu tragen. Die anderen sahen eine Trivialisierung, die das […]