Suchergebnisse für "holocaust"

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Das Glück hat mich umarmt – von Nejusch

[…]einem Nachmittag vor zwei Jahren beschloss mein Mann, Fremden nicht mehr zu erzählen, dass er den Holocaust überlebt hat.“ Weil man es eben nicht mehr hören möchte. Gunda Wöbken-Ekert beklagt sich, Nejusch prescht selbstbewusst mit ihrem Zorn und ihrer Empörung vor. Bei Wöbken-Ekert ist es die Entscheidung, sich zurück zu […]

Letzte Haut – von Volker Harry Altwasser

[…]Buch von Volker Harry Altwasser „Letzte Haut“ von einer „…geschmacklosen Parodie auf den Holocaust…“ spricht, so geht seine Sichtweise doch zu weit. Altwasser hat kein Sachbuch geschrieben. Er hat sich vielmehr über die real historisch sehr kontroverse Figur des Dr. Georg Konrad Morgen alias seiner Romanfigur Dr. Kurt Schmelz an […]

Gedenkstätten als Lernorte?

[…]statt, aber nicht immer im Sinne der Gedenkstättenpädagogen, wenn etwa jugendliche Besucher Holocaust und Karikaturenstreit kurzschließen: „Gestern die Juden, heute die Muslime!“. Der Anspruch der dekonstruktivistischen Geschichtspädagogik, jede Art von Geschichtsdeutung in Frage zu stellen, beim Besucher eine Sensibilität für die immerwährende Konstruktion und Manipulation von Geschichte zu entwickeln, bleibt […]

Schabbat ha-Malka – Königin der Jontefftage – von Nea Weissberg-Bob, Jalda Rebling

[…]nie wieder geben. Auch wird Oma Manja ihr Familienleben – so wie auch die meisten Kinder von Holocaustüberlebenden – niemals (wieder) „unbeschwert“ empfinden können. Doch die Hoffnung für künftige Generationen auf ein erfülltes jüdisches Leben besteht. – Deborah kann das Wissen und die Liebe, die sie von ihrer Großmutter empfangen […]
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Die Angst vor dem Frieden – von Moshe Zimmermann

[…]muss. Nach Zimmermann blendet die israelische Gesellschaft ihre Täterrolle damit völlig aus. Der Holocaust als immer währendes „As“, um letztendlich die widerrechtlich besetzten Gebiete Palästinas zu behalten und die radikale Siedlungspolitik, die im kolonialen Zionismus begründet liegt, fortzuführen.   Terror als Chance gegen den Frieden Bewusst hält der israelische Staat […]

Simon Wiesenthal – von Tom Segev

[…]andere Täter unbehelligt im Ausland leben, ruft Wiesenthal zu den Überlebenden und den Toten des Holocaust: „Ich habe euch nicht vergessen.   Das fehlende Bollwerk Sein Leitspruch wird zum Hoffnungsanker für Gerechtigkeit, für das Wachhalten der Erinnerung an die Vergangenheit, für eine strafrechtliche Verfolgung der Täter. Wiesenthal gründet das Dokumentationszentrum […]

Zwei Seiten der Erinnerung – von Volker Dittrich

[…]als Schriftsteller geglaubt. Nicht mal sein Vater und Manfred. Gedämpft kommt er daher, dieser Holocaustliterat und erkämpft sich mühsam die Anerkennung. Der deutsche Boden ist nach dem Krieg über Jahrzehnte nicht bereit, für die Aufnahme einer bis ins Groteske gehenden Holocaust-Literatur. Der satirisch-groteske Roman „Der Nazi und der Friseur“ wird […]

Das Ghetto in Kowno

[…]Sterben im Ghetto Kaunas 1941 in: Vincas Bartusevicius, Joachim Tauber und Wolfram Wette (Hrsg.), Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1944, 145-156 (Köln 2003) Christoph Dieckmann: Das Ghetto und das Konzentrationslager in Kaunas, 1941-1944. in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hrsg.), Die nationalsozialistischen Konzentrationslager – Entwicklung […]

Das Ghetto in Wilna

[…]Paneriai (Ponary)bei Vilnius in: Vincas Bartusevicius, Joachim Tauber und Wolfram Wette (Hrsg.), Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1944, 132-145 (Köln 2003) Petra Peckl, Wie die Schafe zur Schlachtbank? Jüdischer Widerstand im Ghetto von Vilnius in: Vincas Bartusevicius, Joachim Tauber und Wolfram Wette (Hrsg.), Holocaust in Litauen. […]

Flucht und Rettung der dänischen Juden

[…]kollektiven Widerstandes gegen die Besatzer gab und gibt, war bis in die neunziger Jahre weder der Holocaust im Allgemeinen, noch die Rettung der dänischen Juden im Speziellen Teil der Erinnerung und des Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg. Dänische Wissenschaftler, die sich mit dem Thema befassten, untersuchten vor allem die strukturellen […]

NS-Verbrechen: 65 Jahre juristische Aufarbeitung in Israel

[…]Law Review, 3-1-2012, p. 417 – 461.  http://www.mfa.gov.il/mfa/aboutisrael/history/holocaust/pages/the%20demjanjuk%20appeal-%20summary%20by%20asher%20felix%20landa.aspx Asher Felix Landau: The Demjanjuk Appeal. 29. Juli 1993 Gerd R. Ueberschär: Der Nationalsozialismus vor Gericht. Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943-1952. Frankfurt/M., 2. Aufl. 2000 Tom Segev: Die siebte Million: Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung. Reinbek bei […]
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Beidseits von Auschwitz – von Nea Weissberg / Jürgen-Müller Hohagen (Hrsg)

[…]Identitäten in Deutschland nach 1945 machen die Herausgeber Nea Weissberg, selbst ein Kind von Holocaustüberlebenden und Jürgen Müller-Hohagen deutlich, dass für die zweite und dritte Holocaustgeneration sowie für die Kriegs-, Nachkriegs- und Enkelgeneration der Täter der identitätsbildende Prozess auf der einen Seite durch das Extremtrauma und auf der anderen Seite durch […]
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Der Hudal-Brief und die Judenrazzia in Rom

[…]Pius XII. und die Judenrazzia in Rom, 2. Aufl., Berlin 2013; ders.: Die Liste Dannecker. Als der Holocaust zu Pius XII. kam, TB-Ausg., Berlin 2014 [2] Vgl. TV-Interview der Principessa Pignatelli-d’Aragona, in: Pius XII, der Papst, die Juden und die Nazis, (BBC, 1995); Aussage gegenüber Graham: La strana condotta di […]

Jerzy Gross – „Spiel mir das Lied vom Leben“

[…]weiterzuerzählen, der als Kind auf der berühmten „Schindlers Liste“ stand und so den Holocaust überlebte. 2008 lernte er über seine Liebe zur Musik die junge Violinistin Judith Stapf (*1997) kennen. Jerzy begann Judith von seiner Vergangenheit zu erzählen, wie er seine Familie verlor und er und sein Onkel den Holocaust […]

Sehenswerte Filme auf der Berlinale 2020

[…]und Herz dringt. weiter Daleká cesta | Distant Journey | Der weite Weg Ein früher Film über den Holocaust als künstlerisches Abbild des Grauens: der Weg der Prager Juden in die deutschen Vernichtungslager, dargestellt in Spielszenen und dokumentarischen Passagen. weiter Leşirea trenurilor din gară | The Exit of the Trains Am […]

Persian Lessons – von Vadim Perelman

[…]Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“ Filmische Erzählungen über den Holocaust waren immer besonders belastet. Wie dreht man einen Völkermord? Darf man reales Grauen im Spielfilm darstellen? Das Verdikt von Adorno verbot eine ästhetische Auseinandersetzung mit den Lagern. Dem standen diejenigen entgegen, die das Lager erlebt hatten. In Buchenwald, […]

David Irving (*1938)

[…]die US-amerikanische Historikerin Deborah Lipstadt, die ihn in einem Buch als ’notorischen Holocaust-Leugner‘ bezeichnet hatte. Der Prozess endete damit, dass Irving, nicht Lipstadt, verurteilt wurde: zur Zahlung von in heutigem Wert über vier Millionen Euro, was ihn wirtschaftlich ruinierte, ihn aber keineswegs davon abhielt, mit immer neuen jetzt oft maßlos […]

Die Polen und die Shoa

[…]stereotype Sicht der modernen Wel), Dokořán, Praha 2009 Snyder, Timothy: Black Earth: The Holocaust as History and Warning. Tim Duggan Books, New York 2015; česky: Černá zem. Holokaust – Historie a varování. Prostor, Praha 2015   Deutschsprachige Auswahlbibliographie (WO) Baedeker, Hans: Das Generalgouvernement – Reisehandbuch, Leipzig 1943 Bingen, Dieter et.al. […]

Vernichtungslager KZ Treblinka

[…]Man bezeichnet ihn daher auch als „Architekt des Holocaust“. Von den direkt für den Holocaust verantwortlichen Personen war einzig der Reichsführer SS Heinrich Himmler (1900 – 1945) nicht anwesend. Arbeitslager Treblinka oder Vernichtungslager Treblinka? Als Reinhard Heydrich im Juni 1942 an den ihm bei einem Attentat zugefügten Verletzungen starb, wurde […]

Vernichtungslager KZ Sobibor

[…]gemeldet. Danach liefen die Vergasungen wahrscheinlich mit einer konstanten Kapazität weiter. Der Holocaust-Forscher Dieter Pohl schätzte im Jahr 2011, dass hier 152.000 Juden vergast wurden. Jules Schelvis geht von 180.000 Opfern aus. Stephan Lehnstaedt, Sara Berger und Robert Kuwałek nennen mindestens 179.618 und maximal 238.900 Opfer. Einige Forscher nehmen eine Dunkelziffer […]

Vernichtungslager KZ Chelmno

[…]der Judenfrage“ auf der Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 den Vertretern der verschiedenen am Holocaust beteiligten Organe des NS-Regimes vor. Dies geschah auf eine Einladung des Chefs der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS Reinhard Heydrich (1904 – 1942), der den Befehl hierzu von Reichsmarschall Hermann Göring (1893 – […]

„Aktion Reinhardt“

[…]Unabhängig waren noch die Lager KZ Majdanek und KZ Auschwitz in Polen in Betrieb. Der Holocaust in Polen Die SS versetzte über hundert Männer, die an der „Aktion T4“ beteiligt waren, in die Lager, wo sie federführend die Ermordung von etwa 1,4 Millionen Menschen durchführten. Das Wachpersonal wurde ergänzt durch […]

Don’t cry for me Argentina – die Geschichte der Rattenlinien

[…]Verhältnis zum NS-Regime hatte, hatte er doch an die Kirche gerichtete Hilferufe bezüglich des Holocausts gänzlich ignoriert. Als wäre das nicht alles schon widerlich genug, gaben viele der gefälschten Ausweispapiere die NS-Verbrecher als Holocaustüberlebende aus. Schlüsselfigur Nr. 5: Francisco Franco (1892 – 1975) Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco Salgado y […]
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Julius Streicher (1885 – 1946)

[…]führen können. Die zentrale Rolle, die er mit Der Stürmerbei der geistigen Vorbereitung des Holocaust spielte, wurde durch das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs deutlich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Streicher war damit der einzige Nürnberger Angeklagte, der allein für „Worte als Taten“ verurteilt wurde. Sein Leben und Tod stehen […]

Vidkun Quisling (1887–1945)

[…]Neuordnung« und Kriegswirtschaft. De Gruyter Oldenbourg, 2000. Bjarte Bruland: Holocaust in Norwegen: Registrierung, Deportation, Vernichtung. Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2019. Hans Fredrik Dahl: Vidkun Quisling: En fører blir til. 1. Aschehoug, Oslo 1991; Ders.: Vidkun Quisling: En fører for fall. Bd. 2. Aschehoug, Oslo 1992. Martin Kristoffer Hamre: „Norwegian Fascism […]

Josef Mengele (1911–1979)

[…]in den 1960er Jahren wuchsen, richtete sich der Blick verstärkt auf jene Schlüsselfiguren des Holocaust wie Mengele oder Adolf Eichmann, denen man zuvor nur halbherzig nachgegangen war. Dennoch gelang Mengele ein Untertauchen, wodurch er sich den juristischen Konsequenzen in Deutschland entziehen konnte, bis es zu seinem späteren Tod in Südamerika […]

„Shoah“ par Lanzmann / All I Had Was Nothingness – von Guillaume Ribot

[…]Auslassungen machen Ribots Film politisch brisant. In einer Zeit, da rechte Regierungen in Europa Holocaust-Relativierung betreiben, wirken Lanzmanns unkommentierte Täterinterviews wie eine Warnung. Die verstörende Normalität, mit der Franz Suchomel von der „Arbeit“ in Treblinka spricht, entlarvt die Banalität des Bösen – ein Konzept, das Hannah Arendt zwar prägte, das […]
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Protagonisten der SS im Dritten Reich (1933-1945)

[…]des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) und Stellvertreter Himmlers; einer der Hauptplaner des Holocaust (sog. „Wannsee-Konferenz“). Als „Stellvertretender Reichsprotektor“ in Prag setzte er brutale Repression durch („Schlächter von Prag“) und wurde 1942 von tschechischen Widerstandskämpfern ermordet. Ernst Kaltenbrunner SS-Obergruppenführer; RSHA-Chef 16. Okt. 1946 (hingerichtet) Nach Heydrichs Tod übernahm Kaltenbrunner 1943 als Chef des RSHA […]

Boris Lurie – Werke 1946 – 1998

[…]vor lauter Weimar Buchenwald aus dem Blick. Zur selben Zeit kommt die unendliche Geschichte des Holocaust-Denkmals, mit dessen Hilfe sich die Berliner Republik selbstgerecht als geläutert feiern und klammheimlich auf die Seite der Opfer schlagen möchte, zu einem bizarren Höhepunkt. Obgleich der Vorschlag, die Mahnung „Du sollst nicht morden“ in […]

Protokolle der Weisen von Zion

[…]Wirkung entfaltet und diente als Rechtfertigung für Judenhass, Verfolgung und letztlich sogar den Holocaust. In diesem Artikel beleuchten wir die Entstehung, den Inhalt und die Rezeption der „Protokolle“ sowie ihre andauernde Verbreitung bis in die Gegenwart. Der Inhalt des „Protokolls“ Die „Protokolle der Weisen von Zion“ geben vor, die Mitschrift […]

Der antisemitische Propagandafilm „Jud Süß“

[…]wie sehr sich das Individuum anpasst. Diese pseudohistorische Herleitung war essenziell, um den Holocaust als eine logische Konsequenz der Geschichte erscheinen zu lassen. Der Film ohne Gewissen unterlässt es absichtlich, die tatsächlichen politischen Leistungen zu erwähnen, etwa seine Bemühungen um die Förderung des Handels. Stattdessen konzentriert sich die Erzählung auf Hinterlist […]

Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…](KZ): Von Schutzhaft und wilden Lagern zu den Arbeits-, Vernichtungslagern und dem Holocaust Von Anfang an haben deutsche KFZ-Zulassungsstellen die Buchstabenkombinationen „SS“ und „KZ“ nicht für Autokennzeichen vergeben. Das ist verständlich, auch wenn es sachlich dafür keinen Grund zu geben scheint: Offiziell gab es in Deutschlands niemals „KZs“ – weil […]
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Alfred Rosenberg (1893–1946)

[…]machtpolitischen Einflusses als direkt Verantwortlicher weder an der Tötung Behinderter noch am Holocaust beteiligt. Aber er hat eine Weltanschauung theoretisch legitimiert, in deren Konsequenz genau dies lag. Daß das Hitler-Regime vor allem seit Kriegsbeginn kaum noch versuchte, Gewalt und Brutalität zu legitimieren, mindert zwar die Bedeutung Rosenbergs – nicht jedoch […]

Albert Speer (1905–1981)

[…]einziger Angeklagter eine umfassende moralische Verantwortung einräumte. Er erklärte, nichts vom Holocaust gewusst zu haben, übernehme aber die Verantwortung dafür, Teil dieser verbrecherischen Führung gewesen zu sein. Diese Darstellung – halb Schuldbekenntnis, halb Abwehrstrategie – beeindruckte die Richter. Tatsächlich konnten ihm direkte Beteiligungen an Massenmord nur schwer nachgewiesen werden, während […]

Faschismus

[…]wird. Vor allem läßt sich aus diesem Konzept weder der extreme Antisemitismus oder gar der Holocaust des deutschen Nationalsozialismus erklären. Das Totalitarismuskonzept birgt so die Gefahr, gerade diesen zu relativieren. Vor allem in der Zeit des Kalten Krieges war das Totalitarismuskonzept sehr populär, ermöglichte es doch die Gleichsetzung von faschistischen […]

Eine späte Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Schweiz

[…]Schweizer Behörden hat dazu beigetragen, das grausame Ziel der Nazis zu verwirklichen, den Holocaust. In diesem weitaus sensibelsten Bereich war die Politik restriktiv und das noch in unnötiger Weise.“ Die UEK schätzt die Zahl der Abgewiesenen auf etwa 20 000.   Raubgold Auch im Hinblick auf die Kontrolle der Banken […]
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Kinder- und Jugendkultur in Konzentrationslagern

[…]dort Puppen, Spielsachen, Gesellschaftsspiele und Zeichnungen von Kindern vieler Laender aus dem Holocaust. Unter diesen ist auch ein selbstgemachtes „Monopol“-Spiel der Brueder Micha und Dan Glass aus dem Ghetto Theresienstadt, Puppen eines Ghetto-Wachmannes und einer Krankenschwester, genaeht in Theresienstadt, die Marionette eines Clowns, die vom 14-jaehrigen Jan Klein unter Anleitung […]

Vom Vorurteil zur Vernichtung – von Torsten Ripper

[…]September 1941. Zwar sei Hitler alles andere als der Alleinschuldige und der Kreis der aktiv am Holocaust Beteiligten auf mehrere hunderttausend zu veranschlagen, doch ohne Hitlers Befehlsgebung zur Vernichtung der europäischen Juden habe der Holocaust im „Führerstaat“ nicht realisiert werden können. In diesem Zusammenhang übt Torsten Ripper erfrischende, weil notwendige […]

Die NS-Diktatur im deutschen Erinnerungsdiskurs – von Wolfgang Bergem (Hrsg.)

[…]Nationalsozialismus in der Bundesrepublik geworden sei. Erik Meyer zeigt am Beispiel des Berliner Holocaust-Mahnmals, dass Fragen der Erinnerungskultur in der Bundesrepublik zu einem normalen Politikfeld geworden sind, in dem nun die üblichen Regeln des „decision-making“ gelten. Julia Kölsch expliziert ihre systemtheoretisch inspirierte These, nach der die Gedenkkultur der Bundesrepublik vor […]
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Die verborgene soziale Welt der nationalsozialistischen Konzentrationslager

[…]Darmstadt.   Literatur Bauman, Zygmunt (1992): Dialektik der Ordnung. Die Moderne und der Holocaust. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt. [Modernity and the Holocaust 1989] Bourdieu, Pierre (1987): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. [Le sens pratique 1980] Daxelmüller, Christoph (1998): Kulturelle Formen und Aktivitäten als Teil der Überlebens- und […]
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Chiune Sugihara (1900–1986)

[…]Kodansha America 2003. Gold, Alison Leslie: A Special Fate – Chiune Sugihara: Hero of the Holocaust, Scholastic 2000. Weblinks Chiune Sugihara, United States Holocaust Memorial Museum: Sugihara – Conspiracy of […]

Joseph Goebbels: „Wollt ihr Tschechen Feinde oder Freunde sein?“

[…]vor. Eine bemerkenswert umfangreiche Sammlung entsprechender Artikel findet sich unter http://www.holocaust.cz/cz2/resources/documents/antisemitism/cz_pbm/cz_pbm (Seite nicht mehr abrufbar / Stand: 7. August 2015, Snapshot in der Internet Archive Wayback Machine vom 9. März 2005) [7] Da Goebbels auch für den Film zuständig war und sich ihm mit Vorliebe widmete, wusste er natürlich, welche […]
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Der Umgang mit Gedenkstätten in Deutschland

[…]Bewußtsein leitete erst die 1979 in Deutschland ausgestrahlte US-Fernsehserie „Holocaust“ ein, die zu einer unerwartet ausführlichen Beschäftigung mit dem Völkermord an den europäischen Juden in allen Teilen und Generationen der Bevölkerung führte und den Filmtitel „Holocaust“ als Begriff für den Völkermord etablierte.   „Vergessene“ Orte, Opfer und Täter Viele Opfergruppen […]

„Wer war eigentlich Jude?“

[…]und berechtigte Frage gestellt, über deren Beantwortung wir, die wir uns mit der Erforschung des Holocaust beschäftigen, intensiv nachdenken sollten. Nur, wie fangen wir es an? 1930 waren von den rund zwei Milliarden Menschen in der Welt 15,8 Millionen Juden (= 0,8%). In Deutschland lebten vor 1935 499.682 Juden (= […]

Antisemitismus in Jugoslawien und Kroatien bis 1941

[…]Perspektive darf eben dieser Erscheinung hinsichtlich der Erklärung, wie es nach 1941 zum Holocaust in Kroatien kommen konnte, nicht allzu große Bedeutung beigemessen werden. Der in Gesellschaft und Kultur verankerte Antijudaismus bildete aber die Voraussetzung oder den fruchtbaren Nährboden für den modernen Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Aufkommen […]

Die Kampagne „Gegen das Vergessen“

[…]an ungefähr zwei Dritteln der jüdischen und jüdischstämmigen Bevölkerung Europas durch den Holocaust fordert uns auch heute noch zur Auseinandersetzung, manchmal auch zum Handeln, heraus. Ich bin wie die Mitglieder des Arbeitskreises überzeugt davon, daß Menschen aus der Geschichte Lernen sollen um neues Unheil zu verhüten. Mit dem Internet-Portal Shoa.de […]

Novemberpogrom 1938 – von Ben Barkow u. a. (Hrsg.)

[…]nach Alfred Wiener, als eine der weltweit führenden und größten Forschungseinrichtungen zum Holocaust hat hierzu erstmals ihre Tore geöffnet. „Novemberpogrom 1938, Die Augenzeugenberichte der Wiener Library, London“ ist der Titel einer einzigartigen Dokumentation der Opfer. 356 Zeitzeugen schildern ihre Erlebnisse im gesamten Deutschen Reich aus den Dörfern, Kleinstädten und Großstädten […]

Verfolgte Dichterinnen: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs

[…]Judentum zugewandt. Ihr Gedicht Völker der Erde zeigt ihr Vertrauen in die Sprache, das sie dem Holocaust zum Trotz bewahrte: Völker der Erde, lasset die Worte an ihrer Quelle, denn sie sind es, die die Horizonte in die wahren Himmel rücken können und mit ihrer abgewandten Seite wie eine Maske […]
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Von Ribbentrop zu Springer – von Christian Plöger

[…]insbesondere Schmidts Antisemitismus und Anteil an der propagandistischen Verschleierung des Holocaust heraus. So forderte Schmidt in einem von Plöger gefundenen Schreiben an Unterstaatssekretär Luther Ende Dezember 1941 diesen auf, beim Generalbauinspektor darauf hinzuwirken, „eine Judenwohnung zugeteilt zu bekommen“ und bittet konkret „um Zuweisung einer 9 bis 10 Zimmerwohnung“ (S. 144). […]

Die Antisemitismustheorie der Frankfurter Schule

[…]Nutzung priorisiert wurde, zeigt unter anderem die Zwecklosigkeit des Judenmords. [4]   Der Holocaust ist kein unerklärliches Phänomen Um den Holocaust nicht als Zivilisationsbruch oder als unerklärliches Phänomen, das über die Menschen gekommen ist, einzuordnen, führen Horkheimer und Adorno seine Irrationalität auf die widersprüchliche Struktur der bürgerlichen Gesellschaft selbst zurück. […]